AVID HiFi Sequel SP AUDIOSAUL

Plattenspieler – Hörbericht

AVID HiFi Sequel SP
SME  M2-9
ZYX Bloom 2
ZYX R100 Fuji XH
Ortofon Quintet Bronze

Björn Kraayvanger, der Aussendienstleiter von Audioplan hatte sich soeben ein hehres Ziel gesetzt.
Er wollte aus mir einen ZYX-Fan machen.

Headshell

AUDIOSAUL und ZYX?

Japanische Systeme, die heißen doch Sumiko oder Kiseki …  aber ZYX?

Nun gut, der Entwickler mit seinem schon eher typisch japanischen Namen Hisayoshi Nakatsuka, ist ja kein Unbekannter. Er hatte in den 70-er Jahren für Ortofon entwickelt (z.B. das MC20 Signature) und hatte sich dann 1986 selbstständig gemacht. Seitdem gehen 15 Patente auf ihn.

Nun saß Björn Kraayvanger vor mir und bestand darauf, dass ich mir ein ZYX Boom 2 anhören sollte.
Und irgendwie kam mir das sogar gelegen, denn ich war gerade dabei, ein AVID-Sequel SP mit einem SME -M2-9 aufzubauen und mein Jan Allaerts, das vom Preis und vom Anspruch her da genau hineingepasst hätte, war zur Reparatur (hatte keinen Diamanten mehr). Diesmal allerdings nicht bei Jan, sondern bei Axel Schürholz aus Geseke, dem deutschen Nadeldoktor.
Lediglich 2 Wochen (!!) Reparaturdauer – das musste ich jetzt einfach auch mal mit einem Jan Allaerts ausprobieren. Andere Tonabnehmer hatte Herr Schürholz schon für mich wieder in Ordnung gebracht und das immer zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ich werde berichten.

Die größte Überraschung war für mich heute dieses AVID-Laufwerk.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich es schon beim Deutschland-Vertrieb gesehen und gehört hatte, aber irgendwie hat es mich nie “erreichen können”.

Aber schon beim Aufbau änderte sich das nun und wir beide freundeten uns regelrecht an.
Conrad Mas, Entwickler und Inhaber von AVID-HiFi, scheint tatsächlich ein Mann der Praxis zu sein. Immer wieder, wenn man sich fragt, wie man gleich wohl dieses oder jenes zu bewerkstelligen hat, gibt es schon eine fertige Lösung.

Bauen wir es also auf, das Sequel SP.

Alles beginnt wie immer damit, dass man dem Laufwerk eine waagerechte Plattform anbieten sollte. Zwar lässt sich mit den drei Füßen so einiges ausgleichen, aber eine “im Wasser” befindliche, solide Basis ist immer eine gute Ausgangslage. Ich pflege für gute Laufwerke eine Basis aus 4 cm dickem Schiefer zu verwenden.

AVID HiFi Sequel tragendes Chassis

Harte Steinsorten wie Granit führen ein klangliches Eigenleben. Gefüllte Holzbasen sind mir oft zu kompliziert, weil man an viel zu vielen “Stellschrauben” drehen und damit die klanglichen Eigenschaften verändern kann. Je nach Holzart, Holzstärke und Füllmaterial klingen diese Basen immer wieder unterschiedlich. Jedenfalls unter einem guten Plattenspieler.
Schiefer besteht aus einzelnen Schichten und wenn wir es wollten, könnten wir unsere Schieferbasis in viele kleine Scheiben zerlegen, was wir heute natürlich nicht wollen und auch nicht tun.
Dieser Aufbau in Schichten ist in der Lage, Resonanzen, die in den Untergrund abwandern wollen “aufzubrauchen”, ohne deshalb gleich das ganze Klangbild zu bedämpfen.

Um das “Prinzip Schiefer” zu verstehen, können Sie mal ein Experiment machen.
Nehmen Sie zwei geschlossene Telefonbücher und legen Sie sie so mit ihren Rücken nebeneinander, dass zwischen ihnen ein Abstand von etwa einer Seitenbreite vorhanden ist.
Nun blättern Sie abwechseln von links und von rechts  jeweils ein Blatt von den beiden Büchern in diesen Zwischenraum, sodass die Blätter der beiden Bücher „ineinander verzahnen“.

Verzahnte Telefonbücher

Wenn Sie danach eines der Bücher hochnehmen, hängt das zweite Buch durch die Verzahnung an dem zweiten und je stärker Sie an dem hängenden Buch ziehen, umso kräftiger halten beide Bücher zusammen. Es wird Ihnen selbst mit einem Helfer nicht gelingen, die Bücher wieder auseinander zu ziehen.

So wurden schon Pagoden erdbebensicher gemacht.
Statt starrer Bolzen-Verbindungen, gibt es bei diesen Pagoden lediglich Kanthölzer, die ineinandergreifen, so wie unsere Blätter der beiden Telefonbücher.

Unsere Plattenspieler-Basis muss zwar nicht erdbebensicher sein, aber dieses Prinzip Schiefer funktioniert hier genau so und braucht die Energie der Resonanzen bei ihrem Weg durch das Material einfach auf.

Tipp:
Wenn ein Billard-Tisch entsorgt werden soll, dann sichern Sie sich unbedingt die Schieferplatte von diesem Tisch! In der Regel sind diese Platten nämlich genau 4 cm stark und selbst wenn sie zerbrochen sein sollte, ist bestimmt noch ein Stück groß genug, um als Gerätebasis dienen zu können!
So etwas können Sie nicht einfach beim Steinmetz kaufen. Irgendwo bei 25 mm ist bei ihm meistens Schluss und Ihr Steinmetz wird versuchen, Ihnen eine geklebte Platte anzubieten. Nehmen Sie davon aber bitte Abstand – so eine geklebte Schieferplatte macht den Klang „tot“.

Falls es Ihnen nicht gelingen sollte, an eine 4 cm starke Schieferplatte zu gelangen, sprechen Sie uns bitte an. 2-3 Stück können wir gerade wieder anbieten.

Weiter geht´s

Nun kommen die untere Konstruktion des Laufwerks und der Motor auf die Plattform. Hierbei ist noch überhaupt nichts gefedert und man kann wunderbar einfach überprüfen, ob diese Basis des Laufwerks im Wasser ist. Falls nicht, lässt sich das durch Verdrehen der großen unteren Fußscheiben erreichen.

Die obere Basis soll laut Manual so lange nicht aufgesetzt werden, wie man noch Tonarm und System zu montieren hat. Sogar die vollständige Justage des Tonabnehmers kann und soll so durchgeführt werden.
Das ist wunderbar simpel und komfortabel. Kann man doch das Oberteil einfach vor sich auf einen Tisch stellen und hat nun von allen Seiten Zugang zu der Konstruktion.

AVID HiFi Sequel Subchassis

 

AVID HiFi Justage

Erst wenn alles korrekt eingestellt ist, geht es daran, Ober- und Unterteil miteinander zu verheiraten. Hierzu müssen wir den Plattenteller noch einmal abheben.

AVID HiFi Sequel Hochzeit

Das obere Chassis wird mit seinen drei “Spinnenbeinen” in die Federn gesteckt.

Eine Überzeugung, die sich in den letzten 30 Jahren in mir gebildet hat ist, dass nur ein Laufwerk richtig gut klingen kann, dessen Resonanzkreislauf geschlossen ist.  Dieser Kreis schließt sich über folgende Komponenten:
Tonabnehmer – Tonarm – Tonarmlager – Tonarmfuß – Chassis – Plattentellerlager – Plattenteller – -Plattentellerauflage – Schallplatte – Tonabnehmer.

Wird dieser Kreislauf an einer Stelle unterbrochen (wie z.B. bei bei einer getrennt aufgestellten Tonarmbasis oder durch eine weiche Filzmatte), wird es schwer, diesen Verlust wieder auszugleichen.

Dieses obere Chassis des AVID folgt jedoch dieser Theorie und ich bin mir nicht sicher, ob Conrad Mas meine Überzeugung teilt, oder ob das reiner Zufall ist.

Die Federn

Dann betrachte ich mir die drei Federn und muss zwangsläufig an die vielen (lustigen) Geschichten von Simon Yorke denken, die er mir über seine Suche nach der perfekten Feder erzählt hat. Und ich bin mir sicher, Simon hätte diese Federn hier gemocht. Und vor allem die von Conrad Mas entwickelten Lösungen!

Schon Simon wollte gerne sehr “weiche”, elastische Federn verwenden, weil sie Resonanzen nicht übertragen. Aber weiche Federn geben keine gute Stabilität. Conrad verwendet daher keine stehenden Federn, sondern hängende. Damit ist das Problem eins – also die fehlende Stabilität – schon mal gelöst.

Weiche Federn lassen aber auch die Bedienung eines Laufwerks zur Qual werden. Schon das Aufsetzen des Tonarmes versetzt das Chassis in viel zu starke Schwingungen.
Und genau hier überrascht uns Conrad Mas mit einer deutlichen Unterscheidung:

Resonanzen und Bewegungen

Er unterscheidet zwischen den “sichtbaren” Bewegungen (Wackeln des Chassis) und den “unsichtbaren” Bewegungen, also den Resonanzen.
Durch einen Gummiring an jedem der drei Beine, koppelt er das obere Chassis an das untere und vermindert die “sichtbaren” Bewegungen auf ein Mass, mit dem wir sehr gut leben können. Auf die “unsichtbaren” Bewegungen, also auf die Resonanzen, haben diese Verbindungen jedoch keinerlei Auswirkungen.

AVID Anbindung Subchassis

Während die “großen” Bewegungen so sehr wirkungsvoll gebremst werden, findet der Resonanzkreislauf im oberen Teil des Plattenspielers weiterhin statt – im unteren jedoch sucht man sie vergebens, da sie den Weg durch die weichen Federn einfach nicht nehmen können. Irgendwo auf dem Weg durch diese Federn verschwinden sie.

Also meine Daumen zeigen hier beide nach oben!

Wie detailverliebt Conrad Mas bei seiner Arbeit vorgeht, das erkennen wir dann spätestens, wenn es darum geht, den, bzw. die beiden Antriebsriemen aufzulegen.
Zunächst einmal stelle ich jedoch mit einem gewissen Unbehagen fest, dass auch das Sequel zu den Plattenspielern gehört, die sowohl auf einen Subteller verzichten, als auch darauf, den Riemen außen am Plattenteller laufen zu lassen. Stattdessen ist die Unterseite des Plattentellers zum Subteller geformt, was mich schon bei vielen anderen Laufwerken immer mal wieder verzweifeln ließ.

AVID HiFi Plattenteller Unterseite

Denn nicht nur der als Subteller geformte Unterboden des Plattentellers, sondern auch der Motor mit seinem Antriebs-Pulley “verschwinden” unter dem Plattenteller, wenn wir ihn auflegen.
Wie um Himmels Willen soll man bitteschön die beiden Antriebsriemen um Teller und Pulley legen können, wenn da nicht einmal Platz für kleine Kinderhände, ja nicht einmal für irgendwelche “Haken” ist, mit denen man sich behelfen könnte?

Aber bevor wir hier weiter drauf los schimpfen, sollten wir uns das Zubehörtütchen genauer ansehen.
Dort findet sich nämlich ein kleines Zusatz-Pulley.
Und wenn man sich den Plattenteller von unten genauer betrachtet, findet man auch heraus, wo dieses kleine Teil eingesteckt werden muss.

AVID Riemenzubehör

Nun legt man sich also den Plattenteller auf den Schoß, steckt das Zubehörteil in das dafür vorgesehene Loch am Plattentellerrand und zieht die beiden Rundriemen auf.

Sequel Plattenteller von unten

Das klingt jetzt allerdings einfacher als es tatsächlich ist. Wenn wir die Riemen mit den Fingern aufziehen, führt das automatisch dazu, dass wir die runden Riemen auf den Subteller “rollen”. Die Riemen quittieren diese Vorgehensweise einfach damit, dass sie sofort wieder herunter rollen, sobald wir sie loslassen. Wir sollten also lieber einen kleinen dünnen Gegenstand nehmen und mit ihm die Riemen um den Subteller führen. So bleiben Sie wie auf dem vorherigen Foto zu sehen ist schön brav auf dem Subteller.

Die zweite Hürde ist dann am Plattenspieler selbst zu nehmen. Dieses “Dreieck” zwischen Plattenteller und Zubehörteil muss natürlich genau über das Antriebspulley des Motors gelegt werden – das ist noch einfach.
Nun gilt es, den Plattenteller langsam gegen den Uhrzeigersinn mit der Hand zu drehen, so dass sich die beiden Riemen um das Antriebspulley legen können und sich das kleine Zusatzpulley zwischen Motor und linkem Bein befindet.  Jetzt können Sie mit dem Zeigefinger der linken Hand die beiden Riemen über das Zubehörteilchen heben und langsam in Richtung Plattentellermitte hin loslassen.
Theoretisch müsste man jetzt den Motor einschalten können und die Riemen müssten sich ihre Endposition suchen. Leider fällt mir dabei immer wieder der untere Riemen ab und ich befürchte, dass es anderen da genau so geht wie mir.

Zunächst habe ich geglaubt, dass ich das obere Chassis einfach in den Federn zu hoch eingestellt habe und versucht, das Chassis tiefer zu stellen – aber irgendwann geht das nicht mehr tiefer und der untere Riemen macht sich trotzdem von dannen.
Hier hätte ich mir jetzt eine Lösung von AVID HiFi gewünscht, so aber musste ich mir selber eine basteln.

Hilfs-Schablone

Selbst gebastelte Hilfs-Schablone

Dazu nimmt man einfach irgendein Stück Pappe, schneidet es so ähnlich zu wie auf dem Foto zu sehen ist, legt es auf das Subchassis und kann nun den Teller aufsetzen. Hat man das Zubehörteil entfernt, dreht man den Teller jetzt ein paar mal per Hand, bis sich die Riemen “entrollt” haben und dort sitzen, wo sie sitzen sollen. Herunterfallen können sie nicht, weil der Teller ja auf der Pappe aufliegt. Ist man sich sicher, dass die Riemen ihre Position gefunden haben, zieht man das Stück Pappe nach vorne weg! Das hat bei mir bisher jedes mal sofort funktioniert.
Wer sich nun fragt, wieso Conrad Mas denn keine anderen Riemen verwendet, der muss sich wohl zunächst der grundsätzlichen Riemenproblematik stellen.

Welchen Tod will der Entwickler sterben?

Bei der Wahl der Antriebsriemen hat sich der Entwickler für eine von zwei “Todesarten” zu entscheiden. Ist der Riemen sehr elastisch, hält er die Störgeräusche des Motors vom Plattenteller fern, kann aber Gleichlaufschwankungen schlecht verhindern. Ist der Riemen sehr fest, gehören Gleichlaufschwankungen der Vergangenheit an, aber die Störgeräusche des Motors finden wieder ihren Weg über diesen Riemen zum Plattenteller.

Die beiden Antriebsriemen vom Sequel gehören eher zur zweiten Sorte. So etwas sollte man nur dann wählen, wenn man seinen Motor kennt und man „ganz ruhig“ bei diesem Gedanken bleiben kann.
Conrad und Motor bleiben „ganz ruhig“.
Zumindest für den Motor konnte ich entsprechende Messungen durchführen, die die Auswahl als durchaus richtig bestätigten. Nach seinem letzten Besuch unseres Studios weiß ich aber auch, dass Conrad Mas ebenfalls zu den eher “ruhigen Vertretern” gehört.

Endjustage des oberen Chassis

Bevor wir jetzt unseren Plattenspieler anhören, sollten wir noch dafür sorgen, dass das obere Chassis auch im Wasser ist, weil es uns sonst nicht gelingen wird, die Antiskatinkraft korrekt einzustellen.

Hierzu legen wir eine Schallplatte auf, drehen das Plattengewicht auf das Gewinde und nutzen eine kleine leichte Wasserwaage. Die Justierschrauben der drei Federn sind mit kleinen Plastikdeckelchen abgedeckt, die wir entfernen. Dann stecken wir den mitgelieferten Inbus-Schlüssel tief in die Feder und verstellen die drei Beine so lange, bis das Chassis in der Waage ist. Hierbei sollten Sie immer nach dem Motto verfahren “runter vor rauf”!
Stellen Sie das Chassis zu hoch ein, wird Ihnen irgendwann wieder der untere Riemen vom Plattenteller fallen, das Chassis wird unnötig stark wackeln können und es klingt auch nicht mehr so gut. Ihr Ziel sollte es sein, das Chassis so niedrig wie möglich einzustellen, ohne dass es auf eines der Beine aufschlägt.

Federn einstellen

 

Nun gut – mein Plattenspieler steht.
Als Tonarm dient ein SME M2-9 und als System ist das ZYX Bloom 2 eingebaut. Gehört wird über eine Anlage von Progressive Audio.
Aufschlussreicher wäre es für mich gewesen, den AVID-Plattenspieler mit einem der Tonabnehmer zu hören, die ich wirklich gut kenne, aber heute muss es mal so gehen.

ZYX Bloom 2

Zunächst hat es mich ein wenig geärgert, dieses System. Es ist leicht – viel zu leicht! Gerade einmal 5 gr.! Ohne ein zusätzliches Gewicht ist es in viele heute etablierte Tonarme nicht zu montieren. Man muss das Gegengewicht dieser Arme dann nämlich so weit nach vorne schieben, dass es am Lager anschlägt, bevor der Arm die Auslaufrille erreicht – das ist so nicht brauchbar.
Beim SME M2-9 funktioniert der Einbau zwar auch ohne Zusatzgewicht, aber man braucht kein Messgerät zu verwenden, um eine Fehlanpassung feststellen zu können. Die Art der Verschraubung ist bei vielen anderen Tonabnehmern auch einfacher ausgeführt, aber auch das ist mir gelungen. Die Justage ist durch das kantige Gehäuse des Bloom 2 durchaus auch ohne Hilfsmittel wie Bleistiftminen o.ä. gut zu bewerkstelligen.

Jetzt aber endlich hören!

Gerade als ich hineinhören wollte, kam zufällig Christian, ein guter Kunde hinzu und war am Ergebnis höchst interessiert. Also hörten wir gemeinsam ein Stück von folgender LP:
LA4, Just friends, Nouveau Bach, Concorde Jazz LELP114, 1978, (1992 Bellaphon Deutschland) mit Almeida, Brown, Hamilton und Shank.

Was mir auffiel, war eine zu schmale Bühne. Das Geschehen reichte weder bis zur linken noch bis zur rechten Box.

„Wahnsinn, dieses Saxophon!“ hörte ich meinen Kunden sagen, der die Aufnahme nicht kannte und genau so war es.
Wer bezweifelt, dass ein Saxophon ein Holzblasinstrument ist, der muss sich das mal mit dem ZYX anhören!
Ich konnte so gerade eben noch ein „Ist doch aber zu schmal“ herausbringen.
Danach verstummten wir beide, saßen innerlich grinsend wie die Honigkuchenpferde vor der Anlage und hörten Musik.
Die ganze Plattenseite hindurch!
Wortlos.
So etwas passiert einem Händler sehr selten.
Meistens haben die Kunden es zu eilig und viel zu viele Fragen, um sich wirklich konzentriert etwas anzuhören.
Hier saßen wir beide nebeneinander wie ein altes Ehepaar – schweigend und glücklich.

„Ich finde das Klangbild gar nicht zu schmal!“ hörte ich Christian sagen.
Kurzerhand legte ich die CD von LA4 ein. Jetzt kam das Glockenspiel von rechts oben – noch hinter und rechts neben der rechten Box.

„Aber das ist doch auch falsch!“ hörte ich Christian einwerfen: „Hör Dir mal die Gitarre an! Das sind auf einmal zwei Gitarren! Die höhere, schnellere Melodie ist halb links, die tiefere Melodie ist aber noch gut einen Meter weiter links. Eine solch große Gitarre gibt es doch gar nicht! Und sag mir mal, wie der Schlagzeuger da rechts an das Glöckchen herankommen soll!“.

Er sprach damit genau das aus, was ich an der CD auch nicht leiden mochte. Irgendwie hatte man es wohl bei der Abmischung zu gut gemeint.

Nun wanderte Patricia Barber auf den Plattenteller
café blue, Premonition Records 737, 1994

Tipp
Wenn Sie eine LP suchen, mit der Sie Justagefehler erhören möchten, weil Sie keine Möglichkeit zu messen haben, können Sie diese Scheibe dazu verwenden. Auf der zweiten Seite gibt es das Stück „Too rich for my blood“. Viele von uns lieben Patricia Barbar auf Grund ihrer vollen, tiefen Stimme – in diesem Stück zeigt sie uns mal, was am „anderen Ende der Fahnenstange“ möglich ist. Hierbei ist eines erlaubt:  Gänsehaut! Und zwar deshalb, weil ihre Stimme absolut sauber und frei von jeder Verzerrung bleibt. Der kleinste Justagefehler, egal ob Auflagekraft, Antiskating, Kröpfung, Überhang, Azimuth, Tonarmhöhe – hier hören Sie ihn gnadenlos!

Wir beide hatten Gänsehaut!

Wenn mein Kunde nicht zur Arbeit gemusst hätte, hätten wir wohl den ganzen Nachmittag gemeinsam gehört.
So konnte ich mich allein Platte für Platte und in aller Ruhe in dieses System hinein hören. Konnte es mal mit 800 Ohm abschließen oder mit 100 Ohm und feststellen, dass es mit 47 KOhm auch ganz gut läuft (also „im Leerlauf“) aber mit 350 Ohm doch noch am besten klingt. So wie es in den Unterlagen gefordert wird.

Der gute Klang war mit keinem der Widerstandswerte in Frage zu stellen. Immer wieder hörte man länger als man es vorgehabt hatte. Das ZYX erzeugt einfach eine wahnsinnige Ruhe und Zufriedenheit im Bauchraum und das Gehirn stellt irgendwie schlagartig jede Bemühung ein, über irgend etwas noch lange nachdenken zu wollen.

Nein, der Klang, die Klangfarben, die Körper und die erzeugten Luftsäulen – sie alle gaben keinen Anlass zur Kritik – einzig die mir persönlich zu kleine Breitenstaffelung war es, die das Haar in der Suppe darstellte.

Ich baute also das Bloom 2 aus und ein Quintet Bronze von Ortofon ein.

Ortofon Quintet Bronze

Ortofon Quintet Bronze

 

Bei ihm braucht man keine Zusatzgewichte und der geforderte 100 Ohm-Abschluss ist ein Standard-Wert. Beste Voraussetzungen also, um auf Anhieb gute Leistungen zu zeigen.
Und genau so kam es. Sowohl das ZYX Bloom 2 als auch die CD-Wiedergabe wurden auf Anhieb des Betrugs bezichtigt. Sauber stellten sich die vier Musiker von LA4 auf. Nicht so breit, wie die CD es darstellt aber auch nicht so eng wie mit dem Bloom 2.

Das Saxophon zeigte uns denn zudem, dass man es nicht umsonst „Alt-Saxophon“ nennt. Stellenweise erlaubte es sich eine höchst angenehme „Dreckigkeit“ im Klangbild, dass sich nun wieder aus einer Mischung aus Holz und Blech (Messing) präsentierte.
Obwohl mit 600,- Euro nur halb so teuer wie das Bloom 2, vermochte das Ortofon in den Punkten „Richtigkeit“ alle Lorbeeren einzusammeln, die zu vergeben waren.
Und doch saß man da mit ein wenig Wehmut – fast schon Sehnsucht – nach diesem ZYX.
Aber wollte man sich um des schönen Klanges Willen „betrügen“ lassen? 😉
Irgendwie hatte ich gerade gar nicht so wirklich etwas dagegen.

Also stellte ich mir die Frage, was denn hier jetzt wohl passiert, wenn wir ZYX in einer höheren Preisklasse eine Chance einräumen würden.

Bei seinem nächsten Besuch trug ich Björn Kraayvanger meine Feststellungen vor und er wunderte sich offensichtlich, konnte sich das nicht erklären und versicherte mir, das Bloom 2 zur Kontrolle zu geben.
Um ZYX eine zweite Chance einzuräumen und auf meine Anfrage einzugehen, holte er ein Päckchen mit Tonabnehmern aus seinem Auto, das gerade eben aus Japan eingetroffen war.
Ich entschied mich gegen seine Empfehlung für das Fuji mit einem Preis von 2.000,- Euro.

Björn meinte, ich solle zu einem der teureren Systeme greifen, weil die in gleicher Preislage liegen würden, wie die stärksten Mitbewerber und gerade im Vergleich ihre Stärken ausspielen könnten.
Aber das wollte ich mir dann noch für später offenhalten und entschied mich wie gesagt für das Fuji.
Fuji bedeutet in diesem Zusammenhang nicht etwa, dass man mit diesem Tonabnehmer auch fotografieren kann, sondern es stellt die besondere Bedeutung des Fujiyamas für Japan dar.

Es war „flatschneu“ und ich hatte die Ehre, es aus der Umverpackung nehmen zu dürfen, die aus einem kleinen blauen und außerordentlich gut riechenden Säckchen mit japanischem Blumenmuster besteht. Dieser angenehme Duft nach Zedernholz (vermute ich mal) setzt sich im Inneren des Kästchens fort und verbreitet sich nach dem Öffnen der Verpackung im ganzen Raum. Geradeso als wolle er einen betören, schon mal für sich gewinnen, noch bevor die ersten Töne erklungen sind.
Egal – ich mag den Duft und könnte ihn mir auch als Aftershave vorstellen.

Unter der Halterung des Tonabnehmers finde ich einen Schraubenzieher und ein Nadelbürstchen in ihren Schaumstoffspalten und ein paar unterschiedlich lange Schräubchen.
Es gibt allerdings kein Begleitheftchen und auf dem Karton finden sich auch keine technischen Daten.
Was wiegt der Tonabnehmer? Welche Nadelnachgiebigkeit hat er? Mit welcher Auflagekraft will er gefahren werden? Wie muss ich ihn abschließen? Das alles kann ich nur vermuten oder ich muss es mir aus dem Internet ziehen.

Nun gut – möglicherweise liegt es daran, dass dieser Tonabnehmer ganz frisch aus Japan gekommen ist und gar nicht den Weg über die Vertriebs-Zentrale nehmen konnte. Ich gehe also mal davon aus, dass man normalerweise bei Audioplan so ein Manual in unserer Sprache hinzugefügt hätte.

Es ging also wieder daran, das Zusatzgewicht von etwa 5 gr und den Tonabnehmer unter die Headshell zu schrauben. Diesmal habe ich es mir allerdings einfacher gemacht und die Schrauben von unten eingesteckt. Logischerweise also die Muttern oben auf der Headshell aufgeschraubt. Von der Funktion her ist es natürlich völlig gleichgültig, wie rum man das anschraubt, aber es sieht nicht so professionell aus – finde ich.

Außerdem besteht immer die Gefahr, dass man mit dem Schraubenzieher unten den Nadelträger beschädigt oder mit der Zange oben Kratzer macht. Kurz und gut – ich mag es anders herum lieber.

Nun war das System justiert und suchte Anschluss. Zum Glück diesmal mit 100 Ohm – so wie es heute Standard ist. Als Händler freue ich mich immer darüber, weil man dann nicht dem Risiko ausgesetzt ist, dass der Kunde ein Phonoteil besitzt, bei dem man den richtigen Wert gar nicht einstellen kann. Niemand ist in der Lage, ein falsch abgeschlossenes System zu hören und sich vorstellen zu können, wie es wohl klingt, wenn es korrekt abgeschlossen worden ist. Deshalb ist das immer ein sehr wichtiger Punkt, vor allem, wenn man beim Kunden zuhause ist.
Aber das alles konnte ich hier getrost vergessen. Das Fuji braucht 100 Ohm – basta.

Wie so oft lege ich als erstes die LA4 mit Nouveau Bach auf.
Und was hier gerade geschieht – kann einem den Atem verschlagen.
Lassen Sie mich erklären, wieso.

Wenn Sie sich, wie ich das eingangs bereits beschrieben habe, die CD anhören, dann werden Sie sich nach dem Stück sicher sein, dass hier LA6 und nicht LA4 gespielt haben.
Links gibt es zwei statt einer Gitarre und rechts an das Glöckchen kommt nur jemand heran, der dort auch steht. Hamilton sitzt aber mittig an seinem Schlagzeug.

Hört man sich die Schallplatte über das Bloom 2 an, ist das alles Blödsinn. Dieser Tonabnehmer rückt die Musiker so dicht zusammen, dass sie fast schon “ineinander fließen”. Für sechs Musiker ist beim Bloom 2 kein Platz!

Mit dem Ortofon Quintet Bronze kommt eine große Glaubhaftigkeit in das Geschehen. Es zieht zwar die Musiker lange nicht so sehr in die Breite wie der CD-Player das macht, aber dafür dürfen wir jetzt auch Almeida`s Fingerfertigkeiten auf einer (!) Gitarre bewundern. Und wenn Hamilton mal von seinem Stuhl aufsteht, kommt er auch an das Glockenspiel.

Bud Shanks mit seinem Saxophon holt das Ortsfon von ganz rechts nach halb rechts und dadurch passt dann auch das Glockenspiel noch nach rechts hinter das Saxophon in den „akustischen Bilderramen“.

Was soll man also tun? Sich in die Klangfarben des ZYX verlieben? Die Korrektheit des Ortofons genießen?
Oder gibt man sich der Erkenntnis hin, dass man doch ein wenig tiefer in die Tasche greifen muss, um beides zu bekommen?

Damit sind wir bei der Frage, was denn das Fuji zu diesem hohen Preis aus der LA4-Aufnahme macht.

Und das ist zunächst einmal höchst erstaunlich.
Das Fuji sorgt nämlich für die Rehabilitation der CD und gibt ihr Recht! Zumindest, was das Glockenspiel angeht.

Fast identisch zur CD stellt das Fuji das Glöckchen „viel zu weit“ (?) nach rechts und erzeugt wieder die Frage, wie Jeff Hamilton da denn wohl drangekommen sein soll.

Bei Almeidas Gitarrenspiel straft es sowohl die CD als auch das Bloom 2 Lügen. Hier bildet das Fuji ein Meisterstück eines spanischen Instrumentes ab und lässt uns dabei zuschauen, wie Almeida`s Finger samt Daumen über die Saiten „flirren“.

Und genau hier stellt sich dieses kleine musikalische Wunder ein, das uns immer wieder in die Konzerte zieht.
Wie Almeida das Kunststück fertig bringt, diese beiden Themen gleichzeitig zu spielen, das wird mir immer ein Geheimnis bleiben.

Das Bloom 2 hat mich das Holzmundstück des Saxophons betrachten lassen. Das Ortofon, hat das mal eben schnell „gerade gerückt“ und deutlich gemacht, dass so ein Saxophon auch noch aus „Blech“ besteht. Das Fuji steht souverän über diesem Streit, der angesichts seiner Leistungen zur Farce degradiert wird.
Dreckig? Ja!
Holzmundstück? Ja!!
Messingkörper? Ja!!!
Anblasgeräusche? Ja, endlich!!!!
Nebengeräusche des Saxophons? Eine Menge!!!!

Man “sieht” tatsächlich, wie Bud das Saxophon hält, wie er sich krümmt und dreht.
Es ist der Wahnsinn.

Wieder packt mich also der Klang eines ZYX-Tonabnehmers, so wie schon beim Bloom 2. Aber diesmal, ohne dass ich ein schlechtes Gewissen dabei haben muss. Ohne dass ich Prioritäten setzen muss.
Das Bloom 2 stellt mir die Künstler einfach nicht korrekt auf. Als High-Ender darf und will ich das nicht gutheißen. Nicht zu diesem Preis. Mit seinem Klangbild hat mich das Bloom 2 aber gefangen genommen und ich sitze vor diesem Tonabnehmer wie vor einem riesigen Stück Torte.
Haben wollen würd ich es ja schon gerne, aber …

Beim Fuji ist da keine Spur von Reue oder schlechtem Gewissen. Was hier spielt, das spielt auf allerhöchster Ebene! Das ist gut für mich in jeder Beziehung!
Ich hebe den Tonarm an und wechsle zum dritten Stück, das den Namen des Albums trägt „Just friends“.

Es beginnt wieder mit Almeida`s Gitarrenspiel und er sitzt immer noch halb links. Doch irgendwie hören wir seine Gitarre hier und da auch von leicht rechts – aber irgendwie anders und sehr leise.

Eine Weile rätsle ich herum, was das wohl sein könnte – ein Aufnahmefehler? Ist da ein Mikrofon zu weit offen? Irgendwie klingt es blechern und manchmal auch „rasselnd“. Und dann glaube ich die Ursache zu erkennen. Sein Gitarrenspiel fängt sich unter Hamiltons großem Ride-Becken und ich höre diese Reflektionen, die die Klangfarbe des Beckens angenommen haben – es ist – sagte ich es schon?  Der Wahnsinn.

Ich sitze da und erinnere mich an Björns Worte: „Das Fuji wird von den Händlern irgendwie nicht gerne genommen. Es ist günstiger als die Tonabnehmer der direkten Mitbewerber und wird deshalb von den Kunden nicht beachtet. ZYX hat ja noch das Airy XH für 2.700,- € und das 4D-XH SB für 3.600,- €. Die liegen preislich mit ihren stärksten Mitbewerbern gleichauf und das empfinden die Händler und die Kunden dann als fair. Mit dem Fuji beschäftigen sie sich nicht lange.

Also das will ich jetzt wissen und beschließe, nach und nach auch die Mitbewerber in dieser Konstellation zu hören.

Doch wie heißen die „Herausforderer“ denn eigentlich, wie man beim Boxkampf jetzt wohl sagen würde?
Gehen wir doch mal den Markt durch:
Da wären das Lyra Kleos für ca. 3.000,- Euro, das Benz Ruby Z für 2.900,- Euro, das Clearaudio Stradivari V2 für 3.000,- Euro, das van den Hul Grashopper für etwa 2.600,- € oder das Canary für rund 3.300,- €, das Ortofon Windfeld Heritage für 3.300,- Euro und das Kiseki Blue NS für 3.300,- €.

Sie alle können uns verzaubern, viele kenne ich bereits in eigenen Kombinationen oder durfte sie bei meinen Kunden Zuhause justieren. Sie alle verfügen über Stärken, in die man sich durchaus verlieben kann – manchmal auf den ersten Ton, manchmal muss man sich erst hinein arbeiten. Wobei hier das Wort „arbeiten“ ja wohl gar nicht passen will, oder?

Kommen wir zum Fazit.

Ein langer, aber wie ich hoffe für Sie genau so interessanter Bericht wie für mich.
Wie lautet es also jetzt das Fazit?

AVID HiFi Sequel SP, 7.900,- Euro
Bei diesem Laufwerk und bei Conrad Mas muss ich mich für mein bisheriges Desinteresse entschuldigen. Immer wieder führe ich mit Laufwerksentwicklern heiße Diskussionen, in denen man die eigenen Ansichten verteidigt. Beim Sequel muss ich erkennen, dass ich meine Theorien, Philosophien und Überzeugungen in die Tat umgesetzt sehe – gerade so, als hätte ich es selbst entwickelt. Wieso nur haben wir nicht schon viel eher zusammengefunden?

SME M2-9, 1.898,- Euro
Ganz bestimmt gehört dieser Tonarm nicht zur kleinen Gruppe der Weltelite und ich hab mich fast schon darüber geärgert, dass ich ihn nicht in einer längeren Version geordert habe. Was umso mehr erstaunt ist deshalb die Tatsache, wie brav er die Klangunterschiede zwischen den Systemen zur Geltung bringt und wie sehr er sie uns geradezu auf dem Silbertablett präsentiert. Also wenn auch nicht “Elite” so doch ein super Preis-/Leistungsverhältnis!

ZYX Bloom 2, 1.200,- Euro
Ich werde noch eine Rückmeldung darüber bekommen, ob mein Test-Exemplar einen Fehler hatte. Falls nicht, ist dieses System zwar etwas für alle Liebhaber des „analogen Klangs und satter Klangfarben“ – aber nichts für diejenigen, die auf eine korrekte Breitenstaffelung achten.

Ortofon Quintet Bronze, 600,- Euro
Hut ab! Ich weiß ja, dass ich zu ihm unfair gewesen bin und Ortofon hätte ja durchaus auch „größere Kaliber“ dazu beisteuern können, aber einer musste ja preislich das „untere Ende der Fahnenstange“ bilden und dafür hat sich das Ortofon mehr als prima geschlagen

ZYX Fuji, 2.000,- Euro
Dieser Tonabnehmer ist in diesem Vergleichstest nicht nur der klare Gewinner, sondern er besteigt auch soeben unseren Referenz-Thron in der 2.000,- Euro-Klasse.

AVID HiFi Sequel SP

Während Sie diesen Bericht lesen, werden wir uns aber bereits mit den Mitbewerbern befassen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mit Interesse dabei bleiben und mich auch bei den weiteren Analog-Berichten begleiten würden.

Und falls Sie eine Idee haben – falls Sie gerne wissen möchten, wie sich denn ein ganz bestimmtes System oder ein Tonarm in dieser Kombi „schlägt“, dann schicken Sie mir doch einfach eine E-Mail und ich prüfe, ob ich Ihrem Wunsch nachkommen kann.
Und das Beste:  Wenn wir es aufgebaut haben, dann kommen Sie doch einfach zum Hören dazu! So wie unser Kunde Christian. Lassen Sie uns das Ergebnis gemeinsam bewerten. Und vielleicht kommen wir ja zu völlig verschiedenen Ergebnissen? Genau das macht doch den Spaß aus!
Ihr Wolfgang Saul

Kommentar von Björn Kraayvanger:

Hallo Wolfgang!  Toller Bericht!!!!
Das Bloom 2 lassen wir prüfen und werden es Dir dann noch einmal zur Verfügung stellen. Selbstverständlich gehört zu jedem Tonabnehmer von ZYX ein Begleitheftchen mit allen technischen Daten zum Lieferumfang. Wie Du ja aber schon selber schreibst, hat dieses System eben nicht den Vertriebsweg genommen sondern aus Japan den direkten Weg zu Dir gefunden.
Und nächste Woche bringe ich Dir das 4D.  Du wirst staunen!
Gruß! Björn
(www.lenhifi.de)

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