High End 2016 AUDIOSAUL-Bericht Teil 2

High End 2016 AUDIOSAUL-Bericht Teil 2

 

Lesen Sie hier den High End 2016 AUDIOSAUL-Bericht Teil 2.
Nachdem ich im ersten Teil meines Berichts meine persönlichen Eindrücke von der Messe beschrieben habe, möchte ich diesen zweiten Teil dazu nutzen, von den interessanten Neuigkeiten der Hersteller und Produkte zu berichten, die sich in unserem Portfolio befinden, oder die mir besonders aufgefallen sind.

Und gemäß unseres Studio-Schwerpunkts muss ich einen solchen Bericht natürlich beginnen mit …

Progressive Audio Elektronik

Progressive Audio Messeraum 2016

Progressive Audio Messeraum 2016

Ralf Koenen, Inhaber und Chef-Entwickler der etablierten deutschen Marke „Progressive Audio“ hat in seiner High-End-Manufaktur wieder einmal das Unmögliche möglich gemacht. Scheuten doch selbst „alte Hasen“  unter den Test-Redakteuren nicht davor zurück, seinen Vollverstärker A1 bereits als einen der „weltbesten Verstärker“ zu bezeichnen, müssen sie sich jetzt wohl neue Umschreibungen einfallen lassen, denn der „Progressive Audio A901“ ist da, war zu sehen, war zu hören.

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Für viele Interessenten wird wohl die Tatsache von großer Bedeutung gewesen sein, dass der A901 im Gegensatz zu seinem Vorgänger über Bedientasten auf der Frontplatte verfügt, womit nun eine Bedienung des Verstärkers auch dann gewährleistet ist, wenn z.B. die Batterien in der Fernbedienung streiken oder man das Ding mal wieder einfach nicht finden kann.

Auf der neuen 20 mm starken (!!) Acryl-Frontplatte, über die ab sofort alle Progressive Audio Elektronik-Komponenten verfügen, sieht das dann sogar richtig gut aus. Ich selbst hätte mich darüber gefreut, wenn es den A901 wie seinen Vorgänger auch weiterhin wahlweise mit einer ALU-Frontplatte gegeben hätte, aber laut Koenen stand ich mit diesem Wunsch wie der einsame Rufer im Walde da.

Von größerer Bedeutung als die Design-Änderungen, dürften aber die Neuigkeiten innerhalb des schicken Gehäuses sein.
Doch wie seit Anbeginn der Firmengeschichte hält sich der Maestro da ziemlich bedeckt und zugeknöpft. Von einem Schaltnetzteil hört man da – na gut, das sagt nicht jedem was. Die komplette Eingangsstufe ist neu und die Module, die die Versorgung der Silicium-Carbit-Transistoren übernehmen, sind neu. Überhaupt verfügt der A901 über einen inneren Aufbau, der sowohl seine Produktion als auch spätere Upgrades erleichtern soll, weshalb es nicht möglich/wirtschaftlich sein wird, aus seinem A1 einen A901 machen zu lassen.
Das ist es auch schon, was man aus diesem Entwickler heraus bekommt.
Selbst mit Hinweis auf unsere 30-jährige Freundschaft gelingt es mir nicht, ihm tiefergreifende Details zu entlocken.
Allerdings scheint die Ursache dafür, dass Progressive Audio überhaupt einen neuen Verstärker entwickelt hat, nicht unerheblich an den neuen Digitalformaten und den auf den Markt drängenden Streaming-Komponenten zu liegen.

High-Res-Audio spielt feiner, bringt mehr Details, hat mehr Druck, mehr Dynamik und mehr Klangfarben als die Musik, die wir bisher auf einer CD vorgefunden haben. Bei einer High-Res-Audio-Aufnahme erlebt man einfach mehr Realität; da werden Musiker „lebendiger“.

Dieser Erkenntnis trägt auch der A901 Rechnung und spielt gefühlt alle vier Asse auf einmal aus.
Unverzichtbar war es für Ralf Koenen deshalb auch, seinen CD-Player mit einer neuen Digital-Eingangsstufe zu versehen. Wer einen Streamer oder Musik-Server an den Digital-Eingang des neuen Progressive Audio-CD-Players anschließt und ihm somit die Wandlung der digitalen in analoge Signale überlässt, um diese dann an den A901 weiter zu leiten, der dürfte sich wohl in eine Situation bringen, die nur Bergsteiger kennen, wenn sie nämlich ganz oben angekommen sind.
Mit dieser Kombination ist der Eigentümer jedenfalls auf alle neuen Medien und Komponenten vorbereitet, die uns der Markt in den nächsten Jahren noch präsentieren wird und gleichzeitig kann er mit ihr die CD-Ära so langsam oder schnell ausklingen lassen, wie es ihm beliebt.
Besitzer eines CD2 wird es freuen, dass sich das neue Digital-Modul auch in vorhandene CD-Player dieser Marke integrieren lässt.

Progressive Audio Lautsprecher

Bis auf die ganz große Transformer-Serie hatte Progressive Audio seine kompletten Lautsprecher-Modellreihen mitgebracht, bis hin zur Keramik-Pearl, die sehr beeindruckend lief, obwohl man das in diesen „Messe-Aquarien“ eigentlich für unmöglich halten sollte.

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Die meiste Zeit jedoch war die Extreme 1 zu hören, mit der Progressive Audio in diesem von Boxen-Monstern geprägten Messe-Umfeld wunderbar demonstrieren konnte, dass man sein Know-How auch schon mit der allerkleinsten Box unter Beweis stellen kann.
Das kam bei den Besuchern sehr gut an, und die Frage, wie denn da jetzt wohl die größeren Modelle klingen müssen, lag vielen auf der Zunge, die den Raum von Ralf Koenen wieder verließen.

Leider war der zu der Aktiv-Serie gehörende Vorverstärker nicht mehr rechtzeitig fertig geworden, so dass die aktive Extreme oder Elise „nur gezeigt“ wurden. Das war wirklich schade, denn nicht wenige High-Ender stellen sich gerade gedanklich eine Kette zusammen, die aus aktiven Lautsprechern und minimaler Elektronik bestehen soll.

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Und in aktiver Ausführung ist jeder Progressive Audio Lautsprecher zu haben.
Doch die ToDo-Liste eines Ralf Koenen ist mit der Vollendung des ersten Progressive Audio Vorverstärkers der Firmengeschichte noch lange nicht abschließend beschrieben.
Sieht man auf dieser Liste doch noch einen reinen DA-Wandler für alle, die heute schon keine CDs mehr besitzen und zwei ganz besondere Phonoteile. Die letzteren darf ich deshalb schon jetzt so sehr loben, weil ich von ihnen einen Prototypen seit einigen Wochen in meinem Studio betreibe. Das besondere an diesen Teilen ist die Tatsache, dass sie nicht die Spannung eines Tonabnehmers auswerten, sondern den Strom.
Dadurch gibt es keine Fehlanpassungen mehr zwischen Tonabnehmer und Phonoverstärker. Den elektrischen Abschluss (z.B. mit 100 Ohm) den gibt es hier sozusagen nicht mehr.
Und wenn ich auch stündlich den Plattenspieler wechsle oder den Tonabnehmer – „Stecker rein und fertig“.
Passt immer und das Ergebnis ist das klangliche Maximum – immer  – und mit jedem Tonabnehmer.
Von so etwas durfte ich als Händler 30 Jahre lang nur träumen!

Wer dieses Phonoteil hört, der wird es nicht glauben können, dass Progressive Audio für das Serienmodell weniger als 4.000,- Euro abrufen will. Lieferbar soll es ab Herbst 2016 sein. Wer jetzt schon einmal hinein hören möchte,  ist herzlich eingeladen.

Progressive Audio Kabel

Das kommt dabei heraus, wenn man Ralf Koenen sagt, dass seine Kabel für die Käufer der Extreme-Lautsprecher-Reihe zu teuer sind – und heißt dann 711.
Dass wohl niemand auf die Idee kommt, einen Satz Lautsprecherkabel für 16.000,- Euro (Gran Callas) an eine Box für 4.000,- Euro zu klemmen, dürfte klar sein. Aber auch die Kabel-Serien Verdi und Monteverdi passen preislich noch nicht zu der kleinen erfolgreichen Lautsprecher-Serie.
Seine kleinste Kabelserie „Donizetti“ jedoch, ist einfach schon zu „alt“ geworden und entspricht nicht mehr den Anforderungen, die er mit der Extreme-Serie selbst noch einmal angehoben hat.
Also stellte sich Ralf Koenen dieser Aufgabe und machte es den Automobilbauern gleich, die einfach ihre Erkenntnisse aus dem Motorsport in die Groß-Serien übernehmen und entwickelte ein bezahlbares Kabel, das für mich eine der größten Überraschungen überhaupt darstellt.
Merke ich doch immer wieder, dass ich bei meinen Vorführungen fast lieber auf das 711-er zurückgreife als auf die größeren Serien.
Nicht, dass das 711 jetzt besser wäre als ein Verdi oder gar Monteverdi, aber es ist nun einmal Tatsache, dass bessere Komponenten auch bessere Mitspieler benötigen, um zu zeigen, was in ihnen steckt.  Von einem Ronaldo wird man ohne passende Flanken auch nicht viel Genialität erwarten können.
Das 711-er jedoch setzt sich über solche Anforderungen hinweg. Ihm ist es völlig gleichgültig, „aus welchem Holz die Mitspieler geschnitzt sind“ und es spielt wie es nur spielen kann. Es passt immer, erlaubt sich keine Launen und ist preislich absolut unangreifbar.

Dieses Kabel in der Range eines reinen Kabelherstellers – und es wäre sofort eines seiner „Spitzenprodukte“. Hier bei Progressive Audio geht es leider ein wenig unter, denn es ist nun einmal das „kleinste“ Kabel – entwickelt für die „kleinste Boxenserie“.
(Ein 0,8m-Satz 711-er Cinch-Kabel liegt bei 448,- € (XLR 498,- €) und ein 3m-Satz 711-er Lautsprecherkabel liegt bei 980,- €.)

ASR – Friedrich Schäfer

Ein neuer Emitter mit „High-Res-Audio-Qualitäten“!?

Emitter HV Front

Emitter HV Front

Wer die Messe besucht hat, wird jetzt vermutlich fragen: „ASR? Wo waren die denn? Hab ich die übersehen?“. Doch keine Angst – Sie haben keinen Raum verpasst. ASR hat es in diesem Jahr bevorzugt, sich lediglich „im Stillen“ mit seinen Händlern zu treffen.
Angesichts voller Auftragsbücher und einer Lieferzeit von vier bis 6 Wochen zwar eine nachvollziehbare Entscheidung, aber ganz bestimmt hätten sich manche Besucher auch über ein ASR-Zimmer gefreut, wozu ich mich selber auch zähle.

Die Haupt-Neuigkeit, die ASR zu bieten hat, wäre nämlich auch ein echter Paukenschlag gewesen! Denn nach der letzten großen Modelländerung im Jahre 2007 gibt es just in diesem Moment eine völlig neue Exclusive-Modellreihe, die wieder einmal den Upgrade-Fähigkeiten vorheriger Emitter ein Ende setzt, da sie auf eine grundlegend geänderte Hauptplatine aufsetzt.
Die Schlagworte heißen „High Voltage Elkos“ und meinen damit, dass in den neuen Exclusive-Modellen 80V-Kondensatoren  (100V beim Emitter II) ihren Einsatz finden.

Emitter HV Platine

Neben einer ganzen Reihe von kleineren Modifikationen sorgen vor allem diese Hochvolt-Bauteile dafür, dass die klanglichen Zugewinne, die uns der Umstieg von CD auf High-Res-Audio-Formate beschert, nicht hinter dem Quellgerät direkt schon wieder verloren gehen.
Schnelligkeit, Druck, Präzision, feinste Details, die Ausleuchtung des Aufnahmeraumes in allen Dimensionen und das alles gepaart mit der sagenhaften Souveränität, die auch alle bisherigen Emitter bereits auszeichnete – nicht weniger verspricht Ihnen ASR beim Kauf eines der neuen ASR HV-Emitter-Modelle.
Der Emitter I ist bereits seit einiger Zeit in dieser Version lieferbar und auch wir haben schon Geräte ausgeliefert. Das II-er Modell ist ab sofort bestellbar.
Ich selber war beim ersten Hörtest „heilfroh“, dass ich „meinen Emitter“ sofort wieder erkannt habe. Doch bereits nach wenigen Takten durfte ich wahrnehmen, dass da etwas bisher Ungewohntes hinzu gekommen ist. Friedrich Schäfer hat mit der HV-Version tatsächlich das Kunststück fertig gebracht, den hochauflösenden Quellgeräten der heutigen Zeit wie Streamern oder Musik-Servern einen Verstärker-Partner an die Seite zu stellen, der all ihre Fähigkeiten und Tugenden unterstützt. Und das alles, ohne auch nur einen Hauch Zweifel daran aufkommen zu lassen, dass man seine Musik über einen Emitter hört.
Doch erst wer sich diesen HV-Emitter genauer ansieht, ahnt, dass sich hier so etwas wie eine Revolution anbahnt.
Wagt sich Friedrich Schäfer doch mit einer Anpassungsmöglichkeit der Eingangswiderstände, dem ständigen Streit darüber, ob sich Kabel nun auf den Klang auswirken oder nicht, ein Schnippchen zu schlagen und gibt einfach beiden Lagern Recht.

Grundsätzlich stimmt Friedrich Schäfer denen zu, die die Ursache für Klangveränderungen nicht im Kabel sehen, sondern in der fehlenden Anpassung der Komponenten untereinander. Gäbe es hier eine Norm für Ein- und Ausgänge, müsste es auch eine Norm für den Wellenwiderstand eines Kabels geben – und schon seien Klangunterschiede durch Kabel nicht mehr vorhanden oder zumindest deutlich weniger wahrnehmbar, so Schäfer. In fast allen anderen Elektronik-Bereichen sei das eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren von kabelgebundenen Verbindungen. Kein Computernetzwerk könnte ohne diese genormte Anpassung funktionieren. Nur im Audio-Bereich koche jeder sein eigenes Süppchen.

Aber Friedrich Schäfer ist zu professionell und routiniert, um sich auf solch eine Diskussion lange einzulassen. Er sieht seine Aufgabe nicht darin, die Welt zu verbessern, sondern vielmehr darin, den Emitter zu verbessern. Und genau deshalb macht er eben aus der Not eine Tugend und versieht seinen neuen HV-Emitter mit der Möglichkeit, die Eingangsimpedanz zwischen 500 Ohm und 22.000 Ohm anzupassen.

Emitter HV Sub Out und Eingangswiderstand

Dass man nur selten die Werte der Quellgeräte und der Kabel kennt, spielt hier kaum eine Rolle, denn die Klangunterschiede sind je nach Einstellung doch deutlich genug wahrnehmbar. In der Bedienungsanleitung finden Sie weitere Tipps für die passenden Einstellungen für z.B. Transistor- oder Röhren-Quellgeräte.

Doch auch im Ausgangsbereich finden wir solch eine Möglichkeit unter der Bezeichnung „Kompensations-Anpassung“. Hochkapazitive Kabel oder impedanzkritische Lautsprecher sorgen immer wieder dafür, dass ein Verstärker nicht einmal die Chance bekommt, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ein toller Lautsprecher, ein toller Verstärker und auch noch wahnsinnig gute Kabel – und doch mögen sie sich einfach nicht. Mit der Kompensationsanpassung im neuen HV-Emitter gehört dieses Phänomen der Vergangenheit an. „Was nicht passt wird passend gemacht“ – könnte man sagen.

Kompensationsanpassung

Verlocken diese vielen Möglichkeiten nicht dazu, mit ihnen „herumzuspielen“?
Ja, natürlich, unbedingt. Ein neues Auto waschen wir ja auch jeden Samstag.

Diese “Spielphase” ist auch erforderlich, um die klanglichen Auswirkungen kennen zu lernen und um uns sicherer werden zu lassen. Doch bereits nach wenigen Tagen tendiert diese Experimentierfreude gen Null und sie genießen die korrekte Einstellung.
Oder stellen Sie jeden Abend die Farben an Ihrem Fernseher neu ein? Könnte man ja auch.

Für mich lautet jedenfalls die eindeutige Empfehlung:
Wessen Emitter so langsam in die Jahre kommt, wer vielleicht schon länger nach einem Ersatz gesucht hat, ihn aber bei anderen Herstellern nicht finden konnte und wer zukünftig die neuen Medien wie Streaming und High-Res-Audio einsetzen möchte, der sollte seinen Emitter genau jetzt auf das nächste Level heben und ihn gegen ein neues HV-Exclusive-Modell eintauschen. Wir werden in den nächsten Tagen mal ein paar verlockende Eintausch-Angebote erarbeiten. Fragen Sie doch einfach mal nach!

Hinweis: Eine PDF-Datei mit allen Neuigkeiten und weiteren Beschreibungen können Sie bei uns per E-Mail anfordern. Vielen Dank!

AVID HiFi

Eines muss man Conrad Mas ja lassen, er versteht es, Messebesucher zu beeindrucken.
Sei es, durch seine souveräne, persönliche Präsenz oder durch seine Produkte.
Gestern noch kannte man AVID-HiFi „lediglich“ als Hersteller von Analog-Laufwerken und jetzt in München befindet man sich plötzlich in einem Raum, im dem AVID sich (fast) völlig autark und unabhängig von weiteren Herstellern präsentieren konnte.
Denn von den Laufwerken über jede einzelne Komponente der Verstärker-Elektronik, bis hin zur Lautsprecher-Range zierte das typische „A“ als Firmenzeichen die versammelten Frontplatten.
Und wer geglaubt hätte, AVID würde „ganz langsam anfangen“ und auf der High-End nur seine ersten Fühler ausstrecken wollen, der kennt wohl einen Conrad Mas nicht.

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Sowohl die gewaltigen Lautsprecher (Reference One = 400 kg Versandgewicht), als auch die nach Gabelstaplern rufenden Verstärkerblöcke (ein Monoblock 65 kg) strahlen absolut nichts aus, was man irgendwie mit dem Begriff „zurückhaltend“ in Verbindung bringen könnte und ließ die Besucher so glauben, AVID HiFi hätte in seinem ganzen Firmenleben nichts anderes getan, als neben Laufwerken eben auch Elektronik und Lautsprecher zu entwickeln.

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Der eigenen Präsentations-Philosophie „good-better-best“ folgend, waren natürlich die wichtigsten Laufwerke und alle Phonoteile zu bestaunen. Das hatte man erwartet.

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Alles andere war deutlich mehr als ein “AddOn”. Und es war sicherlich nichts für „Warmduscher“, sondern etwas für den, der es ernst meint und sich diese Meinung auch leisten kann.

Q-Acoustics

Als hätte ich es nicht geahnt ….
… von wegen „bei 1.400,- Euro ist Schluss“!!
Konnte doch gar nicht und durfte auch gar nicht!

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Q-Acoustics präsentierte mit der Concept 500 ein neues Spitzenmodell, das offensichtlich nicht bei jedem Besucher ein gutes Gefühl hinterließ. Vor allem die direkten Mitbewerber konnten sich über diese Präsentation eher nicht so recht freuen. Mit einem Einstandspreis von noch unter 4.000,- Euro soll sie ab Herbst den Markt bereichern. Das Design orientiert sich an der bestehenden Concept-Serie, wird aber im hinteren Teil durch einen Echtholzstreifen ergänzt. Damit dürfte dann die ewige Streiterei darüber, ob ein Lautsprecher schwarz oder aus Holz sein muss, ein Ende finden. „Er“ kriegt seine schwarze Box und „Sie“ die aus Holz. Oder doch lieber eine weiße Box mit einem anderen Holz?

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Nun gut – wenn schon der Lautsprecher feststeht – muss man sich ja wenigsten um die Gehäuseausführung streiten dürfen, oder? 🙂

In München war die Neue in schwarz mit Nussbaum (?) zu sehen und in weiß mit Eiche. Aber ich denke, da wird man auch noch weitere Kombinationsmöglichkeiten erwarten dürfen.
Klanglich überzeugte sie jedenfalls trotz Messe-Situation auf Anhieb und wer einem Steve Reichert in die Hände fiel, der wusste ein paar Stunden später (nein Quatsch – waren natürlich nur Minuten später) alles über die neue Dual Gelcore-Bedämpfung. 🙂

In der für mich doch immer noch leichter verständlichen Muttersprache deutsch, konnte man sich dann von Karl-Heinz Fink persönlich über die Besonderheiten informieren lassen. Wir dürfen uns jedenfalls auf einen ganz besonderen Lautsprecher zu einem erstaunlich niedrigen Preis freuen.
Einen ganz besonderen Leckerbissen hielt Karl-Heinz Fink in einem anderen Zimmer bereit, in dem eine weitere Entwicklung von ihm zu hören war. Eigentlich nur so etwas wie ein “Gedankenspiel”.

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Wenn ich meinen eigenen Eindruck und die Facebook-Reaktionen richtig verstehe, wird er aber wohl schlecht umhin kommen, daraus ein Serienmodell werden zu lassen. Warten wir seine Entscheidung ab. Ich bin jedenfalls gespannt, was er daraus macht.

Symphonic Line

Rolf Gemein präsentierte seine Range in diesem Jahr leider ohne vorzuführen, was ich persönlich sehr schade finde. Denn bei ihm spielt definitiv nie dieses einheitliche und übliche “Messegefidel”, sondern er überrascht seine Besucher mit außergewöhnlichen Aufnahmen, zu denen er auch noch tolle Geschichten zu erzählen weiß. Rolf Gemein ist nun einmal Mitbegründer der deutschen High-End-Szene und damit ein echtes “HiFi-Urgestein”.
Neben seinem Traumlaufwerk und seinen Lautsprechern konnte man seine wirklich schicken Gerätefronten bewundern, die vor allem auch seine neue Super-Endstufe “Kraft 250” zierte. Mit dieser Endstufe erinnert er offensichtlich an seine alten Vernissage-Zeiten, als er mit den Kraft 100-Monoblöcken einem Mark Levinson zeigte, “was ne Harke ist”.

20160506-11-25-52-596Besser kann man wohl dem Begriff “schlichte Eleganz” keinen Inhalt verleihen, oder?

 

CREEK

Dadurch, dass ich mich bereits auf den letzten Messen mit den neuesten CREEK-Komponenten versorgt hatte, erwartete ich von diesem Hersteller nichts umwerfend neues, zumal sein deutscher Vertrieb input-audio, namentlich Bernd Hömke, zu den Distributoren gehört, die ihre Händler immer zügig und umgehend mit Informationen versorgen.

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Creek ist und bleibt für mich die Antwort auf die Frage, wo High-End denn nun preislich beginnt.
Darunter – muss man gar nicht erst suchen und darüber muss man schon ein Stück des Weges gehen, wenn man die Klangqualität der Creek-Komponenten tatsächlich hinter sich lassen will.
Ja, man muss Creek immer noch vielen Kunden buchstabieren.
So lange eben, bis man wieder ein neues Mitglied für den „Creek-Fan-Club“ gewinnen konnte. Einmal dort aufgenommen, hat man seine Mitgliedskarte wohl für den Rest seines Lebens.

Neu waren dann vor allem die Endstufen, gab es doch in der aktuellen Serie nur Vollverstärker.
Doch auch etwas “brandneues” hatte Michael Creek aus England mitgebracht. So neu, dass mir Bernd Hömke noch so gut wir gar nichts darüber sagen konnte. CREEK kommt mit einem eigenen Streamer!

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Sie können sicher sein, dass ich da am Ball bleiben werde!

AURALIC

Da wir doch schon mal bei Streamern sind, kommen wir doch gleich zu AURALIC. Der Aries Mini ist ja wohl das erstaunlichste Gerät, was ich in den letzten Jahren in meinem Studio hören und veräußern durfte.  Mit ihm wird es wahrlich zum Kinderspiel, Kinnladen nach unten klappen zu lassen.
In der Praxis tut sich da allerdings ein kleines  “Berührungs-Problem” auf:
Wer kein High-Ender ist, der braucht den Mini nicht, denn der streamt ohne Zusatzkosten über sein Smartphone. Er hat dafür einen Zugang zu einem der vielen MP3-Portale und wird in seinem Leben nicht verstehen, was daran schlecht sein soll.
Der High-Ender aber schaut sich nur kurz den Preis an und schließt daraus, dass das was er hört – nur Einbildung sein kann.

Doch Hilfe naht!
War in München sowohl zu sehen als auch zu hören und heißt Altair.

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Ob der “hellste Stern im Sternbild des Adlers” (hab ich bei Wikipedia nachgesehen) auch klanglich eine vergleichbar exponierte Stellung einnehmen wird, bleibt noch abzuwarten, denn bis Juni muss ich mich noch gedulden, um den ersten Altair in meinem Studio unter die akustische Lupe nehmen zu können.
Aber nicht nur die Frage, ob denn nun ein Altair besser klingt als ein Mini, gilt es zu klären, sondern natürlich auch, ob denn eine Kombination aus Femto und Vega nochmals in der Lage ist, einen Altair zu “schlagen”, oder?

Zum Glück entpuppt es sich in meinem Studio so, dass die verschiedenen Möglichkeiten auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Für den Altair interessieren man sich tatsächlich dann, wenn der Mini nicht so richtig in das High-End-Konzept passt. Der Femto steht immer dann im Fokus, wenn man bereits einen hochwertigen Wandler besitzt oder benötigt, z.B. weil man neben einem Streamer auch noch weitere digitale Komponenten anschließen möchte. Oder wenn der vorhandene CD-Player über einen hochwertigen DAC verfügt. Wir bleiben jedenfalls am Auralic-Ball und berichten im Juni nach.

Audio-Trade mit Pro-Ject

Wechseln wir in das „analoge Lager“ und befassen wir uns mit dem Namen Pro-Ject.
Zugegeben, ich musste mich mehr als ein mal fragen lassen, wieso ich diese Marke, die doch auch in den „bösen Flächenmärkten“ zu finden ist, führe – und meine Antwort lautet:  Weil ich mich hier herrlich als „Rosinenpicker“ betätigen und mich auf das konzentrieren kann, was diese Flächenmärkte gar nicht umsetzen können.
Es hat mir tatsächlich Spaß bereitet, mich über den Pro-Ject-Stand führen und mir die vielen Innovationen erläutern zu lassen.

Da gibt es doch jetzt tatsächlich einen Plattenspieler, den man an die Wand hängen kann!

Creek Wandplattenspieler

High-End? Natürlich nicht! Aber Spaß macht das Teil, ist eine sehr interessante „Dekoration“ und spielt sogar tatsächlich Platten ab!

Da gibt es jetzt (bald) einen Plattenspieler, mit dem man seine Platten nicht nur in MP3, sondern auch in High-Res-Audio-Formaten digitalisieren kann. „Braucht kein Mensch?“ Vielleicht nein, vielleicht doch.
Viel wichtiger waren aber die vielen Neuheiten auf diesem Stand, die ganz bestimmt ihren Weg in unsere Wohnzimmer finden werden.

So gab es eine Menge tolle Plattenspieler zu sehen und fast noch mehr kleine, feine HiFi-Geräte im so genannten „Box-Design“.
Das waren dann sogar so viele, dass man schnell den Überblick verlieren konnte und sich im Klaren sein muss, dass man das eine oder andere Highlight erst nach der Messe in den Vertriebs-Informationen entdecken wird.

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Als alten SPU-Freak hat es mich natürlich besonders gefreut, dass Ortofon diesen Tonabnehmer neu aufgelegt und Pro-Ject seine Tonarmreihe um ein Modell erweitert hat, das dem SPU sozusagen auf den Leib geschneidert worden ist.

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Und natürlich hat man es sich auch nicht nehmen lassen, uns noch einen Flux Hifi Sonic Nadelreiniger in die Hand zu drücken. Dieses Teil gab es schon mal von einem anderen Hersteller und es war einer der Renner in unserem Shop.
So eine Nadelreinigung ist ja jedes mal ein neues Abenteuer – möglicherweise mit der Betonung auf teuer.
Beim Flux setzt man den Tonarm mit der Abtastnadel einfach auf die vibrierende Bürstenfläche des eingeschalteten Geräts. Mit ultrakleinen und schnellen Bewegungen wird die Nadel schonend gereinigt, ohne dass irgendwelche übermäßigen seitlichen Kräfte oder Auslenkungen auf den Nadelträger einwirken können.
Zum Flux gehört eine Reinigungsflüssigkeit dazu, mit der es gelingt, selbst festklebenden Schmutz zu beseitigen. Wir empfehlen, regelmäßig eine Trockenreinigung vorzunehmen und nur dann nass zu reinigen, wenn die Nadel anders nicht mehr sauber zu kriegen ist. Was natürlich vor allem dann der Fall ist, wenn man seine Platten noch nass fährt.

Acoustic Signature

Seit 1999 sind Acoustic Signature und AUDIOSAUL nun bereits Partner. In guten wie in schlechten Zeiten … möchte man fast sagen.

Doch wer in diesem Jahr über den Messestand von Acoustic Signature schlenderte, der konnte gar nicht anders, als begeistert zu sein.
Ein schier unglaubliches Angebot an Laufwerken und ein noch viel unglaublicheres Angebot an Tonarmen überforderte den Messebesucher geradezu.
Stunden konnte man allein hier verbringen, um sich jedes einzelne Bauteil dieser Tonarm-Armada anzusehen. Da gibt es keinen Lift, keine Headshell, kein Lager „von der Stange“, da ist alles edelste Handarbeit und stammt aus der eigenen Entwicklung.

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Einen Invictus muss man einfach mal in Lebensgröße gesehen haben, um seine tatsächlichen Ausmaße und seine Schönheit zu verstehen.

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Und fast noch mehr Freude empfindet man als Händler, wenn man sieht, dass diese Sorgsamkeit, diese Akkuratesse, diese Begeisterung fürs Produkt nicht nur bei den teureren, sondern bereits bei den Einsteigermodellen genau so zu entdecken sind, wodurch mir der Begriff “Einsteigermodell” wirklich nur schwer aus der Tastatur kommen will.

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Und das tollste: Um dem Ziel „Alles aus einer Hand“ gerecht werden zu können, offenbart uns Acoustic Signature ab sofort auch eine kleine Tonabnehmer-Reihe unter eigenem Logo.
Natürlich lässt man sich das Innenleben von einem bekannten Hersteller anfertigen. Die Vorgaben dazu kommen von Acoustic Signature – und was viel wichtiger ist – die Gehäuse, die fertigt man selber an. Hier werden zum Teil Kunststoffe, Aluminium und auch Gemische aus beiden Materialien verwendet.
Ganz ganz sicher werden Sie von mir auch hierzu schon bald mehr lesen können.

Transrotor

Was soll ich zu diesem Hersteller noch schreiben? Was könnte man schreiben, was es nicht schon vorher fein formuliert zu lesen gab? Der Räke-Stand war wie immer hoch-professionell und das Angebot erschlagend. Vom kleinsten Modell bis hin zum 180.000,- Euro-Boliden konnte man bestaunen, was dieser Hersteller zu bieten hatte. Und was in den eigenen Raum nicht mehr hinein passte, das stand in unzähligen Vorführräumen verteilt und sorgte stets für analogen Hochgenuss.

Transrotor Metropolis

Transrotor Metropolis

Transrotor ist und bleibt einfach eine Institution.

Furutech

Immer wenn man meint, jetzt gäbe es doch gar nichts mehr neu zu entwickeln, kommt die neue Preisliste von Furutech ins Haus geflattert und ist wieder einmal um eine Seite länger geworden. Und wie in der „Kriegsführung“ üblich, verteilt auch Furutech seine Aktivitäten auf zwei Fronten. Zum einen wird man der Tatsache gerecht, dass mittlerweile wohl jeder mit dem Namen Furutech etwas anzufangen weiß und bietet Bauteile an, die preislich auch durchaus zu kommerziellen Komponenten passen, zum anderen gelingt es diesem Hersteller immer wieder, sich selbst zu übertreffen.

Furutech Stecker

Furutech Stecker

Die neue NCF-Serie sieht nicht nur gigantisch gut aus, sie sorgt auch für eine Klangverbesserung, die nichts anderes erzeugen kann, als ungläubiges Kopfschütteln.
Ob Ihnen jemand etwas von „schwarzen Löchern im Weltall“ erzählt, oder vom Klang dieser Stecker  – Ihre Reaktion wird wohl identisch sein. Man weiß ja, dass das alles “schon so sein wird” –  nur es zu verstehen – das will einfach nicht funktionieren.
Nun, beim Furutech-Stecker haben wir einen großen Vorteil: Wir können ihn einfach ausprobieren.
Bei den schwarzen Löchern möchte ich Ihnen das so nicht empfehlen.

 

Pluto Audio

Eduardus Driessen hatte sich einen würdigen Rahmen gesucht und sein 10A Reference-Laufwerk zwischen zwei Blumenhofer Boxen positioniert.

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Bis Mitte der 90-er Jahre hatten wir die Pluto-Audio-Produkte in unserem Vertrieb und fast schon hätte ich Eddy mit der Aussage konfrontiert, dass sich ja seitdem gar nichts getan hätte, aber damit hätte ich mich wohl nur selbst deklassiert.

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Wer einen Moment vor diesem Laufwerk verweilt, das sich ja zum Glück durch den Reference-Tisch in angenehmer Augenhöhe befindet, der stößt auf so viele Details, dass man wohl einen ganzen Messetag benötigen würde, um sich von Eddy alle Hintergründe erläutern zu lassen.

Robert Ross

Wie immer in allerbester Laune, stand Robert Ross persönlich parat, um sich den Fragen seiner Besucher zu stellen.

Robert Ross

Robert Ross

Was natürlich vor allem daran lag, dass er einfach seinen persönlichen Barista mitgebracht hatte.

Barista

Den leckersten Espresso oder Cappuccino der Messe, den gab es jedenfalls garantiert hier!

Naja – und so ganz “nebenbei” ging es natürlich auch am Stand von Robert Ross ein klein wenig um High-End! 🙂
So kümmert er sich bekanntlich unter anderem um die “Super-Ripper” von Entotem. Diesen “Plato” können Sie mit Musik (und Videos) von praktisch jeder beliebigen Quelle bis hin zum Plattenspieler “füttern”. Er rippt sie und fügt alle Informationen hinzu, die digitale Dateien heutzutage so in sich tragen können.

Plato

Sobald wir in unserem Studio ein wenig “Luft” dafür haben, werden wir uns näher mit diesem Gerät befassen, habe ich versprochen.
War da vielleicht doch noch etwas anderes als Kaffee in der Tasse? 🙂

Nun gut – ich will Sie nicht überfordern. Am liebsten würde ich noch etliche Seiten weiter füllen, aber kommen Sie doch einfach auf eine Tasse Kaffee vorbei, auch wenn die an die Ross-Qualität nicht heranreichen kann und lassen Sie uns etwas plaudern!

Beschließen möchte ich meinen Bericht mit ein paar Dingen, die mir so am Rande aufgefallen sind.

Weiteres …

Definitiv die “aller-beeindruckendste” Vorführung in diesem Jahr!
Dieser aus dem Jahr 1924 stammende „Lautsprecher“:

Western Electric Sound System

Western Electric Sound System

Sind das nicht die Schuhe vom „kleinen Muck“?

Muck

Diese winzig kleinen Dinger, die einer Gottesanbeterin gleichen, haben erstaunlich dynamisch aufgespielt. Alle Achtung !!!

Gottesanbeterin

 

Original und Fälschung?

WBT himself

Darth Vader – hier noch als “Kaulquappe” und wer ist die angehende Dame in pink?

Monster

Mit diesen Boxen muss man einfach gute Laune haben, oder?

bunt

Bei diesem Hersteller soll es sich laut böser Zungen um eine Briefkastenfirma handeln! 🙂

Briefkasten

Ob man sich bei ZenSati schon mal Gedanken über den “woman acceptance factor” gemacht hat?

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… dabei braucht man wohl dringend die Leichtfüßigkeit seiner besseren Hälfte, um die CD zu wechseln:

Leichtfuss

Ist dies nun die kleinste High-End-Anlage der Welt?

Minimalismus

Was bei diesen “Mobil Devices” oft nervt, ist die Tatsache, dass die Akkus so schnell leer sind.
Doch auch dafür gab es in Form eines “Stromtanks” eine Lösung:

Stromtank

Und die passenden Anschlüsse waren natürlich auch vorhanden:

Stromtank2

Wer noch mehr davon sehen will, der muss sich einfach im nächsten Jahr ein paar Tage frei halten und die High End selber besuchen. München ist eine tolle Stadt und bietet neben der High-End noch eine Menge mehr! Aus dem Biergarten im Englischen Garten waren wir jedenfalls nur sehr schwer wieder heraus zu locken.

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