Gutes Streaming – schlechtes Streaming

Auralic Mini weiß

Auralic Mini weiß

Frage:

Klaus W.:
Wenn ich mir die Werbemails in meinem E-Mail-Postfach anschaue, dann komme ich zu der Erkenntnis, dass ich schon lange dieses Streaming benutze – oder zumindest könnte ich es tun.
Eine ganze Handvoll Video-Anbieter buhlen da um meine Gunst und beim Musikhören habe ich längst den Überblick verloren. Irgendwie habe ich wohl Musik bei Apple, bei Amazon, bei Google und natürlich auch bei Spotify.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass mir meine Musik regelrecht “um die Ohren geschmissen” wird. Und alles ist auch noch kostenlos. Bald werde ich wohl Geld dafür bekommen, wenn ich mir die Songs anhöre. 🙂
Ich will das alles nicht – es macht mich verrückt, nicht zu wissen, wo ich was habe, was mir gehört, was mir nicht gehört, was ich benutzen darf, was ich nicht benutzen darf. Wie komme ich da nur wieder von weg?
Oder gibt es da auch was, was ich unter Kontrolle behalten kann?

Antwort:

Lieber Klaus, Du sprichst wohl uns allen aus der Seele. Leider habe ich auch keine Lösung. Irgendwann habe ich eine Mail von Amazon bekommen, dass man mir jetzt alle Alben, die ich jemals bei Amazon als CD oder LP gekauft habe, in meinen Account geschoben hat und dass ich die jetzt alle streamen kann. Wie ich mich da anmelde und welche App ich dafür brauche, weiß ich aber bis heute nicht. Auch nicht, was ich damit soll.
Apple hat mir immer mal wieder irgendwelche Alben geschenkt (U2 z.B.) – und ich nehme an, dass ich die einfach mit iTunes abrufen könnte, wenn ich es denn wollte. Will ich aber auch nicht.
Ich besitze mittlerweile mehrere Geräte, mit denen ich Internetradio abrufen könnte, aber selbst das tue ich nicht. Natürlich habe ich auch einen Spotify-Account, aber mittlerweile nur noch den kostenlosen mit Werbungsunterbrechung.

Das alles – und auch die vielen anderen Streaming-Dienste, die mich über mein Handy Tag und Nacht und rund um den Globus mit “meiner Musik” zuballern wollen – die brauche ich alle nicht.

Und dennoch ist für mich Streaming die wichtigste Erfindung für einen Musikfreund überhaupt. Allerdings meine ich damit nur das Streamen von High-Res-Audio-Dateien. Dieses Datei-Format ist nicht nur auf dem Papier dem CD-Format deutlich überlegen, sondern tatsächlich.
Um das hören zu können, genügt es aber nicht, eine App auf dem Smartphone zu installieren und sich die mit dem Handy mitgelieferten “Knöpfe” ins Ohr zu stecken.
Wir benötigen eine geeignete Hardware, die bei etwa 500,- € beginnt (Auralic Mini) und ein Musik-Streaming-Portal, was die höhere Auflösung auch zum Streamen bereit stellt. Das ist derzeit einzig und alleine der Anbieter Qobuz.
Alle anderen Anbieter stellen die Dateien maximal in CD-Qualität zur Verfügung, die meisten aber immer noch gerade mal in MP3-Qualität.
MP3 ist das ideale Format, um sich unterwegs und ohne viel Hardware-Aufwand mit Musik versorgen zu lassen. Um den Überblick zu behalten, sollte man sich einen Anbieter aussuchen und sich dann auch darauf konzentrieren. Alle anderen ignoriert man einfach.

In CD-Qualität zu streamen, ist auch schon toll, denn dann braucht man sich keine Alben mehr zu kaufen.
Wer aber den Zugang zur Musik in Studio-Qualität sucht und nichts mehr einzeln kaufen will, der kommt um einen Sublime+Account bei Qobuz nicht umhin. Qobuz ist derzeit der einzige Anbieter, der das Streamen in High-Res-Audio-Qualität ermöglicht. Bis hin zu 24 Bit / 192 kHz.
Und wer das einmal über eine gute Stereoanlage erlebt hat – der fühlt sich wie im Paradies.
🙂

Qobuz

Qobuz

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