Progressive Audio Messe 2016-3

Progressive Audio

Alle drei Modelle der Extreme-Serie sind sehr “genügsam” und klingen auch schon mit vielen günstigen Verstärkern sehr gut. Um dies unter Beweis zu stellen, klemme ich sie auch schon mal an einen Rotel-Verstärker aus den 80-er Jahren, der damals gerade mal 400,- DM gekostet hat. Realistischer ist natürlich eine Vorführung mit einem aktuellen CREEK 50A für 1.125,- Euro. Das ist schon eine rundum gute Kombination. So richtig highendig wird es dann mit einem italienischen “Norma” für 3.300,- Euro, der auch von der Verarbeitung und vom Design her toll zu der Extreme-Serie passt (und mit seinem musikalischen Klangbild so manche Röhre beschämt). Das alles ist toll, aber nicht ungewöhnlich, denn es gibt auch andere Lautsprecher, die zu dieser Beschreibung passen würden. Was an der Extreme-Serie ungewöhnlich ist, das ist das Ergebnis, wenn man sie an eine richtig gute Elektronik klemmt. Wenn Sie von einem Symphonie Line-Verstärker zu einem Emitter von ASR wechseln, brauchen Sie niemanden zu fragen, wie sich diese beiden Verstärker denn wohl klanglich unterscheiden. Sollten Sie von der Extreme so angetan sein, dass Sie sich den A1 aus dem gleichen Hause gönnen wollen, dann werden Sie auch hier wieder die Bestätigung finden, dass Sie eine gute Wahl getroffen haben. Von der Aussage: “Diese Box zeigt Ihnen leider auch, wenn Sie sich für einen schlechten Verstärker entschieden haben”, halte ich überhaupt nichts. Schlechte Verstärker halten sich heute nicht mehr lange auf dem Markt und  – auch eine Extreme ist darauf angewiesen, zum Verstärker passen zu müssen. Ein “Blindkauf” ist also auch bei einer Extreme-Serie ein Risiko, das Sie nicht eingehen sollten.

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