Furutech DPS 4.1  D.U.C.C Alpha OCC Stromkabel

Furutech DPS 4.1 D.U.C.C Alpha OCC Stromkabel

Furutech DPS 4.1 D.U.C.C. Alpha OCC

Furutech DPS 4.1 D.U.C.C. Alpha OCC

… von einem Kabel das auszog, den anderen das Fürchten zu lehren.

Ein Bericht über das Ausnahme-Stromkabel Furutech DPS 4.1 D.U.C.C. Alpha OCC.
Die meisten Stromkabel haben es heute recht einfach, sich klanglich gegenüber der mitgelieferten Standard-Ware – sprich: Beipackstrippe – hervorzuheben.
Schon ein etwa 100,- € teures SupraCable LoRad MK II beseitigt die Schwachstelle namens „schlechtes Gerätekabel“ und sollte aus meiner Sicht das Minimum an Stromkabel sein, was ein Hersteller anspruchsvoller HiFi-Komponenten seinen Geräten beipackt.
Warum all die namhaften Hersteller und angeblich so sehr auf jede klangliche Kleinigkeit fixierten Entwickler darauf verzichten, werde ich in meinem HiFi-Leben ganz sicher nicht mehr verstehen.
Die einzige akzeptable Argumentation ist da noch: „Die Kunden schmeißen es eh gleich weg und verwenden stattdessen ihr Lieblings-Stromkabel.“

Müll produzieren lassen?

Dann aber sollte man doch bitte konsequent sein und diesen billigen Chinamüll gar nicht erst nach Deutschland holen. Wozu?  Damit wir ihn dann wieder auf ein Schiff packen, um ihn in Asien für viel Geld entsorgen zu lassen – ohne ihn auch nur ein einziges mal benutzt zu haben!?

Aber im heutigen Bericht geht es um ein ganz anderes Kaliber von Stromkabeln, das ganz sicher niemand in den Müll schmeißen würde.

Furutech DPS 4.1 D.U.C.C. Alpha OCC

Heute will ich Ihnen von einem ganz besonderen Stromkabel berichten. Und ich nehme Sie ein wenig mit in die Welt der Kabelentwicklung.

Wie entwickelt man denn überhaupt ein Audio-Kabel?

Und wer entwickelt es?
Vor 3 Jahrzehnten, da reichte es vielleicht, sich aus dem Portfolio eines großen Kabelherstellers alles mögliche anzuhören, die Isolierung mit dem eigenen Logo bedrucken zu lassen und es dann für viel Geld anzubieten.
Vieles davon war tatsächlich besser als das, was bis dahin als Kabel verwendet wurde, aber auch nicht wirklich alles.
Heute – ist es damit nicht mehr getan.

Heute entwickelt man nicht mehr „neue“ Kabel, sondern man entwickelt neue Materialien.

Schon seit fast zwei Jahren berichtet mir Ralf Koenen von Padis (Furutech Deutschland) von einem Furutech-Stromkabel namens DPS 4.1, womit die angeschlossenen Geräte erstaunlich gut klingen sollen – was aber extrem schwierig zu bekommen ist.
Ein einziger Blick in die Preisliste der Furutech-Kabel reichte, um mein Interesse an diesem Kabel lange Zeit in Grenzen halten zu können.

Fanden sich doch neben diesem Kabel von der Rolle mit einem Verkaufspreis – je nach Stand des Yen – zwischen 450,- € und 600,- € pro Meter, auch noch Stromkabel für fast 5.000,- € in der selben Liste. Diese allerdings dann bereits fertig konfektioniert.

Zwar kostet ein Exemplar der besten Furutech-Stecker (NCF) 370,- €  – aber damit alleine konnte man den Preisunterschied zur Rollenware ja nicht begründen. Und wenn ich auch Hochachtung vor der japanischen Handwerkskunst habe – 3.500,- € nur für das Konfektionieren – das wäre es mir dann doch wohl nicht wert. Nein – da muss es noch ganz andere Gründe geben.
Und die können ja nur im Klangergebnis begründet sein, oder?
Zumal mir das Powerflux 18 (2.560,- €), das Power Nanoflux (3.888,- €) und das Power Nanoflux NCF (4.536,- €) gut bekannt waren.

Alle drei Kabel spielen auf unvorstellbar hohem Niveau. Ob gegen die Brüder und Schwestern aus dem eigenen Lager oder im Vergleich zu den teuersten Strippen des Marktes – von besser und schlechter war da schon lange nicht mehr zu reden. Die Klangqualität ist einfach mit allen drei Ausführungen nicht mehr von dieser Welt.

Billiger und dennoch besser?

Wieso also schwärmt dann jemand, der mit den teureren Kabeln gut Geld verdienen könnte, von einem günstigeren Kabel, auf dessen Lieferung man auch noch Monate lang warten muss?

Nun – der Grund kann wohl einzig und allein darin zu finden sein, dass Ralf Koenen eben ein Vollblut-High-Ender mit Leib und Seele ist und es ihm eigentlich immer – zuerst um den Klang geht.

Was sollte man wissen, bevor man so ein Kabel testet?

Lassen Sie mich kurz auf die Unterschiede zwischen Deutschland und Japan hinweisen – zumindest was das Entwickeln von Audio-Kabeln angeht.
Würden jemand einer Universität in Deutschland den Auftrag erteilen, besser klingende Stromkabel zu entwickeln, würde vermutlich ein Aufschrei durch das ganze Land ziehen, oder?
Es ist hierzulande einfach undenkbar, dass öffentliche Gelder für eine Sache verschwendet werden, die von nahezu 100% der Wissenschaftler als Hirngespinste dargestellt werden. Keine deutsche Uni würde sich mit dieser Aufgabe befassen, selbst dann nicht, wenn jemand das alles alleine finanzieren würde.

Wir reden hier von Klangunterschieden durch ein Stromkabel!

Und genau so etwas existiert für einen ordentlichen deutschen Wissenschaftler schlichtweg überhaupt nicht. So etwas wird mit der Wirkung von Placebo oder Homöopathie gleichgesetzt.

Hilft nur – wenn man stark genug daran glaubt.

Nun gut –
in Japan hat genau dieser Entwicklungszweig an den Universitäten und technischen Hochschulen eine lange Historie und Tradition.

PCOCC

Ich erinnere an PCOCC (Pure Copper Ohno Continuous Casting), ein von Furukawa entwickeltes Kupfermaterial, das von Dr. Atsumi Ohno, Professor am Chiba Institute of Technology durch die nächsten Stufe PCOCC-A verbessert wurde.

Seit 2013 produziert Furukawa Electric allerdings kein PCOCC mehr, wie man es auf der firmeneigenen Homepage (https://www.furukawa.co.jp/en/release/2013/ene_130304.html) nachlesen kann.

Einige Hersteller – wie auch Furutech – haben sich noch die Lager gut mit diesem Material gefüllt. Aber der Wechsel hin zu anderen – neuen Materialien ist unausweichlich.
So tauchen Begriffe auf wie PC-Triple C (Fine Chemicals & Materials) oder HiFC cabling.

Wissenschaftlich begründet – wurde die Produktion von PCOCC vor allem deshalb eingestellt, weil man in diesem Aufbau mit den langgezogenen Kristallen klangliche (!!) Nachteile entdeckte, die man beseitigen wollte.
Allen voran Acrolink (ein OEM-Kabellieferant) sah nach vorne und wusste dabei mit der Mitsubishi Corporation einen mächtigen Partner an seiner Seite.

Mitsubishi, Toyota, Suzuki, Sony …

Summen Sie auch gerade diese Melodie von Humpe & Humpe?  🙂
Zurück zum Bericht:

In den Laboratorien von Mitsubishi konnte bestätigt werden, dass es beim PCOCC-Kupfer zu einer Verringerung der so genannten „Diodenverzerrungen“ kommt, aber kristalline Verunreinigungen, die vor allem zwischen den Kristallen für Übergangswiderstände sorgen,  konnten durch diese Methode nicht beseitigt werden.

D.U.C.C

Mitsubishi wendet daher beim D.U.C.C. (Dia Ultra Crystallized Copper) einen Prozess an, bei dem Kupfer umkristallisiert wird. Hierbei werden die vorhandenen Schadstoffe freigesetzt und damit entfernt. Der so genannte Richtwirkungseffekt verringert sich dadurch enorm.

D.U.C.C. plus Alpha OCC

Furutech verwendet beim DPS 4.1 dieses von Mitsubishi entwickelte D.U.C.C. und kombiniert es mit dem selbstentwickelten Alpha-OCC, also einem im kontinuierlichen Kupferguss unter kontrollierten Bedingungen gefertigten Leitermaterial. Das Alpha steht bei Furutech für eine Verarbeitung, bei der das Material (hier Kupfer in 7N Reinheit) entmagnetisiert und in flüssigem Stickstoff tiefstgekühlt wird.

Das Ende jeder Theorie

So – und bevor ich mir jetzt hier noch weiter die Finger wund schreibe und auf die Nanopartikel, den Aufbau, das Dielektrikum usw. eingehe – und technisch versierte Leser noch mehr darauf stoße, dass ich mir diese ganzen Informationen sowieso nur allesamt aus verschiedenen Quellen zusammengesucht habe – erlauben Sie mir bitte, mich von diesem dünnen Eis zu entfernen und dafür zu sorgen, dass ich thematisch wieder festen Boden unter die Füße bekomme.

Mit anderen Worten:  Lassen Sie mich jetzt bitte darüber schreiben, wie sich dieses DPS 4.1 denn nun klanglich bemerkbar macht.

Wie klingt es nun – dieses Furutech DPS 4.1?

Hierzu lassen Sie mich bitte noch einmal kurz auf eine Vorgeschichte zurückgreifen.

Furutech bietet zum Beispiel auch zwei Phonokabel an, nämlich das AG 12 (622,- €) und das Silver Arrows (2.152,- €) – Bericht darüber unter „Phonokabel“.

Bei diesem Phonokabel konnte man feststellen, dass das AG 12 beeindruckend dynamisch, offen und mit wahnsinnig viel Spielfreude daherkam. Allerdings konnte es – je nach verwendetem Tonabnehmer – auch schnell ein wenig übertrieben wirken.

Das Silver Arrows dagegen strotze regelrecht vor Souveränität, Harmonie, Klangfarben und einer noch einmal gesteigerten Dynamik. Das Silver Arrows hat und kann einfach alles, was ein Plattenspieler-Liebhaber von einer höchstwertigen Wiedergabe verlangt – ohne auch nur an einer einzigen Stelle auf ein Klangerlebnis verzichten zu müssen.
Aber es hat auch seinen Preis.

Nun musste ich mich – da das DPS 4.1 immer noch nicht lieferbar war – bei den Furutech-Stromkabeln eine ganze Weile mit dem Furutech FP-S55N (228,- €/lfdm) zufrieden geben und konnte hier eine Parallele zum AG12 feststellen. Auch das FP-S55N zeichnet sich durch eine enorme Dynamik, Feinzeichnung, Präzision und Spielfreude aus. Mit dem FP-S55N wirkt definitiv nichts mehr langweilig oder verhangen. Aber auch hier wird dieses beeindruckende Klangbild “erkauft”. 

Diese Situation stellte so einige meiner Kunden vor ein Problem.

Hat man seine Anlage erst einmal mit dem FP-S55N gehört und erlebt, wie aufgeweckt sie klingen kann, will man eigentlich auf diesen Zugewinn nicht wieder verzichten. Andererseits wünscht man sich aber auch wieder eine Spur mehr Wärme und Harmonie. Musikalität sozusagen.

Mehr Geld – mehr Klang?

Sowohl einige meiner Stamm-Kunden als auch ich haben sich also die Frage gestellt, ob denn jetzt das DPS 4.1 in ähnlicher Art und Weise wie das Silver Arrows die Frage nach der Qualität, die man erhalten kann, schlicht und ergreifend durch die Frage ersetzt, was man denn bereit ist, dafür zu bezahlen.

Dann kam die große Stunde.

Gleich mehrere fertig konfektionierte Kabelsätze vom  Furutech DPS 4.1 erreichten unser Studio.
Sauber konfektioniert durch Furutech-Deutschland mit dem feinsten, was der Markt momentan an Steckverbindern zur Verfügung stellt, also dem FI-50 (R) NCF Kaltgerätestecker (370,- €) und dem FI-E50 (R) NCF Schukostecker für ebenfalls 370,- € das Stück.

Inklusive schwarzem Gewebeschlauch (nicht jeder mag diesen Lilaton des Kabels)  🙂 
und rhodinierten Kabelschuhen liegt dann so ein Meter Kabel komplett fertig konfektioniert bei rund 1.500,- €.

Wer soll da eigentlich die Zielgruppe sein?

Spätestens wenn man sich die Preise der Mitbewerber so anschaut, weiß ich als Händler gar nicht so richtig, wem ich dieses Kabel überhaupt anbieten soll. Den allermeisten Kunden werden 1.500,- € für ein Stromkabel als dermaßen überteuert vorkommen, dass sie nicht einmal im Traum daran denken, jemals so viel Geld für ein effes Gerätekabel zu bezahlen.

Die andere Klientel hat sich längst an solche Preise gewöhnt und 1.500,- € wecken bei ihnen nicht einmal ein Interesse daran, sich dieses „Billigkabel“ überhaupt mal anzuhören.

Sollten sie aber!

Kommen wir zum Klang des DPS 4.1

Wer sich zuvor das FP-S55N angehört hat, der wird eine Weile brauchen, um das DPS 4.1 zu verstehen. Denn beim direkten Umstieg wird es einem so gehen, als wollte man nach einer Spätlese auf einen Riesling umsteigen.
So etwas gelingt möglicherweise nicht einmal einem ausgebildeten Gaumen.

Aber auch alle anderen Hörer brauchen Erfahrung im Hören und sollten so weit “geerdet” sein, dass sie längst nicht mehr jedem beeindruckenden und verlockenden Klangbild hinterher laufen.

Aus dem Stand heraus durch ein besonderes Klangbild zu überzeugen (was den Kaufpreis rechtfertigen könnte) vermag das DPS 4.1 in keiner Weise.

Wer in einem hochgezüchteten Go-Cart 140 km/h fährt, wird vermutlich schnell in einen Geschwindigkeitsrausch geraten. Wer sich in einer S-Klasse mit 140 km/h kutschieren lässt, wird von der Geschwindigkeit nicht viel mitbekommen.

So ähnlich verhält es sich mit dem DPS 4.1.
Alles – wirklich alles – was ein High-Ender von einem Kabel erwartet, wird vom DPS 4.1 nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.
Harmonie, Klangfarben, Wärme, Körper, Ruhe, Souveränität … auf der einen Seite.
Dynamik, Durchsichtigkeit, Präzision, Räumlichkeit, ja die Luft im Raum … – auf der anderen Seite.
Und keine der beiden Seiten erlangt die Oberhand.

Wir erleben eine bisher nicht vorstellbare Musikalität.

Traurigkeit, Ausgelassenheit, Zorn, Wut, Liebe, Spaß, Leidenschaft …
Es steckt so viel in unserer Musik.
Endlich kommt es zum Vorschein.
… erwacht aus einem Dornröschenschlaf.
Ohne aber jetzt lauthals herum zu schreien, um unbedingt auf sich aufmerksam machen zu wollen.

Dieses Stromkabel will nicht im Mittelpunkt der Anlage stehen.

Dieses Kabel unterstützt jede einzelne Komponente und fordert sie auf, den Mut zu besitzen, sich uns zu zeigen.

Hörproben

Ich wähle ganz bewusst etwas sehr Emotionales aus und starte „Benedictus“ aus „The armed man. A mass of peace“ von Karl Jenkins. Leider liegt die Aufnahme bei Qobuz nur im CD-Format (16 Bit, 44.1 kHz) vor, was sich bei den Sopranstimmen im Chor durch schwierig zu beherrschende Resonanzen bemerkbar macht.
Aber zu Beginn des Stückes stehen die Streicher und vor allem das Solo-Cello im Vordergrund und das Stück wirkt auf mich wie eine Viertausender Felswand, wie ein Ozean im Sturm.
Ich lasse mich von der Musik beeindrucken und ich fühle mich klein und unbedeutend.
Ich spüre beim Hören dieser Musik eine unendliche Bescheidenheit und Dankbarkeit.

Es ist nur wenige Tage her, da ich diese Messe live erleben durfte und es gelingt mir nicht, etwas zu finden, was mich nicht glauben lassen würde, diese Musik erneut live zu erleben.
Die räumliche Tiefe, die Fokussierung auf das Cello, die Darstellung der gigantischen Kirche … ich muss nur die Augen schließen, um wieder am Ort des Geschehens zu sein.

Selbst als dieser mächtige gemischte Chor – gefühlt sind es mindestens 100 Sänger und Sängerinnen – einsetzt und man fast jedes gesungene Wort verstehen kann (es wird in Englisch gesungen) – ändert sich rein gar nichts zu dem, was ich live erleben durfte.
Die Sprachverständlichkeit ist eher noch eine Kleinigkeit besser als dort in der Clemens-Kirche in Oberhausen Sterkrade.

Die Staffelung und die Positionierung der Instrumente, die Aufteilung der Stimmen im Chor, die Kompaktheit des ganzen Geschehens und die Ausdehnung des Schalls in diesem Kirchenschiff – ein Erlebnis der besonderen Art.

Hörtipp:  

Wenn Sie sakrale Musik mögen und auch gerne mal eine Stunde bei wunderschöner Musik zu sich selber finden möchten, dann hören Sie sich dieses Album von Karl Jenkins in aller Ruhe an. Sie kennen diesen Komponisten nicht? Das stimmt nicht! Denken Sie doch mal zurück an die Werbung für Delta Airlines und an “Adiemus” (Miriam Stockley). Das kennen Sie ganz sicher. Karl Jenkins hat damit in den 90-er Jahren eine neue Art Musik erfunden, die man vor allem auch durch Enya näher kennen gelernt hat.

Kontrast-Programm

Ich wechsle zu den altbekannten Vorführstücken. Hugh Masekela, Nils Lofgren, Patricia Barber …
Nicht ein einziges Stück wirkt auf mich so, als müsste ich behaupten, es „so vorher noch nicht gehört zu haben“.
Und doch ist es genau so.
Ich bin deutlich näher dran an den Musikern, an den Stimmen, an den Emotionen.
Bässe reichen tiefer und sind schwärzer, Höhen wirken klarer und gleichzeitig haben sie mehr Volumen.
Die Raumabbildung ist tiefer, als ich es jemals vernehmen konnte. Bei den Klangfarben scheinen wmehrere Millionen hinzugekommen zu sein. Holz klingt nicht mehr einfach nach Holz, sondern nach Palisander, Buche, Eibe …

Dieses Kabel erschließt sich einem dennoch nicht auf direktem Wege.
Es funktioniert eher wie das Ausschlussverfahren bei einer Multiple-Choice-Frage.
Ist es zu dynamisch?
Nein!
Ist es zu warm?
Nein!
Ist es …

Frage für Frage, deren Antworten das positive Ergebnis schmälern könnten, wird mit einem eindeutigen „Nein!“ beantwortet. Am Ende ist es dann die Logik oder sogar die Mathematik, die zu dem Ergebnis führen: 

„Dann muss es perfekt sein!“.

Nun gut – mit der Perfektion ist das beim Musikhören immer so eine Sache.
Man rutscht nur auf der Couch ein wenig zu tief und schon ist sie hin – die Perfektion.
Da kann aber dieses Kabel dann nichts dafür.

Für wen ist es also nun gedacht und wer sollte es sich mal anhören?

Für alle, die verstanden haben, dass auch Stromkabel zu einer eigenständigen Komponente geworden sind. Eine Komponente, die genau so erforscht und entwickelt werden muss, wie ein Lautsprecher oder ein Verstärker. Die das Klangbild unserer Anlage mit prägt und bei der es leider immer wieder passiert, dass die tollsten und teuersten Geräte nicht zeigen können, was sie drauf haben, weil ihre Eigener lieber denjenigen glauben, die das alles für ausgemachten Unsinn halten.

Statt es sich einfach mal anzuhören.

Wenn ich Sie neugierig gemacht habe und Sie sich jetzt sagen: „Mensch, jetzt hör Dir das doch einfach mal an. Du musst es ja nicht kaufen. Leih es Dir und wenn Du keinen Unterschied hörst, dann gibst Du es einfach wieder zurück!“ – dann kann ich Ihnen nur empfehlen, sich zunächst das FP-S55N zu leihen und anzuhören.

Das FP-S55N beantwortet die Frage, ob ein Stromkabel den Klang verändern kann – und zwar auf der Stelle.
Wer damit keinen Klangunterschied wahrnimmt, der kann tatsächlich bei seiner Beipackstrippe bleiben.

Aber  wenn Sie dann doch diese Erfahrung gemacht haben, dann steht die viel schwierigere Aufgabe vor Ihnen nämlich, sich nun für das richtige Kabel entscheiden zu müssen.
Und am besten natürlich für eines, was Sie nicht im ersten Moment „vom Hocker haut“ , Ihnen aber schon noch ein paar Tagen auf den Keks geht.
Also so einem Kabel wie dem DPS 4.1 von Furutech.

Für viele Suchende –  das Ende einer langen Odyssee.

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Furutech NCF Booster

Furutech NCF Booster

Furutech NCF Booster

Furutech NCF Booster

… oder:  Tschüss “Affenscheiße”!

Alles Voodoo oder was?

Wer hat sich nicht schon mal ausgiebig über „Klangschalen“, „informierte Glaslinsen“ oder CD-Entmagnetisierer lustig gemacht!?
Manche amüsiert so etwas, andere möchten vor Wut aus der Haut fahren und wieder andere schwören auf solche Hilfsmittel zur Klangverbesserung.
Im Verhältnis zu ihrem materiellen Gegenwert gesehen, kosten sie ein Vermögen und genau das ist meistens der Stein des Anstoßes.

Auf das Butylband von Würth  (sowohl bei den Karosseriebauern als auch im HiFi-Bereich unter dem Begriff „Affenscheisse“ bekannt) passt diese Beschreibung aber so ganz und gar nicht.
Erstens bekommt man für rund 17,- € eine große Rolle Band, mit der man vermutlich sein Leben lang auskommt (wenn man nicht ausgerechnet Karosseriebauer ist).
Zweitens kann man dieses Zeugs für so viele unterschiedliche Reparaturen im Haus gebrauchen, dass es eigentlich in keinem Haushalt fehlen sollte.
Drittens kann man es bei keinem der angeblich so „geschäftstüchtigen HiFi-Händlern“ erwerben, sondern nur im Auto-Zubehör-Handel.

Zweckentfremdung
Hat ein HiFi-Freak so eine Rolle ergattert, reißt er Stücke von dem Band ab und knetet damit sämtliche angeblich „wackeligen“ Verbindungen so zu, dass da nichts mehr vibrieren kann.
Genauer:
Alle (!) Stecker werden wie üblich in die Buchsen gesteckt, dann aber mit reichlich Butylband festgeknetet.
Keine Angst – wer das wieder entfernen will, entdeckt das wirklich Gute an diesem seltsamen Zeugs – es löst sich, ohne jegliche Spuren oder Verfärbungen zu hinterlassen
… wofür ich allerdings keine Garantie übernehmen möchte!  🙂

Ergebnis:  Mit viel „Knete“ klingt es prima.

Wie immer im doppelten Sinne!

Probieren Sie es doch einfach mal aus. Selbst wenn Sie extrem großzügig damit umgehen, werden Sie wohl kaum mehr als 3,- oder 4,- € „verkneten“. Das sollte sich doch verkraften lassen, oder?

Was das ganze „Affentheater“ soll?

Nun, schon vor 30-40 Jahren haben findige Köpfe entdeckt, dass sich der Klang verändert, wenn man Steckverbindungen einer Stereoanlage „fixiert und dämmt“.
Hier im Ruhrgebiet verbindet man dieses Butylband vor allem mit dem Namen Alfred Rudolph (A Capella) – aber auch anderswo hat man ziemlich intensiv mit dem Band experimentiert.
Das Unglaubliche ist, dass man tatsächlich einen Unterschied hört. Auch – wenn man nicht daran glauben mag.

Nicht für den Audiomarkt entwickelt.

Doch eines stellt man auch ziemlich schnell fest – nämlich, dass dieses Butylband leider nicht (!!) für Audiozwecke entwickelt wurde.
Es verändert zwar den Klang, oft verbessert es ihn auch, aber es kommt auch zu ungewollten Nebeneffekten.

Manchmal geht etwas an Schnelligkeit und Spielfreude verloren und durch ein sehr ruhiges und „stabiles“ Klangbild ersetzt. Körper gewinnen an Masse hinzu und die Klangfarben werden intensiver, aber die Luft im Raum wird weniger spürbar. Hektisch abgestimmte Anlagen profitieren davon, eher gelassen aufspielende Komponenten werden dann aber doch etwas zu “lahm”.

Manche Freaks beginnen dann, nur einen Teil der Stecker mit Knete zu versehen, um die „goldene Mitte“ zu finden, aber meistens gibt man irgendwann einfach auf, weil die Ergebnisse dann auch noch von Titel zu Titel anders zu sein scheinen.

Trifft man heute noch auf schwarzes Butylband, ist es meistens ein Zeichen dafür, dass sich da gerade wieder jemand in der Experimentierphase befindet und die Erfahrungen anderer selber nachholen möchte.

Das könnte jetzt anders werden

Zumindest bei den Stromsteckern, bei denen sich Schwingungs-Störungen ja noch viel deutlicher bemerkbar machen als bei den Cinch-Steckern, zeichnet sich jetzt eine professionelle, speziell für die audiophile Welt entwickelte Lösung ab.
Niemand anderer als Furutech (wer auch sonst !?) hat etwas “erfunden”, wovon die Schweizer nur träumen können. Was sind schon Kräuter-Bonbons gegenüber NCF Boostern?  🙂

Furutech NCF Booster

Furutech NCF Booster

Aber machen wir mal Schluss mit lustig und beginnen wir ganz von vorne:

NCF

NCF steht für Nano Crystal Formula.

Eigentlich ist es nichts anderes als winzige Kristallstaub-Partikel in Nano-Größe. Mit diesem Staub füllt man die „Lücken“ in den verwendeten Materialien für Stecker, Buchsen, Kabelhüllen, Halteschalen usw.
Hierdurch nimmt man den Materialien die Eigenschaft, sich durch die Wechselfrequenz des Stroms oder andere Ursachen zum Schwingen verleiten zu lassen. Denn Materialschwingungen, also Vibrationen – sind für eine elektrische Verbindung unvorteilhaft, wie wir es schon mit dem Butylband nachweisen konnten.

Nebenbei soll das Material der NCF-Booster noch eine ganze Menge anderer Dinge bewirken, so zu einer Reduzierung von elektromagnetischen Interferenzen und statischer Aufladung führen und so weiter …

Da der Mensch grundsätzlich nur an Dinge glaubt, die er mit seinen Sinnen erfassen kann, verweist der Deutschlandvertrieb gerne mal auf die Effekte bei Hochspannungsleitungen. Wer schon mal im Regen unter ihnen hergelaufen ist, der wird bestätigen können, dass die Leitungen nicht gerade leise sind. Es summt, singt und jeder kann die „Energie hören“, die sich unter diesen Umständen lautstark bemerkbar macht.

Und so macht sich auch die Energie – also der Strom – in unserem Schukostecker oder dem Kaltgerätestecker bemerkbar. Nur, dass die „Geräusche“ hier für unsere Ohren nicht hörbar sind.
Was nicht nur daran liegt, dass es in den meisten Wohnzimmern selten regnet.  🙂

Bei Furutech hat man sich gefragt, wie sinnvoll es wohl sein kann, solche „Störungen“ zu bekämpfen, die der Mensch ja eigentlich gar nicht wahrnehmen kann. Zum Glück aber hat man sich von diesem Bewusstsein wie so oft bei Furutech nicht davon abbringen lassen, dieses NCF-Material zu entwickeln.
Wer einmal so eine Steckdose oder einen Stecker mit NCF getestet hat, der will so schnell nicht wieder darauf verzichten.

Christian, einer meiner Kunden, berichtet passend:
„NCF ist wie eine kleine Lampe in einem dunklen Zimmer. Jeder NCF-Stecker zeigt uns das klangliche geschehen um diese Lampe herum. Es ist dabei völlig gleichgültig, an welcher Stelle man den ersten NCF-Stecker einsetzt. Plötzlich „sieht“ man dort etwas. Und wenn alle Stecker ausgewechselt sind, dann herrscht ein wunderbares Licht im Raum voller Farben, Details, Wärme, Körper, Dynamik und Informationen.“

Furutech hat Lösungen für Probleme, die Sie noch gar nicht hatten! 🙂

NCF ist für mich wieder einmal der Beweis, dass der Mensch in der Lage ist, Lösungen selbst dann zu entwickeln, wenn er das Problem noch gar nicht begriffen hat.
Ja sicher, wir filtern unseren Strom, zerhacken ihn, stabilisieren ihn, trennen ihn, bauen ihn erneut auf …

Vieles davon ist notwendig, weil unsere Stromlieferanten uns Audiophile zu keiner Zeit auf dem Schirm hatten.  Und auch wohl in den nächsten Jahrzehnten nicht haben werden.
Kilometerlang leben wir mit Stromkabeln, auf die wir keinen Einfluss haben,
Irgendwann landet der Strom in unserem Verteilerkasten. Hausbesitzer können ab hier Einfluss nehmen und auf audiophile Sicherungen und Stromkabel zurückgreifen. Mietern bleibt aber meist nur, auch diesen Punkt noch außer Acht zu lassen und sich die Wandsteckdose als früheste Eingriffsmöglichkeit genauer zu betrachten,

Es ist noch nicht zu spät!

Umso erstaunlicher und erfreulicher ist es, dass es hier noch lange nicht „zu spät“ zu sein scheint.
Völlig gleichgültig mit welch miesem Installationsmaterial wir es bis zu dieser Wandsteckdose auch zu tun haben – das Auswechseln der Steckdose ist bei einer hochwertigen Anlage immer deutlich zu hören.

Welchen Perfektionsgrad wir damit in Ihrer Anlage erreichen können, das vermag ich auch nicht vorher zu sagen, aber dass es besser klingt – deutlich besser klingt, das bin ich gerne bereit, Ihnen zu beweisen.

Doch kommen wir jetzt zu diesen NCF-Boostern.

Furutech NCF Booster Explosion

Furutech NCF Booster Explosion

Mit dem klanglichen Zugewinn der NCF-Stecker hatte wohl selbst Furutech anfangs nicht so richtig gerechnet. Doch das Ergebnis ist eindeutig und so hat man erkannt, dass das Klangbild umso besser wird, je mehr man von dem NCF-Material einsetzen kann.
Jetzt hätte man einfach deutlich klobigere Stecker bauen können, aber erstens wollte man das nicht und zweitens hat man sich bei Furutech die Frage gestellt, wie man selbst einen Stecker klanglich verbessern kann, der selber nicht aus NCF besteht.
Das Ergebnis sind zwei recht schwere NCF-Halbschalen, die einen Schuko- oder Kaltgerätestecker fest umklammern.

 

 

 

 

Furutech NCF Booster Kabelbrücke

Furutech NCF Booster Kabelbrücke

Findige Köpfe haben bereits herausgefunden, dass man mit den NCF Boostern auch wunderbare „Brücken“ für Kabel aller Art bauen kann, so dass die nicht mehr den Boden berühren. Aber speziell dafür hat Furutech längst die “Signal-NCF-Booster” entwickelt.
Ich bin gespannt, was da noch für Ideen auftauchen.

Und was kostet so ein Furutech NCF Booster nun?

Ein NCF Booster steht mit 370,- € in der Furutech-Preisliste. 
In unserem Shop erhalten Sie den Booster aktuell mit einem 50,- € Preisnachlass.
Geben Sie einfach den Gutschein-Code NCF beim Bestellvorgang ein.

 

 

Und was passiert da klanglich?

Das ist ziemlich einfach erklärt:  Der NCF Booster nimmt die Hektik und die Unruhe aus dem Klanggeschehen.
Das feinste Anschlagen der Becken, das Anlegen der Fingernägel an die Gitarrensaite, die Dynamik eines großen Instrumentes und die Luft, die in ein Mundstück geblasen wird, das Atmen der Musiker und die Größe des Aufnahmeraumes – alles wird einfach natürlicher abgebildet.
Nichts wird verändert, manipuliert, verfärbt, beeinträchtigt oder anders dargestellt als vorher.
Wer von den NCF-Boostern eine deutliche Klangveränderung erwartet, der wird enttäuscht sein.  Man hört es einfach nur besser, deutlicher, klarer, ruhiger, selbstverständlicher – ungestörter.

Fazit

An der Art und Weise, wie ich diesen Produktbericht geschrieben habe, werden Sie sicher schon gemerkt haben, dass ich Ihnen mit dem Furutech NCF Booster nicht zu viel versprechen möchte.
Der Booster ist kein Problemlöser nach dem Motto:  Klingt es nicht gut? Dann brauchen Sie den Furutech NCF-Booster.

Er ist eher etwas für Anlagen, die so hervorragend klingen, dass man es für unmöglich hält, noch mehr Klangqualität dazu gewinnen zu können. Er beseitigt keine stehenden Wellen, keine überzogenen Höhen und macht auch ein matschiges Klangbild nicht strukturierter.

Der Furutech NCF Booster beweist uns, dass es Störquellen gibt, an die manche von uns noch gar nicht gedacht haben. 

Einsatzmöglichkeiten:

Furutech NCF Booster Beispiel1

Furutech NCF Booster Beispiel1

 

Hier sehen wir die klassische Verwendungsart. Der Kaltgerätestecker wird in die Buchse des Gerätes gesteckt und dann mit dem NCF-Booster fixiert und gedämmt.

 

 

 

 

Furutech NCF Booster Wandsteckdose

Furutech NCF Booster Wandsteckdose

 

Hier sehen wir ein Anwendungsbeispiel bei einer sehr hoch angebrachten Wandsteckdose. Um sie erfassen zu können, kommt ein Verlängerungsset zum Einsatz.

 

 

 

 

 

  Geben Sie einfach den Gutschein-Code NCF beim Bestellvorgang ein. 

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