Hörbericht Q Acoustics Concept 40

Hörbericht Q Acoustics Concept 40

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Der Hörbericht Q Acoustics Concept 40 macht deutlich, wieso AUDIOSAUL die Boxen dieses Herstellers ab sofort in sein Programm aufgenommen hat.

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten …?

So langsam habe ich den Eindruck, als wolle man mir meine HiFi-Welt auf den Kopf stellen.

Zuerst schneit mir dieser Auralic Mini ins Haus und zeigt mir, dass man mit einem Streamer für 499,- Euro (!) so manch teuren CD-Player „verdammt alt aussehen“ lassen kann.
Und jetzt stehen da auf einmal Lautsprecher zum Paarpreis von 1.398,- € in meinem Hörraum und klingen tatsächlich so gut, dass ich das noch gar nicht richtig einordnen kann.
Doch lassen Sie mich ganz vorne anfangen:

Hörbericht Q Acoustics Concept 40

Natürlich haben Sie es als Kenner des Marktes längst erraten, dass es hier um die Lautsprecher des Herstellers Q Acoustics aus England gehen muss.
Neu – sind die nicht. Die Marke gibt es seit etwa 10 Jahren. Aber alt – ist das für einen Lautsprecherhersteller auch nicht.

So hat auch Q Acoustics nicht unbedingt einen „Senkrecht-Start“ hingelegt. Das geht auch gar nicht, denn der HiFi-Markt ist im Allgemeinen eher träge.
Wer aber zurzeit die Markt-Entwicklung von Q Acoustics verfolgt, der kann wohl einen Zug beobachten, der schon ordentlich Fahrt aufgenommen hat und sich zum ICE entwickeln könnte.

Was mir als HiFi-Händler besonders gut gefällt, ist vor allem, dass ich mir nicht wieder diese ewig gleiche Geschichte von der Firmenentstehung anhören muss.
Man war Ingenieur und mit keiner Box der Welt zufrieden, also hat man selber welche konstruiert. Die waren so gut, dass alle Freunde und eigentlich „die ganze Straße“ unbedingt diese Boxen haben wollten und irgendwann hat man dann eben die Firma gegründet und alle anderen Boxenhersteller können jetzt Konkurs anmelden.

Ja ja, mag sie ja auch hier und da ein klein wenig stimmen, diese Geschichte, so langweilt es dennoch gewaltig, wenn man sie zum 50-sten mal hören, lesen und glauben muss.

Völlig anders beschreibt Q Acoustics seine Entstehungsgeschichte und völlig gleichgültig, was an dieser nun Wahrheit ist und was Werbung – sie ist schon mal erfrischend anders.

Und obwohl diese vielen Entstehungsgeschichten überhaupt nichts damit zu tun haben, wie denn so ein Lautsprecher klingt, ist sie in diesem Fall viel mehr als nur eine Entstehungsgeschichte – sie ist zugleich Programm.

Und das ist denn auch mehr als sympathisch:
Man will nicht die „weltbesten Boxen“ bauen und sich das honorig bezahlen lassen, sondern man will preisgünstige Boxen anbieten, die so gut klingen wie teure oder sogar besser!?

Und genau mit dieser Aussage kommen wir zum Kern der Sache und zur Frage:
Wie gut klingen diese Dinger denn nun tatsächlich und wie viel Prozent von all den Aussagen, Tests und Lobeshymnen, die es schon zu lesen gibt, sind berechtigt und wie viel ist reine Werbung?

Vor zwei Wochen hatte ich mir mal die kleine Concept 20 bringen lassen und war zugegebenermaßen vom Klangergebnis überrascht. Was angesichts eines Paarpreises (!) von 498,- € ja nicht schwer ist, oder vielleicht gerade doch?

Na, jedenfalls wollte ich mehr.
Mehr Q Acoustics.

Mehr von dem, was man als High-Ender ernst nehmen kann. Also nicht so eine kleine Regalbox, weil ja auf gar keinen Fall „irgendwelche Kisten im Zimmer stehen dürfen“ – sondern  einen ausgewachsenen Standlautsprecher.

Q Acoustic Concept 40 weiss

Q Acoustic Concept 40 weiss

Der teuerste Vertreter dieses Herstellers hört auf die Bezeichnung Concept 40 und kostet die besagten 1.398,- Euro pro Paar.
So lange ich auch suche – da finde ich nichts teureres in der Preisliste. Also muss dieses Modell hier in mein Hörstudio und schon ist ein Paar davon geordert.
In der Zwischenzeit informiere ich mich ein wenig intensiver, lese mich durch die Herstellerseiten, die Tests und durch die Foren.
Was dabei auffällt ist die Tatsache, dass sie, obwohl der Hersteller in England sitzt, von einem deutschen Entwicklungsbüro konstruiert wurden.
Der Boxenspezialist Karl-Heinz Fink aus Essen zeigt sich hierfür verantwortlich. Vielen Lesern wird dieser Name möglicherweise überhaupt nichts sagen, obwohl es gut möglich ist, dass Sie über eine Komponente verfügen, an deren Entwicklung sein Team beteiligt gewesen ist. Denn genau damit verdient seine Firma ihr Geld. Sie verkauft Know-How an Hersteller, die dieses dann unter ihrem eigenen Namen vermarkten.
Nun gut – ganz bestimmt nicht die schlechteste Adresse, wenn man sich beim Bau eines Lautsprechers helfen lassen will.

Und obwohl die besondere (Gelcore-) Konstruktion dieser Boxen, mit der die Chassis vom Gehäuse entkoppelt werden (oder umgekehrt), durchaus eine ausführliche Beschreibung wert ist, will ich an dieser Stelle darauf verzichten, denn die ist jetzt schon so oft beschrieben und zitiert worden, dass ich hier aus meiner Sicht nicht noch einmal auf sie eingehen muss. Sie finden mehr dazu auf den Seiten des Herstellers und Vertriebes:

Herstellerseite: http://www.qacoustics.co.uk
(kann man auch auf deutsch umschalten!)
Vertriebsseite: http://www.idc-klaassen.com/index.php?page=qacoustics

Mich – und vermutlich auch Sie – interessiert doch jetzt wirklich vielmehr:
Wie muss man diese Box jetzt einschätzen?

Q Acoustic Concept 40 Explosion

Q Acoustic Concept 40 Explosion

Ist eine Concept 40 ein „High-End-Boxen-Killer“  – oder wird auch bei Q Acoustics „nur mit Wasser gekocht“?

Packen wir sie doch einfach mal aus.

Q Acoustic Concept 40 Rückseite

Q Acoustic Concept 40 Rückseite

Den Karton muss man der Länge nach aufschneiden und auch die kurzen Seiten aufklappen. Denn so kann man die ganze Box in ihrer Schaumstoff-Verpackung auf die Front drehen und hinten den Glasfuß anschrauben.
Das jedenfalls ist eine tolle Idee und sieht richtig gut aus. An den Ausläufern der Glasscheibe gibt es zwei Spikes – der dritte Spike ist vorne unter dem Boxengehäuse.
Ganz nach dem Motto „Ein dreibeiniger Tisch kann nicht wackeln!“ – eine gute Konstruktion und da die Spikes höhenverstellbar sind, ist es auch schnell gemacht, dass die Boxen lotrecht stehen.
Viel besser, einfacher und edler kann man das kaum lösen. Kompliment.

Nächste Feststellung:  Überraschend schwer sind sie! (fast 20 kg pro Stück)
Und nicht nur die Concept 40 ist schwer, auch der Ständer für die Concept 20 bringt ordentlich was auf die Waage!

Ganz ehrlich – die Ständer der Concept 20 sind „der Hammer“!
Ich habe in meinen 30 Jahren als Händler schon viele Boxenständer gesehen und verkauft – Ständer wie diese und zu diesem Preis sind mir noch nicht untergekommen. Selbst wenn man den Preis für Boxen und Ständer zusammenzieht und dafür dann Ständer vom Mitbewerber kaufen wollte, müsste man wohl noch ein paar Euro drauflegen – nur für dessen Ständer!
Zurück zur Concept 40, die mittlerweile aufgestellt und angeschlossen sind.

Nächste Feststellung: Gut sehen sie aus – ohne Wenn und Aber – richtig schick.
Die Farbe und die Oberflächen wirken edel und sind ohne Makel. Wieder fallen mir etliche Beispiele ein, die einen Vergleich allein beim Hinschauen schon verlieren würden.
Und sie haben sogar BiWiring-Anschlüsse.
Bei der Concept 20, die ja ebenfalls 4 Terminals aufweisen, mache ich mir so meine Gedanken, wie sinnvoll das denn sein kann. Viele echte High-Ender, für deren „große“ Boxen die BiWiring-Terminals Pflicht sind, lassen sie bei den kleinsten Modellen weg.
Bei einer Box vom Kaliber der Concept 40 ist diese Ausstattung ebenfalls nicht zu diskutieren – ganz bestimmt eine Möglichkeit, die Boxen noch ein wenig zu verbessern.
Gut finde ich auch, dass die „Brücken“ in Form von Stiften gleich mitgeliefert werden. Blöd finde ich, dass es Stifte sein mussten, denn wenn ich jetzt versuche, die Bananas in die Terminals zu stecken, verhindern das diese Stifte. Ich muss also auf Kabel zurückgreifen, die mit Schuhen ausgestattet sind, oder eben wirklich BiWiring betreiben.

Jetzt will ich aber wirklich wissen, was passiert, wenn ich die Extreme 3 von Progressive Audio (7.998,- €/Paar), die ich derzeit für die interessantesten Lautsprecher des Marktes halte – gegen die Concept 40 austausche, ohne irgend etwas an der Kette zu ändern.
Ich höre demnach gerade mit einem Auralic Mini am Progressive Audio A1 Vollverstärker samt kompletter Verkabelung von Progressive Audio.
Eine Kombination, die man wohl in diesem Zusammenhang als völlig „oversized“ bezeichnen muss, denn niemand hängt eine 15.000,- Euro-Kette an Lautsprecher zum Paarpreis von rund 1.400,- Euro.
Oder?

Egal – vom Stand weg spielt diese Box erstaunlich gut auf.
Wer auch nur den Hauch einer Kritik an diesem Lautsprecher vorzubringen mag, der sollte sich wohl mal um seine Elektronik oder seine Verkabelung kümmern, denn möglicherweise steckt die Ursache dort.
Doch auch ich kann mich nicht dagegen wehren, diese Boxen anders zu hören als teurere Vertreter.
Wenn ein Lautsprecher zig Tausend Euro kostet, dann hat er die Psychologie einfach schon mal auf seiner Seite.
Gemäß der alten Weisheit:
Wenn teuer – dann gut oder Hersteller frech!
Wenn gut, dann teuer, oder Hersteller blöd!

Ich sitze jedenfalls vor der Concept 40 und suche …
suche nach Fehlern, suche nach tonalen Verfälschungen, suche nach klanglichen Mängeln.
Doch die Suche gestaltet sich schwierig.
Erst wenn man bereit ist, sich selbst als „pingelig“ zu geben, als jemand, der unbedingt nörgeln will, findet man Dinge, die man kritisieren kann.
Allerdings immer wieder nur mit dem Wissen, dass es auch teurere Lautsprecher gibt, die die gleiche Kritik verdient hätten.
So deutet sich vielleicht eine winzige Härte bei den Stimmen an, aber die Boxen sind flatschneu und spielen noch keine 10 Minuten!
Manche High-Boxen müssen Monate lang eingespielt werden, um ausgewogen klingen zu können.
Die Raumabbildung ist gut – so gut, dass ich im Moment gar keine Lust habe herauszufinden, ob ich sie anwinkeln muss oder nicht.
Der Bass ist satt und trocken. Selbst „Limit to your love“ von James Blake stellt sie vor keine unüberwindbare Aufgabe. Die Schaumstoff-Stopfen, die Q Acoustics für die Bassreflexöffnungen mitschickt, bleiben schön im Karton – die brauchen wir nicht!
Wer auf die technischen Daten schaut, sieht als untere Grenzfrequenz 53 Hz und wird sich fragen, wie man denn damit einen ordentlichen Bass hinkriegen will, wo es doch die teureren Vertreter locker auch mal auf unter 30 Hz bringen?

Nun, dazu muss man natürlich folgendes Wissen:
53 Hz sind schon verdammt tief!
Und viele Boxen, die laut Datenblatt noch tiefer heruntergehen, schaffen das auch nur theoretisch!

Bei der Concept 40 ist offensichtlich, dass sich das Entwicklungsteam dafür entschieden hat, den Lautsprecher nichts machen zu lassen, für das er überhaupt nicht gebaut worden ist.
Und das war genau die richtige Entscheidung, denn so erleben wir einen wunderschönen und zugleich „staubtrockenen“, sprich: gut kontrollierten Bass, der Spaß macht und auch den höheren Frequenzen ein sattes Fundament zur Verfügung stellt, um Körper aus Fleisch oder Holz aufbauen zu können.
Das macht sich tatsächlich selbst in den Höhen bemerkbar, die alles andere als nerven. Wunderbar sauber und mit realistisch werden Instrumenten und Stimmen reproduziert.
Hier geht man nicht mit überzogenen Höhen auf Kundenfang. Hier klingt nichts „glasklar“ und „stählern“, es sei denn, es wurde so aufgenommen.
Die Ortbarkeit und die Größenabbildung erfüllen Ansprüche, die die Mehrzahl der typischen Concept-40-Käufer vermutlich gar nicht stellen werden.
Patricia Barber steht bei ihrem Titel „Summertime” wunderbar fixiert im Raum und man kann „mit den Augen“ die Percussion-Instrumente verfolgen. Deutlich werden auch die Unterschiede zwischen dem akustischen und dem E-Bass geradezu „herausgepellt”.

Und jetzt mal ganz ehrlich – sind sie nun die High-End-Boxen-Killer?

Fast möchte ich als High-End-Händler sagen:  „Zum Glück nicht!“
Und das war auch niemals die Absicht des Herstellers.

Was ihm mit der Concept 40 jedoch gelungen ist, muss man wohl so beschreiben, dass er den Abstand zwischen der „Kommerzklasse“ und der „Luxus-Klasse“ auf ein fast schon erschreckend kleines Maß zusammenschrumpfen lässt.
Nein, er kommt nicht in Frage für den typischen High-Ender.
Aber ich bin mir ganz sicher, dass dieser typische High-Ender, der ja immer wieder von seinen Bekannten gefragt wird, was man sich denn so „untenrum“ kaufen kann, dass der jetzt endlich eine Antwort kennt!

Um die Concept 40 richtig einschätzen zu können, muss man sich folgendes vor Augen führen:

Jeder Lautsprecher ist das Ergebnis aus zwei Faktoren:

  1. Können des Entwicklers
  2. Qualität der Bauteile

Das ist auch in anderen Bereichen immer wieder so.

Stellen wir uns einmal vor, wir wären mit unserer digitalen Spiegelreflex-Kamera unzufrieden, weil unser Lieblings-Hersteller so ein tolles neues Modell heraus gebracht hat … und wir erklären unserer Frau gerade, was an unserer Kamera alles so richtig schlecht ist, weshalb man da einfach keine wirklich guten Bilder mit machen kann, ohne endlich auf dieses tolle Vollformat hoch zu wechseln.
Und gerade, als sie es uns glauben will, kommt ein Berufsfotograf daher, entdeckt unsere Kamera und meint: „Oh die XY55! Damit arbeite ich auch immer noch sehr gerne. Es ist erstaunlich wie toll… blablabla“
… und macht auch noch gleich ein paar richtig tolle Fotos von uns damit.

Da stehen wir auf einmal ziemlich blöd da, oder?
Jedenfalls werden wir uns von unserer Frau anhören müssen, dass das mit den schlechten Bildern wohl nicht nur an der Kamera liegen kann.
Und diese kleine Geschichte zeigt genau, was bei Q Acoustics geschieht.
Wer einen preisgünstigen Lautsprecher anbieten will, muss zwangsläufig sein Budget für die Bauteile limitieren.
Was aber nicht damit gleichgesetzt werden darf, dass man schlechte Bauteile verwenden muss.
Wer ausschließlich das Ziel hat, preisgünstige Boxen anzubieten und wem der Klang egal ist, der kann das tun.
Wer aber das Ziel auf der Firmenflagge stehen hat, Lautsprecher zu bauen, die im Vergleich zu anderen Boxen bei niedrigerem Preis besser klingen, der muss sich was einfallen lassen.

Und genau das ist hier offensichtlich geschehen.
Das Entwicklungsbüro FAC (Fink Audio Consulting) hat hier eine bemerkenswert gute Auswahl bei den Bauteilen getroffen und zudem bewiesen, dass die Team-Mitglieder allesamt ihr Handwerk verstehen. Professionalität durch die Bank also.

Ein solch gutes Gesamtergebnis zu diesem Preis rüttelt aber auch durchaus an der Mark-Struktur der High-Fidelity und bringt  einige Leutchen in eine Konflikt-Situation.
Test-Redakteure müssen ganz vorsichtig taktieren, um ihre Glaubwürdigkeit (und ihre Werbeaufträge) zu behalten.
Händler wie ich selbst auch – müssen ihre Begeisterung zügeln, wenn sie sich nicht von ihren Kunden fragen lassen wollen, ob man die bestellten teuren Boxen noch wieder abbestellen darf.
Da ist man doch fast froh, wenn man hier und da glaubt, doch eine kleine Schwäche erkennen zu können.

Aber nach wie vor hängt die Concept 40 bei mir immer noch an einer Kette im Gegenwert von 15.000,- Euro – das ist sicher nicht realistisch, zumindest nicht repräsentativ  – muss also geändert werden.

Ich schaue mich um und erblicke den Creek Vollverstärker. Um es „rund“ zu machen, schließe ich auch gleich den Creek CD-Player mit an.
Bei der Verkabelung muss ich zunächst ein wenig „Jugend forscht“ betreiben. Viel – was da preislich passen könnte, habe ich leider nicht da. Niemand hat bei mir bisher Kabel für unter 100,- € haben wollen. Ja, sicher ein Teufelskreis.

Nach ein paar Hörsitzungen lande ich beim 711-er von Progressive Audio, das mit 448,- Euro eigentlich zu teuer für diese Kette ist. Es bringt sie aber klanglich dermaßen auf den Punkt, dass jedes andere Cinch-Kabel den Test einfach nur zerstört, deshalb bleibe ich dabei.
Beim Lautsprecherkabel gelingt es mir, mit dem QED Ruby Anniversary Evolution zum 3m-Set-Preis von 98,- € ein erstaunlich gutes Klangbild hinzubekommen.

Tja, und so macht das alles denn auch auf einmal richtig Spaß.
Eine Kette im Wert von unter 4.000,- Euro, inklusive aller Kabel und der Concept 40 (!) –  spielt hier so auf, dass man ganz locker auf den doppelten wenn nicht gar dreifachen Preis tippen könnte.
Diese Kette scheint sich sogar charakterlich gesucht und gefunden zu haben.

Und wäre das alles angesichts des Preises für die Concept 40 ja nicht schon Wunder genug, so toppt man das Ganze irgendwie noch einmal, wenn man frech hergeht und die Concept 20 auf ihren wunderschönen Ständern an diese Kette anschließt.
Das sieht mal richtig schick aus!

Q Acoustics Concept 20 weiss Ständer

Q Acoustics Concept 20 weiss Ständer

Und wetten, dass es einem niemand glauben wird, was man für diese Boxen ausgegeben hat!?
Stellen Sie sich lieber schon mal auf Äußerungen ein wie:
„498,- € das Paar? Ja ja, die sind dann ja wohl vom LKW gefallen, oder?“.

Fazit:
Aus meiner Euphorie habe ich in diesem Bericht keine Mördergrube gemacht und mich für sehr preisgünstige Lautsprecher ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt.
Das alles habe ich mir lange und gut überlegt.
Es wäre einfacher gewesen, zu der Entscheidung zu kommen, dass ich mich aus diesem Preissegment – so wie in der Vergangenheit – heraus halte.
Aber ich wäre mir selbst nicht treu geblieben.
Denn genau so, wie es der Auralic Mini als Streamer verdient hat, dass man über ihn berichtet, genau so haben diese Lautsprecher es verdient.
Der Hersteller versucht tatsächlich etwas in Gang zu setzen, was Schule machen könnte.
Es ist kein Geheimnis, dass die MP3-Generation ihr Geld nicht mehr so in HiFi-Geräte steckt, wie wir es mal gemacht haben.
Mit Lautsprechern wie der Concept 40, oder auch schon der Concept 20, kann man auch MP3-Hörer für sich gewinnen.
… und im nächsten Schritt dann sogar für die „Losless-Formate“?

Wenn Sie Lust darauf bekommen haben, meine Aussagen überprüfen zu wollen, dann sind Sie herzlich zu einem Besuch eingeladen.

Meine Daumen gehen bei Q Acoustics jedenfalls beide nach oben!

„Überraschende Klanglebendigkeit und Ruhe… ein unglaublich einladender Klang“

Technische Daten
Gehäusetyp: 2-Wege-Reflexgehäuse mit mit Doppelwoofer
Tieftöner: 2 x 125 mm
Hochtöner: 25 mm
Frequenzbereich: 53 Hz – 22 kHz
Nennimpedanz: 6 Ohm
Minimalimpedanz: 4 Ohm
Empfindlichkeit: 90 dB
Empfohlene Leistung: 25 – 150 W
Übergangsfrequenz: 2,3 kHz
Maße H/T/B mm: 972 x 170 x 288
Gewicht: 18,5 kg
Erhältlich: paarweise
Verfügbare Lackierungen:
schwarz Hochglanz / weiß Hochglanz
Garantie: 5 Jahre

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