PrimeMini 5 von hinten

Ihr PrimeMini ist angekommen.
Wie geht es jetzt weiter?

Ihr PrimeMini wurde bereits von uns fix und fertig eingerichtet!
Alles was Sie zu tun haben ist, ihn anzuschließen und einzuschalten.
Lesen Sie hier nicht nur, was Sie danach noch zu tun haben, sondern auch wie und warum. 🙂

 

PrimeMini 5 von hinten

Der PrimeMini geizt auf der Rückseite nicht mit Anschlüssen. 1x LAN, 1x USB 3.1, 1x USB C, 1x USB 2.0, 2x HDMI. Auf der Front finden wir weitere zwei USB 3.1-Buchsen.

Schritt 1: Bringen Sie Ihren PrimeMini in Ihr Heimnetz

Ihr PrimeMini ist nicht nur Ihr Qobuz-/Tidal- und Musik-Sammlungs-Streamer, der Ihren hochwertigen Digital-Analog-Wandler mit einer exzellenten Musik-Qualität beliefert, sondern auf Wunsch auch Ihre private “High-Resolution-Audio-Sendestation” und kann Ihr ganzes Haus – selbst den Garten, die Garage …  über Ihr Heimnetz mit hochaufgelöster Musik versorgen. Hierzu verwendet er eines der besten Musik-Übertragungs-Protokolle namens RAAT (Roon-Advanced-Audio-Transport).
Alles was Sie dafür brauchen, sind “Roon-Ready-Endpoints” als Empfänger – überall dort, wo Sie gerne Musik hören möchten.

Ab ins Heimnetz!

Für die Inbetriebnahme schließen wir den PrimeMini per LAN-Kabel an den Router an. Der Router bemerkt den Neuling auf diese Weise sofort und vergibt ihm eine eigene IP-Adresse (DHCP). Wenn Sie Zugang zu Ihrem Router-Menü haben, tun Sie gut daran, den neuen Teilnehmer namens “ROCK” so zu konfigurieren, dass er immer die selbe IP-Adresse bekommt. (Geht nicht bei jedem Router)

 

Roon Weboberfläche

Hier können Sie den Zustand der einzelnen ROON-Module erkennen und im unteren Teil sehen Sie die Netzwerkanbindung. 

Braucht der PrimeMini nicht zwei LAN-Anschlüsse?
Ein mal zum Router und ein mal zu den “Roon-Ready-Endpoints”?

Nein! Natürlich nicht! Bei einer Ethernet-Verbindung fließen die Signale in der Regel bidirektional, also  “in beide Richtungen”!
Der PrimeMini empfängt also die Musikdaten z.B. von Qobuz und sendet sie über dasselbe LAN-Kabel zurück zum Router … und von dort aus zu den ausgewählten “Roon-Ready-Endpoints”. Der Router spielt also für den Empfang und für das Verteilen eine wichtige Rolle. Deshalb sollten wir ihm unbedingt ein gutes Netzteil gönnen!

Schritt 2:
Aktivieren Sie Ihre Audiogeräte

Ihr PrimeMini kann zahllose Musikgeräte und Computer-Schnittstellen mit Musik versorgen. Da er als Computer “auf die Welt gekommen” ist, stehen alle üblichen System-Schnittstellen zur Verfügung. Der “Endpoint” kann also einfach eine Soundkarte oder Ihr Tablet sein oder der tollste Digital-Analog-Wandler dieser Erde. 
Alles, was Sie an einen PrimeMini anschließen oder was im Heimnetz angemeldet ist, erkennt Ihr PrimeMini automatisch und bietet es uns als Audiogerät an.
Aber er kann natürlich nicht wissen, über welches der zur Verfügung stehenden Geräte Sie Musik hören möchten. 

Aus diesem Grund müssen Sie unter “Menü” – “Einstellungen” – “Audio” zu allererst einmal alle Geräte aktivieren, über die Sie irgendwann einmal Musik hören würden. Und wenn Sie ausschließlich über den per USB angeschlossenen DAC hören möchten, dann müssen Sie trotzdem auch dieses “Audiogerät” zunächst aktivieren.

Vorsicht Falle!
Es zählen die Schnittstellen!

Sie besitzen einen Digital-Analog-Wandler, der sowohl über LAN- als auch über USB-Eingang angeschlossen ist? Dann müssen Sie sich darüber klar werden, dass der PrimeMini zwei verschiedene Geräte erkennt!
Und Sie können entscheiden, ob Sie beide aktivieren oder nur einen. Sicherheitshalber sollten Sie diesen beiden “Geräten” dann aber unbedingt “sprechende” Namen zuteilen. Also z.B. “USB-DAC” und “LAN-DAC”, denn sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie z.B. nur den LAN-DAC aktiviert haben und sich später wundern, dass Sie zwischen unterschiedlichen USB-Kabeln keinen Klangunterschied hören können. Spätestens, wenn Sie das USB-Kabel ganz entfernen und die Musik immer noch weiter spielt, sollte Ihnen einleuchten, dass Sie die ganze Zeit den “LAN-DAC” gehört haben und nicht den “USB-DAC”. 🙂

Schritt 3:
Wählen Sie das
Audiogerät aus

Auch wenn Sie im ganzen Haus “Endpoints” verteilt haben, werden Sie nicht immer im ganzen Haus und in jedem Zimmer Musik hören wollen. Deshalb ist es wichtig, Ihrem PrimeMini mitzuteilen, über welches Audiogerät Sie im Moment hören wollen. 

Vorsicht Falle:
Ohne ausgewähltes Audiogerät hören Sie gar nichts!

Vor allem bei der Ersteinrichtung vergessen manche User ein Audiogerät auszuwählen. Solange das so bleibt, werden Sie keine Musik hören können! Sie müssen Ihrem PrimeMini schon mitteilen, worüber Sie hören möchten!

Zonen einrichten

Wenn Sie an mehreren Stellen im Haus gleichzeitig dieselbe Musik hören möchten, bietet es sich an, diese Audiogeräte zu einer Wiedergabezone zusammen zu schalten. Dazu müssen es allerdings alles LAN-Endpoints sein. Eine gemischte Zone aus LAN- und USB-Geräten kann nicht (!) erstellt werden.

Überall dieselbe Musik oder jeder was anderes?

Mit dem “Partymodus” spielt Ihre Musik im ganzen Haus.

Aber es muss nicht überall das gleiche laufen. Mit dem “Familienmodus” hört jedes Mitglied seine eigene Musik.
Mit ein und dem selben PrimeMini!

 

 

Qobuz und Tidal

Ganz klar – ohne ein Musik-Portal-Abo macht der PrimeMini ungefähr so viel Spaß wie ein Sportwagen ohne Räder. Zwar können wir uns auf unsere eigene Musik-Sammlung beschränken und damit “auf dem Garagenhof hin- und herfahren”, aber so wie ein Sportwagen  raus “auf die Piste” will, so schreien die vielen Features von Roon nach der Anbindung an ein Musikportal. Sechzig-Millionen Musiktitel haben wohl selbst die größten Musikfreaks nicht in ihrer Sammlung, oder!?

Einbinden

Gehen Sie auf “Menü” – “Einstellungen” – “Dienste”.
Dort finden Sie Tidal, Qobuz und Dropbox. Dropbox allerdings nur, um dort die System-Backups abzulegen.

Klicken Sie einfach auf das gewünschte Icon und geben Sie dann Ihre Zugangsdaten ein. Das war schon alles. Sofort holt sich Roon alle wichtigen Informationen über Ihren Account ins eigene System.

Vorsicht Falle!
Roon kümmert sich nur um Roon!

Während viele Apps Ihre Playlists und Favoriten innerhalb Ihres Accounts pflegen (also in Tidal oder Qobuz), spielt sich bei Roon alles in Ihrem Roon-Core ab. Nach und nach erstellen Sie also neue Playlists innerhalb von Roon, die Sie in Ihrem Musik-Portal-Account nicht finden können. Sollten Sie mal eine Playlist für unterwegs einrichten wollen, machen Sie das besser nicht innerhalb von Roon sondern direkt in Tidal oder Qobuz.

Roon kann Qobuz – Tidal und Bibliotheken gleichzeitig!

… und durcheinander!
Wenn Sie sich in Roon eine Playlist zusammenstellen möchten, ist es vollkommen egal, wo sich die Titel befinden. So stammen z.B. die ersten Titel aus Ihrer eigenen Musiksammlung, die nächsten von Qobuz und weitere von Tidal – und das alles wild durcheinander. Wenn Sie das so möchten.

Ersteinrichtung abgeschlossen!

Keine Angst – diese Anleitung zu lesen ist deutlich schwieriger, als sie zu befolgen! 
Halten Sie Ihre Zugangsdaten zu Roon und Qobuz/Tidal bereit und Sie werden sehen, dass die Inbetriebnahme in weniger als fünf Minuten zu realisieren ist.

Sie benötigen keinen Monitor, keine Tastatur, keine Maus.

Lesen Sie in unserem Roon-Spezial, wie Sie Musik auf die interne Festplatte Ihres PrimeMini bekommen und vieles mehr.  

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