Die Komponenten mögen kommen und gehen – das Ferrum Hypsos aber bleibt!

Die Komponenten mögen kommen und gehen – das Ferrum Hypsos aber bleibt!

Die Komponenten mögen kommen und gehen – das Ferrum Hypsos aber bleibt!

Die Komponenten mögen kommen und gehen – das Ferrum Hypsos aber bleibt!

Mit meinem Bericht „ Die Komponenten mögen kommen und gehen – das Ferrum Hypsos aber bleibt! “ gehe ich auf ein grundsätzliches Thema ein, das derzeit ziemlich gehypt wird: 

Linear-Netzteile

Die Fritz!box braucht selbstverständlich eines, der Switch sowieso und nicht nur alle digitalen Streaming-Komponenten, sondern auch der Plattenspieler und das Phonoteil, der Kopfhörerverstärker, der DAC – alle brauchen sie unbedingt ein audiophiles Netzteil!

Während man sich noch vor kurzem darüber geärgert hat, wenn das Netzteil nicht „schön sauber“ in das Gerät integriert war, so dass man nur noch ein Stromkabel benötigte, wird es heute schnell zu einer Verkaufsbremse, wenn man „nur eine Kaltgerätebuchse“ vorfindet und der Kunde nicht weiß, wie viel Aufwand denn bei der internen Stromaufbereitung betrieben wurde. Schließlich wird ein schlechtes Netzteil ja nicht besser, nur weil man es in das Gerät einbaut. 

Eine audiophile Komponente hat heute bitteschön eine 2,1mm oder 2,5mm Hohlsteckerbuchse zu bieten. Damit der Eigner selber bestimmen kann, wie gut der Strom sein soll, den er ihr zukommen lässt. Zumindest, solange es sich nicht um einen Verstärker handelt.

Schaltnetzteile sind pfui!

Und je besser und teurer das zugekaufte Linear-Netzteil ist, umso besser klingt die eigentliche Komponente. Die – scheint indes klanglich immer unbedeutender zu werden. Wichtiger ist das audiophile Netzteil. Verkehrte Welt – oder?

Was hier ein wenig zynisch klingt – soll so gar nicht verstanden werden, denn ich bin selbst voll auf diesem Trip!

Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter:

Ich würde mir wünschen, die Hersteller würden ganz damit aufhören, ihren Geräten diese Schrott-Netzteile beizupacken, die wir sowieso nur in den Elektro-Müll werfen, um sie zur Entsorgung wieder dahin zu schippern, wo sie produziert wurden:  Nach Asien.

Sollen die doch gleich da bleiben!

Apple hat schon damit begonnen, seine Devices ohne Netzteile zu liefern. Weil ja jeder Apple-Fan sowieso schon etliche davon besitzt. Ich finde das gut und richtig!

Was ist eigentlich so schlecht an Schaltnetzteilen?

Nein – erwarten Sie nicht von mir eine fachmännische Abhandlung über den Unterschied zwischen einem Schaltnetzteil und einem linearen Netzteil.

Wer sich für die technischen Hintergründe interessiert, der findet im Netz etliche Beschreibungen – mehr oder weniger verständlich.

Mich interessieren viel mehr die klanglichen Aspekte. Denn ich will einen echten Grund dafür haben, für ein Netzteil noch einmal richtig in die Tasche greifen zu müssen.

Also was „klingt“ nun an einem Schaltnetzteil so schlecht?

Zunächst einmal –

erzeugen Schaltnetzteile von sich aus Störungen, die ins Netz abgegeben werden und damit auf alle in der Nähe befindlichen Komponenten einwirken.

Der Strom, der ans Gerät geliefert wird, ist zudem instabil, nicht konstant und verursacht Rauschen.

Bevor hier jetzt ein Aufschrei durch die fachmännisch versierte Leserschaft geht – diese Aussagen beziehen sich in diesem Zusammenhang natürlich hauptsächlich auf diese Billig-Beipack-Steckernetzteile.

Wenn Preis und Größe keine Rolle spielen, gibt es heute durchaus auch schon brauchbare Schaltnetzteile. 

Das Beste aus zwei Welten?

Ferrum Logo

Ferrum Logo

Die Firma Ferrum aus Polen hat sich deshalb sehr intensiv mit der Frage beschäftigt, wo denn genau die Vor- und Nachteile der beiden Systeme liegen und sich am Ende nicht auf ein Konzept festgelegt, sondern sie kombiniert die beiden konkurrierenden Welten zu einem ganz besonderen Hybrid-Netzteil.  

Eine weitere – extrem ungewöhnliche Aussage – betrifft die Volt-Angabe:  5V bis 30V!

Das hat mich dann doch neugierig gemacht.

Ganz sicher kennen Sie das Problem, dass man sich zwar ein richtig gutes, teures Netzteil gegönnt hat, das dann aber auf einmal gar nicht mehr verwenden kann, sobald man sich von der alten Komponente getrennt hat und die neue nicht mehr 17V sondern nur noch 12V benötigt oder umgekehrt.

Problematik verstanden?

Gut so!
Denn nur wer das Problem sieht, der erkennt auch die Genialität in der Lösung, die uns Ferrum mit dem Hypsos serviert.

Hypsos kommt aus dem Griechischen und wird heute benutzt, wenn eine Rede zu ihrem Höhepunkt kommt, der die Zuhörer fesselt, erregt und ihnen Ehrfurcht einflößt.

Auf das Netzteil von Ferrum bezogen, soll es uns wohl vor allem die Botschaft übermitteln, dass wir etwas ganz Außergewöhnliches zu erwarten haben.

Hypsos halb rechts

Hypsos halb rechts

Hinter Ferrum steckt eine junge Firma aus Polen, die sich mit ihrem Portfolio auf die lokalen „Spezialitäten“ und die Historie beziehen will, nämlich auf „Handwerk und Eisen“. 

Für das junge Team war klar, dass es dem allgemeinen Trend folgend audiophile Netzteile anbieten wollte.

Aber nicht irgendwelche und nicht einfach nur bessere, sondern welche, wie es sie bisher im Audio-Bereich so noch nicht gegeben hat.

Sie brauchen 13,6V oder 12,2V?  Kein Problem! Können Sie beim Hypsos einfach so einstellen.

Hypsos Display

Hypsos Display

Viele der auf dem Markt befindlichen Geräte sind schon in der Hypsos-Datenbank festgehalten und so brauchen wir noch nicht einmal in unseren Unterlagen nachzuschauen. Wir drehen den Regler an der Hypsos-Front bis unser Gerät angezeigt wird und übernehmen die vorgegebenen Werte per Knopfdruck.

Aber damit nicht genug!

Hatten Sie auch schon mal das Gefühl, das angeschlossene Gerät könnte noch einen Tacken besser klingen, wenn man ihm nur ein paar Zehntel Volt mehr (oder weniger?) an Strom liefern würde?

Sweet-Spot-Tuning

so nennt Ferrum diese Funktion im Hypsos und die lässt uns im laufenden Spielbetrieb (!!) die Voltzahl leicht anheben oder absenken. So können wir hören, ob sich der Klang zum Besseren oder zum Schlechteren wendet und das Ergebnis unserer Hörsitzung fixieren.

4T Sensing Design

Ferrum will nicht nur einfach Strom bereitstellen und liefern, sondern auch kontrollieren und notfalls auch korrigieren. Aus diesem Grund befinden sich im DC-Kabel des Hypsos insgesamt vier belegte Adern.

Sicherheit

Ein Gerät, was so flexibel einsetzbar ist wie das Hypsos, das ist natürlich auch mal schnell falsch eingestellt. Das weiß auch Ferrum und hat das Hypsos mit Sicherheitseinrichtungen geradezu vollgestopft. Eine automatische Spannungsanpassung des Transformators, Polaritätsschalter für die Ausgangsspannung und Überspannung, Strombegrenzung und ein ausgeklügelter Kurzschlussschutz sorgen für ein langes Leben des Hypsos wie auch der angeschlossenen Geräte.

Design

Es ist nicht so ein „elektrischer Klotz“ wie manche andere Netzteile und kein einfaches Alu-Kästchen, sondern das Hypsos macht optisch richtig was her.

Es hat hochwertige Anschlüsse und die Gleichstrom-Verbindungskabel haben eine tolle Qualität.

Hypsos DC-Buchse

Hypsos DC-Buchse

Hier stammt nichts vom Elektrogroßhandel – hier hat Ferrum auf jedes Detail geachtet.

Hypsos Kabel

Hypsos Kabel

Es macht Spaß, dieses Netzteil in der Hand zu halten, es anzuschließen, zu sehen und mit ihm zu hören.

Hypsos hinten

Hypsos hinten

Mit fast 1.000,- € gehört es zu den teureren Netzteilen, aber alleine die Tatsache, dass es garantiert auch zum nächsten und zum übernächsten Gerät passen wird – dürfte sich recht schnell zu einem Preisvorteil entwickeln.

Kommen wir zum Schluss zu der wohl wichtigsten Frage:  

Wie wirkt sich das Ferrum Hypsos auf das Klangbild aus?

Das Hypsos ist ein „Saubermann“ erster Güte. Sauber und vor allen Dingen stabil und selbstverständlich klingt es mit ihm. Obwohl ich zugeben muss, dass es sich mir nie richtig erschlossen hat, wie man mit einem Netzteil ein Klangbild „wärmer“ oder „härter“ wirken lassen kann, so erlebe ich es doch tagtäglich in meinem Studio. Selbst zwischen einem Keces P3 und einem Keces P8 gibt es diese Klangunterschiede, weshalb es sicher falsch ist, hier von Klang-Philosophien der Entwickler zu sprechen.

Im Vergleich zu den mir sonst bekannten Netzteilen scheint mir das Hypsos vor allem beweisen zu wollen, dass es Strom „ohne Ende“ liefern kann, um mir damit wenigstens schon mal eine Sorge abzunehmen.

Die Begriffe Dynamik, Fokussierbarkeit, Raumdarstellung, Präzision, Lebendigkeit … scheinen extra für das Hypsos erfunden worden zu sein.

Das freut mich sehr – denn gerade an einem NUC wie dem PrimeMini versagen die meisten auf dem Markt befindlichen Linear-Netzteile doch eher kläglich.

Intel gibt den Strombedarf für diese Boards mit 90W bei 12V bis 24V an. Natürlich bezieht sich dieser Bedarf darauf, dass sowohl die internen als auch die externen Schnittstellen genutzt werden. Aber auch im „Solo-Betrieb“, also ohne zusätzliche Festplatten oder CD-ROM-Laufwerke …  will ein Intel-i7-Board stabilen Strom geliefert bekommen.

Ferrum gibt die Ampere-Zahl beim Hypsos abhängig von der Voltzahl mit 4A bis 6A an.
Daraus ergeben sich bei einem Bedarf von 90W rechnerisch folgende Eck-Lösungen (gerundet):
15V mit 6A
18V mit 5A
24V mit 4A
Diese Werte müsste ein Hypsos laut Werksangaben liefern können.

Aber was ist eigentlich gut und was ist besser für einen PrimeMini?

Voltzahl (12V bis 24V)

Intel hat bei der Entwicklung der NUC-Reihe (NUC = Next Unit of Computing) darauf geachtet, dass diese Kleinstrechner auch in einem Wohnmobil – sowohl auf PKW-Basis (=12V) als auch auf LKW-Basis (=24V) betrieben werden können. Wobei davon auszugehen ist, dass das Board selbst eher mit einem Betriebsstrom von um die 9V laufen wird. Alles, was der NUC darüber hinaus geliefert bekommt, muss er „verbraten“, was für ihn eine zu erbringende „Leistung“ darstellt. Diese Leistung führt zu einer Erwärmung, die wir nicht benötigen und die wir nicht haben wollen.

Aus dieser Sicht betrachtet, müsste es daher unser Ziel sein, einen NUC mit 12V, also dem niedrigsten zulässigen Wert zu betreiben.  Dieses muss uns dann aber auch mit 8A versorgen.
Außer einem Keces P8 Mono kommt mir allerdings kein Linearnetzteil mit diesen Werten in den Sinn.

Da gewöhnliche Schaltnetzteile recht instabil arbeiten und ein Absinken auf unter 12V nicht ungewöhnlich wäre, sollte man doch besser „Reserven schaffen“, sprich: Mit der Voltzahl hoch gehen.

Bei 24V sind diese Reserven ausreichend vorhanden und es reichen dann 4A.

Da ein Intel-Board in der Lage ist, die zu hohe Voltzahl zu “vernichten”, ist so ein 24V-Netzteil immer eine sichere Lösung. Allerdings nicht unbedingt die klanglich beste.

In den letzten Jahren haben sich Netzteile mit 19V wie das Keces P8 oder das Progressive Audio als klanglich und technisch sehr gute Lösungen für den PrimeMini oder einen Roon Nucleus gezeigt.

Wenn ich aber so vor diesem Hypsos sitze, stellt sich mir jetzt die Frage, was denn wohl passieren wird, wenn ich beginne, mit dem Hypsos zu „spielen“.

Und daran will ich Sie gerne teilhaben lassen.

Ich stelle das Hypsos auf 12V ein …

und rechne damit, dass sich der PrimeMini spätestens nach einer halben Stunde abschalten wird, auch wenn ich keine externen Komponenten angeschlossen habe.

Tatsächlich aber spielt er auch nach 30 Stunden immer noch völlig stabil und störungsfrei. Ohne heiß zu werden und ohne irgendwie auf sich aufmerksam zu machen.
Eigentlich kommt ja „zu wenig Strom“ beim PrimeMini an – aber das scheint ihm hier ausnahmsweise nichts aus zu machen. 

Klanglich allerdings …
befinde ich mich hier gefühlt in einer Art „Schongang“.

Die Spitzen, die Sprünge … fallen erkennbar „sanfter“ aus. Zwar klingt es „wunderschön“, „warm“, „harmonisch“ und angenehm – aber doch wirkt es wie ein zu schwacher Röhrenverstärker an leistungshungrigen Boxen.

Man muss schon ein extremer Verfechter des „Living-Stereo-Sounds“ sein, um damit seinen Frieden zu schließen.

Ich erhöhe auf 15V.

Und es wird deutlich, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Was gerade noch „schön“ aber auch ein wenig „müde“ geklungen hat, das bekommt jetzt mehr Konturen und Festigkeit. Jemand scheint das Licht im Aufnahmeraum hoch zu drehen. Aber noch habe ich nicht das Gefühl, alles so „sehen“ zu können, wie ich es gerne möchte.

Von 17V bis zu 20V fühle ich mich „wie zuhause“.

Dieses Feintuning in 0,1V-Schritten kann man sich bei einem PrimeMini ganz sicher sparen.
Ab 17V signalisiert mir der PrimeMini, dass hier die „Stromwelt“ in Ordnung ist. Seine Fähigkeiten, selbst brutal wirkende Lautstärkesprünge  (Titel: No Pasaran, Joe Jackson, Will Power, bei Minute 2 – Vorsicht! Nicht zu laut drehen, wenn Sie Ihre Boxen behalten möchten!) … schafft ein PrimeMini „aus der Hüfte“. Das auffällig „Schöne“ weicht ab hier einem überzeugenden „Richtig“.
Zwischen 17V und 20V verändert sich dann allerdings recht wenig.

21V – 24V

Ab 21V wird mir das Klangbild dann doch zu „hart“ und zu technisch. Und es bewahrheitet sich mal wieder der Spruch, dass weniger mehr sein kann.

Hinweis:
Versuchen Sie das bitte nicht mit anderen Geräten!
Ein PrimeMini ist aus den o.g. Gründen darauf ausgelegt, mit 12V bis 24Volt betrieben zu werden. Das lässt sich keinesfalls auf andere Komponenten übertragen.

Wie schlägt sich ein Hypsos an einer Fritz!Box – wie an einem Melco-Switch oder an einem DAC?

Man kann es ja nicht anders sagen, aber eine Fritz!Box von einem 1.000,- €-Netzteil mit Strom versorgen zu lassen, das ist schon dekadent, oder?
Auch an einen Bonn N8 will des Ferrum nicht so richtig passen.

Und ich will auch ehrlich sein:
Es ist wohl auch nicht wirklich erforderlich!
Man muss es so sehen wie es ist:
Diese billigen Steckernetzteile sind Störquellen und bringen absolut grottenschlechte Stromwerte. Das ist die Ursache für eine Klangverschlechterung.
Sobald man diese Ursache entfernt und das Schaltnetzteil durch ein BOTW Sbooster oder Keces P3 ersetzt, ist bereits alles in Ordnung.

Den Klang durch ein noch besseres Linearnetzteil noch einmal deutlich steigern zu können, bleibt bei diesen günstigen Komponenten meistens ein unerfüllter Wunsch. Da ist es wirkungsvoller, dem günstigeren Linearnetzteil ein gutes Stromkabel zu gönnen.

Anders sieht es aus, wenn wir für eine wirklich edle HiFi-Komponente das passende Netzteil suchen. … und dabei unsere Flexibilität bewahren wollen.

Fazit:

Das Ferrum Hypsos ist ein technisch wie mechanisch herausragend gut umgesetztes Netzteil, was gut aussieht, toll verarbeitet ist und klanglich einen Quantensprung zu den mitgelieferten Schaltnetzteilen darstellt. Seine Besonderheit liegt in der anpassbaren Ausgangsspannung zwischen 5V und 30V, womit es sich als clevere Lösung für alle anbietet, die häufiger mal ihre Komponenten wechseln oder sich grundsätzlich für die Zukunft rüsten wollen. 

Die Komponenten mögen kommen und gehen – das Ferrum Hypsos aber bleibt!

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Wie heiß darf mein PrimeMini werden?

Wie heiß darf mein PrimeMini werden?

Wie heiß darf mein PrimeMini werden?

Wie heiß darf mein PrimeMini werden?

Immer wieder erreichen mich Anrufe mit der Frage: „Wie heiß darf mein PrimeMini werden?“.  

Der Grund dafür, weshalb ein PrimeMini überhaupt zeitweise höhere Temperaturen erreicht, liegt in der Tatsache, dass seine ausgezeichnet funktionierende Wärmeableitung in der Lage ist, die Temperaturen der CPU auf direktem Wege in das massive Gehäuse aus einem Spezial-ALU zu leiten.

Während sich manche Besitzer dann denken: „Das wird sich schon mit der Zeit wieder geben!“ (… und damit natürlich Recht behalten), packt andere manchmal die Angst um ihr schönes neues Gerät und sie möchten am liebsten den Stecker ziehen.

Am Ende bleibt die Frage: Ist das noch normal oder ist das schon zu heiß?

Nimmt man einen „fabrikneuen“ PrimeMini in Betrieb, gibt man in der Regel in der Roon-Software seine Zugangsdaten zu einem Musikportal ein und wenn vorhanden – verrät man ihm auch den Netzwerkpfad zu seiner Musiksammlung.

Und dann… hat der PrimeMini tatsächlich erst einmal eine Weile sehr viel zu leisten.

Den Musik-Bestand identifizieren

Welche Alben, Titel, Editionen, Releases, CD-Boxen … sind denn überhaupt in der Musiksammlung? Hierzu muss sich Roon nicht nur die Dateinamen genau anschauen, sondern auch die Metadaten. Roon baut nicht nur ein einfaches Inhaltsverzeichnis auf, sondern führt alle ihm bekannten Informationen (Genre, Label, Mitwirkende …) in einer Datenbank zusammen.

Cover suchen, zuordnen und in die Datenbank übernehmen.

Hat Roon die Zusammenstellung der Titel erkannt, geht es darum, die passenden Alben zu finden und sich dann die dazugehörigen Cover aus dem Internet zu ziehen und in der Datenbank zu erfassen.

Tipp:
Sie können die CPU-Auslastung und damit die Hitzeentwicklung senken, indem Sie für den o.g. Vorgang weniger oder nur einen einzigen CPU-Kern freigeben. Dann dauert zwar das Indexieren länger, aber die CPU wird nicht mehr so warm. 

Hier finden Sie die Einstellmöglichkeit:

  • Menü
  • Einstellungen
  • Bibliothek
  • Geschwindigkeit der Hintergrund-Audioanalyse  (1 bis 8 Kerne können ausgewählt werden)

Was führt sonst noch zu einer hohen Auslastung der CPU und damit zu steigenden Temperaturen?

Das sind grundsätzlich alle Datei-Formatänderungen, natürlich die DSP-Nutzung, das Upsampling und der Multiroom-Betrieb.
Alle diese Aufgaben, bringen die CPU auf Temperatur.
Womit wir wieder bei der Frage sind:

Ist das immer noch normal oder ist das schon zu heiß?

Schauen wir doch mal nach, was Intel und andere Hersteller zu den CPU-Temperaturen so schreiben.

30° bis 50°
Normale CPU-Temperatur – bei geringer Auslastung

50° bis 70°
CPU-Temperatur bei höherer Auslastung

70° bis 95°
CPU-Temperatur bei höchster Belastung (z.B. Spiele oder Stresstest)

100°
Zulässige Maximaltemperatur, die nur kurzzeitig erreicht werden soll und die bei längerer Dauer die CPU dazu bringt, den PC sicherheitshalber herunter zu fahren.

Unser körperliches Wärmeempfinden ist dabei ein schlechtes Thermometer.

Schon bei einer Gehäusetemperatur von 37° (Körpertemperatur des Menschen) erscheint uns das Gehäuse „sehr warm“ zu sein. Das liegt daran, dass wir eher kalte Metalloberflächen gewohnt sind.

Steigen die Temperaturen auf den Bereich zwischen 40° und 50° – ist das für unser Empfinden schon fast „heiß“ und alles oberhalb von 50° bewerten wir schnell als „zu heiß“.

Zur Erinnerung;
Laut Intel entspricht eine CPU-Temperatur zwischen 30° und 50° einer „geringen CPU-Auslastung“.

Ist denn die CPU-Temperatur gleichbedeutend mit der Gehäuse-Temperatur?

In der Praxis muss man sagen:  Nein, natürlich nicht! Die CPU-Temperatur kann sehr rasch ansteigen und genau so rasch auch wieder sinken. Das Metallgehäuse ist da deutlich „träger“.

Da muss eine CPU schon über eine sehr lange Zeit hinweg konstant heiß bleiben, um das Gehäuse auf die gleiche Temperatur bringen zu können. Dass ein PrimeMini mit seiner Gehäuse-Temperatur nie weit weg von der CPU-Temperatur liegt, beweist die extreme Effizienz des Kühlkonzeptes.

Wie schafft Prime Computer das?

Die CPU beim PrimeMini ist auf der Mainboardseite aufgebracht, die nach oben zum Gehäuse zeigt und hat dort direkten (!!) Kontakt zu den massiven Kühlrippen. Bleibt die Temperatur der CPU über längere Zeit stabil hoch, kann man fühlen, wie direkt auch die Gehäusetemperatur des PrimeMini ansteigt.

Dies können manch andere Roon-Core-Server ganz und gar nicht von sich behaupten.

Betrachtet man sich z.B. einen Roon Nucleus mal genauer, stößt man auf einige Ungereimtheiten bei der Wärmeableitung.

Nucleus Kühlung

Nucleus Kühlung

So gibt es dort etwa in der Gehäusemitte einen kleinen Stahlpfosten, der die Wärme von der CPU aufnehmen und wohl auch ableiten soll. Dieser Stahlpfosten ist aber einfach an der oberen Gehäuseplatte angebracht. 

Roon-Nucleus

Roon-Nucleus

Die beiden massiven Kühlrippenreihen links und rechts vom Gehäuse dürften aber wohl kaum eine Chance erhalten, ihrer Bezeichnung auch einen Sinn zu geben – sie haben offensichtlich ausschließlich Designzwecke zu erfüllen. Die Hitze der CPU hat keine Chance zu ihnen zu gelangen. Geschweige denn, dass die seitlichen Kühlrippen irgendeine kühlende Wirkung auf die CPU ausüben könnten.

Hier das Gehäuse eines PrimeMini als Vergleich.

PrimeMini 5 von oben

PrimeMini 5 von oben

Fazit:
Der PrimeMini zeigt uns, wie ein gut funktionierendes Wärmeableitkonzept für ein langes und gesundes CPU-Leben zu funktionieren hat. Sie als Betreiber müssen nur wissen, dass sich das, was uns als “heiß” erscheint, in den meisten Fällen der CPU-Temperatur entspricht, die sie bei “geringer bis normaler” Auslastung systembedingt erreicht. 

Roon und Betriebssysteme

Roon und Betriebssysteme

Roon und Betriebssysteme

Roon und Betriebssysteme

In meinem Bericht Roon und Betriebssysteme gehe ich auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Betriebssystem ein, wenn wir sie zusammen mit Roon nutzen wollen.

Mit einem Marktanteil von etwa 80% liegt das Betriebssystem Windows von Microsoft mit großem Abstand vor allen anderen genutzten Betriebssystemen.
MacOS (Apple) kommt nicht ganz auf 18% und der bescheidene Rest geht an Linux. (Quelle; statista.com)

Bei etwa 260 Millionen jährlich verkauften PC ist es von vielen Besitzern schwer einzusehen, dass man sich noch einen weiteren Computer dazukaufen soll, mit dem man einfach nur Musik hören will.
Wer sich allerdings mal die Mühe macht, Klangergebnisse zu vergleichen und hierzu eine einigermaßen gescheite HiFi-Anlage nutzt, der stellt doch schnell deutliche Unterschiede fest. 

Doch liegt das wirklich am Betriebssystem?

Und wenn ja,  welches Betriebssystem ist denn dann klanglich das beste für Roon?

Roon gibt es für alle relevanten Plattformen

… und damit ist klar, dass jeder (!!) Roon nutzen kann, der einen Computer besitzt, so dieser denn halbwegs aktuell ist und sein Besitzer über wenigstens eine Roon-Test-Lizenz verfügt.

Genau wie jedes andere Programm auch, wird Roon installiert und kann dann genutzt werden. Und wohl die allermeisten ersten Kontakte zu Roon laufen exakt wie gerade beschrieben ab. Man installiert Roon auf seinem Computer und kann in aller Ruhe Roon kennenlernen.

Wer merkt, dass ihm Roon nicht gefällt, löscht die App wieder und schaut sich nach etwas anderem um. Alle anderen kommen nicht umhin, sich eine Lizenz zu kaufen.

Nach einer Weile tauchen aber bei fast allen Nutzern folgende zwei Probleme auf:

Erstens: … einen Computer zum Musikhören zu nutzen, den man auch für alles andere benutzt – ist unpraktisch. Mal wird der PC von mehreren Personen genutzt, mal steht er gar nicht im Wohnzimmer, mal weiß man nicht, wie man ihn mit der Stereoanlage verbinden soll …

Zweitens: … so toll Roon auch sein mag, es klingt auf einem PC mit üblichem Betriebssystem einfach nicht gut genug, als dass man bereit sein könnte, für diese Lizenz 699,- USD hinzublättern.

Die überwältigende Anzahl höchst zufriedener Roon-Nutzer jedoch – vor allem im audiophilen Bereich – macht uns allerdings schnell klar:  

Irgendwas müssen wir verkehrt machen, nur was?

Und die Antwort auf diese Frage lautet:  Wir verwenden ein ungeeignetes Betriebssystem.

Sowohl Windows als auch MacOS und ebenso Linux starten beim Hochfahren eine schier unglaubliche Menge an Treibern, Diensten und Prozessen. Geben Sie in Windows einfach mal den Befehl „services.msc“ ein und sehen Sie sich die gestarteten Dienste an. Das ist so gewollt, denn wir brauchen sie. Unsere Tastatur soll ja funktionieren, die Maus, der Bildschirm, der Drucker, die Lautsprecher …

Allerdings ändern sich unsere Anforderungen an gestarteten Diensten, wenn wir den PC nur noch zum Musikhören benutzen wollen. 

Aus einem mehrere Hundert MB verschlingendes Betriebssystem wird dann eine winzig kleine „Firmware“ mit wenigen KB. Alles Unnötige wurde entfernt. 

Und genau das ist schon -fast- das ganze Geheimnis vom guten Roon-Klang.

AudioLinux – 

… die Mutter aller audiophilen Betriebssysteme.

Wir müssen bis in die 1990-er Jahre zurückgehen, um die Geburtsstunde von AudioLinux mitzuerleben.

Eine Gruppe Musiker stellte fest, dass man immer mehr den Computer in den Prozess des Musikmachens einband. Man erzeugte Töne mit dem Computer, man nahm mit ihm auf, man manipulierte, man mixte, man masterte, man speicherte, man übertrug, man hörte … Musik mit dem PC.

Aber kein einziges Betriebssystem erfüllte die klanglichen Anforderungen dieser Musiker.

An Windows oder MacOS darf man nicht einfach „herumschrauben“ – also blieb nur Linux.

Alle Treiber, alle Dienste, alle Prozesse, die man nicht benötigte, wurden entfernt. 1999 präsentierte man das erste fertige AudioLinux und noch heute wird es fortlaufend optimiert.
Wer möchte und wer kann, darf sogar daran mitarbeiten.

Aber die Installation und die Nutzung ist ganz und gar nichts für Nutzer, die bisher keinen Kontakt zum Linux-System hatten.
In meiner Praxis hat sich AudioLinux daher als nicht relevant gezeigt, weshalb ich mich von der Idee ganz schnell wieder getrennt habe, einen Roon-Core-Server auf Basis eines AudioLinux-Systems anzubieten. Der erforderliche Support ist einfach zu umfangreich und von mir nicht zu leisten.
Leider zeigte sich auch der Betreiber (Piero Olmeda) der Internetseite nicht sonderlich supportfreundlich. Möglicherweise habe ich ihn aber auch nur auf dem „linken Fuss“ erwischt.

Wie dem auch sei – AudioLinux ist mir auf Dauer zu kompliziert und einige klangliche Vorteile stehen ein paar klanglichen Nachteilen gegenüber, weshalb ich es selbst auch nicht mehr einsetze.
Was man wissen muss: AudioLinux geht echt „ans Eingemachte“. Sie können verschiedene Apps installieren und integrieren und selbst an vielen Systemeinstellungen (IRQs …) dürfen Sie Prioritäts-Änderungen vornehmen.

Fazit zu AudioLinux:
Wer in der Linux-Welt zuhause ist und gerne an den Systemeinstellungen herum schraubt, der findet in AudioLinux ganz sicher das ideale audiophile Betriebssystem.
Nicht nur für Roon.

Roon-Optimized-Core-Kit (ROCK)

… das Original von Roon Labs.

Noch deutlich konsequenter als bei AudioLinux, wurde bei der Entwicklung des Betriebssystems ROCK gearbeitet. Hat man bei AudioLinux noch so einige Features beibehalten, um auf die Bedürfnisse und Aufgaben von Musikern und Musikhörern eingehen zu können, so gibt es im ROCK-Betriebssystem praktisch nichts mehr, was nicht zum Betrieb von Roon nicht benötigt wird.

Features wie eine Datensicherungs- oder Kopier-option für seine Musik sucht man z.B. vergebens.
Was nicht allen Roon-Usern gefällt. 

Schaut man sich in der Roon-Communitiy um, haben sich dort zwei Gruppen gebildet. Die einen wollen ROCK vollstopfen mit mindestens 500 Zusatzprogrammen und die anderen suchen den besten Klang.
Den es aber nur dann gibt, wenn ROCK so wenig kann wie nur eben möglich.

Zum Glück verweist Roon Labs konsequent darauf, dass man Roon ja auch auf Windows oder Linux installieren und dann mit mit 5.000 weiteren Zusatzoptionen und mehr nutzen kann.
… wenn man das denn braucht.

So bleibt am Ende festzustellen, dass ROCK immer noch das konsequenteste Betriebssystem für Roon darstellt. Da Roon in ROCK bereits integriert ist und man es nicht noch zusätzlich installieren muss, ist ROCK damit auch das am einfachsten zu installierende Betriebssystem.
Ist alles vorbereitet, dauert es nicht länger als 2-3 Minuten.

Und der Klang ist aus meiner Sicht immer noch der beste. Roon Labs hat nicht den Fehler begangen, der eigenen App irgendeinen „Sound“ zu verpassen, der von der einen Gruppe geliebt und von der anderen gehasst wird, sondern man hat auf jegliche Klangbeeinflussung im Sinne eines “Sounds” verzichtet.

InnuOS, VitOS, Euphony …

Längst haben die Entwickler rund um den Globus zwei Dinge verstanden:

Erstens:
Man kann mit dem Betriebssystem Einfluss auf das Klangergebnis nehmen.

Zweitens:
Man kann zwar jeden Tag für ein Rad eine neue Form erfinden, aber am Ende muss man feststellen, dass es bereits die optimale Form bekommen hat.

So ähnlich verhält es sich mit Roon. Man kann es kopieren und ihm eine neue Form geben. Aber das Original ist schon verdammt dicht an der Perfektion eines Rades dran! 

Wem in ROCK zu wenige Features sind, in Windows, Linux oder MacOS aber zu viele – der findet vielleicht mit InnuOS  das perfekte Betriebssystem und die passende Hardware gleich dazu.

Silent Angel hat mit ihrem VitOS ein tolles Betriebssystem entwickelt und der Rhein Z1 stellt eine interessante Hardware-Variante dar. Zudem wartet der Rhein Z1 mit einem eigenen Klangbild auf, was ganz sicher seine Liebhaber finden wird.

Das eigene, typische Klangbild zeichnet ebenso Euphony aus – sollte man sich also genau wie die anderen vor dem Kauf anhören.

War`s das?

Nein! Man muss nur ein wenig suchen und mal über unsere Grenzen hinweg schauen. Schon entdeckt man neue Betriebssysteme mit neuen Namen und anderen Inhalten, auf anderer Hardware.
Und ich bin mir sicher – irgendwann wird wieder jemand eine verblüffend einfache Idee haben, die uns klanglich einen Schritt weiter nach vorne bringt. 

Und was ist eigentlich mit  einem …

NAS-System?

Theoretisch und praktisch sind NAS-Betriebssysteme von QNAP, Synology usw. auch nichts anderes als optimierte Linux-Versionen. Leider aber mit der falschen Zielsetzung. Schauen Sie nur mal in der Benutzeroberfläche nach, was Se da alles installieren können. Natürlich Datenbank-Programme, Video-Überwachungen, Foto-Apps und vieles mehr.

Das ist auch gut so – denn genau dafür kauft man sich ja so einen Netzwerkspeicher.

Jetzt will es aber der Hardware-Gott, dass die guten, teuren Vertreter auch in der Lage sind, mit der Roon-App für Linux zu arbeiten.
Und das bringt so manch einen User glatt in Verzückung. Hatte man doch nie so ein richtig überzeugendes Argument dafür gefunden, sich einen „fetten NAS“ zuzulegen, kommt durch Roon auf einmal die Welt in Ordnung. Ein Nucleus+ kostet 2.600,- € und kann vieeeeel weniger als ein großer NAS. Also ist es doch absolut in Ordnung, wenn man für einen Netzwerkspeicher jetzt „nur“ 2.000,- € bezahlt – oder?

Absolut gar nichts wäre dagegen einzuwenden.

… wenn da nicht der bescheidene Klang wäre.

Und der basiert auf mehreren Faktoren:

  • Die Hardware ist nicht zum Musikhören optimiert
  • Das Betriebssystem ist nicht zum Musikhören optimiert
  • Das Netzteil ist ein einfaches Schaltnetzteil
  • Ein NAS macht richtig Radau – so etwas will man nicht im Wohnzimmer haben.
  • Leise SSDs sind viel zu teuer
  • Wir brauchen lange Netzwerkkabel bis hin zum NAS
  • Teure (=gute) LAN-Kabel kommen bei der Länge nicht in Frage
  • Es gibt deutlich bessere Alternativen zum NAS

Fazit NAS:
Kann man einsetzen, wenn er da ist, aber es kann deutlich besser klingen.

Zusammenfassung:

AudioLinux ist etwas für Linux-Spezialisten. 

Roon auf einem NAS ist was für praktisch denkende User, die schon einen teuren NAS besitzen und für die das Klangergebnis nicht im Fokus steht.

Windows, MacOS und Linux bieten sich ebenfalls an, wenn man die Ansprüche an die Klangqualität zurückstellt und stattdessen auf eine umfangreiche „Helferlein-Sammlung“ zugreifen will.

InnuOS, VitOS, Euphony und all die anderen Mini-Linux-Derivate muss man sich genau anschauen. Sie versuchen, einen guten Klang und eine gute Benutzerfreundlichkeit in die Waage zu bringen.

Für April 2021 möchte ich allen, die auf der Suche nach dem besten und ehrlichsten Klang sind, den Einsatz von ROCK empfehlen.
Keine Ahnung, wann ich diesen Satz für „mein Geschwätz von gestern“ halten werde.  🙂

Audiophile Switches

Audiophile Switches

Audiophile Switches

Audiophile Switches

Eigentlich …
handelt es sich bei Switches ja um Netzwerk-Verteiler, die man nur dann braucht, wenn der Router nicht genug Anschlüsse hat. Und der Begriff audiophile Switches wirft logischerweise Fragen auf.

Entgegen dem Wort-Ursprung „Switch“ (also „Schalter“) schaltet so ein Switch aber gar nicht, sondern er sorgt dafür, dass alle angeschlossenen Geräte jederzeit zu allen anderen Geräten eine Verbindung aufbauen können. Ein Router schickt eben immer alles an alle und jeder kann sich nehmen, was für ihn gedacht ist.
Genau das gefällt vielen Entwicklern von audiophilen Switches ganz und gar nicht. Am liebsten würden Sie uns einen audiophilen Switch mit nur einem Eingang und einem Ausgang anbieten. Aber das wäre ja kein Switch mehr und wir müssten für jedes einzelne Netzwerkgerät ein eigenes Teil kaufen. Also bleiben wir dann doch besser bei unseren üblichen audiophilen Switches  – einer für alle – oder?

Switch Switch 

Hinweis:
Die Grundlagen zu einem audiophilen Heimnetz lesen Sie bitte in diesem Bericht:  Das audiophile Heimnetz.

Wie macht eigentlich ein audiophiler Switch den Klang besser?

Die Antwort ist einfach:

Ein audiophiler Switch macht nichts “besser”, er sorgt einfach nur dafür, dass der Klang nicht schlechter wird. Dass und wie sehr er schlechter wird – das hören wir, wenn wir einen dieser audiophilen Switches verwenden.

Silent Angel setzt "Absorberfolien" ein

Silent Angel setzt “Absorberfolien” ein

Die oben gezeigte Abbildung (Klicken zum Vergrößern) zeigt zum Beispiel, wie Silent Angel mit Absorberfolien Störungen mindert.
Melco hat ein aufwändiges Verfahren entwickelt, mit dem man dafür sorgt, dass an den Audio-Ausgängen auch nur Audio-Signale passieren dürfen.
Innuos setzt auf eine audiophile Stromversorgung und setzt einen 3ppb 25MHz OCXO-Oszillator ein.

Alles passiert nur mit dem Ziel, dafür zu sorgen, dass der Klang nicht schlechter wird.

Die Switch- Auswahl

Erste Gruppe:
Netgear GS108GE für 30,- €
Silent Angel Bonn N8  für 399,- €
Chord English Electric N8 für 515,- €

Zweite Gruppe:

SoTM nHG 10G mit 12V und Vorbereitung für eine externe Clock  2.018,- €
Melco S100  2.199,- €
Innuos PhönixNET 2.745 €

 

Hörtest

Mir machen Hörvergleiche zwar nach wie vor viel Spaß, aber bei diesem Testfeld habe ich schon etwas länger nach einer Lösung gesucht, um die Ergebnisse schnell greifbar und eindeutig werden zu lassen.

Ich musste mir etwas “Kompliziertes” aussuchen. Längere, vertiefende Hörsitzungen könnten ja später noch folgen.

Ich höre Silje Nergaard mit “Be Still My Heart”.

Ich wähle diesen Titel, weil:
… ich gar nicht das ganze Stück höre, sondern nur das Piano-Intro.
… er mir von Anfang an einen Aufnahmeraum (Konzertsaal) zeigt.
… er die Präsenz des Publikums nicht verleugnet.
… er bei 1:39 eine „schwierig wiederzugebende Stelle“ aufweist,
… er bei etwa 2:30 schnell ins „Klimpern“ abrutschen kann und diese Phase die Zuhörer je nach Wiedergabequalität polarisiert.

PrimeMini direkt mit einem Furutech NCF LAN 8 an der Fritz!box angeschlossen.

Furutech LAN 8 NCF  Netzwerkkabel

Furutech LAN 8 NCF  Netzwerkkabel

Man muss dazu wissen, dass ich schon seit Jahren audiophile Switche einsetze und schon ewig nicht mehr ohne Switch gehört habe. Aus diesem Grund fällt mein Ergebnis wohl ein wenig heftiger und vernichtender aus als bei jemandem, der bisher noch nie mit einem audiophilen Switch gehört hat.
Wenn die Mikros hochgezogen werden, tut sich zwar ein Raum auf, aber er geht nicht in die Tiefe und bleibt mit rechts-links, oben-unten lediglich zweidimensional. Man hört eine Klavier-Wiedergabe, über die man nicht weiter nachdenkt. Es ist halt “irgend ein” Klavier und da spielt “irgend jemand” “irgend ein” Stück.
Das Stück stammt vom Album „Live in Cologne“,  aber die Wiedergabe kann mich nicht in diesen Saal hinein versetzen. Ich bleibe zuhause auf meiner Couch.

Bei 1:39 höre ich keine „schwierige Stelle“. Das Geklimper bei 2:30 dagegen schon. Es tut fast weh in den Ohren. Klingt wie so ein Kinderklavier von Schröder. 🙂

Netgear

Netgear

Netgear

Ich mache es kurz: Der Netgear – selbst über ein Keces P8 betrieben – ist klanglich so überflüssig wie nur was. Zwar stellen sich leichte Veränderungen ein – aber wirklich besser wird hier nichts.
Klemmen wir lieber unseren ersten audiophilen Switch an.

Silent Angel Bonn N8 mit Forrester F1-Netzteil aus dem gleichen Hause.

Bonn N8

Bonn N8

Was sofort auffällt:  Der Raum hat plötzlich Tiefe – Dreidimensionalität.
Es fällt mir zwar immer noch schwer zu sagen, ob die Mikros das Klavier mit dem Publikum im Rücken aufgenommen haben oder umgekehrt – aber ich habe sofort das Gefühl, mich in einem Saal zu befinden.

Man weiß ja aus Erfahrung, dass man in großen Räumen oft Probleme hat, etwas orten zu können, das ist ganz normal. In diesem Punkt sind wir High-Ender „über-verwöhnt“ – soll heißen:  Manche Tonmeister schaffen hier eine künstliche akustische Präzision, die es real so gar nicht gibt. „Im richtigen Leben“ haben wir eben nur zwei Ohren, können nicht auf Stützmikrofone zurückgreifen und einzelne Instrumente räumlich da positionieren, wo wir sie gerne hätten.
Aber das ist mir gerade alles ziemlich egal. Der Bonn N8 versetzt mich in einen Konzertsaal – das ist doch schon mal was.
Auch das Klavier wird breiter und stabiler abgebildet.
Was aber von viel größerer Bedeutung ist:
Man hört nicht mehr einfach nur ein „Ping“ wie bei „Jagd auf Roter Oktober“, sondern man bekommt mehr als nur angedeutet, wie sich ein Klavierton aufbaut und dass er aus unterschiedlichen Klängen besteht.

Bei 1:39 höre ich diese Verzerrungen und das Geklimper (sorry) wird erträglicher. Selbst die höchsten Klaviertöne erhalten so etwas wie einen zumindest angedeuteten Körper.

Fazit:
Ob man an einem Silent Angel Bonn N8 alle seine Netzwerkgeräte betreibt oder nur seinen Streamer (wie ich hier gerade) – man muss anerkennen, dass die Entwickler von Silent Angel eine wichtige und gute Arbeit geleistet haben, denn der Unterschied zwischen mit und ohne Bonn N8 ist in etwa so wie zwischen einer .flac- und einer .mp3-Datei. Für die einen also gewaltig und für die anderen nicht existent.

Chord English Electric N8 – ebenfalls am Forrester F1

Chord EE N8

Chord EE N8

Schnell wird klar – es gibt einen Klangunterschied zum Bonn N8!
Aber klingt es jetzt besser oder schlechter?
Der Chord legt eine auffällige Harmonie über das Klavierspiel. Was bei einem Klavierstück – und vor allem bei dem hier von mir auserwählten Titel, nicht unbedingt von Vorteil sein muss. In der Phase um 2:30 schafft es der Chord, uns einen „schöneren“ Klang darzubieten, was mir hier aber zu sehr geschönt daher kommt.
Das Nervende, dieses fast Schmerzhafte ist zwar deutlich gemildert, aber dadurch wird es nicht besser, nicht erträglicher. 

Mir wird klar, dass ich hier einen Titel ausgesucht habe, der das Ergebnis für den Chord nicht gut aussehen lässt und ich starte bewusst ein paar weitere Stücke aus meiner Playlist. Und bemerke, dass der Chord es tatsächlich gerne “schön” macht.
Ich werde mein Leben lang nicht verstehen, wieso z.B. die meisten Aufnahmen von Sting so flach und körperlos daherkommen. Der Mann hat doch Kohle ohne Ende! Wieso nimmt er nicht besser auf?

Nehmen wir als Beispiel mal:  Fields of Gold.
Hören Sie sich das im Original an.
Und dann starten Sie „Terre d`oru“ von „I Muvrini“ (da singt Sting sogar mit!). Bereits nach 10 Sekunden werden Sie mir bestätigen, dass I Muvrini das einfach viel „satter“ – mit mehr Körper und mehr Harmonie aufgenommen hat.
Und genau wie ich es erwartet habe, legt der Chord hier die Messlatte sofort für alle anderen Switches ein Stück höher. So klingt selbst das Original von Sting angenehm. Ich könnte mir also gut vorstellen, dass der Chord besser die Hoffnungen mancher Käufer auf eine Klangverbesserung erfüllt als der Bonn.
Am Ende darf dann darüber gestritten werden, ob der Chord „richtiger“ oder nur “schöner” klingt als der Bonn, aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

SotM sNH-10G mit sCLK-EX & Masterclock-Eingang connector Einbau, 12V-Version

SotM sNH-10G

SotM sNH-10G

 

In der mir vorliegenden Ausstattung hat der geneigte Käufer mal locker das Vierfache vom Chord-Preis hinzublättern. Wird man das klanglich rechtfertigen können?
Antwort:   Mehr als man es für möglich halten kann.

 

 

Melco S100

Melco S100

… und nach dem Hören aller drei teuren Switches komme ich zu folgender Feststellung:
Jeder dieser drei Switches zeichnet ein etwas anderes Bild vom Aufnahmeraum auf, aber alle drei schaffen es, mir sofort das Gefühl zu geben, einen schicken Anzug zu tragen und auf einem gepolsterten Konzertstuhl zu sitzen. Ich spüre diese Atmosphäre und befinde mich am Ort des Geschehens – und nicht einfach zuhause auf der Couch.

Der größte Unterschied zu den günstigeren Switches zeigt sich an den schnellen Fingerläufen. Gerne spricht man hier von „perlenden“ Fingerläufen. Hat man das einmal mit einem SotM-, Melco- oder Innuos-Switch gehört, begreift man, dass zum Perlen vor allem Kraft dazugehört.

Innuos PhönixNET

Innuos PhönixNET

Mit diesen drei Switches wird uns nichts „Ineinanderfließendes“ vorgesetzt, geschweige denn etwas “Zugeschmiertes” – hier reihen sich die einzelnen Töne tatsächlich wie Perlen aneinander. 

Die Verzerrungen bei 1:39 entpuppen sich als schwierig wiederzugebende Stelle – aber wir bemerken sie nur, wenn wir gezielt auf sie achten. Alle drei Switches schaffen es, diese Stelle fast zu 100% zu bereinigen.

Die unglaublichste Verwandlung aber erfährt das von mir in meinem Bericht oft so schändlich als Geklimper bezeichnete Klavierspiel bei 2:30. Tord Gustavsen (und natürlich auch Steinway) mögen mir diese Ausdrucksweise in meinem Bericht verzeihen.

Klar und deutlich werden diese hohen Klaviertöne nun aus unterschiedlichen akustischen „Modulen“ zusammengesetzt.
Ich höre die Taste und damit ein festes, massives Material. … bin mir sicher, dass ich da Elfenbein höre. Ich höre die Hebel im Inneren des Klaviers. Ich höre, wie die Hämmer auf die gespannten Saiten schlagen, höre die Saiten schwingen und wie sich jeder einzelne Ton in diesem mächtigen hölzernen Instrument körperhaft aufbaut, bevor er aus dem geöffneten Flügel seinen Weg zum Publikum antritt.

Wer kein Klavier mag, der wird durch diesen Titel sicher nicht umgestimmt werden können, aber wer eine realistisch wirkende Wiedergabe mag und sich fragt, was denn mit so einem teuren Switch großartig anders klingen könnte – der ist aufgerufen, sich diesen Bereich des Titels anzuhören. 

… und mitzuerleben, wie aus einem Geklimper ein erstaunliches und absolut überzeugendes Klang-Ereignis werden kann. Im Fluss der Melodie wird man sich immer sicherer, dass der Pianist an dieser Stelle gar nichts anderes hätte spielen dürfen. Ob man es mag oder nicht.
Und man versteht, was so einen Steinway so teuer macht.

Klangliche Eigenarten

Wer sich jeden Hauch einer „Verschönerung“ verbittet und eine sachlich korrekte und hochwertige Wiedergabe erwartet, der wird am ehesten zum SotM greifen.
Ihn schließt man an und er sorgt dafür, dass die Signale sauber, korrekt und richtig dort ankommen wo sie hin sollen. Er geht dabei so unspektakulär und unauffällig zur Sache, dass er in uns immer wieder die Frage erzeugt, wieso wir ihn überhaupt verwenden. Die Antwort erhalten wir, wann immer wir ihn aus der Kette verbannen.

Und ein direkter Vergleich zu den günstigeren Switches von Silent Angel und Chord lassen ihn dann auf einmal doch noch ein wenig „glänzen“.

Sowohl Melco als auch Innuos scheinen dagegen ihren Käufern einen musikalischen Bonus zukommen lassen zu wollen. Jeder Ton von ihnen wirkt auf mich irgendwie „wertvoller“. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Ich bin mir einfach bewusster, eine hochwertige Wiedergabe zu genießen. 

Ich habe lange Zeit nach Hinweisen darauf gesucht, dass dieser „Bonus“ mit klanglichen Nachteilen erkauft wird.
Habe meine Playlist rauf und runter gehört.
Schönheit auf Kosten von Präzision? Harmonie auf Kosten von Auflösung? Körperhaftigkeit auf Kosten von Analytik?
… nichts dergleichen habe ich feststellen können.

Was am Ende bleibt ist:

Der SotM klingt sachlich, richtig und leistet sich weder Fehler noch Unzulänglichkeiten.
Der Melco steht dem SotM in nichts nach, verwöhnt uns aber zusätzlich mit Glanz und Schönheit.
Der Innuos bringt Schönheit, Akkuratesse und Kraft zusammen, was vor allem an den perlenden Fingerläufen deutlich wird.

Einen Fehler macht man mit keinem der Switches. Wer sich alle drei anhört, der wird ihre Unterschiede wahrnehmen können und daher ganz sicher sehr schnell seinen Favoriten finden. Aber eines will man nach einer solchen Hörsitzung ganz sicher nicht mehr:  Ohne einen guten Switch in der Kette Musik hören. Selbst dann nicht, wenn man eigentlich überhaupt keinen Switch braucht.

Welche Priorität sollte man dem Switch-Kauf zuteilen?

Es gibt wohl in den meisten Ketten Komponenten, Kabel oder Stecker, die das Gesamtergebnis stärker beeinflussen werden, wenn man sie austauscht. Wer gerade dabei ist, neue Komponenten zu kaufen, macht vielleicht dennoch nichts verkehrt, an dieser Stelle schon mal die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Geräte uns auch zeigen können, was sie klanglich drauf haben. Im Rahmen einer Umstellung auf HRA-Streaming sollte der Erwerb eines Switches mit zum Pflichtprogramm gehören. Wenigstens den Bonn N8 sollte man sich zulegen.

Silent Angel Bonn N8 jetzt bestellen.            Silent Angel Forrester F1 jetzt bestellen.

Chord English Electric N8 jetzt bestellen.     SotM sNH10G jetzt bestellen.

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Fritz!OS 7.25 ist da!

Fritz!OS 7.25 ist da!

Fritz!OS 7.25 ist da!

Fritz!OS 7.25 ist da!

AVM hat heute für die 7590 das neue Betriebssystem ausgerollt.

Besonders interessant:  Man kann nun auch Geräte (Services) prioritisieren.
Sollte also Papa nicht Musik hören können, weil der eine Netflix schaut und der andere  sich irgendwas aus dem Internet saugt usw. – kann man seinen Streamer prioritistieren und genießen.
Ob es funktioniert und wie gut – kann ich selber gar nicht ausprobieren, weil meine Familie auf 2 Personen geschrumpft ist. Aber vielleicht meldet sich ja mal jemand, der es ab sofort einsetzt.

Fritz!OS 7.25 Prio

Fritz!OS 7.25

 

PrimeMini – Inbetriebnahme

PrimeMini – Inbetriebnahme

Ausführliche Anleitung herunterladen.

Ausführliche Anleitung als pdf-Datei herunterladen.PrimeMini Inbetriebnahme

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PrimeMini 5 von hinten

Ihr PrimeMini ist angekommen.
Wie geht es jetzt weiter?

Vorausgesetzt, ROCK/Roon wurde auf Ihrem PrimeMini eingerichtet, ist alles was Sie zu tun haben, ihn anzuschließen und einzuschalten.
Lesen Sie hier nicht nur, was Sie danach noch zu tun haben, sondern auch wie und warum. 🙂

 

PrimeMini 5 von hinten

Der PrimeMini geizt auf der Rückseite nicht mit Anschlüssen. 1x LAN, 1x USB 3.1, 1x USB C, 1x USB 2.0, 2x HDMI. Auf der Front finden wir weitere zwei USB 3.1-Buchsen.

Schritt 1: Bringen Sie Ihren PrimeMini in Ihr Heimnetz

Ihr PrimeMini ist nicht nur Ihr Qobuz-/Tidal- und Musik-Sammlungs-Streamer, der Ihren hochwertigen Digital-Analog-Wandler mit einer exzellenten Musik-Qualität beliefert, sondern auf Wunsch auch Ihre private “High-Resolution-Audio-Sendestation” und kann Ihr ganzes Haus – selbst den Garten, die Garage …  über Ihr Heimnetz mit hochaufgelöster Musik versorgen. Hierzu verwendet er eines der besten Musik-Übertragungs-Protokolle namens RAAT (Roon-Advanced-Audio-Transport).
Alles was Sie dafür brauchen, sind “Roon-Ready-Endpoints” als Empfänger – überall dort, wo Sie gerne Musik hören möchten.

Ab ins Heimnetz!

Für die Inbetriebnahme schließen wir den PrimeMini per LAN-Kabel an den Router an. Der Router bemerkt den Neuling auf diese Weise sofort und vergibt ihm eine eigene IP-Adresse (DHCP). Wenn Sie Zugang zu Ihrem Router-Menü haben, tun Sie gut daran, den neuen Teilnehmer namens “ROCK” so zu konfigurieren, dass er immer die selbe IP-Adresse bekommt. (Geht nicht bei jedem Router)

 

Roon Weboberfläche

Hier können Sie den Zustand der einzelnen ROON-Module erkennen und im unteren Teil sehen Sie die Netzwerkanbindung. 

Braucht der PrimeMini nicht zwei LAN-Anschlüsse?
Ein mal zum Router und ein mal zu den “Roon-Ready-Endpoints”?

Nein! Natürlich nicht! Bei einer Ethernet-Verbindung fließen die Signale in der Regel bidirektional, also  “in beide Richtungen”!
Der PrimeMini empfängt also die Musikdaten z.B. von Qobuz und sendet sie über dasselbe LAN-Kabel zurück zum Router … und von dort aus zu den ausgewählten “Roon-Ready-Endpoints”. Der Router spielt also für den Empfang und für das Verteilen eine wichtige Rolle. Deshalb sollten wir ihm unbedingt ein gutes Netzteil gönnen!

Schritt 2:
Aktivieren Sie Ihre Audiogeräte

Ihr PrimeMini kann zahllose Musikgeräte und Computer-Schnittstellen mit Musik versorgen. Da er als Computer “auf die Welt gekommen” ist, stehen alle üblichen System-Schnittstellen zur Verfügung. Der “Endpoint” kann also einfach eine Soundkarte oder Ihr Tablet sein oder der tollste Digital-Analog-Wandler dieser Erde. 
Alles, was Sie an einen PrimeMini anschließen oder was im Heimnetz angemeldet ist, erkennt Ihr PrimeMini automatisch und bietet es uns als Audiogerät an.
Aber er kann natürlich nicht wissen, über welches der zur Verfügung stehenden Geräte Sie Musik hören möchten. 

Aus diesem Grund müssen Sie unter “Menü” – “Einstellungen” – “Audio” zu allererst einmal alle Geräte aktivieren, über die Sie irgendwann einmal Musik hören würden. Und wenn Sie ausschließlich über den per USB angeschlossenen DAC hören möchten, dann müssen Sie trotzdem auch dieses “Audiogerät” zunächst aktivieren.

Vorsicht Falle!
Es zählen die Schnittstellen!

Sie besitzen einen Digital-Analog-Wandler, der sowohl über LAN- als auch über USB-Eingang angeschlossen ist? Dann müssen Sie sich darüber klar werden, dass der PrimeMini zwei verschiedene Geräte erkennt!
Und Sie können entscheiden, ob Sie beide aktivieren oder nur einen. Sicherheitshalber sollten Sie diesen beiden “Geräten” dann aber unbedingt “sprechende” Namen zuteilen. Also z.B. “USB-DAC” und “LAN-DAC”, denn sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie z.B. nur den LAN-DAC aktiviert haben und sich später wundern, dass Sie zwischen unterschiedlichen USB-Kabeln keinen Klangunterschied hören können. Spätestens, wenn Sie das USB-Kabel ganz entfernen und die Musik immer noch weiter spielt, sollte Ihnen einleuchten, dass Sie die ganze Zeit den “LAN-DAC” gehört haben und nicht den “USB-DAC”. 🙂

Schritt 3:
Wählen Sie das
Audiogerät aus

Auch wenn Sie im ganzen Haus “Endpoints” verteilt haben, werden Sie nicht immer im ganzen Haus und in jedem Zimmer Musik hören wollen. Deshalb ist es wichtig, Ihrem PrimeMini mitzuteilen, über welches Audiogerät Sie im Moment hören wollen. 

Vorsicht Falle:
Ohne ausgewähltes Audiogerät hören Sie gar nichts!

Vor allem bei der Ersteinrichtung vergessen manche User ein Audiogerät auszuwählen. Solange das so bleibt, werden Sie keine Musik hören können! Sie müssen Ihrem PrimeMini schon mitteilen, worüber Sie hören möchten!

Zonen einrichten

Wenn Sie an mehreren Stellen im Haus gleichzeitig dieselbe Musik hören möchten, bietet es sich an, diese Audiogeräte zu einer Wiedergabezone zusammen zu schalten. Dazu müssen es allerdings alles LAN-Endpoints sein. Eine gemischte Zone aus LAN- und USB-Geräten kann nicht (!) erstellt werden.

Überall dieselbe Musik oder jeder was anderes?

Mit dem “Partymodus” spielt Ihre Musik im ganzen Haus.

Aber es muss nicht überall das gleiche laufen. Mit dem “Familienmodus” hört jedes Mitglied seine eigene Musik.
Mit ein und dem selben PrimeMini!

 

 

Qobuz und Tidal

Ganz klar – ohne ein Musik-Portal-Abo macht der PrimeMini ungefähr so viel Spaß wie ein Sportwagen ohne Räder. Zwar können wir uns auf unsere eigene Musik-Sammlung beschränken und damit “auf dem Garagenhof hin- und herfahren”, aber so wie ein Sportwagen  raus “auf die Piste” will, so schreien die vielen Features von Roon nach der Anbindung an ein Musikportal. Sechzig-Millionen Musiktitel haben wohl selbst die größten Musikfreaks nicht in ihrer Sammlung, oder!?

Einbinden

Gehen Sie auf “Menü” – “Einstellungen” – “Dienste”.
Dort finden Sie Tidal, Qobuz und Dropbox. Dropbox allerdings nur, um dort die System-Backups abzulegen.

Klicken Sie einfach auf das gewünschte Icon und geben Sie dann Ihre Zugangsdaten ein. Das war schon alles. Sofort holt sich Roon alle wichtigen Informationen über Ihren Account ins eigene System.

Vorsicht Falle!
Roon kümmert sich nur um Roon!

Während viele Apps Ihre Playlists und Favoriten innerhalb Ihres Accounts pflegen (also in Tidal oder Qobuz), spielt sich bei Roon alles in Ihrem Roon-Core ab. Nach und nach erstellen Sie also neue Playlists innerhalb von Roon, die Sie in Ihrem Musik-Portal-Account nicht finden können. Sollten Sie mal eine Playlist für unterwegs einrichten wollen, machen Sie das besser nicht innerhalb von Roon sondern direkt in Tidal oder Qobuz.

Roon kann Qobuz – Tidal und Bibliotheken gleichzeitig!

… und durcheinander!
Wenn Sie sich in Roon eine Playlist zusammenstellen möchten, ist es vollkommen egal, wo sich die Titel befinden. So stammen z.B. die ersten Titel aus Ihrer eigenen Musiksammlung, die nächsten von Qobuz und weitere von Tidal – und das alles wild durcheinander. Wenn Sie das so möchten.

Ersteinrichtung abgeschlossen!

Keine Angst – diese Anleitung zu lesen ist deutlich schwieriger, als sie zu befolgen! 
Halten Sie Ihre Zugangsdaten zu Roon und Qobuz/Tidal bereit und Sie werden sehen, dass die Inbetriebnahme in weniger als fünf Minuten zu realisieren ist.

Sie benötigen keinen Monitor, keine Tastatur, keine Maus.

Lesen Sie in unserem Roon-Spezial, wie Sie Musik auf die interne Festplatte Ihres PrimeMini bekommen und vieles mehr.  

Update auf Roon 1.8

Update auf Roon 1.8

Update auf Roon 1.8

Update auf Roon 1.8

Seit 09.02.2021 – wurde die Version 1.8 ausgerollt.

Seit 25.02.2021 – steht ein fehlerbereinigtes Upgrade zur Verfügung!

Bitte beachten Sie beim Aktualisieren diese Anleitung:

  • Backup von Roon erstellen (Menü-Einstellungen-Backup) – am besten auf einen USB-Stick
  • Das Betriebssystem des Tablets/Smartphones auf den aktuellen Stand bringen!
  • Tablet komplett ausschalten
  • Tablet neu starten
  • Roon Remote aktualisieren
  • Beim Starten der Roon Remote-App werden Sie aufgefordert, Roon zu aktualisieren, führen Sie dies durch.

Es ist wichtig, dass Ihr Device den aktuellen Stand des Betriebssystems hat – sonst kann es zu Problemen kommen.

WiFi (WLAN)

Roon Labs rät dringend von der WLAN-Nutzung ab. Es gibt zwar Hardware-Konstellationen, mit denen WLAN auch nach dem Upgrade realisierbar ist. Es ist aber nicht sicher, ob das zukünftig so bleibt. Wir empfehlen deshalb mit Repeatern zu arbeiten und werden uns nach kompatiblen Modellen umsehen.

Aussage von Danny Dulai (Roon Labs):
I’m planning on a Roon OS 2.0 later this year with new capabilities and I’ll probably just remove it all together then since it’ll be different enough.
I would not try to WiFi + Roon OS – if you must, try Ubuntu.

Frei übersetzt:
Ich habe ein Roon-Betriebssystem 2.0 mit neuen Funktionen in der Planung und es wird sich sehr von 1.0 unterscheiden. Wahrscheinlich werden ich dabei die bisherigen Möglichkeiten (wie WiFi) allesamt entfernen.
Ich würde das Roon-Betriebssystem nicht mit WLAN verwenden. Wer WLAN benötigt, sollte Ubuntu (Linux) nutzen und nicht ROCK.

 

 

 

 

Warum auch Sie Roon brauchen

Warum auch Sie Roon brauchen

Warum auch Sie Roon brauchen

Warum auch Sie Roon brauchen

Mit diesem Bericht “Warum auch Sie Roon brauchen” richte ich mich an alle, die gerne Musik hören und sich sagen:

“Ich höre doch schon gut Musik – was soll denn mit Roon besser werden?”.

Finden Sie hier die Antworten

Grund 1:  Roon ist die bessere Fernbedienung.

Sie haben schon ein Streaming-Gerät – aber die zugehörige Bedienungs-App ist eine einzige Katastrophe? Seit Jahren verspricht der Hersteller Ihnen das Nachrüsten eines Features, aber es kommt einfach nicht?

Schicken Sie die App in Rente!

Aktivieren Sie “roon-ready” in Ihrem Streamer. löschen Sie die zugehörige App und starten Sie einfach Roon.

Einzige Voraussetzung:  Sie benötigen ein Gerät, auf dem der Roon-Core installiert ist.
(PC mit Windows, Linux oder MacOS, NAS, Nucleus, PrimeMini, NUC, Spezial-Hardware)

Grund 2: Roon macht Sie unabhängig von der Hardware

Bisher war es logisch: Wollte ein HiFi-Hersteller ein Streaming-Gerät an den Kunden bringen, hatte er ihm Hardware und Software zu bieten. Mit dem Ergebnis, dass jeder Hersteller versuchte, bei der App das Rad neu zu erfinden und ihm die Zeit dann dafür fehlte, sich mehr um die Hardware und andere Dinge zu kümmern. In der Zwischenzeit baute Roon durch die Konzentration auf eine Software den Vorsprung zu den anderen Apps immer weiter aus. Spätestens mit der Version 1.8 startete Roon jetzt einen Spurt, der viele andere Apps weit zurückgeworfen hat.
Statt nun aber den Versuch zu unternehmen, Roon einzuholen, entscheiden sich immer mehr Hardwareentwickler für den smarteren Weg: Sie integrieren die “roon-ready”-Fähigkeit und schlagen sich einfach auf die Seite von Roon.
Ein Streaming-Gerät ohne die “Roon-Ready-Zertifizierung” ist schon heute kaum noch verkaufbar.

Im Ergebnis heißt das für jeden Roon-Nutzer:

Mit Roon bedienen Sie fast jedes Streaming-Gerät.

Grund 3: Roon nimmt Ihnen die Verwaltungsarbeit ab

CDs rippen, Alben downloaden … wir Menschen sind Jäger und Sammler. Und auch wenn wir mit einem Abo sofortigen Zugriff auf 60 Millionen Titel erhalten – viele von uns mögen es nicht, von diesen Portalen abhängig zu sein und bleiben lieber bei der Musik, die man “besitzt”.

… wenn da nur nicht die viele Arbeit wäre.
Man muss manches taggen (mit Informationen versorgen), man muss sich die Cover-Grafiken besorgen oder eine gute Spezial-Software verwenden … oder einfach Roon verwenden.

Verraten Sie Roon, wo Sie Ihre Musik gespeichert haben und überlassen Sie alles andere Roon.
Nach dem Einlesen und dem Aufbau des Index werden Sie Dinge über “Ihre Musik” erfahren, die Sie noch nie gewusst haben. Kein taggen mehr, keine Cover mehr suchen müssen.

Grund 4:  Roon weiß mehr über Musik

Hinter Roon stehen etliche Musikredaktionen und Quellen. Was das Internet über Musik weiß, das weiß in der Regel auch Roon … und oftmals sogar noch viel mehr.

Grund 5: Roon hilft Ihnen beim Suchen und finden

Sie suchen nach Genre, nach Komponisten, nach Label, nach Musiker, nach Epoche, nach Dirigenten, nach Mitspielern … Starten Sie mit Miles Davis, entscheiden Sie sich für ein Label, für einen Komponisten, für einen Mitspieler …
… und erleben Sie, was es heißt, wenn Ihnen ein Portal 60 Millionen Titel zur Auswahl bietet.
Ohne Roon sieht man da schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Grund 6: Roon läuft stabiler und ist aufmerksamer

Vergessen Sie die “drehende Eieruhr beim Buffern”, trennen Sie sich davon, Ihren Streamer neu einschalten zu müssen, nur weil Sie ein Kabel umgesteckt haben. Genießen Sie es, sich an die Anzeige “No Device” nicht mehr erinnern zu können.

Roon Labs. hat nicht viel gemacht – nur Roon – das aber dafür richtig gut.

Grund 7: Roon macht viele Streaming-Geräte überflüssig

Zugegeben – dafür brauchen wir einen guten Server wie den Nucleus oder einen PrimeMini – aber dann ist es wahr: Schließen Sie den Server per USB oder LAN  direkt an einen Digital-Analog-Wandler (DAC) an und erleben Sie etwas, was Sie nicht glauben werden – bis Sie es selbst gehört haben.

Weil weniger mehr ist – auch bei Roon.

Grund 8: Roon versorgt Ihr ganzes Haus mit Musik

Alles was Sie brauchen – ist einen “Roon-Ready-Endpoint”.
… oder zwei, oder drei …
Auf der Terrasse, im Keller, in der Garage, in der Küche, im Bad …
Wo immer Sie Kontakt zum Heimnetz haben und Musik hören wollen, können Sie Roon dazu verwenden um Musik im Haus zu verteilen. Dabei kann jeder Endpoint mit einem anderen Titel versorgt werden oder Sie schalten mehrere Geräte zu einer “Zone” zusammen und machen Party!

Roon macht Ihr Haus musikalisch.

Grund 9: Mit einem passenden Roon-Core-Server genießen Sie High-End pur!

Wer bisher geglaubt hat, Roon sei “einfach nur eine Software”, der sollte sich mal ganz seriös mit einem guten Roon-Core-Server als Quellgerät für einen guten DAC befassen. Ich verspreche Ihnen eine Überraschung! Bei Nutzung der USB 2.0-Schnittstelle und mit einem guten USB-Kabel wird es für manche etablierte Streaminggeräte extrem schwer.

Roon klingt absolut erwachsen – High-Resolution-Audio – was sonst!?

Grund 10: Roon verbindet Sie mit Qobuz und mit Tidal

All die tollen Möglichkeiten und Fähigkeiten von Roon sind natürlich zu außergewöhnlich und kostbar, um sich nur um ein paar Tausend Titel auf unserer Festplatte kümmern zu dürfen. Genießen Sie es, täglich die besten Neuerscheinungen vorgestellt zu bekommen oder sich z.B. 24 Interpretationen von “TuTu” anzuhören.

Roon – das Portal der Portale

Grund 11:  Roon kümmert sich um die Raumakustik

Für die einen das Zauberwort der Zeit – für die anderen ein rotes Tuch:  DSP – Digitaler Sound Prozessor.
Die Wahrheit ist, dass ein DSP nichts dafür kann, wenn sein Besitzer nicht weiß, wie man mit ihm umzugehen hat. Richtig dosiert und eingestellt, eröffnet er sogar den Entwicklern von passiven Lautsprechern, Ziele zu erreichen, die sich mit einer passiven Weiche nicht realisieren lassen. Eine weitere Stärke liegt in der Möglichkeit, auf ein bestimmtes Kopfhörermodell abgestimmte Filtereinstellungen einzusetzen.

Kopfhörer – kleine Räume – große Räume – Roon unterstützt Sie bei jedem (Raum-) Problem.

Grund 12: Roon integriert Ihre Upsampling-Wünsche

Das nächste polarisierende Thema. Soll man, darf man, kann man aus “wenig” “viel” machen? Hat DSP reale Vorteile oder dient dieses Format einfach nur zu Befriedigung unseres Bestrebens nach höher, schneller, weiter, stärker?  DSD128 kann ja gar nicht so gut sein wie DSD512 … oder doch? Klingt PCM am Ende besser als jedes DSD-Format? Sie können sich in die Diskussionen einbringen oder einfach in Roon Ihren HQ-Player aktivieren und es sich selber anhören. Wenn Sie wollen.

Roon hat ein Herz für Upsampler

Ich bin zwar nicht abergläubisch, aber trotzdem mache ich hier jetzt einfach mal Schluss vor dem dreizehnten Grund, denn wer bisher nicht überzeugt werden konnte, den kriege ich wohl auch mit 20 weiteren Gründen nicht.

Für alle, die Roon einmal 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich  testen wollen, folgt hier ein Direktlink von uns. Einfach draufklicken und sich registrieren.
… und uns dabei helfen, Anmeldungen zu sammeln. 🙂

Roon 30 Tage kostenlos testen und AUDIOSAUL beim Sammeln helfen.

Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

 

 

Weisses Männchen als Handwerker

Fotolia_87260336 © Texelart

 

In der nachfolgenden Anleitung “Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?” zeige ich Ihnen, was Sie tun können, um den Umzug von einem “Roon auf dem PC” zu einem “Roon auf dem PrimeMini” mit dem besten Ergebnis hinbekommen können.

 

 

 

 

Roon Core umziehen