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Doepke DFS Audio 6

Doepke DFS Audio – der audiophile Fehlerstromschutzschalter

Doepke DFS Audio – der audiophile Fehlerstromschutzschalter

Doepke DFS Audio – der audiophile Fehlerstromschutzschalter

In meinem heutigen Bericht „Doepke DFS Audio – der audiophile Fehlerstromschutzschalter“ geht es um klangverbessernde Maßnahmen in unserem Installationsverteiler, umgangssprachlich auch Elektroverteiler oder Verteilerkasten genannt.

Schaltkasten
Schaltkasten

Gab es denn da noch nichts Vergleichbares?

Nein! Nicht wirklich.
Die bisherigen Bemühungen bezogen sich allesamt auf die Sicherungsautomaten. Aber ich will es mal geradeaus sagen: Sie gefallen mir alle nicht.
Zwar kann ich bestätigen, dass sie den Klang unserer hochwertigen HiFi-Anlage durchaus irgendwie „verbessern“ können, aber mir gefällt es nicht, wenn ich etwas einsetze und dann auf einmal ein dominanter Sound sich über alles legt. So als würde man alle Speisen mit Ingwer würzen.

Als Kompromiss-Lösung hatte ich mich bisher auf die gute alte Schmelzsicherung verlassen und ich weiß, dass ich mich damit in guter Gesellschaft befinde. Ich spreche fast täglich mit Enthusiasten, die den selben Weg mit dem selben Ergebnis gegangen sind.

Ende 2019 deutete sich dann ein Wechsel an.

In einem Hotel in Leipzig kam ich mit einem HiFi-Freak ins Gespräch, der mir von einem Projekt der Fa. Doepke Schaltgeräte GmbH berichtete.

Doepke DFS Audio 4
Doepke DFS Audio

Doepke ist ein norddeutscher Hersteller, der seit über 60 Jahren Geräte zum Schutz vor gefährlichen Fehlerströmen und weitere Komponenten für die Elektroinstallation fertigt und vertreibt.

Dort gäbe es jemanden, der jahrelang einen „audiophilen“ Fehlerstrom-Schutzschalter entwickelt hätte und die ersten Prototypen seien vor wenigen Tagen fertiggestellt worden.
Mein Gesprächspartner hatte das große Glück, „Testkaninchen“ spielen zu dürfen.
Schon nach zwei Tagen wollte er nie wieder auf diesen FI verzichten.
So sein Statement.

Am nächsten Tag bekam ich die Kontaktdaten des Entwicklers und Minuten später befand ich mich in einem regen Meinungsaustausch mit einem Herrn Grünebast.

Ein audiophiler FI?

… kein Sicherungsautomat?

Doepke DFS Audio 1
Doepke DFS Audio

Im Grunde genommen sind es ja ähnlich arbeitende Komponenten, die einfach nur unterschiedliche Gefahren abdecken.

G. Grünebast:

Leitungsschutzschalter (auch als LS oder Sicherungsautomaten bekannt) schützen elektrische Leitungen in der Installationstechnik vor unzulässig hohen Lastströmen und bei Kurzschlüssen. Fehlerstromschutzschalter (auch FI-Schalter oder FI genannt) hingegen schützen Personen, Nutztiere und elektrische Anlagen vor gefährlichen Fehlerströmen, die z.B. bei einer Berührung von Spannung-führenden Teilen („Finger in der Steckdose“) oder bei defekten elektrischen Geräten oder Kabeln gegen den Schutzleiter bzw. Erde abfließen. 

Ich hatte ja schon vieles gesehen und gehört, aber an einen audiophilen FI hatte meines Wissens nach noch niemand zuvor gedacht.

Nun muss man dazu sagen, dass es wohl eher keiner besonderen Fähigkeit bedarf, einen Sicherungsautomaten, geschweige denn ein Kästchen mit vergoldeten Schmelzsicherungen drin zu entwickeln. Bei einem Fehlerstromschutzschalter sieht das indes ganz anders aus. 

G- Grünebast:

Im Gegensatz zu Standard-FI’s verfügt der Audio-FI von Doepke über große Schaltkontakte mit hohem Anpressdruck, massive interne versilberte Leiter mit großem Querschnitt aus hochreinem Kupfer sowie einem Summenstromwandler mit einem speziellen magnetischen Kern und einer speziellen Bewicklung des Kerns sowie mehreren aufeinander abgestimmten passiven Zusatzbauteilen. Diese Maßnahmen bewirken, dass sowohl Lastströme mit 50 Hz als auch sehr hochfrequente Störanteile definiert niederimpedant fließen können. 

Doepke DFS Audio 3
Doepke DFS Audio

Doch die größten Hürden musste Herr Grünebast wohl im eigenen Hause überwinden. Erzählen Sie doch mal einem gelernten Elektriker, dass die Musik mit einer 200,- € teuren Wandsteckdose „besser klingt“ als mit der Standard-Steckdose!

Und bei Doepke arbeiten nun einmal eine Menge gelernter Elektriker und Ingenieure. So wie Herr Günter Grünebast eben auch.

Doepke Belegschaft
Doepke Belegschaft

Aber dieser ist zudem leidenschaftlicher Musiker und genauso leidenschaftlicher Musik-Hörer, damit zum Glück eben auch ein HiFi-Freak.

Möglicherweise lag es an der belegbaren Kompetenz dieses Herrn Grünebast, der selbst über 20 Jahre in der Entwicklung von Komponenten zur Fehlerstromschutztechnik tätig war und mittlerweile in mehreren Gremien zur Standardisierung von elektrotechnischen Normen mitarbeitet, die die Kritik im Hause Doepke nicht so richtig aufkommen ließ.

Möglicherweise ist es aber auch die Tatsache, dass der Geschäftsführer (Herr Müller) einmal einem Gespräch zwischen audiophilen Personen beiwohnen durfte, in denen es um Themen ging, die er nur kopfschüttelnd wahrnehmen konnte. Über die sich Menschen ernsthaft unterhielten, die eigentlich einen recht gesunden Eindruck machten.  🙂

Wie dem auch sei – Ende 2019 ging die Null-Serie in Produktion und kam in den Handel.

Doepke DFS Audio
Doepke DFS Audio

Die Iberer als Vorreiter?

Seltsamerweise fanden sich sofort in spanischen und portugiesischen Foren begeisterte Testberichte von Anwendern. Alle berichteten davon, dass sich am ersten Tag die Lautstärke um einige dB erhöht hatte – was sich aber bereits am nächsten Tag wieder legte.

Was blieb, war eine deutliche Dynamiksteigerung einerseits und eine angenehme Ruhe andererseits. Kurz: Genau das, was wir uns alle erhoffen, was wir aber leider oft genug nur „entweder-oder“ bekommen. Weshalb es wichtig ist, sich neue Komponenten immer erst vor dem Kauf anzuhören!

… das allerdings wird mit dem Audio-FI von Doepke wohl schwierig werden, denn den mal eben schnell selber gegen den alten FI auszutauschen, das kann man nun wirklich nicht empfehlen, zumal es auch nicht erlaubt ist.

Wie ungeduldig man dann am Ende noch auf das Erscheinen des Elektrikers warten muss, das durfte ich am eigenen Leibe erleben. Gerade als mein Haus-und-Hof-Elektriker Alex Heide aus Voerde sich bei mir angemeldet hatte, kam uns die Corona-Krise dazwischen und wir einigten uns darauf, die Sache erst noch einmal auf Eis zu legen – schließlich gehöre ich mittlerweile laut Statistik zur so genannten „Risiko-Gruppe“.

Doch dann war es endlich so weit. Der Audio-FI  von Doepke hielt Einzug in meinen Sicherungskasten.

Willig bauten mir die Mitarbeiter von Alex Heide den FI ein. Ich denke aber, dass sie abends Muskelkater im Nacken gehabt haben müssen, weil sie irgendwie nicht aufhören konnten, verständnislos ihre Köpfe zu schütteln.

Elektriker
Elektriker

So oft musste ich schon lange nicht mehr jemandem bestätigen, dass es durch diesen FI besser klingen soll und dass das wirklich der einzige Grund war, wieso ich fast 700,- € für so eine Komponente ausgegeben habe, wo es sie doch „genauso gut“ als Standard-FI schon für 50,- € zu kaufen gibt.

 

 

 

 

 

Endlich anhören

Nachdem sich meine Fritzbox wieder ins Netz eingewählt und alle Komponenten willkommen geheißen hatte, ging es nun endlich auch daran, mir das Ergebnis anzuhören.

Meine Wahl fiel auf „My Girl“ von Patricia Barber. Mehr zufällig als bewusst.

A Distortion of love
A Distortion of love

Und als wollte ich mich mit den beiden Elektrikern solidarisch erklären, blieb mir auf einmal überhaupt nichts anderes übrig, als selber mit einem ungläubigen Kopfschütteln zu beginnen.

Bei diesem Titel hört man vor allem die Stimme der Barber und den akustischen Bass, gespielt von Marc Johnson. Das Stück lebt von seiner Dynamik – also dem Bereich zwischen Stille und lauten Tönen.

Normalerweise – steht die Stimme der Barber klar im Vordergrund. Der Bass ist bei den Instrumenten zwar dominierend, aber es kommt kein Zweifel darüber auf, dass auch er nur ein Begleitinstrument darstellt, das den Gesang der Barber unterstützen soll.

Mit dem Doepke DFS Audio ändert sich das.

Zum Glück – spielt sich Johnson nicht an der Barber vorbei und übernimmt nicht die musikalische Führung, aber er steht ihr auch in keiner Weise mehr nach.

Das Erstaunliche ist für mich, dass jede winzige Kleinigkeit, selbst jeder „bremsende“ Fingerdruck auf eine Saite sogar dann klar und deutlich erkennbar und zu hören ist, wenn Patricia Barber gleichzeitig singt. Eigentlich kenne ich dieses gemeinsame Musizieren eher als eine Art Wechselspiel. Singt die Barber, tritt der Bass hinter der Stimme zurück und man hört nicht mehr so richtig, was er da gerade spielt, singt sie nicht – tritt er nach vorne und man kann sich auf sein Spiel konzentrieren.
Erst jetzt bemerke ich, wie nervös mich das immer gemacht haben muss.

Kann das sein?

Das Stück gehört mit zu meinem festen Vorführ-Repertoire. Weil es so gut aufgenommen ist.
Jetzt auf einmal sitze ich da und entdecke diesen Titel neu!? Bin mir sicher, ihn so noch nie gehört zu haben!?

Amanda
Amanda

Ich wechsle zu Papa Loko vom Sangensemblen Amanda, dem Chor aus Schweden.

… und muss überaus zufrieden grinsen.

Zunächst herrscht eine tiefe, absolute Schwärze – eine wortwörtliche Grabesruhe.

Und wie aus dem Nichts ertönt diese hawaiianische Muschel. Gefolgt von der einzigartigen Stimme der Chorleiterin. Rechts und links setzen weitere Stimmen ein und da, wo vorher ein einzelner gesungener Ton scheinbar einfach langsam ausgeschwungen ist, „sieht“ und hört man eine zusätzliche, weitere Mundbewegung, die musikalisch durchaus einen Sinn ergibt. Die man aber bisher nicht wahrgenommen hat.

 

 

Belafonte
Belafonte

Ich höre Harry Belafonte (All my trial) – und befinde mich augenblicklich in der Carnegie Hall. Zwischen mir und dem jungen Harry Belafonte gibt es keine Barriere – weder eine physische noch eine elektronische und auch keine akustische. Ich komme auch hier zu der Feststellung, Harry Belafonte noch nie zuvor so echt gehört zu haben.

 

 

 

 

 

 

 

Es folgen Keith Jarrett (Köln-Concert), Nils Lofgren (Keith don´t go), Kari Bremnes (Byssan Lull), Mali Pettersen (Get you back again), Leontyne Price (Timor de me?), die Callas (Norma, Casta Diva) …

Und jedes Stück bringt mir großen Genuss.
Selten hat sich die Frage, ob sich diese Geldausgabe wohl lohnt, so schnell in Luft aufgelöst wie in diesem Fall.

Und?  Ist es jetzt lauter als sonst?

Kann ich so nicht bestätigen. Ich glaube vielmehr, dass viele diesen unglaublichen Zugewinn an Dynamik fälschlicherweise als Pegelanhebung wahrnehmen.

Mir macht das gerade sehr viel Spaß.
Die Bestätigung erhalte ich von meiner Frau. Sie sitzt am Esstisch und häkelt Drachen für die Enkelkinder.
„Das hat sich ja wohl gelohnt!“ wirft sie mir kurz und trocken zu. Und das obwohl sie etwa 6 m von der Anlage entfernt sitzt.

Wenn Sie sich also irgendwann vor Ihren Elektroverteiler stellen und sich fragen, was man hier wohl machen kann, damit es besser klingt – muss die Antwort lauten:

„Schmeiß den alten FI raus und besorg Dir den Audio-FI von Doepke.“

Hörprobe nach drei Tagen:

Angeblich soll sich der Pegel jetzt wieder abgesenkt haben.
Das kann ich wieder nicht bestätigen. In meiner Anlage war es direkt nach dem Einbau nicht lauter geworden und dementsprechend jetzt nach drei Tagen eben auch nicht leiser.

Der Dynamik-Zugewinn ist zum Glück noch in vollem Umfang vorhanden und ich tue mich wirklich schwer, überhaupt eine Veränderung zum ersten Tag zu hören, die sich beschreiben lassen würde.
Wenn überhaupt, kann man es mit dem Reifeprozess eines guten Weines vergleichen.

War es das?

Nein! Nicht ganz.

Denn egal wie gut dieser Audio-FI auch sein und arbeiten mag – er kann ja nicht verhindern, dass andere Bauteile alles wieder zunichtemachen.

Meine argwöhnischen Blicke gleiten über die Automatenreihe und ich bin wieder am Anfang dieses Berichtes angekommen.

Was ist mit den Sicherungsautomaten?

Ich kann nur noch einmal wiederholen, dass für mich keine Lösung in Frage kommt, die mir einen immer gleichen Sound über die Wiedergabe legt. Aber ich will jetzt herausfinden, ob der Doepke FI nicht doch noch durch meine Schmelzsicherung „ausgebremst“ wird und lasse mir einen audiophilen Sicherungsautomaten einbauen:

Gigawatt Circuit Breaker G-C16A

Hergestellt und entwickelt wird er in den USA (Carling Technologies). Allerdings gibt es eine Ausführung, die nach den Vorgaben der polnischen Firma Gigawatt produziert wird. Das Besondere an diesem Automaten ist der zum Teil hydraulisch arbeitende Mechanismus. Alle von einem Standard-Automaten bekannten klanglichen Unzulänglichkeiten sollen damit auf einen Schlag beseitigt sein und der größte Vorteil:
Er löst nicht fortlaufend so „hektisch“ aus, ohne wirklich abzuschalten, wie es der Standard-Automat machen soll.

Ich lasse also eine Schmelzsicherung, die seit 20 Jahren ihren Dienst versieht, gegen den Gigawatt-Automaten laufen.

Ein ähnlicher Vergleich mit einem Standard-Automaten verlief mit einem fast peinlichen Ergebnis für den Automaten. Und man kann davon ausgehen, dass das Klangbild mit einem Automaten umso schlechter wird, je länger er in Betrieb ist.

Mit dem Gigawatt G-C16A kann ich diese Klangverschlechterung keineswegs bestätigen. Nach dem erneuten Durchhören der o.g. Playlist möchte ich sogar behaupten, dass der Gigawatt-Automat die Schmelzsicherung klanglich übertrifft.
Und zum Glück – ohne dem Klangbild einen ständig „goldigen“ oder „silbrigen“ Charakter aufzuzwingen.
Rein klanglich betrachtet – wäre meine Entscheidung also jetzt ganz einfach:

Das Duo aus Doepke und Gigawatt überzeugt auf ganzer Linie! 

Allerdings hat mir Herr Grünebast auch folgendes Statement zukommen lassen:

Der Schalter von Gigawatt mit der Bezeichnung G-C16A ist zum Leitungsschutz (also zum Überstrom- und Kurzschlussschutz von Endstromkreisen) nach den in Deutschland (und auch Europa) gültigen Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen nicht zugelassen, obwohl er ein VDE-Zeichen trägt; dieses bezieht sich jedoch auf die Produktnorm DIN EN 60934, nach der er hergestellt ist. Er ist kein Leitungsschutzschalter nach DIN EN 60898-1 und auch kein Leistungsschalter (oder Last-Trennschalter) nach der DIN EN 60947 – Reihe.

Es handelt sich hierbei um einen sogenannten Geräteschutzschalter nach DIN EN 60934. Diese werden vorwiegend in den USA und Kanada in Verbindung mit einer vorgeschalteten Kurzschlussvorsicherung verwendet. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Verwendung in Maschinen (also in elektrischen Geräten). Die Auslösekennlinien (bei Überstrom und Kurzschluss) eines Geräteschutzschalters nach DIN EN 60934 und eines Leitungsschutzschalters nach DIN EN 60898-1 sind unterschiedlich. Zudem verfügt der Gigawatt G-C16A nur über einen Wert des bedingten Bemessungskurzschluss-Schaltvermögens Icn von 1500 A. In Deutschland müssen Geräte zum Überstrom- und Kurzschlussschutz von Endstromkreisen jedoch einen Wert von mindestens 6000 A aufweisen.

In der DIN VDE 0100-530 (Europäische Version: EN 60634-5-53) sind u.a. zulässige Geräte zum Überstrom- und Kurzschlussschutz in der Festinstallation aufgeführt. Geräteschutzschalter nach DIN EN 60934 sind hierfür nicht vorgesehen.

Das ist wirklich sehr ärgerlich für die audiophile Welt in Deutschland und Europa!

Nun – ich werde mir wohl testweise die derzeitige Konstellation noch ein paar Tage länger anhören und dann wieder auf meine gute alte Schmelzsicherung zurück wechseln.

Und darauf warten, dass uns die Fa. Doepke eines Tages mit einem zugelassenen audiophilen Sicherungsautomaten überrascht?

Bezugsquellen:

Wir kommunizieren derzeit mit der Fa. Doepke und versuchen den Vertrieb parallel zum Elektro-Großhandel auch über eine HiFi-Schiene zu realisieren.
Kunden-Anfragen an uns sind erwünscht.

Preise:
Doepke DFS 2 F Audio in zweipoliger Ausführung für 498,- €
Doepke DFS 4 F Audio in vierpoliger Ausführung (wahlweise mit N-Links oder N-Rechts) für 699,- €

Die Gigawatt-Sicherung werden wir bis auf weiteres  aus den oben beschriebenen Gründen nicht in unser Programm aufnehmen.
Sie können Sie bestellen bei:

Hörgenuss Jörg Klein
Tel. 06940326292

UPGRADE NACH 5 Tagen:

Ich habe heute früh von der Gigawatt-Sicherung zurück zur alten Schmelzsicherung gewechselt.
Ergebnis:
Das geht gar nicht!
Es ist wie es immer ist.
Beim Wechsel von gut nach besser hält man den Zugewinn für marginal.
Gewöhnt man sich an das Bessere und will wieder zurück –
(es müsste ja jetzt auch wieder nur „marginal“ schlechter sein) –
bricht das Klangbild gefühlt völlig in sich zusammen.
Man kann das so nicht mehr akzeptieren!
… und hören – mag man so auch nicht mehr.
Ich glaube, ich habe da ein Problem.
Das Statement vom Gigawatt-Vertrieb Jörg Klein lautet:
“Mein Ratschlag an alle Kunden ist, dass sie vor der Bestellung die Installation mit ihrem Elektriker durchsprechen und dann auch von ihm durchführen lassen.”
Dem Ratschlag kann ich mich nur anschließen.

21 Kommentare zu „Doepke DFS Audio – der audiophile Fehlerstromschutzschalter“

  1. Dieter Leonard

    Hallo,
    Kann es sein, dass nur der einpolige Gigawatt Sicherungsautomat die EU-Bestimmungen nicht erfüllt, der 2-polige jedoch schon?
    Wohne in Belgien und benötige ohnehin eine 2-polige Absicherung?
    Danke und Gruß
    D. Leonard

    1. … die Frage kann ich Ihnen leider nicht beantworten.
      Am besten ist, Sie fragen einen lokalen Elektriker, der ja sowieso die Arbeiten durchführen sollte.
      Gruß! Wolfgang

      1. Dieter Leonard

        Danke! Es ist erstaunlich, dass der Automat im Internet angeboten und beworben wird, mit dem Hinweis, er habe die europäische Zulassung. Auf der Homepage von Gigawatt ist jedoch klar vermerkt, dass sowohl der einpolige wie der zweipolige eben nur in Verbindung mit einer vorgeschalteten Kurzschlusssicherung zu betreiben ist. Dann macht der Automat jedoch keinen Sinn, denn dann fließt der Strom gleich durch 2 Sicherungen bzw. Automaten.
        Dann bleibt man ja besser bei einer Schmelzsicherung…

  2. Dirk Hausmann

    Hallo Wolfgang.

    wenn man das Glück hat in einem nicht ganz frisch renovierten Altbau zu leben hat man gar keinen FI vorgeschaltet.
    Ich habe den Elektriker gebeten mir den Sicherungsautomaten gegen den HIF Tuning Schmelzsicherungshalter auszutauschen. Ich habe um mich einzuhören erst mal eine Standardsicherung eingesetzt, man kann ja immer noch spielen.
    Lange Rede kurzer Sinn, ein großer Schritt in den meisten Disziplinen. Tiefenstaffelung, punktgenaue Abbildung und Durchhörbarkeit haben merklich gewonnen.

    Danke noch mal für Ihre Mühe mit uns “Freaks”

  3. Stephan (SolidCore)

    Hallo Wolfgang
    Schöner Bericht. Der Audio F-i interessiert mich ebenfalls. Das der Gigawatt Last-Trenner nicht zulässig ist, war mir bereits bekannt. Dies hast du weiter unten auch super erklärt. Ich würde gerne 2 Dinge hinzufügen:
    – Fast jeder, der im Si-Kasten eine Schmelzsicherung o.ä. einbaut, denkt nicht an den Kettengedanke. Damit meine ich das kurze Kabel, was am Sicherungs- EINGANG anliegt, sprich die Zuleitung der Sicherung. Tauscht man diese mit, gegen ein Stück seines Lieblingskabels, wirds nochmal besser. (Dabei VDE beachten, es ist nicht jedes erlaubt)

    – Wenn du doch in Gesprächen mit Doepke stehst, und dort bereits ein Audio-Freak den Fi entwickelt hat, wäre es nicht naheliegend, das dort ebenso ein Sicherungsautomat ähnlich dem Gigawatt entwickelt/gebaut wird, der dann auch VDE konform ist ? Eigentlich sollte dies bedeutend einfacher als der Bau eines F-i sein.
    Ich glaube schon, damit eine Marktlücke erschließen zu können.

    Gruß
    Stephan

    1. Hallo Stephan,
      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Das Thema Doepke hat folgenden aktuellen Stand:
      * Der Vertriebsweg über HiFi-Händler soll aufgebaut werden.
      * Es sollen noch weitere audiophile Produkte hinzukommen.
      Auf beides warte ich jetzt allerdings schon wieder seit Monaten und nichts passiert.
      Etliche begeisterte Kunden haben sich aber zwischenzeitlich bei mir gemeldet und sich für den Tipp bedankt.

      Bis hier was passiert freue ich mich über den Furutech NCF Clear Line. Den muss man nur in die Steckdose stecken (kann also jeder) und man hört sofort, was er bewirkt.

      Gruß und bleib gesund!
      Wolfgang

      1. Stephan (SolidCore)

        Hallo Wolfgang
        Vielen Dank. Den Furutech Clear Line kenne ich leider nicht. Er sollte aber ähnlich dem Ifi-Audio, dem Nordost QRT und anderen wirken. Den Reimyo habe ich versucht, erstaunliche Wirkung. Da ich viel aus dem DiY-Bereich habe/nutze, verwende ich schon länger so etwas. Interessant dabei: Er muss nicht zwingend in der Hifi-Leiste stecken. Eine Steckdose im gleichem Raum, sprich der gleichen Phase aufliegend, reicht bereits. So steckt meiner im WZ in der Leiste der Fritzbox, diese hat bereits ein Farad 3 Netzteil. Und dennoch wirkt der Stecker dort wunderbar. Falls sich mit Doepke was ergibt, musst du berichten!
        Gruß
        Stephan

  4. Bei allen Bemühungen, die Klangqualität zu verbessern wird ein extrem wichtiger Punkt vollkommen außer Acht gelassen: Die Elektronen.
    Egal wie gut Sicherungen, Leitungen (Kabel liegen in der Erde), FisS, Steckverbinder usw. sind, wird doch die Qualität der Elektronen, die die Energie ja überhaupt erst transportieren, vollkommen vernachlässigt.
    Hat sich denn noch niemand Gedanken gemacht, wie diese aussehen? Sie werden immer nur im Kreis geschickt. Vom Ortstrafo über die Kabel unter der Straße und die Straßenverteiler, wieder durch Minderwertige Kabel, in vielen Ortsnetzen sogar aus Alu, zum Hausanschlusskasten, durch einfache NYM-Leitungen zum Unterverteiler und von dort in den Verstärker, die Abspielgeräte und alles, was Strom benötigt. Und von dort wieder den ganzen Weg zurück zum Ortstrafo, wo dieses Spiel von vorne los geht.
    Und dabei wird die Laufrichtung der Elektronen auch noch 50 mal in der Sekunde umgedreht.

    Wie sich diese Belastungen auf die Elektronen auswirken, kann man sich wohl nur unschwer vorstellen.
    Und ausgetauscht werden diese Elektronen auch nicht.
    Hier fehlt definitiv ein Ansatz, diese Elektronen entweder auszutauschen gegen frische oder sie zu regenerieren. Vorher sind alle Anderen Bemühungen zum Verbessern der Klangqualität nur Tropfen auf einen heißen Stein.
    Wie umfangreich muss der Klang erst werden, wenn frische, unverbrauchte Elektronen verwendet werden?

    1. … danke für Ihren mit Humor vorgebrachten Beitrag – der nur noch einmal in aller Deutlichkeit zeigt – wie sehr wir hier doch alle im Dunkeln tappen. Wer an diesen ganzen “Voodoo-Kram” nicht glaubt, der nutzt diese Überlegungen als Beleg dafür, dass es gar nicht möglich sein kann, damit einen Klangunterschied zu erzielen. Wer es ein mal selbst gehört hat, der führt sich die Vorgänge immer und immer wieder vor Augen – in einer fast verzweifelten Suche nach einer Ursache, nach einer Erklärung. Je mehr wir uns mit den von Ihnen zutreffend beschriebenen Vorgängen befassen – umso unwahrscheinlicher und deshalb erstaunlicher wird es, dass man es doch so deutlich hören kann. Gruß! Wolfgang.

  5. Hallöchen,

    ich habe mich mit 3×2,5 +Beilaufdraht 1,5 STARRRRR rumgegequält.

    Das Supra-Kabel ist doch flexibel, oder täusche ich mich???

    Von Inakustik habe ich dann ein Installations-Netzkabel gefunden und dann nach Suche vor Ort ein “Sommer Cable” bekommen. HMS hat die Steckdose zugesteuert.
    Eine eigene Phase ist es nicht geworden, aber eine eigene Sicherung + Hutschienensteckdose für eventuelle Parallelfilter.
    Da die alte und neue Steckdose im Wohnzimmer direkt nebeneinander montiert sind kann ich den AHA-Effekt auch wirklich reproduzieren.
    DAS sind schon mal sieben Daumen nach oben.
    Da GIGAWATT-Modul steckt inzwischen auch drin und ich baue es mit absoluter Sicherheit NICHT wieder aus – NEIN!!!!!
    Was ich heute anders machen würde ??? HMS gegen Furutech tauschen, die lassen sich um längen besser verbauen.
    Aber eines ist sicher, das Stromtuning ist nachhaltiger und bei der heutigen Netz-Qualität eigentlich unverzichtbar.
    Leute lasst euch das nicht entgehen!!!!!!!!!!!!!!!!!

    1. … das SupraCable LoRad MKII ist ein flexibles Litzenkabel und lässt sich recht leicht verlegen. Klingt zudem hervorragend gut. Selbst bei teuersten Anlagen. Allerdings darf es nicht unter Putz verlegt werden. Gruß! Tipp: Wenn Sie auf die Furutech-Steckdose umsteigen – unbedingt die NCF-Steckdose nehmen. Das sind 50,- € Aufpreis, die sich so richtig lohnen!

    2. Wenn das richtig verstehe wurde eine normale Schmelzsicherung nicht AHP oder ähnliches verwendet, ich habe ein solches Modell schon etwas älter in Verwendung, ist ordentlich und normalen Schmelzsicherungen überlegen. Was mir unheimlich viel gebracht hat, war der Tausch der Feinsicherungen im Gerät. Erst die von Synergistic und inzwischen Audio Magic, die sind der Hammer! Gibt es bei SoReal Audio Vertrieb, dazu das Kontaktspray von Acoustic Revive. Ich möchte nicht mehr ohne.

  6. Hallo, vielen Dank für den Bericht.
    Frage: Muss dann nicht auch das Kabel vom Schaltkasten bis zur Steckdose entsprechend ausgestattet sein? Was bringt mir ein DFS2 mit Gigawatt Sicherung, wenn nicht auch das Unterputzkabel , sowie eine entsprechende Steckdose zum DFS2 und umgekehrt führt?
    Wie ist es mit dem Kabel von der TAE Dose zur Fritzbox und dem LAN Kabel zum Streamer/PC? Alles entscheidende Faktoren, oder? Da sind schnell einigen 1000€ weg und man hat noch keine Tonleiter aus der Anlage gehört. Grüße, Harald

    1. Hallo Harald.
      Absolut korrekt – “aus der Portokasse” werden die wenigsten von uns all diese Dinge bezahlen können. Hier geht es auch nicht darum, dass man diese Ausgaben akzeptiert, wenn man zuhause mit “Alexa” oder “Sonos” Musik aus MP3-Dateien hört. Vielmehr geht es um die Frage, wie man einer Ausgabe von mehreren Tausend Euro für Lautsprecher und Elektronik noch mehr einen Sinn geben kann. Der Doepke DFS Audio zeigt uns, dass es eine Schwachstelle gibt, an die wir bisher noch gar nicht gedacht haben. Ich jedenfalls bin begeistert. 🙂

        1. Als Leitung vom Elektroverteiler zur HiFi-Anlage empfehle ich das SupraCable LoRad Mk II 3×2,5. Es ist mit 17,30 € pro Meter sehr günstig und wir empfehlen es sogar als Gerätekabel. In einem Versuchsaufbau lief es gegen 2 sündhaft teure japanische Stromkabel erstaunlich gut. Für mich ist immer wichtig, dass es keinen Sound erzeugt. Du musst aber die Verlegevorschriften beachten, es darf nicht Unterputz verlegt werden. Als Steckdose akzeptiere ich mittlerweile nur noch die rhodinierten Dosen von Furutech. Am liebsten die NCF-Dose. Wenn schon – denn schon. Gruß! P.S.: Du bist jederzeit eingeladen, Dir das bei uns anzuhören. Bei uns besteht kein Kaufzwang!

          1. Hallo Wolfgang,
            vielen Dank für die Info. Was hältst Du denn davon, wenn man das LAN Kabel von der Fritz Box zum Verteiler (Switch) auch erneuert? Da kommt man schnell auf einigen Meter! Oder man verlängert einfach das Telefonkabel und setzt die Fritzbox entsprechend in der Nähe des Prime Mini 4?

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