Padis Sicherung

Die PADIS Sicherung

Sie kennen dieses Spielchen:  Ich hab da eine gute und eine schlechte Nachricht …
Ich beginne hier mit der schlechten:  Eine PADIS-Sicherung kostet 22,- Euro pro Stück!

Ende der schlechten Nachricht.

War doch noch erträglich, oder?

Und nun zur guten:  Eine PADIS-Sicherung dürfte auch zehn mal so viel kosten …
… zumindest wenn man den klanglichen Aspekt berücksichtigt.
Denn ganz ehrlich, um einen ähnlichen Zugewinn durch Kabel, Spikes, Pucks oder gar andere Komponenten zu erreichen, müsste man ganz sicher mehr als das Zehnfache ausgeben.

Aber genug gelobhudelt – kommen wir zu den Hintergründen.

Ausgangssituation

Hersteller und Entwickler von HiFi-Geräten, vor allem von Verstärkern jeglicher Bauart, hassen die Gerätesicherung! Machen sie doch alle Bemühungen, mit mächtigen Kabelquerschnitten und allerfeinstem Kupfer oder Silber zu arbeiten, wieder zunichte.

Wie man es auch dreht und wendet – die Sicherung bleibt das Nadelöhr und alle Signale müssen wie das berühmte Kamel da hindurch.

Signale durch die Feinsicherung?
Was ist das denn für ein Blödsinn?
Die Sicherung sitzt doch nicht im Signalweg, sie sitzt doch an der stromführenden Stelle und hat mit dem Musiksignal absolut überhaupt gar nichts zu tun!!!!!!!!!!!!

Oder doch?

Mal davon abgesehen, dass es auch Sicherungen gibt, die tatsächlich im Signalweg sitzen, dürften die meisten Vertreter aber im Eingangsbereich des Verstärkers angebracht sein, also dort, wo der Strom “reinkommt”.

Doch auch bei dieser Sicherung behaupte ich ganz einfach mal folgendes:
Klemmen wir ein empfindliches Messgerät (einen Oszi) zwischen den Schukostecker eines Verstärkers und der Schuko-Steckdose in der Wand und spielen wir Musik, dann wird man am Oszilloskop klar und deutlich “Ausschläge” erkennen können.  Da fließen nicht einfach immer die gleichen Werte, sondern wir werden Ausschläge erkennen können, die durchaus eine Beziehung zum Musiksignal haben.

Bei lauten Orchestereinsätzen gehen die gemessenen “Spitzen” nach oben – in den Pausen nach unten.
Hören wir uns eine bekannte Test-CD mit den riesigen japanischen Trommeln (Taiko) an, werden wir am Oszilloskop jeden einzelnen Schlag beobachten können. Ich bin nicht Techniker genug, um beurteilen zu können, ob man anhand der Messdaten das ursprüngliche Signal reproduzieren könnte, aber mein technisches Verständnis reicht dafür allemale aus, um hier einen Zusammenhang erkennen zu können.

… und um nachvollziehen zu können, wieso einige Entwickler versuchen, diese Gerätesicherungen zu vermeiden.
Doch das ist nicht so einfach.

Es gibt Vorschriften und es gibt Verbraucherrechte. Beides geht schlecht einher mit dem Weglassen von Sicherungen. Ist doch die namensgebende Aufgabe dieses Bauteils, das Gerät und seine Benutzer abzusichern; vor größerem Schaden zu bewahren.

Es dürfte ja auch jedem einleuchten, dass ein Verstärker dann, wenn er gerade sehr laut spielen muss, mehr “Strom zieht”, als dann, wenn ziemliche Ruhe herrscht.

Irgendwie hat also selbst die im Eingang sitzende Sicherung etwas mit dem Musiksignal zu tun.
Wie viel das messtechnisch ist – das weiß ich nicht.

Wie stark sich das auf den Klang auswirkt – das weiß ich sehr gut.

Das auslösende Ereignis

Ralf Koenen, der Mann hinter Progressive Audio, ist von einem seiner Lieferanten auf eine Gerätesicherung aufmerksam gemacht worden, die speziell für HiFi-Zwecke entwickelt worden ist. Aber sie bestand seine Qualitätsprüfung nicht.

Allerdings hatte sich diese Idee, die dahinter steckte, bereits in seinen Kopf gebohrt und saß dort wie der Stachel einer Wespe.

Einige Monate später präsentierte er seine Gerätesicherung – die PADIS-Sicherung.

Nein – damit war er nicht “allein auf dieser Welt”, aber er war auf Anhieb “sehr weit vorne”.

HIGH END FUSE

Es gab bereits andere Feinsicherungen und es gibt sie auch immer noch. Und wer auf der Suche nach einer Klangverbesserung ist und sich nun auch einmal an dieses Thema wagt, der tut sicher gut daran, sich mal verschiedene Sicherungen auszuleihen.

AUDIOSAUL führt ausschließlich die PADIS-Sicherung, weil sie uns am besten gefällt und die Rücksendequote praktisch bei Null liegt.

Unsere Erfahrungen

Wer so weit ist, sich eine PADIS-Sicherung auszuleihen und zu probieren, der kauft sie – und nicht nur eine.

Unser Höchstwert liegt derzeit bei 63 Sicherungen, die ein einzelner Kunde bei uns bestellt hat. Aber ich vermute, dass dahinter ein HiFi-Club oder zumindest eine Sammelbestellung steckt, denn wer hat schon so viele Geräte?

Ich kenne zwar Kunden, die diese Sicherungen nach den ersten positiven Erfahrungen auch in alle Video-Geräte gepackt haben, aber auch damit käme selbst ich nicht auf diese Anzahl.

Wie ist denn nun die klangliche Wirkung?

Einerseits ist das sehr leicht zu beschreiben: U-N-F-A-S-S-B-A-R  !!

Andererseits aber auch wieder sehr schwierig zu beschreiben.
In der High-Fidelity gibt es “zwei große Klangschubladen”, in die der Kenner immer gerne alles hineinpackt.

Auf der einen Schublade steht:  analytisch und auf der anderen steht: muffig.

Nutzt man nun die Beschreibung:  “Es wird ein Vorhang weggezogen” – ist das ein klares Signal dafür, dass das Klangbild jetzt in die Schublade “analytisch” gehört, also kalt, metallisch und unangenehm geworden ist.

Doch die PADIS-Sicherung passt sich dieser einfach strukturierten Welt nicht an.

Hier muss ich an ein Erlebnis mit Jan Allaerts, einem Entwickler von wahnsinnig guten Tonabnehmern denken. Ich war geradezu verliebt in dieses volle, warme, harmonische, ja musikalische Klangbild dieser Systeme. Als ich ihn fragte, was denn für ihn das wichtigste klangliche Entwicklungsziel sei, antwortete er: “Analytik! Ganz klar Analytik!”.

Das passte für mich nicht zu seinen Tonabnehmern und ich hakte nach. Seine Antwort lautete:

“Ich weiß, dass die Menschen nach diesem berühmten Analogsound suchen. Sie wollen Wärme und Volumen. Es soll schön klingen. Aber mein Ziel ist es, alle Informationen aus einer Schallplattenrille heraus zu lesen, die vorhanden sind.
Das Problem dabei ist, dass die meisten Hersteller zwar das gleiche Ziel verfolgen, aber ihren Weg nicht konsequent bis zum Ende gehen. Aus kommerziellen Gründen und vielleicht auch, weil ihnen das geeignete Material und die Fähigkeiten fehlen. Also versuchen sie, trotzdem das Klangbild analytischer zu machen. Sie erreichen aber nur einen helleren Sound, der unangenehm wirkt. Du musst diesen Weg durch die unangenehme Phase hindurch gehen und nicht von Deinem Ziel abweichen. Wenn Du es schaffst, dass Dein Tonabnehmer so enorme Abtastfähigkeiten besitzt, dass man das nicht einmal mehr mit professionellen Testschallplatten prüfen kann, dann hast Du dieses Tal durchschritten. Die dadurch erreichte Analytik führt zu solch einem realen Klangbild, dass die Wärme und das Volumen, das das Original zu bieten hat, 1:1 reproduziert werden. Die echte Wärme und Musikalität erreichst Du nur durch eine absolut konsequente Entwicklung hin zur Analytik. Die Analytik ist nicht der Teufel – sie ist die Musik!”

Ich musste lange darüber nachdenken. Beim Schreiben dieses Artikels ist es mit wieder eingefallen und ich kann nur sagen, dass  Jan´s Aussagen absolut auch auf die PADIS-Sicherung übertragbar ist.

Sie zieht jeden Vorhang zwischen uns und dem Klanggeschehen zurück. Anfangs glaubt man, es läge daran, dass jetzt die Kontakte mal wieder “gereinigt” worden sind, was ja beim Einstecken automatisch geschieht, aber je länger man hört, um so mehr erkennt man, dass man ein solches Klangbild nicht einmal hatte, als das Gerät noch flammneu war.

Da, wo man vorher durch eine “Ribbelscheibe” gesehen hat, die wir von der Duschabtrennung kennen, schauen wir jetzt durch eine Klarglasscheibe und ab und zu “greifen wir sogar mal hin”, weil wir glauben, es gäbe gar keine Abtrennung mehr.

Metallisches klingt so metallisch, wie wir es noch nie über unsere Anlage gehört haben. Sonores erhält ein Volumen, das so schön ist, dass wir es immer wieder hören wollen. Stimmen sind so authentisch, dass wir Gänsehaut bekommen, sobald wir die Augen schließen, weil wir uns und den Sänger im gleichen Raum wähnen.

Ist es also eine Zaubersicherung?

Können wir jeden “Schund an Komponenten” kaufen – zack – Padis-Sicherung rein – zack – haben wir ein High-End-Gerät?

Würden Sie mir das glauben?

Nein, ganz bestimmt nicht und solch eine Aussage wäre auch unseriös.

Die PADIS-Sicherung zeigt, wie Ihre Komponenten klingen können.
Wer also mit seinem Verstärker oder seinem CD-Spieler … völlig unzufrieden ist, der wird es mit der PADIS-Sicherung noch immer sein. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Kunde seine Komponente abgeben wollte und sich dieser Entschluss durch die PADIS-Sicherung geändert hätte.

Nein, die PADIS-Sicherung ist vielmehr für die Besitzer gedacht, die so sehr mit ihren Komponenten zufrieden sind, dass sie sich fragen ob und wie das jetzt noch zu verbessern sei.

Wer so weit ist, dass er glaubt, man müsse jetzt unbedingt “die Finger von der Anlage lassen”, weil sie auf den Punkt genau spielt, der sollte die PADIS-Sicherung testen. Er wird das Ergebnis nicht für möglich halten!

Alles leere Versprechungen und Werbegetrommel, aber es steckt nichts dahinter?

Wenn Sie das glauben, haben Sie jetzt genau zwei Möglichkeiten:

A) Sie mögen Ihre Vorurteile und pflegen sie weiter. Die Erde kann nicht rund sein, dann würden wir ja runterfallen!

B) Sie sind neugierig genug, um diese Sicherung tatsächlich einmal testen zu wollen.

Doch wie kommt man an solch eine Test-Sicherung heran?

Nun, die einfachste Möglichkeit:
Sie haben einen PADIS-Händler in der Nähe und holen sich da den passenden Wert zum Ausprobieren ab.

Die genau so einfache Möglichkeit:

Sie fordern bei AUDIOSAUL eine Test-Sicherung an. Einfach das Kontaktformular unten auf dieser Seite benutzen.

Was geschieht dann?

Wir werden Ihne eine E-Mail zusenden, um zu prüfen, ob die angegebene E-Mailadresse fehlerfrei ist. Dann bekommen Sie von uns eine Zahlungsaufforderung über 25,-€ (FS20) bzw. 28,- € (FS30) Pfand- und Schutzgebühr pro angeforderter Sicherung, die Sie am einfachsten und schnellsten über Paypal bezahlen. Sobald die Zahlung eingetroffen ist, geht das Päckchen raus.

Sie haben dann einen Monat Zeit, die Sicherung(-en) zu testen. Bekommen wir keine Nachricht von Ihnen, erhalten Sie nach Ablauf dieser Zeit eine ordentliche Rechnung an die gleiche E-Mail-Adresse zugeschickt. Da die Zahlung bereits in voller Höhe erfolgt ist, ist der Kauf damit abgeschlossen.

Wollen Sie die Sicherung nicht behalten, schicken Sie sie einfach innerhalb des ersten Monats an uns zurück. Nach einer  Funktionsprüfung werden wir die Schutzgebühr auf dem von Ihnen zuvor gewählten Zahlungsweg zurück überweisen.

Welchen Sicherungswert kann ich anfordern?

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Die PADIS-Sicherungen gibt es in zwei unterschiedlichen Größen:

FS 20 (5mm x 20mm) – dies ist die genormte europäische Gerätesicherung.

FS 30 (6,3mm x 32mm) – dies ist die große “amerikanische” Gerätesicherung.

Die FS20 (22,-€) gibt es in den Werten:
0.125A, 0.25A, 0.315A, 0.5A, 0.8A, 1.0A, 2.0A, 2.5A, 3.15A, 4.0A, 5.0A, 6.3A, 8.0A, 10A, 15A

Die FS30 (28,- €) gibt es in den Werten:
0.8A, 1.0A, 1.25A, 1.6A, 2.0A, 2.5A, 3.15A, 4.0A, 5.0A, 6.3A, 8.0A, 10A, 15A

Welchen Wert nehme ich, wenn der von meinem Gerätehersteller genannte Wert nicht vorhanden ist?

Immer den nächst höheren Wert!

Die Angaben der Hersteller sind schon in der Regel sehr sinnvoll gewählt. Dennoch ist es in der Praxis so, dass da ziemlich große Toleranzen eingerechnet sind. Das liegt zum einen daran, dass die Standardsicherungen eine gewisse Abweichung vom angegebenen Wert haben dürfen und zum anderen daran, dass die Hersteller in dem Durchbrennen einer Gerätesicherung keinen “großen Akt” erkennen können – “ist ja nur Pfennigkram!”.

Nun – das stimmt bei einer PADIS-Sicherung leider nicht mehr so ganz. Wenn Sie also nicht sicher sind, welchen Wert Sie anfordern sollen, dann schreiben Sie uns einfach, in welchem Gerät Sie die Sicherungen einsetzen wollen und wir schauen nach oder erkundigen uns beim Hersteller über den passenden Wert.

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Bitte beachten!!! Kein Versand vom 23.09. - 30.09.2017. Verstanden