Soundiiz – für Streaming-Freaks ein unverzichtbares Tool

Soundiiz – für Streaming-Freaks ein unverzichtbares Tool

Soundiiz – für Streaming-Freaks ein unverzichtbares Tool

Soundiiz – für Streaming-Freaks ein unverzichtbares Tool

… und auf einmal ist alles weg!?
Alle Playlists, Favoriten, gespeicherte Künstler, Alben … ???

Soundiiz (https://soundiiz.com) macht Schluss mit dieser Horror-Vorstellung.
Und von 2018 an sogar (zum Teil) kostenlos!

Jahrelang hat man sich Playlists erstellt, Favoriten angelegt, Künstler, Alben … gespeichert.
Jetzt würde man ja gerne das Portal wechseln, aber dann muss man ja wieder ganz von vorne anfangen!

Niemals, oder!?

Nun, schon seit längerem bietet Soundiiz genau für diese schreckliche Vorstellung eine Lösung an. Unter soundiiz.com kann man einen Account anlegen und dann von so ziemlich jedem Portal dieser Erde seine Playlists einfach zu einem anderen Portal übertragen.

Beispiel:
Sie nutzen seit Jahren Spotify und haben dort unendlich viele Playlists angelegt?
Jetzt sind Sie von High-Res-Audio begeistert und hätten auch gerne alle Ihre Spotify-Listen nach Qobuz übertragen?
Mit Soundiiz kein Problem!
Es sei denn, Sie haben etwas dagegen, Soundiiz Ihre Zugangsdaten zu Qobuz und Spotify zu geben.

Ängstliche Naturen können aber ja auch direkt nach dem Übertragen der Playlists die Passwörter ändern und sind wieder auf Nummer sicher.
Sobald Sie den Vorgang angestoßen haben, überträgt Soundiiz Ihre Playlists von Portal a nach Portal b.
Nach Abschluss bekommen Sie eine Übersicht, welche Titel in der neuen Liste sind und welche im neuen Portal nicht zur Verfügung stehen. Was das neue Portal nicht anbietet, wird nicht übertragen – was ja logisch ist.

Sogar die Playlist in eine Datei zu schreiben und auf den heimischen PC zu übertragen ist möglich. Oder Listen aus einer Datei zu importieren.

Oder Playlists in verschiedenen Portalen zu synchronisieren!

Von 2018 an werden viele der wichtigsten Möglichkeiten laut Soundiiz kostenlos angeboten werden. So kann man Soundiiz wunderbar ausprobieren und bei Gefallen einen kostenpflichtigen Account anlegen, mit dem sich dann noch mehr Möglichkeiten bieten.
Man muss sich nur mal die Entwicklung in den letzten zwei Jahren anschauen – gigantisch!

AUDIOSAUL-Fazit:
Für Streamer-Freaks ein unverzichtbares Tool. 

High-End Streaming Workshop

High-End Streaming Workshop

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High-End Streaming Workshop

High-End-Streaming-Workshop

(für 1-3 Personen)

Qobuz SQ

Qobuz SQ

Buchen Sie jetzt bei AUDIOSAUL Ihren ganz persönlichen High-End-Streaming-Workshop – nur für Sie alleine oder bringen Sie einfach noch bis zu zwei Freunde mit.

Worum es in diesem Workshop geht:

Streaming ist ein Überbegriff und sagt einfach nur, dass wir einen digitalen Inhalt von A nach B „transportieren“. Das können Videos oder auch Musik in allen erdenklichen Qualitäten sein – von „ganz mies“ bis zu „total toll“.

In diesem Workshop möchten wir Ihnen jedoch zeigen, wie einfach es heute ist, Musik in Tonstudio-Qualität in Ihrem eigenen Wohnzimmer zu genießen, ohne sich je wieder ein Medium (CD …) kaufen zu müssen.

Ganz ohne Computer und PC-Kenntnisse — einfach so und schon ab 498,- € 

Hierzu lernen Sie auch die Musik-Portale Qobuz und Tidal kennen.

Qobuz

Qobuz

tidal_mag

Tidal

Mit welchen Komponenten wir arbeiten:

Wir zeigen Ihnen die Geräte des Marktführers AURALIC, die bei 498,- € beginnen und deren Spitzenkombination derzeit bei rund 15.000,- € endet. (Besteht dann aus: Streaming-Transporter + DAC + Externe Clock + Upsampler)

Auralic Aries G2 und Vega G2 Fronten

Auralic Aries G2 und Vega G2 Fronten

Unser Lieblingsmodell hört auf den Namen Altair und liegt bei knapp unter 2.000,- €.

Auralic Altair silbern

Auralic Altair silbern

Auf Wunsch nehmen wir auch den Discovery von ELAC als Thema auf und gehen auf die Roon-Software ein.

Elac Discovery

Elac Discovery

Was wir in diesem Workshop nicht behandeln:

  • die Übertragung von Videosignalen
  • das Streamen mit Hilfe eines PC, Laptops und entsprechenden Zusatzgeräten
  • das Rippen, Speichern, Beschriften und Katalogisieren eigener Medien.

Dauer des Workshops

Meistens dauert ein solcher Workshop zwischen einer und drei Stunden.

Kosten:

Der Workshop wird für Sie kostenfrei durchgeführt.

Mögliche Termine:

Da wir die Workshops in unseren eigenen Räumen durchführen, sind wir bei der Termingestaltung extrem flexibel und nicht an übliche Öffnungszeiten gebunden.

Jetzt Termin für Workshop vereinbaren

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Streaming Apps

Streaming Apps

Streaming – Apps

Streaming – Apps

In diesem Bericht geht es um die Streaming Apps, ohne die es heute einfach nicht mehr geht.

Ein Großteil der Verbraucher kann die Begriffe „Musik“ und „Streaming“ noch gar nicht zusammenbringen.
Das Wissen der anderen teilt sich auf in:

* „Ach, Sie meinen Spotify!“,

* „Ich habe meine Musik im Computer und streame sie in alle Zimmer.“

* … und einigen wenigen, die sich schon bei einem High-Res-Audio-Musik-Portal angemeldet haben.

Aber ein Feindbild hat man sich bereits zurecht gelegt:  Die Streaming-Apps.

Die App – das Problem, das alle haben.

Ich frage einen befreundeten Entwickler, ob er nicht auch ein Streaming-Gerät entwickeln will.

„Ja, bin ich denn verrückt!?“ so lautet seine Antwort: „Wo soll ich denn die zwanzig Programmierer und 5 Leute im Support herholen?
Die Hardware – die kann ich Dir nächste Woche liefern. Wenn Du (!) Dich um die Software kümmerst, bin ich dabei!“.

Mhh.

Elac hat das Problem recht elegant umschifft.
Statt sich selber um so eine App zu bemühen, stattet man dort seinen „Discovery“ einfach mit einer Lizenz „Roon für Arme“ aus. Die aber eigentlich auch völlig ausreicht.
Die anderen begnügen sich allenfalls mit „roon-ready“ und entwickeln lieber „was Eigenes“.
Irgendwie haben sie geschnallt, dass eine gute Bedien-App darüber entscheidet, wie erfolgreich man auf dem Markt sein kann.
Was sie erst zu spät geschnallt haben ist, wie schwierig es ist, so eine App zu entwickeln und vor allem, wie unmöglich es ist, sie auf dem Laufenden zu halten.

„Wenn Du eine Bank knacken willst, mach es alleine!“ – eine Weisheit, die uns Hunderte von Krimis gelehrt haben.

Doch alleine – geht beim High-Res-Audio-Streamen gar nichts.

Alles beginnt mit den Musik-Portalen.

Und genau da sind wir schon beim größten Problem:  beim Geld!
Nein! Diesmal fehlt es nicht – es ist in rauen Mengen vorhanden.
Aber man will noch mehr. Viel mehr.

Leider – oder zum Glück – hat niemand von den „Vordenkern“ eine funktionierende Glaskugel und so weiß man nicht genau, auf was man sich konzentrieren soll. Was macht der Verbraucher mit und was nicht?

Amazon, Apple, Google und mehr als ein Dutzend ähnlich bekannter Namen, ähnlich großer Namen, wären aufzuzählen, deren „Drahtzieher“ zurzeit schlecht schlafen.
Weil sie nicht wissen, in was sie investieren sollen und was ein Flop wird.

Rechnet sich High-Res-Audio?

Lohnt es sich, jetzt auf hochauflösende Formate umzusteigen?
Was darf man dafür verlangen?
Werden die 349,- €, die Qobuz zurzeit für ein Jahresabo mit Streaming-Zugang zu den allerbesten Dateiformaten verlangt, akzeptiert?
Tut man gut daran, sich an diesem Preis zu orientieren oder schafft man den ganz großen Clou, wenn man nur ein Viertel verlangt?

Qobuz und Tidal setzen alles daran, ihre Angebote tagtäglich zu verfeinern und noch besser auf die jeweiligen Zielgruppen zuzuschneiden. Sie gönnen sich da keine Pausen. Was gemacht werden kann, um sich den Platz in der Gunst der Kunden zu sichern, das wird gemacht. Manchmal vielleicht ein wenig voreilig und dann klappt das noch nicht so richtig.
Da muss halt nachgebessert werden. Macht man aber auch.

Klar, der Kunde schimpft dann. Er darf auch schimpfen, schließlich hat er viel Geld bezahlt.
Dafür erwartet er fortlaufende Verbesserungen einerseits und eine absolut stabil laufende Plattform andererseits.
Nein – er setzt keine Prioritäten – er will beides.

Nicht zu leisten?

Für die Hardware-Hersteller und vor allem für die App-Entwickler sind alleine die ständigen Anpassungen schon eine kaum zu leistende Aufgabe.
„Gestern lief doch alles stabil, heute geht es nicht mehr. Wieso nicht?
Warum sagt uns der Portalbetreiber das nicht rechtzeitig?
Jetzt können wir wieder hinterher rennen und kriegen auch noch die ganzen Schläge der Kunden ab.“

Ein paar Tage später geht es wieder – sogar besser als vorher, denn die neuen Funktionen sind klasse!

Der Kunde freut sich aber nur kurz, denn es geht schon wieder was nicht.
Ob das mit dem Betriebssystem-Update zusammenhängt, das er gestern auf seinem Tablet vorgenommen hat?
Oder kann es daran liegen, dass er auf seinem Router Mesh aktiviert hat?
Damit er im Büro auch streamen kann, hat er sich ja diesen Repeater gekauft.
Natürlich nicht vom gleichen Hersteller wie den Router, der war ihm zu teuer.

Jetzt findet diese blöde Streaming-App mein Device nicht mehr und sagt mir andauernd, dass ich diesen Titel nicht abspielen kann.
Da wird wohl mal wieder eine Mail an den Support fällig.
Nein, von dem Billig-Repeater sagt man besser nichts.

„Sollen die doch erst mal gucken!“

Oder ob der Sohnemann da was  … ?

Nee – jetzt geht wieder alles.
Aber wieso diese blöde App den Rolf Kühn nicht findet …!?
Komisch, Rolf Kuhn mit u statt ü oder ue findet er.

Serdar Ortaç findet er auch nicht. Liegt das etwa an diesem „Fliegenschiss“ unter dem c?

Wikipedia kennt 25 Sprachen mit Sonderzeichen, die von speziellen Tastaturtreibern abgedeckt werden können.
Gibt es überhaupt eine Datenbank, die alle Sonderzeichen beherrscht?
Aber Kari Bremnes mit Byssan Lull auf dem Sampler Go Natt Vol. 1 findet die App auch nicht! Und da sind keine Sonderzeichen drin!
Liegt das vielleicht daran, dass das Label diesen Titel mit „Various Artists“ benannt und den Namen Kari Bremnes verschwiegen hat?
… damit man keine Lizenz-Probleme bekommt?

Na egal – wir wissen ja jetzt, wo und wie wir es finden können.

Nanu?

Wieso ist denn meine Playlist verschwunden?
Wo sind denn die Titel hin, die ich gestern hinzugefügt habe?
Ach so, ja richtig, ich benutze ja das Tablet von meiner Frau.
Blöd, dass diese Playlists nicht irgendwo zentral …
ja sicher kann ich die auch bei Qobuz oder Tidal anlegen. Aber wenn ich dann mal kündige, ist alles weg, oder wie?

Und wenn mein Tablet kaputt geht, dann ist jetzt alles weg?
Oha – ja richtig!

Der Hardware-Hersteller bietet mir eine Cloud an, in der ich alles speichern kann?
Ja, bin ich denn verrückt!?
Die müssen doch nicht alles von mir wissen – da werde ich ja zum gläsernen Kunden!
Was?
Mit Soundiiz kann ich alle meine Playlists von einem Portal zum anderen übertragen und auch noch als Tabelle ausdrucken?
Das ist ja toll, aber erstens muss man dann Soundiiz alle Zugangsdaten übergeben (niemals!!!!) und zweitens geht das mit den Listen nur in der bezahlten Version – und die kostet – jährlich!
Mache ich aus Prinzip schon nicht.

Das sollen die mal schön in die App mit integrieren.
Hallo! Support!? Wieso ist das nicht schon lange drin in der App?
Wäre doch gut oder nicht?
Ihr arbeitet dran? Funktionierte schon mal, läuft aber jetzt wieder nicht stabil, weil der Portalbetreiber das Protokoll geändert hat?

Dann übt gefälligst Druck aus!

Wie? Ihr seid nur einer von etwa 280 Hardware-Herstellern, die alle ihr eigenes Süppchen kochen, weil auch in jedem Land irgendwie etwas anders ist? Und Standards gibt es nicht? Will auch keiner?

Und genau das sind die Probleme!

Alle Hardware-Hersteller kochen ihr eigenes App-Süppchen; viele haben eigene Übertragungs-Protokolle entwickelt; jede App greift anders auf die Datenbank zu; dem einen ist Multi-Room wichtig, dem anderen der Komfort bei der Suche; jedes Portal ist anders strukturiert und nutzt andere interne Datenbanken: die eine beherrscht die einen Sonderzeichen die andere eben die anderen; Labels liefern ganz bewusst nicht alle Informationen, Tablets und Smartphones bekommen Updates und manchmal geht da was schief; manche Heimnetze sind schlecht konfiguriert und es werden Komponenten zusammen eingesetzt, die nicht miteinander arbeiten wollen; …

… und nicht zuletzt haben sich manche Entwickler etwas richtig Komfortables ausgedacht, aber der Kunde will es überhaupt nicht.

Also – ich habe gerade meinen befreundeten Entwickler angerufen und ihm gesagt, dass er das Streaming-Gerät nicht zu bauen braucht. Denn um die App – kümmere ich mich ganz sicher nicht.  🙂

Was tun, wenn es im Lautsprecher brummt?

Was tun, wenn es im Lautsprecher brummt?

Was tun, wenn es im Lautsprecher brummt?

Was tun, wenn es im Lautsprecher brummt?

Immer mal wieder erreicht uns die Anfrage:  „Was tun, wenn es im Lautsprecher brummt?“ und deshalb will ich in diesem Bericht mal etwas näher auf dieses Problem eingehen.

Was sich Gewerbetreibende für ihr Geschäft sehnlichst wünschen, nervt HiFi-Freaks ganz gewaltig:  Es brummt!

Und wie bekommen wir das wieder weg?

Vorab:
Jedes an unser Stromnetz angeschlossene Audiogerät brummt und rauscht.
Allerdings sollte davon im Normalfall wenig bis fast gar nichts im Lautsprecher zu hören sein.

Rauscht aber doch!?

Rauscht es doch, dann liegt es entweder daran, dass wir den Verstärker ohne ein anliegendes Musiksignal zu laut „aufgedreht“ haben, dass eines der betriebenen Geräte mehr rauscht als üblich oder dass der Verstärker und die Lautsprecher nicht miteinander harmonieren. Im letzten Fall hat der Lautsprecher eine zu hohe Empfindlichkeit. Daran muss man sich entweder gewöhnen oder die Boxen wechseln.
Damit ist das Thema „Rauschen“ aber auch schon so gut wie abgehandelt.

Brummt aber doch!?

Brummt es dagegen hörbar im Lautsprecher, dann kann das Tausend und einen Grund haben.
… und die Suche nach der Ursache recht schwierig werden.
Um erahnen zu können, wo man wohl mit der Suche starten sollte, will ich Ihnen hier ein paar Tipps geben.

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen:

  • Einstreuungen durch das Stromnetz
  • Einstreuungen „durch die Luft“
  • Defekte Kabel oder Buchsen
  • Das Zusammentreffen von Potentialen
  • Erdungsbrummen

Einstreuungen durch das Stromnetz

Unser Stromnetz ist „schmutzig“.
Wer noch ein 30 bis 40 Jahre altes Babyphon zur Verfügung hat, der kann sich diesen „Schmutz“ ganz einfach mal anhören.
Schaltknackser irgendwo im Haus knallen regelrecht durch das Babyphon und ein permanentes Prasseln, Gurgeln, Zischen und noch viel mehr untermalen das Eigenrauschen dieser Geräte.
Diese Störgeräusche beeinflussen unsere Audio-Geräte, weshalb der Zubehörmarkt heute reichlich „Hilfsmittel“ bereit hält. Das Brummen im Lautsprecher verhindern sie jedoch meistens nicht.

Es sind die Trafos!

Trafos verursachen vielfach Brummeinstreuungen ins Stromnetz. Und wenn man etwas dimmen kann, wie z.B. bei einer Stehlampe, dann steigert sich das noch. Selbst diese stylischen Plattenspielerlampen (damit man die Nadel an die richtige Stelle setzt) sind nicht selten der Verursacher von Brummgeräuschen.
Schwierig wird das Finden des Verursachers dadurch, dass diese Trafos oft auch im scheinbar ausgeschalteten Zustand (standby) noch Störungen verursachen und nur das Ziehen des Steckers Klarheit bringt.

Lösung:
Gehen Sie auf die Suche nach Trafos in Stehlampen, Vitrinenbeleuchtungen, Deckenstrahlern, Dimmern, Aquarien …
Denken Sie dabei auch an benachbarte Räume und vor allem auch an die Zimmer, die hinter der Wand liegen, an der die Stereoanlage aufgestellt ist.

Einstreuungen „durch die Luft“

Elektrische Geräte erzeugen manchmal ein ziemlich starkes Störfeld.
Geraten empfindliche Audiogeräte in solch ein Störfeld, nehmen sie die Störungen auf und verstärken sie – schon brummt es im Lautsprecher.
Stellen wir zum Beispiel unseren Phonoverstärker auf eine Komponente – vielleicht sogar genau dort hin, wo im Gehäuse der Trafo sitzt – oder stellen wir die Plattenspielerlampe direkt auf das Phonoteil – dann ist ein Brummen durch Einstreuungen fast garantiert.

Lösung:
Solche Ursachen finden wir recht schnell. Wir müssen es nur mal „brummen lassen“, dann unsere Geräte und/oder Kabel etwas bewegen und darauf lauschen, ob sich das Brummen verändert. Ist dies der Fall, haben wir schon den Verursacher gefunden, Wir müssen die beiden Geräte jetzt nur noch weit genug voneinander trennen.

Schwieriger zu ermitteln ist es, wenn das Brummen durch parallele Leitungen (Induktion) verursacht wird.
Manchmal meint man es einfach zu gut. Da wird ein Kabelkanal gelegt und dann kommen alle möglichen Kabel gemeinsam in diesen Schacht hinein.  Vielleicht ist sogar das eine oder andere Stromkabel dabei.
So „schön ordentlich“ das dann auch aussehen mag – es verursacht aber vielleicht auch das Brummen.

Defekte Kabel oder Buchsen

Lange Zeit war alles in Ordnung, doch auf einmal wird man so ein Brummen nicht mehr los?
Nicht selten hat sich einfach ein Stecker gelöst und sitzt nicht mehr richtig in der Buchse. Diese Cinch-Stecker mit ihren „Bohrfutterhüllen“ sind toll, aber den einen zieht man linksrum fest den nächsten rechtsrum. Und wenn man dann vor der Anlage steht, weiß man gar nicht mehr, wie rum man drehen muss. Schon sitzt alles derart fest, dass man nur noch mit Gewalt voran kommt.
Ruckzuck ist es passiert. Die Cinchbuchse dreht sich mit. Im Gerät wickeln sich die dünnen Käbelchen umeinander, bekommen Kontakt oder reißen einfach ab.
Reißt der „heiße“ Leiter – ist der Kanal tot. Beim zweiten Leiter spielt die Musik einfach weiter, denn den fehlenden Kontakt holt sich das Gerät dann eben vom anderen Stereo-Kanal.
Allerdings stellt sich dann auch gerne so ein Brummen ein.
Manchmal verschwindet es, sobald wir den Eingang am Verstärker umschalten, manchmal aber auch leider nicht.

Das Zusammentreffen von Potentialen

Den Begriff Potentiale zu erklären, würde an dieser Stelle zu weit reichen. Die Erläuterung dazu finden Sie im Bericht „Erdung und Potentiale“ in meinem HiFi-Handbuch (wenn es denn mal fertig ist).
Zu unterschiedlichen Potentialen kann es kommen, wenn wir verschieden geerdete Netze miteinander koppeln.
Unser Stromnetz ist das eine geerdete Netz. Der Kabelanschluss für TV und Radio kann das zweite Netz sein. Über das Antennenkabel führen wir beide Netze zusammen.
So eine Brummquelle entlarven wir also ganz einfach durch das Abziehen der Antennenkabel an allen Geräten, die mit unserer Stereoanlage verbunden sind.

Lösung
Der Elektrohandel hält für dieses Problem Mantelstromfilter bereit. Am besten schildern Sie dem Verkäufer Ihr Problem exakt, denn es gibt recht unterschiedliche Mantelstromfilter.

Erdungsbrummen

Eine sehr häufige Brummquelle ist das Erdungsbrummen.

Schukostecker

In Deutschland haben wir so genannte Schutzkontakt-Steckdosen mit insgesamt drei Kontakten (Polen).

Für gewöhnlich nennen wir sie Plus – Minus – und Erde, was aber falsch ist. Die korrekte Bezeichnung lautet Aussenleiter (oder Phase), Neutralleiter und Schutzkontaktleiter.

Die Erdung ist für den Betrieb eines Elektrogerätes nicht zwingend erforderlich, es funktioniert auch ohne – sie kann uns aber das Leben retten, wenn mal etwas nicht in Ordnung ist.

 

 

Eurostecker

Eurostecker

 

Trotzdem gibt es auch Geräte, die lediglich einen zweipoligen Flachstecker (Eurostecker) besitzen und damit keinen Kontakt zum Masseleiter (Erdung) erhalten.

Ist dadurch die Betriebssicherheit gefährdet?

Den Punkt Betriebssicherheit will ich hier nicht aufgreifen, da die Verwendung der richtigen Kabel und Stecker nicht nur ein weites, sondern in Fachkreisen auch gerne kontrovers diskutiertes Thema ist. Von richtig, falsch oder gar gefährlich zu sprechen, ist hier also nicht relevant.

Ist der Klang gefährdet?

Ganz sicher ja! So lange wir Audiogeräte mit zweipoligen Kabeln (Cinch) verbinden, fließen nicht nur die Musiksignale durch diese Kabel sondern es findet auch der Potentialausgleich von einem Gerät zum anderen über die gleichen Leitungen statt. Und das kann nicht gut sein. Um für eine solide und ungestörte Musiksignal-Übertragung zu sorgen, müssten wir auf dreipolige Kabel und Steckverbindungen zurückgreifen. Aber dann auch vollständig – nicht nur hier und da mal eine. Im PA- und hochpreisigen Audiobereich finden wir deshalb überwiegend die dreipoligen XLR-Verbindungen.
Doch auch das ist hier nicht unser Thema.

Zu viel Erde – zu wenig Erde

Uns geht es darum, dass wir durch die Beschaffenheit der Geräte, der Stromkabel, Stecker und Audioverbindungen immer mal wieder mit einem kräftigen Brummen im Lautsprecher konfrontiert werden.
Und die korrekte Frage lautet dann:  Haben wir jetzt eigentlich zu wenig Erdung oder zu viel?

Das Komplizierte daran:
Beide Zustände können das Brummen hervorrufen.

Pro-Ject 5P-CC

Phonokabel mit Masseklemme

Unser Phonokabel am Plattenspieler hat in der Regel einen zusätzlichen Masseleiter, den wir sowohl am Plattenspieler als auch am Verstärker an den dafür vorgesehenen Erdungsklemmen anzuschließen haben.
In den meisten Fällen verschwindet dadurch das Brummen auf der Stelle.
Es kommt aber auch hin und wieder dazu, dass genau durch diese Masseleitung „zu viele“ Erdungspunkte in die Anlage gelangen. Hierdurch kommt es dann zu einer Brumm- oder auch Erdungsschleife.

Aber nicht nur die Masseleitung kann diese Brummschleife verursachen. Schon der Hersteller kann sie im Tonabnehmer bewusst legen.
Gerne wird nämlich der Minuspol des linken Kanals an Masse angelegt.
Er macht das in der Absicht, Brummprobleme zu verhindern, erreicht aber in manchen Anlagen genau das Gegenteil.
Zu der Erdung über den linken Kanal, die sich ja jetzt logischerweise mit dem Musiksignal bis hin in den Verstärker zieht, kommt es manchmal zu einer zweiten Erdung über das Tonabnehmergehäuse, das elektrischen Kontakt zur Headshell hat. Hat die Headshell wiederum leitenden Kontakt zum Tonarm und liegt dieser selbst an Masse an – ist der Tonabnehmer damit doppelt geerdet.
Das kann völlig ok sein, muss es aber nicht. Ergebnis: Es brummt.
Abhilfe schafft dann oft das Isolieren des Tonabnehmers von der Headshell durch Isolierband oder ähnliches.

Doch aufgepasst!

Manchmal hat der Tonabnehmerhersteller alles richtig gemacht und wir setzen selbst die Ursache.
Benutzen wir nämlich zu lange Schrauben, kann es sein, dass wir im Tonabnehmergehäuse mit dieser Schraube an einen signalführenden Kontakt stoßen und dadurch eine Brummschleife herstellen. Ist dies der Fall, brauchen wir kürzere Schrauben oder wir verwenden gleich welche aus Kunststoff.
Kurz und gut – der Plattenspieler ist schon nicht gerade selten der Verursacher von Brummgeräuschen und wenn Sie noch einen in Betrieb haben, dann würde ich auch hier mit meiner Such beginnen.

Ansonsten hat sich die folgende Vorgehensweise als nützlich erwiesen.

Schritt 1

Wir ziehen alle (!) Eingangskabel vom Verstärker ab und lassen nur noch das Strom- und die Lautsprecherkabel angeschlossen.
Brummt es dann, gibt es die folgenden möglichen Ursachen:

  • Der Verstärker ist defekt.
  • Es gibt Einstreuungen in den Verstärker
  • Es gibt Einstreuungen in das Stromnetz, die der Verstärker wiedergibt.
  • Es gibt Einstreuungen in die Lautsprecherkabel

Brummt es nicht, gehen wir über zu Schritt 2

Nun schließen wir das erste Gerät wieder am Verstärker an. Sollten wir noch einen Plattenspieler betreiben, dann beginnen wir natürlich mit ihm. Ansonsten nehmen wir irgend eine Komponente.

Brummt es, haben wir den Verursacher auf Anhieb gefunden.
Nun gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Das angeschlossene Gerät ist defekt oder es ist von Einstreuungen betroffen
  • Das Kabel des angeschlossenen Gerätes ist defekt oder ist von Einstreuungen betroffen
  • Die Eingangsbuchse des Verstärkers ist defekt (anderen Eingang nehmen)
  • Der Eingang am Verstärker ist defekt (anderen Eingang nehmen)
  • Dieses Quellgerät erzeugt im Zusammenspiel mit dem Verstärker eine Brummschleife

Brummt es nicht, ziehen wir die Cinchkabel von diesem Gerät wieder ab und schließen das zweite Gerät am Verstärker an. So machen wir weiter, bis wir alle unsere Quellgeräte jeweils einzeln am Verstärker getestet haben. Brummt es irgendwann, haben wir den Verursacher gefunden, brummt es nie, erzeugt wohl eher die Kombination unserer Geräte das Brummen. Unter General-Verdacht stehen da jetzt zunächst alle Geräte mit Antennenanschluss. (Tuner, TV, Video …)
Um den Verursacher unter diesen Bedingungen zu finden, kehren wir die Versuchsreihe um und schließen nun zunächst alle Geräte wieder am Verstärker an. Brummt es jetzt (seltsamerweise) nicht, können wir davon ausgehen, dass einfach irgendein Kabel nicht richtig in der Buchse gesteckt hat oder es in einem Kabel einen Wackelkontakt gibt.
Brummt es jetzt wieder, dann vertragen sich hier zwei Geräte nicht miteinander.  Erdungstechnisch gesehen.  🙂

Deshalb ziehen wir jetzt der Reihe nach jedes Gerät wieder einzeln vom Verstärker ab. Brummt es weiter, schließen wir es wieder an und fahren mit dem nächsten Gerät fort, bis das Brummen verschwindet. Irgendwann werden wir also einen Verursacher gefunden haben.
Dieses Gerät sorgt dafür, dass es eine Erdungsschleife gibt.
Möglicherweise ist es defekt – vielleicht stimmt aber auch was mit dem Kabel nicht. Bleibt das Brummen auch mit einem anderen Kabel – liegt es wohl mehr am Gerät, was wir dann in einer Werkstatt prüfen lassen sollten.

Bitte nicht die Massekontakte am Schukostecker abkleben!!

Es ist eine beliebte Notlösung, bei Brummproblemen einfach die Massekontakte des Schukosteckers mit Isolierband abzukleben. Tatsächlich wird auch immer mal wieder das Brummen genau dadurch beseitigt. Bedenken Sie aber bitte, dass die Sicherheit des Gerätes – und die Ihre !!) – nicht mehr gewährleistet ist.
Irgendwas muss ja das Brummen verursachen.
Möglicherweise besteht irgendwo ein Kontakt zwischen der Masse (Gerätegehäuse) und einem Kanal – im schlimmsten Fall sogar zu einem spannungsführenden Bauteil.
Eine moderne Elektroinstallation kann darauf reagieren und den Fehlerstrom-Schutzschalter im Hauptverteiler auslösen (FI). Sind aber die Schutzkontaktstifte abgeklebt, ist dieser Schutz nicht mehr vorhanden.
Also unterlassen Sie das lieber, wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist.

Fazit:
Ich hoffe, ich konnte die Frage: „Was tun, wenn es im Lautsprecher brummt?“ hinreichend beantworten und Ihnen Anhaltspunkte dafür geben, wo Sie mit der Suche nach einem Verursacher beginnen können.

Hinweis:
Normalerweise reicht es zum Verbinden oder Trennen der Cinchkabel aus, die Lautstärke am Verstärker ganz herunter zu regeln. Wir müssen uns hier aber vor Augen führen, dass wir möglicherweise einen technischen Defekt suchen. Deshalb geben wir uns nicht damit zufrieden, sondern schalten zumindest auch noch den Verstärker auf einen anderen Eingang. Es kann aber auch keine schlechte Idee  sein, den Verstärker beim Umstecken ganz auszuschalten.

MQA- doch nicht das Klangparadies

MQA- doch nicht das Klangparadies

MQA, doch nicht das Klangparadies

MQA, doch nicht das Klangparadies

“Jetzt müsste man Mäuschen spielen dürfen …”

Es bewegt sich gerade sehr viel rund um das Thema MQA  — leider hinter verschlossenen Türen.

Der Schock der Woche:

Die Brüder Frank und Lothar Kerestedjian aus Berlin haben die Tore in ihrem Portal highresaudio.com für MQA erst einmal wieder geschlossen. Das öffentliche Statement hierzu wurde allerdings nach kurzer Zeit wieder von der Seite genommen.
Nun können wir Mutmaßungen anstellen und dabei unserer Phantasie freien Lauf lassen.
Kurzzeitig war zu lesen, dass man die Qualität einer MQA-Datei bei highresaudio.com subjektiv als „nicht besser“, ja sogar als „schlechter“ bewertet, dass MQA nicht verlustfrei arbeitet und noch dazu jede Möglichkeit fehlt, MQA zu messen oder überhaupt auch nur zu belegen.

highresaudio.com führt seit jeher umfangreiche Messungen durch, um weder irgendwelche Mogelpackungen einzukaufen, noch an seine Kunden weiter zu reichen.
Da war es nur eine logische Folge, dass man keine MQA-Dateien anbieten will, die vielleicht gar keine MQA-Dateien sind. Zumal das ja auch unter Umständen erhebliche rechtliche und damit finanzielle Folgen nach sich ziehen könnte.

Dennoch, die Entscheidung bei highresaudio.com gegen MQA ist schon ein heftiger Tritt zwischen die Beine des Unternehmens.
Allerdings kann man auch das Auftreten von MQA derzeit nur als ziemlich provokant und fast schon überheblich bezeichnen.

Hier mal eine Metapher, um das zu erläutern:
Seit der „Erfindung“ von digitalen Sensoren für Fotokameras werden diese fortlaufend verbessert.
MQA stellt sich nun her und behauptet im übertragenen Sinn:  „Alle bisherigen Sensoren arbeiten fehlerhaft! Aber durch unser MQA-Verfahren erhalten wir zum ersten mal natürlich wirkende Bilder!
Und das erreicht man bei der kamerainternen Umwandlung vom RAW-Format zum JPEG.
Das allerdings funktioniert nur mit neuen Sensoren.
Nämlich solchen, die eine MQA-Lizenz besitzen.
Und deshalb kann man das Wandeln auch nicht mehr länger Lightroom und Co. erlauben!
Es sei denn, die erwerben die MQA-Lizenzen und sind auf Computern installiert, deren Prozessoren und Chips allesamt eine MQA-Lizenz besitzen.
Eine 100,- €-Einsteiger-Kamera mit MQA liefert laut MQA ab sofort bessere Bilder als das Profi-Flaggschiff ohne MQA!
Na, da ist es ja nur gut, dass man das Profi-Flaggschiff ganz bestimmt auch bald in der MQA-Version kaufen kann.
Damit auch deren Bilder dann “natürlicher” aussehen.

MQA = Des Kaisers neue Kleider?

Wieder zurück in der HiFi-Welt heißt das, dass sich weder die Auflösung noch die Abtastrate durch MQA verbessern. Alles, was man uns verrät ist, dass man bei MQA eine andere Filtereinstellung wählt.
Eine Einstellung, die die bisherigen Wandler-Chips angeblich überhaupt nicht beherrschen, weshalb man neue braucht.

Daran melden einige Fachleute arge Zweifel an.

Genau deshalb fordern sie, dass man bei MQA jetzt mal endlich die Dollarzeichen aus den Augen nimmt und stattdessen den Chip- und Geräteherstellern diese Filtereinstellung offen legen soll, damit diese dann neben „Präzise“, „Sanft“ oder „Balance“ zukünftig eben auch die anwählbare Einstellung „MQA“ integrieren können. Um so dem Besitzer selbst die Entscheidung zu überlassen, ob er es als besser oder schlechter empfindet und nutzen will oder nicht.

Ob das so technisch möglich wäre – vermag ich nicht zu sagen.
Ich weiß nur, dass es aus meiner Sicht eine faire Vorgehensweise wäre.

Aber MQA verweigert ja sogar Herstellern die Lizenz, die eine MQA-De-Kodierung im Streaming-Client vornehmen, wodurch dann jeder x-beliebige DAC die MQA-Dateien wandeln und wiedergeben könnte. (siehe:  http://support.auralic.com/hc/de/articles/222512427-Wird-AURALiC-in-Zukunft-MQA-unterstützen- )
Heißt das nicht einfach, dass jeder (!!!) auf dem Markt befindliche DAC MQA-Dateien wandeln kann, wenn man ihm nur vorweg einen MQA-Dekodierer spendiert?
Diese Möglichkeit aber durch Lizenz-Verweigerung zu verhindern kann doch nur einen einzigen Zweck verfolgen:
Man will Geld verdienen und allein deshalb die Verbraucher dazu zwingen, sich neue Geräte kaufen zu müssen, die sie sich tatsächlich überhaupt nicht kaufen müssten.
Und das ist ja auch das stärkste Argument, mit dem man die Geräte-Hersteller auf seine Seite holen will:  Geld!  Viel Geld!
Selbst die HiFi-Redaktionen dieser Welt stellen sich ja schon auf eine Unmenge neuer Tests ein und sind ihrerseits natürlich ebenfalls von MQA begeistert. Jedenfalls die Redaktionen, die  kommerziell ausgerichtet sind.

Einfach auf MQA upgraden?

Viele Gerätehersteller setzen schon lange auf eine Upgrade-Fähigkeit ihrer Hardware. Neue Filtereinstellungen wären also ohne Neukauf und ohne ein aktives Eingreifen „automatisch über Nacht“ zu integrieren. Doch mit MQA geht das angeblich nicht! Man braucht zwingend neue Hardware. Sowohl im Tonstudio als auch zuhause.

So eine – mit MQA-LED!

Erst wenn sie leuchtet – ist Weihnach – äh Quatsch – hören wir Musik in Vollendung.
Alle Entscheidungen der Musik-Industrie und Hardware-Hersteller beruhen – das vermute ich –  auf der Angst, einen wichtigen Zeitpunkt und eine riesige Chance zu verpassen. Man integriert deshalb vorsichtshalber MQA und man will diese LED – aber man lehnt sich andererseits irgendwie auffallend wenig für MQA aus dem Fenster.

Ist das so wie das Gebet eines Ungläubigen im Sterbebett?
„… kann ja nicht schaden!“?

Aber will der Markt MQA überhaupt?

Wollen wir es?
Spätestens wenn wir uns mal mit Schätzungen befassen, muss man sich fragen, was denn eigentlich wirklich hinter MQA stecken könnte.
Ich sage jetzt einfach mal (vielleicht kennt ja jemand die echten Zahlen), dass 80% der Verbraucher in Europa mit MP3 gut zufrieden sind und nicht einmal ein Interesse an HighResAudio haben. Spotify und Co. machen ihre Arbeit gut und es macht Spaß damit Musik zu hören.
Von den restlichen 20% lehnen derzeit noch etwa 18% alles ab, was irgendwie mit Computer, Internet, Download oder Portalen zu tun hat. Man setzt nach wie vor auf die CD oder die LP – basta.
Bleiben 2%, die sich gerade mit dem Thema Streaming von HighResAudio-Dateien auseinander setzen oder bereits solche Geräte gekauft haben.
Und selbst wenn wir jetzt einmal davon ausgehen, dass alle (!!) Besitzer von Streaming-Komponenten sofort auf MQA umsteigen, sobald sie einmal hören konnten, dass es wirklich besser ist, dann reden wir immer noch von lediglich 2% des Marktes!
Und ich werde dreist und verdreifache diese Zahl nun einfach mal – lande damit also bei 6%.

Ohne jemals zu irgendeinem Weltkonzern gehört zu haben, kann ich doch vermuten, dass ein Manager, der für diese 6% große Beträge in die Hand nimmt und sich dabei auch noch von anderen abhängig macht, wohl morgen schon auf dem Arbeitsmarkt zu haben sein wird, oder?.
Also entweder haben Firmen wie Warner und Universal das MQA-Format zum „Anfüttern“ geschenkt bekommen, oder die wissen etwas, was wir noch nicht wissen.
Denn wie man es auch betrachtet – MQA ist nur dann kommerziell interessant, wenn man damit „in die Breite gehen“ kann. Die größte Überzeugungsarbeit dürfte dabei wohl diese „doofe“ (Entschuldigung) MQA-LED übernehmen müssen.
Mit der kann der Käufer wunderbar seinem Schwager signalisieren: “Jetzt wird es gleich richtig gut! Und mit Deinen Geräten ohne MQA-LED bist Du aber mal so richtig von gestern!”

So eine MQA-LED zieht „in der Breite“ ganz sicher. Und schon bald wird es sie vermutlich aus Fernost für alle Geräte nachzukaufen geben.

Nur eines passt dabei überhaupt nicht:

Diese „Breite“ hört MP3 und nicht HighResAudio!
Und die „Breite“ hört schon keinen Unterschied zwischen MP3 und CD!
Wie will man diesen Kunden denn ein angeblich noch besseres Format verkaufen als HighResAudio?

Nein, so wird das ganz bestimmt nichts mit der „Breite“ als Zielgruppe!

Der Hammer wäre deshalb, gäbe es MQA auch für MP3 und damit auch für unterwegs!

Eine MQA-MP3, die angeblich besser klingt als eine 24 Bit/192KHz-HighResAudio-Aufnahme! Geil!
Eine „Masterband-MQA-MP3“, bei der die MQA-LED an unserem Smartphone so hell leuchtet, dass alle anderen in der U-Bahn sie sehen können!
Zugegeben – das wäre wirklich etwas für die „Breite“ und das Weihnachtsgeschäft 2017 könnte kommen!

Uhps – hab ich MQA da gerade etwas vorweg genommen?
Oder auf eine Idee gebracht?
Wir werden es sehen.

Meine derzeitige Empfehlung zu MQA?

Nun, um es mit Anke Engelke zu halten:  „Aufpassen!“ 🙂

Aber – wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es sicherlich, dass es mit MQA irgendwie doch funktionieren würde. Aus einem ganz einfachen Grund:

Zurzeit streamen wir zuhause in CD-Qualität (16 Bit, 44,1KHz). Schöner wäre es, wenn wir jede (!) Aufnahme in der besten zur Verfügung stehenden Qualität, also eben auch als 24Bit/192KHz streamen könnten, oder?
Alle Titel – und nicht nur die, die wir „gekauft“ haben.

Kaufen und Downloaden ist von gestern. Wir wollen streamen!

Und wenn mir da jetzt jemand sagen würde, dass die Datenmengen dafür zu groß wären und MQA hier helfen könnte – und dass dann auch alles wirklich besser klingen würde – und man so eine MQA-Datei auch testen könnte, damit man uns nicht anschmieren kann – und wenn sich MQA damit zufrieden geben würde, an so kleinen Dekodierern als Zusatzgeräte zu meiner bestehenden Hardware zu verdienen – ich also meinen Gerätepark behalten darf – dann wäre MQA durchaus auch etwas für mich.

Ja ja – ich hör ja schon auf zu träumen.

MQA, das Klangparadies?

MQA, das Klangparadies?

MQA – das Klang-Paradies?

MQA – das Klang-Paradies?

MQA …
… steht dieses Kürzel für den endgültigen Einzug ins Klang-Paradies?

Was steckt eigentlich hinter „Master Quality Authenticated“, kurz MQA?

Die Macher hinter MQA stellen nicht mehr und nicht weniger als die unglaubliche Behauptung auf, dass alle bisherigen A/D- (analog zu digital) als auch D/A- (digital zu analog) -Wandler Fehler im Bereich der Filterung gemacht haben und immer noch machen. Auch die, die im Tonstudio eingesetzt werden! Und deshalb gibt es bisher keine digitale Musik, die “natürlich” klingt!

Jeder Musiktitel, den wir in irgendeinem digitalen Format besitzen oder streamen, ob selbst gerippt oder gekauft, ja selbst die Masterbänder in den Tonstudios – sie alle (!!!) sind fehlerbehaftet und klingen nicht so natürlich wie sie mit MQA klingen könnten.
Keine einzige CD, keine SACD, nicht einmal ein Original-Masterband und nichts, was wir an digitalen Musikdateien auf einer Festplatte oder einem USB-Stick gespeichert haben – ist fehlerfrei. So MQA.

So – das müssen wir jetzt erst einmal sacken lassen, oder?

Wer jetzt das Gefühl hat, in eine tiefe Jauchegrube geschubst worden zu sein, der sollte nach oben sehen, denn es wird reichlich Gülle nachgekippt!
Nicht nur unsere allerbesten Musikdateien taugen auf einmal nichts mehr – auch unsere Hardware ist ab sofort untauglich!
Egal welche und zu welchem Preis! Keine einzige Hardware ist frei von Fehlern.

Funktionieren tut sie zum Glück aber selbst mit MQA-Daten immer noch.
MQA „tarnt“ sich nämlich – kommt im Bauche des trojanischen Pferdes namens FLAC, ALAC oder wie auch immer daher und wartet auf seinen Einsatz.
Alles was wir hören, ist dieses bisherige, fehlerbehaftete Format.

Aber warten wir es nur ab, es wird spannend!

Es ist ja gar nicht so, dass uns MQA in die Jauchegrube schubst und uns da drin ersaufen lässt. MQA hilft uns ja auch wieder heraus! Duscht uns und führt uns in ein SPA, wo wir so rundherum verwöhnt werden.
Gegen kleines Entgelt natürlich.

Wir brauchen uns nämlich nur noch neue Hardware zu kaufen, die das MQA-Logo trägt und alles ist wieder gut!

Und damit wir auch erkennen können, wie gut wir jetzt gerade hören (vielleicht wird es ja welche geben, die den Unterschied nicht von alleine wahrnehmen) bringt eine MQA-Datei die MQA-LED auf unserer Hardware zum Leuchten – genau wie unsere Augen!
Und unsere Ohren vermutlich auch.

Ohne so eine leuchtende MQA-LED ist unsere Hardware natürlich nicht in der Lage, die MQA-Qualität aus unseren FLACs oder ALACs heraus zu holen.
Aber Weihnachten ist ja nicht mehr weit – und dann können ja auch wir endlich „aufrüsten“, oder?
… und dann klingt unser 300,-Euro-Wandler mit der leuchtenden MQA-LED viel besser als der von unserem Schwager. Der war nämlich noch so doof und hat sich für 5.000,- € einen DAC ohne MQA gekauft.

So – genug Sarkasmus – was ist jetzt wirklich dran, an dieser MQA-Geschichte?

Antwort:  Ich weiß es nicht.
Ich halte es für durchaus denkbar, dass die Musik besser klingt als vorher.

Die Logik lässt mich allerdings die Frage aufstellen, wie viele findige Programmierköpfe es auf der Welt wohl gerade geben mag, die sich die Entwicklung um diesen MQA-Hype ganz genau ansehen, um im Erfolgsfall mit einem noch viel besseren Digitalfilter auf den Markt zu kommen?
Vielleicht einem individualisierbaren Filter, bei dem wir also selber einstellen können, was uns besser gefällt? Mal so – mal so.

Und ich frage mich, ob MQA nicht irgendwie die Nachfolge von Dolby antreten wird.
Mit dem Wissen, dass ein korrekt aufgebautes Rauschunterdrückungs-Modul nach Dolby gut und gerne seine 500,- DM gekostet hat, musste man sich doch damals fragen, wie es Bandgeräte geben konnte, die weniger als 500,- DM gekostet haben, aber dennoch das Dolby-Logo trugen!?

Klingt also die Musik demnächst über einen 300,- € MQA-Wandler deutlich besser als über einen 5.000,-€-Wandler, der MQA nicht beherrscht? Oder gleichen sich hier die Schwächen auf beiden Waagschalen gegenseitig aus?

Fragen, auf die wir sicher noch Antworten erhalten werden.

Doch es regt sich nicht nur Interesse, sondern auch Widerstand.
Allen voran der Hersteller Linn hat jetzt einen Bericht veröffentlicht, in dem behauptet wird, dass MQA schlecht für die Musik ist.
Angeprangert werden dabei nicht die technischen Vorgänge, die hinter MQA stecken, sondern das Geschäftsmodell.

Angeblich hat MQA bereits alle wichtigen Chip-Hersteller mit im Boot, denn ohne diese Wandler-Chips können wir Musik weder digitalisieren noch ins analoge Format zurückverwandeln.
Ich frage mich, ob dann in Zukunft ausschließlich mqa-fähige Wandler-Chips produziert werden, oder ob man die Chips parallel anbieten wird.
Tatsache ist wohl, dass MQA hier an jedem mqa-fähigen Chip verdienen wird.
Und diese Kosten geben die Hersteller natürlich an die Gerätehersteller weiter.
Die tragen sie aber auch nicht selber.

Merken Sie was?

Ein Tonstudio, das an diesem MQA-Hype teilhaben will …
ein Label, …
ein Musik-Portal, …
ein Geräte-Hersteller, …
ein Verbraucher,  …
und noch viele Beteiligte mehr …

… alle sollen mit ins MQA-Boot gezogen werden.

Die einen, um trocken zu sitzen, die anderen, um zu rudern.

Was mein Bericht mit der tatsächlichen Qualität einer mqa-behandelten Musikdatei zu tun haben soll?

Nichts – gar nichts!

Nichts von dem, was ich da gerade geschrieben habe, hat irgend etwas damit zu tun, wie gut die Musik mit MQA klingt oder vielleicht auch nicht.
Ich kann nur die Sorgen, die Linn im Netz geschildert hat, die Michael Holzinger von sempre-audio.at aufgegriffen und weiter ausgeführt hat, die kann ich teilen.
Ich bin zu alt, um noch einmal 30 Jahre unter einer Qualitätslüge leiden zu können.
Und ich möchte es auch nicht.
Deshalb möchte ich, dass Sie MQA hinterfragen, bevor Sie investieren.

Ich sehe uns alle vor einem großen Fragezeichen stehen.

Wenn das mit MQA gut geht …

dann könnten die Gates, Jobs und Zuckerbergs dieser Erde glatt vor Neid erstarren und wir Musikliebhaber werden tatsächlich Musik in noch besserer Qualität hören, als wir es bisher konnten.

Wenn das mit MQA nicht gut geht …

dann wird das dem Markt mit hochwertigen HiFi-Komponenten einen Tiefschlag verpassen.
Wer sich jetzt von MQA locken lässt, seine Hardware austauscht und seine Musik zum dritten mal neu kauft und dann enttäuscht wird, entweder, weil er den Zugewinn gar nicht wahrnimmt, oder weil er in ein paar Jahren von einem neuen Verfahren hört, das dann angeblich die Fehler von MQA gnadenlos ausmerzen kann; wofür er aber wieder neue Hardware braucht und seine Musik zum vierten mal neu kaufen muss, dem wird wohl irgendwann der Mittelfinger jucken.

Wird es gut gehen?
Was meinen Sie?

Anschuldigungen, die aus dem Bauch heraus getätigt werden;
der Neid auf eine tolle Geschäftsidee, Konkurrenzkämpfe,
Kaufmüdigkeit oder allgemeines Desinteresse …
… sind kein Beleg dafür, das MQA nicht funktionieren kann.

Die Angst der Musik-, Bauteile und Hardware-Produzenten,
möglicherweise nicht oder viel zu spät in einen D-Zug einzusteigen;
die großen Namen derer, die sich bereits für MQA entschieden haben
und all die unzähligen suggestiven Lobeshymnen …
… sind aber auch kein Beleg dafür, dass MQA funktionieren muss.

Was bleibt, ist die Befürchtung, dass es nicht wir Verbraucher sein werden, die diese Entscheidung treffen, sondern es wird mal wieder die Musik-Industrie sein.
So wie damals bei der CD.
Denn wenn es nur noch mqa-kodierte Aufnahmen zu kaufen gibt, dann bezahlen wir alle dafür. Ob wir das mit unserer Hardware dann nutzen können oder nicht. Wir bezahlen es.

Deshalb bin ich froh darüber, wenn es Menschen gibt, die nicht einfach mit dem Strom schwimmen, sondern die auch mal auf die andere Seite der Medaille hinweisen.
Danke Linn und danke Michael Holzinger.

Die drahtlosen Verbindungen des Auralic Altair

Die drahtlosen Verbindungen des Auralic Altair

Die drahtlosen Verbindungen des Auralic Altair

Die drahtlosen Verbindungen des Auralic Altair

Hinweis:
Bluetooth ist ein geschütztes Markenzeichen von Bluetooth SIG, Inc.
AirPlay® , iPAD und iPOD sind geschützte Markenzeichen von  Apple Inc.
Songcast ist eine Open-Source Software von oss.linn.co.uk
Roon ist ein geschütztes Markenzeichen von Roon Labs LLC a New York Limited Liability Company

In diesem Bericht geht es um die Nutzung der „drahtlosen“ Schnittstellen eines Auralic Altair.
(Der Mini verfügt über eine eingeschränkte Konnektivität)

Wichtiger Hinweis!
Um die drahtlosen Verbindungen verwenden zu können, muss sich der Altair zwingend im Streaming-Betrieb befinden.
Sollten Sie ihn soeben im reinen DAC-Betrieb als Wandler für eine digitale Quelle verwenden, sind alle Streaming-Module heruntergefahren. Das geschieht, um den DAC nicht bei seiner Arbeit zu stören und somit die Voraussetzungen für einen bestmöglichen Klang zu schaffen.
In dieser Betriebsart stehen aber trotz einer möglicherweise korrekten Konfiguration die drahtlosen Verbindungen nicht zur Verfügung.

Auralic Display Streamingbetrieb

Auralic Display Streamingbetrieb

Am einfachsten drücken Sie dafür auf der Fernbedienung die Taste „iPOD“ – damit starten Sie den Streaming-Betrieb und die Module für die drahtlosen Verbindungsarten. Bis der Altair den Streaming-Betrieb wieder „hochgefahren“ hat, kann bis zu einer Minute vergehen. Sie erkennen die Bereitschaft des Altair an der Anzeige im Display. (siehe Grafik links)

Bluetooth wireless technology

(Schulnote Klang: 3 bei gutem Quellmaterial)
Wichtig zu wissen:
Für die Bluetooth-Übertragung wird das Audiomaterial (falls erforderlich) komprimiert und entspricht danach etwa der Qualität einer MP3-Datei.
Der Empfang und die erforderliche Wandlung/Komprimierung der Original-Tonsignale in das Bluetooth-Format erfolgt durch das eingesetzte mobile Gerät (Sender). Der Altair (Empfänger) gibt also lediglich die Musikqualität wieder, die er vom Sender geliefert bekommt und kann sie in dieser Betriebsart nicht verbessern.

Herstellung der Bluetooth-Verbindung

Hierzu ist sicher zu stellen, dass im Konfigurationsmenü des Altair der Schalter „Bluetooth“ auf „on“ steht.
Der Bluetooth-Betrieb ist nicht auf IOS-Geräte beschränkt! Sie können also jeden beliebigen Bluetooth-Sender mit dem Altair verbinden. Hierzu gehen Sie in das Konfigurationsmenü Ihres mobilen Gerätes und stellen die Bluetooth-Verbindung zum Altair her. Befolgen Sie hierzu bitte die Anleitung des Geräteherstellers.
Sobald Ihr Gerät Ihnen den Status „verbunden“ anzeigt, dient Ihre Stereoanlage nun als Lautsprecher für alle Tonsignale, die Ihr Mobile-Device ausgibt. Sie können sowohl Musik aus den unterschiedlichen Portalen streamen als auch den Ton Ihrer Videos  über den Altair an Ihre HiFi-Anlage ausgeben.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Empfehlung:
Senden Sie Bild und Ton an einen Bluetooth-Empfänger (Set-Top-Box …) und verbinden Sie dieses Gerät zur Tonübertragung per Kabel (XLR, Coax, Toslink, USB)  mit dem Altair (für den Ton) und parallel dazu mit einem zweiten Kabel (z.B. HDMI) mit dem TV (fürs Bild).

Parallele drahtlose Übertragungen von Bild und Ton sind möglich, führen aber zu Verzögerungen. (Versatz der Mundbewegungen)

 

Airplay

(Schulnote Klang: 2 bei gutem Quellmaterial)

Format:  16Bit 44,1 KHz, höhere Auflösungen werden gesampelt.
Clock;  Es wird die Clock des Senders (z.B. iPAD, PC/MAC) verwendet.

Über Airplay übertragene Musikdateien sind in etwa mit der Wiedergabequalität einer CompactDisc zu vergleichen.

Wichtig zu wissen.
Der Empfang und die Wandlung der Original-Tonsignale in das Airplay-Format erfolgt durch das eingesetzte mobile Gerät (Sender). Möglicherweise steht die Musikwiedergabe im Airplay-Betrieb der Klangqualität im Auralic-Streaming-Betrieb um einiges nach.

Herstellung der Airplay-Verbindung

Zunächst ist sicher zu stellen, dass im Konfigurationsmenü des Altair der Schalter „Airplay“ auf „on“ steht.

Kontroll-Zentrum

Kontroll-Zentrum (rechtes Feld “Sie hören”)

An Ihrem iPAD wischen Sie nun vom unteren Displayrand das “Kontroll-Zentrum“  ins Display und schieben Sie das Menü ganz nach links, sodass Sie am rechten Bildschirmrand zum Bedienungsfeld „Sie hören“ gelangen. Hier finden Sie alle airplayfähigen Geräte aufgelistet. Tippen Sie dort den Namen Ihres Altairs an, warten Sie, bis die Verbindung aufgebaut ist und danach können Sie den Altair als Ihre Airplay-Brücke verwenden.

 

Sie können nun sowohl Musik aus den unterschiedlichen Portalen streamen, als auch den Ton Ihrer Videos  über den Altair an Ihre HiFi-Anlage ausgeben.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Empfehlung:
Senden Sie Bild und Ton an einen Airplay-Empfänger (Set-Top-Box …) und verbinden Sie dieses Gerät zur Tonübertragung per Kabel (XLR, Coax, Toslink, USB)  mit dem Altair (für den Ton) und parallel dazu mit einem zweiten Kabel (z.B. HDMI) mit dem TV (fürs Bild).

Parallele drahtlose Übertragungen von Bild und Ton sind möglich, führen aber zu Verzögerungen. (Versatz der Mundbewegungen)

 

Songcast (Linn)

(Schulnote Klang: 2 bei gutem Quellmaterial)

Format:  Max. 16Bit 44,1 KHz, höhere Auflösungen werden gesampelt.
Hinweis: Songcast selbst kann bis zu 24Bit/192KHz übertragen – die Betriebssysteme der PC/MAC limitieren derzeit noch das Format.
Clock;  Es wird die Clock des Senders (PC/MAC) verwendet und mit der des Empfängers synchronisiert.

Die Nutzung von Songcast setzt eine entsprechende Installation und Konfiguration der Software auf Ihrem PC/MAC voraus.
Eine Anleitung hierzu finden Sie unter:

http://support.auralic.com/hc/de/articles/206084348-Songcast-mit-Ihrem-Lightning-Gerät-nutzen
oder hier:
http://oss.linn.co.uk/trac/wiki/Songcast_4_2_DavaarManual

Songcast bringt Ihren PC/MAC dazu, seine Audiosignale nicht an die interne Soundkarte auszugeben, sondern über das Heimnetz den zur Verfügung stehenden Songcast-Empängern zuzustellen.
Hierdurch werden alle interne Sound-Bausteine in Ihrem PC/MAC übergangen und die für den Klang wichtigen Aufgaben an den Auralic Altair übertragen.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Über Songcast können nach meinem Kenntnisstand keine Bildinformationen übertragen werden.
Parallele drahtlose Übertragungen von Bild und Ton (über Bluetooth oder Airplay) sind möglich, führen aber zu Verzögerungen. (Versatz der Mundbewegungen)

Roon Advanced Audio Transport (RAAT)

(Schulnote Klang: 1 bei gutem Quellmaterial)
Format:  Max. 32Bit/ 192KHz, Mehrkanal.
Clock;  Es wird die Clock des Empfängers verwendet.

Die Nutzung der Roon-Software setzt eine kostenpflichtige Lizenzierung und die Installation der Server-Software (Core) auf einem leistungsfähigen PC/MAC oder einem geeigneten NAS voraus.  Die Server-Software muss den Geräten im Heimnetz jederzeit zur Verfügung stehen. Wird der PC/MAC von Ihnen nicht verwendet, muss er dennoch eingeschaltet und im Netz verfügbar sein.
Diese Aussage prädestiniert wohl eher einen NAS für diese Aufgabe, denn dieser steht uns ja in der Regel bereits aus anderen Gründen permanent zur Verfügung.
Als Musik-Quelle ist Roon aktuell auf Tidal und auf lokal gespeicherte Musiksammlungen begrenzt.

Parallelübertragung von Bild und Ton:

Über RAAT können nach meinem Kenntnisstand keine Bildinformationen übertragen werden.

Da Roon derzeit seine Musiksignale lediglich aus Tidal-Audio und aus lokalen Musik-Bibliotheken beziehen kann, eignet sich Roon nicht für eine parallele Bild- und Ton-Übertragung.

Auralic Lightning DS Anleitung

Auralic Lightning DS Anleitung

Auralic Lightning DS Anleitung

Auralic Lightning DS Anleitung

Never read the fu…ng manual?

Ja – ich weiß, es gibt nicht viele Dinge, die noch weniger Spaß machen, als eine Bedienungsanleitung lesen zu müssen. Aber ich verspreche Ihnen, dass ich mir sehr viel Mühe damit gemacht habe, diese hier “unterhaltsam” zu gestalten.
Natürlich – es bleibt eine Bedienungsanleitung. Sorry!

Auralic Lightning DS

 

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