Die drahtlosen Verbindungen des Auralic Altair

Die drahtlosen Verbindungen des Auralic Altair

Hinweis:
Bluetooth ist ein geschütztes Markenzeichen von Bluetooth SIG, Inc.
AirPlay® , iPAD und iPOD sind geschützte Markenzeichen von  Apple Inc.
Songcast ist eine Open-Source Software von oss.linn.co.uk
Roon ist ein geschütztes Markenzeichen von Roon Labs LLC a New York Limited Liability Company

In diesem Bericht geht es um die Nutzung der „drahtlosen“ Schnittstellen eines Auralic Altair.
(Der Mini verfügt über eine eingeschränkte Konnektivität)

Wichtiger Hinweis!
Um die drahtlosen Verbindungen verwenden zu können, muss sich der Altair zwingend im Streaming-Betrieb befinden.
Sollten Sie ihn soeben im reinen DAC-Betrieb als Wandler für eine digitale Quelle verwenden, sind alle Streaming-Module heruntergefahren. Das geschieht, um den DAC nicht bei seiner Arbeit zu stören und somit die Voraussetzungen für einen bestmöglichen Klang zu schaffen.
In dieser Betriebsart stehen aber trotz einer möglicherweise korrekten Konfiguration die drahtlosen Verbindungen nicht zur Verfügung.

Auralic Display Streamingbetrieb

Auralic Display Streamingbetrieb

Am einfachsten drücken Sie dafür auf der Fernbedienung die Taste „iPOD“ – damit starten Sie den Streaming-Betrieb und die Module für die drahtlosen Verbindungsarten. Bis der Altair den Streaming-Betrieb wieder „hochgefahren“ hat, kann bis zu einer Minute vergehen. Sie erkennen die Bereitschaft des Altair an der Anzeige im Display. (siehe Grafik links)

Bluetooth wireless technology

(Schulnote Klang: 3 bei gutem Quellmaterial)
Wichtig zu wissen:
Für die Bluetooth-Übertragung wird das Audiomaterial (falls erforderlich) komprimiert und entspricht danach etwa der Qualität einer MP3-Datei.
Der Empfang und die erforderliche Wandlung/Komprimierung der Original-Tonsignale in das Bluetooth-Format erfolgt durch das eingesetzte mobile Gerät (Sender). Der Altair (Empfänger) gibt also lediglich die Musikqualität wieder, die er vom Sender geliefert bekommt und kann sie in dieser Betriebsart nicht verbessern.

Herstellung der Bluetooth-Verbindung

Hierzu ist sicher zu stellen, dass im Konfigurationsmenü des Altair der Schalter „Bluetooth“ auf „on“ steht.
Der Bluetooth-Betrieb ist nicht auf IOS-Geräte beschränkt! Sie können also jeden beliebigen Bluetooth-Sender mit dem Altair verbinden. Hierzu gehen Sie in das Konfigurationsmenü Ihres mobilen Gerätes und stellen die Bluetooth-Verbindung zum Altair her. Befolgen Sie hierzu bitte die Anleitung des Geräteherstellers.
Sobald Ihr Gerät Ihnen den Status „verbunden“ anzeigt, dient Ihre Stereoanlage nun als Lautsprecher für alle Tonsignale, die Ihr Mobile-Device ausgibt. Sie können sowohl Musik aus den unterschiedlichen Portalen streamen als auch den Ton Ihrer Videos  über den Altair an Ihre HiFi-Anlage ausgeben.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Empfehlung:
Senden Sie Bild und Ton an einen Bluetooth-Empfänger (Set-Top-Box …) und verbinden Sie dieses Gerät zur Tonübertragung per Kabel (XLR, Coax, Toslink, USB)  mit dem Altair (für den Ton) und parallel dazu mit einem zweiten Kabel (z.B. HDMI) mit dem TV (fürs Bild).

Parallele drahtlose Übertragungen von Bild und Ton sind möglich, führen aber zu Verzögerungen. (Versatz der Mundbewegungen)

 

Airplay

(Schulnote Klang: 2 bei gutem Quellmaterial)

Format:  16Bit 44,1 KHz, höhere Auflösungen werden gesampelt.
Clock;  Es wird die Clock des Senders (z.B. iPAD, PC/MAC) verwendet.

Über Airplay übertragene Musikdateien sind in etwa mit der Wiedergabequalität einer CompactDisc zu vergleichen.

Wichtig zu wissen.
Der Empfang und die Wandlung der Original-Tonsignale in das Airplay-Format erfolgt durch das eingesetzte mobile Gerät (Sender). Möglicherweise steht die Musikwiedergabe im Airplay-Betrieb der Klangqualität im Auralic-Streaming-Betrieb um einiges nach.

Herstellung der Airplay-Verbindung

Zunächst ist sicher zu stellen, dass im Konfigurationsmenü des Altair der Schalter „Airplay“ auf „on“ steht.

Kontroll-Zentrum

Kontroll-Zentrum (rechtes Feld “Sie hören”)

An Ihrem iPAD wischen Sie nun vom unteren Displayrand das “Kontroll-Zentrum“  ins Display und schieben Sie das Menü ganz nach links, sodass Sie am rechten Bildschirmrand zum Bedienungsfeld „Sie hören“ gelangen. Hier finden Sie alle airplayfähigen Geräte aufgelistet. Tippen Sie dort den Namen Ihres Altairs an, warten Sie, bis die Verbindung aufgebaut ist und danach können Sie den Altair als Ihre Airplay-Brücke verwenden.

 

Sie können nun sowohl Musik aus den unterschiedlichen Portalen streamen, als auch den Ton Ihrer Videos  über den Altair an Ihre HiFi-Anlage ausgeben.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Empfehlung:
Senden Sie Bild und Ton an einen Airplay-Empfänger (Set-Top-Box …) und verbinden Sie dieses Gerät zur Tonübertragung per Kabel (XLR, Coax, Toslink, USB)  mit dem Altair (für den Ton) und parallel dazu mit einem zweiten Kabel (z.B. HDMI) mit dem TV (fürs Bild).

Parallele drahtlose Übertragungen von Bild und Ton sind möglich, führen aber zu Verzögerungen. (Versatz der Mundbewegungen)

 

Songcast (Linn)

(Schulnote Klang: 2 bei gutem Quellmaterial)

Format:  Max. 16Bit 44,1 KHz, höhere Auflösungen werden gesampelt.
Hinweis: Songcast selbst kann bis zu 24Bit/192KHz übertragen – die Betriebssysteme der PC/MAC limitieren derzeit noch das Format.
Clock;  Es wird die Clock des Senders (PC/MAC) verwendet und mit der des Empfängers synchronisiert.

Die Nutzung von Songcast setzt eine entsprechende Installation und Konfiguration der Software auf Ihrem PC/MAC voraus.
Eine Anleitung hierzu finden Sie unter:

http://support.auralic.com/hc/de/articles/206084348-Songcast-mit-Ihrem-Lightning-Gerät-nutzen
oder hier:
http://oss.linn.co.uk/trac/wiki/Songcast_4_2_DavaarManual

Songcast bringt Ihren PC/MAC dazu, seine Audiosignale nicht an die interne Soundkarte auszugeben, sondern über das Heimnetz den zur Verfügung stehenden Songcast-Empängern zuzustellen.
Hierdurch werden alle interne Sound-Bausteine in Ihrem PC/MAC übergangen und die für den Klang wichtigen Aufgaben an den Auralic Altair übertragen.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Über Songcast können nach meinem Kenntnisstand keine Bildinformationen übertragen werden.
Parallele drahtlose Übertragungen von Bild und Ton (über Bluetooth oder Airplay) sind möglich, führen aber zu Verzögerungen. (Versatz der Mundbewegungen)

Roon Advanced Audio Transport (RAAT)

(Schulnote Klang: 1 bei gutem Quellmaterial)
Format:  Max. 32Bit/ 192KHz, Mehrkanal.
Clock;  Es wird die Clock des Empfängers verwendet.

Die Nutzung der Roon-Software setzt eine kostenpflichtige Lizenzierung und die Installation der Server-Software (Core) auf einem leistungsfähigen PC/MAC oder einem geeigneten NAS voraus.  Die Server-Software muss den Geräten im Heimnetz jederzeit zur Verfügung stehen. Wird der PC/MAC von Ihnen nicht verwendet, muss er dennoch eingeschaltet und im Netz verfügbar sein.
Diese Aussage prädestiniert wohl eher einen NAS für diese Aufgabe, denn dieser steht uns ja in der Regel bereits aus anderen Gründen permanent zur Verfügung.
Als Musik-Quelle ist Roon aktuell auf Tidal und auf lokal gespeicherte Musiksammlungen begrenzt.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Über RAAT können nach meinem Kenntnisstand keine Bildinformationen übertragen werden.

Da Roon derzeit seine Musiksignale lediglich aus Tidal-Audio und aus lokalen Musik-Bibliotheken beziehen kann, eignet sich Roon nicht für eine parallele Bild- und Ton-Übertragung.

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Bitte beachten!!! Kein Versand vom 23.09. - 30.09.2017. Verstanden