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7590

Welcher Router klingt am besten?

Welcher Router klingt am besten?

Welcher Router klingt am besten?

Oder:  Die spinnen, die Römer!

„Jetzt übertreiben Sie es aber wirklich!“ … so liegt es einem auf der Zunge, wenn man ein paar Leuten zuhört, die sich nicht etwa über Kabel, Stecker oder Gerätesicherungen unterhalten, sondern über den Klang von DSL- und LTE-Routern.
Was so wörtlich ja auch gar nicht genommen werden darf.

 

Fritz!Box

Fritz!Box

 

Im ersten Schritt konfrontierte man mich vor fast zwei Jahren immer mal wieder mit der Behauptung, ich müsste unbedingt meine Fritz!box 7490 an ein gutes Netzteil anschließen, sonst könnte das Klangergebnis beim Streaming überhaupt nicht zufriedenstellend sein.
Etwa 9 Monate lang habe ich diese Aussagen mit „Ja, ja!“ erwidert. Dann schickte mir Robert Ross ein Keces-Netzteil  mit zwei Ausgängen zu. An den einen Ausgang habe ich einen Auralic Mini angeschlossen und an den zweiten eben die besagte 7490 von AVM, also die Fritz!Box.

Danach bin ich dann in den Keller gegangen, habe die Tür geschlossen und laut gerufen: „Und man hört es doch!“.

Nun gut – zunächst habe ich nicht viel Trara darum gemacht, aber dann kamen doch immer mehr Kunden auf mich zu und fragten nach audiophilen Netzteilen für ihre Fritz!box.
Heute gehören diese Netzteile mit zu den am meisten gefragten Artikeln bei uns.

Gezwungenermaßen hatte ich jetzt aber in den letzten Monaten mehr als es mir lieb war mit verschiedenen DSL-Routern zu tun.

„Wolfgang, es geht nicht mehr. Mein iPAD verliert dauernd den Kontakt. So macht das keinen Spaß!“.

Ich habe die (meist vom Provider mitgelieferten) Router der Kunden konfiguriert, erweitert, gedrosselt, spezialisiert und wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Nichts half. Mist bleibt Mist – möchte man da sagen.

Und damit meine ich vor allem diese Speedports der Telekom, mit denen ich mich selber bereits zwei Jahre lang herumgeschlagen hatte. Die Türfreisprecheinrichtung funktionierte nicht mehr, die Alarmanlage funktionierte nicht mehr und das Telefonieren sowieso nicht. Irgendwann teilte mir ein Telekom-Techniker mit:  „Herr Saul, ich sage Ihnen jetzt mal was. So lange Sie mit diesem Teil von der Telekom experimentieren, werden Sie keine Ruhe finden. Kaufen Sie sich eine Fritzbox und alles wird gut!“.

Nachdem ich meine erstaunten Augen wieder bewegen konnte, setzte ich mich an meinen Mac, rief ebay auf und erstand eine gebrauchte 7490 für 89,- € – fand ich klasse.
Angeschlossen, eingerichtet – und alles war gut. Schlagartig.

Am liebsten hätte ich auf diese blöde Speedport-Kiste noch ein paar mal drauf getreten, bevor ich sie wieder zurück geschickt habe.
Zwei Jahre Ärger – nur wegen dieser Mistkiste!

„Wenn eine Fritz!box wirklich meine Probleme beseitigen kann, wechsle ich sofort!“ meinte auch mein Kunde, dem ich von meiner Leidensgeschichte erzählte und ich ergriff die Chance. Sofort kaufte ich mir die neue 7590 und brachte die 7490 probeweise zum Kunden. Der Speedport-Hybrid wurde zum Einwahl-Modem deklassiert – das zumindest scheint er gut zu können – und alles andere übernahm die Fritz!box.
Das ist jetzt 4 Wochen her und alles läuft dort absolut störungsfrei.
„Kann das sein, dass es mit der Fritzbox auch viel besser klingt?“ so hörte ich den Kunden fragen und ich konnte ihm nur sagen, dass er jetzt schon der Dritte sei, der mir das so mitteilen würde.

So sensibilisiert ging ich an die Probleme der anderen Kunden mit immer dem gleichen Ergebnis. Sobald diese “tollen” Router der Provider nur noch Modem spielen dürfen – oder am besten gleich ganz durch eine Fritz!Box ersetzt werden  (geht noch nicht beim Hybrid-Gerät!) – und man damit WLAN, DHCP, DECT usw… der  Fritz!box übergibt, funktioniert es und es klingt auch noch besser.

Einer meiner Kunden, der auch eine 7490 betrieb, holte sich die 7590 dazu und verglich die beiden.
Sein Resümee:
Die 7590 klingt noch deutlich besser als die 7490.
Das hört man auch schon ohne ein besonderes Netzteil einzusetzen, aber wenn man dann z.B. ein SBOOSTER davor hängt, dann ist der Unterschied mehr als deutlich zu hören, da muss man überhaupt nicht lange vergleichen.

 

Was ich mit meinem Bericht hier sagen will ist, dass es sicher Haushalte gibt, wo diese Speedports, Easyboxen und wie sie alle heißen funktionieren, weil sie dort fast nichts zu tun haben.
Wenn sie aber mal das tun sollen, wofür sie auch entwickelt wurden, kann man oftmals nur feststellen, dass sie genau das nicht können.

Ich habe keine Ahnung, ob die Fritz!boxen am besten sind, oder die einzigen sind, die funktionieren oder was auch immer.
Ich bin HiFi-Händler und betreibe keinen IT-Artikel-Shop.

Aber sie funktionieren anscheinend besser als die anderen und zumindest das neue Flaggschiff von AVM klingt beim Streamen auch noch verdammt gut – sogar besser als seine Vorgänger.

Das ist keine absolute Aussage!

Ich habe das weder mit einem Teil von Netgear noch von TP-Link, Zyxel oder irgendwelchen anderen Herstellern gegengeprüft, aber angesichts der weiten Verbreitung und der eklatanten Verbesserung im Vergleich zu den Speedports, kann ich derzeit die neue 7590 jedem empfehlen.
Das gilt sogar, wenn es sich bei dem Speedport um dieses Hybrid-Teil von der Telekom handelt und man den Router nicht durch die Fritz!Box ersetzen, sondern nur erweitern kann. In diesem Fall verbleiben die Zugangsdaten im Speedport-Hybrid und die Fritz!Box wird dahinter geschaltet. Im Speedport schalten wir dann alles aus – bis auf die Einwahl und die Fritz!Box übernimmt unser WLAN.

Vielleicht haben Sie ja ähnliche Erfahrungen sammeln können. Ich würde mich über Ihre Informationen und Rückmeldungen sehr freuen.

Hinweis:
Wie bereits erwähnt kann ich Ihnen leider so eine Fritz!Box nicht verkaufen.

Zur Preisentwicklung:
Derzeit wird die 7590 bei verschiedenen Discountern schon deutlich unter 200,- € angeboten!

Zusatz:
Mir haben jetzt mehrere Kunden mitgeteilt, dass der Klangunterschied zwischen der 7590 und der 7580 fast noch größer sein soll als zur 7490. Wer also wirklich HRA streamen will, der sollte derzeit auf die 7590 wechseln.

37 Kommentare zu „Welcher Router klingt am besten?“

  1. Dirk Hausmann

    Hallo Wolfgang,

    nach einer weiteren Woche als Streaming Novize fiel mir ein Forumsbeitrag in “open end music” ein. Dort ging es um Klang optimierende Einstellungen der Fritzbox.
    Ich habe dies natürlich an meiner 7490 ausprobiert. Es macht nicht die Welt, aber auf jeden Fall ein kleiner weiterer Baustein der zu gutem Klang beim streamen hilft.

    https://www.open-end-music.com/forum/tuning-update-reparatur-und-restauration/tuning/tuning-allgemein/579543-fritzbox-software-einstellungs-klang-tuning

    ganz hilfreich ist der Dropbox Link in Beitrag 8.
    Falls Sie es noch nicht kannten… bin ja mal gespannt.

    Grüße aus dem sonnigen Trier Dirk

    1. Hallo Dirk,
      recht herzlichen Dank für diesen Kommentar. Nein, alle Tipps waren mir noch nicht bekannt. Muss ich unbedingt probieren. Vielleicht folgt dann noch mal ein zusammenfassender Bericht. Nochmals danke und weiterhin viel Spaß beim Musikhören! Wolfgang

    1. Wie soll ich denn etwas erläutern, was niemand versteht? Ich höre es einfach – das reicht mir. Ich verstehe ja auch nicht, wie meine Ibuprofen mal weiß, dass mir der Rücken weh tut und mal das Knie. Auch da halte ich mich einfach an das Ergebnis. Wird es besser – schlucke ich sie eben – würde es nicht besser werden, würde ich sie nicht nehmen. Klingt es mit einem Linearnetzteil besser, verwende ich es. Klingt es nicht besser, kaufe ich mir lieber was anderes für mein schönes Geld. Sich hinzustellen und zu sagen: “Das hilft doch garantiert nicht!” und sich mit den Schmerzen und dem schlechten Klang abzufinden, ist nicht mein Weg. Aber Ihnen bleibt der natürlich offen.
      Wenn Sie Ihre ablehnende Haltung überwinden können, kommen Sie vorbei und ich führe Ihnen den Klangunterschied vor.
      Gruß! Wolfgang

  2. Mathias Dörge

    Hallo
    Leider steht die Fritzbox nicht immer im gleichen Raum.
    Bei mir Anlage im Keller und Box im 1.OG.
    Hier hilft die Powerline 1260 sehr gut. Die Powerline hat noch einen Netzsteckeranschluß mit Filter,hier kann man die Fritzbox einstecken.
    Kann man denn eine 2 Box in den Keller montieren ,da ist ja auch die Zuleitung von der Telekom,
    Von dort aus zur ersten Box für Computer und Co…?

    Eine Anmerkung noch..
    Man macht das High End mit all seinen Geräten und Kabeln…..
    Unter der ” Telefondose“ sind 2 kleine Klingeldrähte angeschlossen ,
    Gibt es da auch bessere Lösungen ?

    Gruß
    Mathias

    1. Hallo Mathias,

      man braucht ja gar keine 2. Fritzbox. Die Fritzbox ist Modem, Router, DHCP-Server, DECT-Station usw. … Das braucht man in einem Haushalt sicherlich nicht doppelt.
      Mein Tipp:
      Das eingehende Telefonkabel bis hinter die Stereoanlage ziehen und dort an eine RJ-45-Dose anschließen (Pol 4 und 5).
      Ein kurzes, aber sehr gutes LAN-Kabel zur Fritzbox ziehen. (audioquest Diamond)
      Ein zweites kurzes, sehr gutes LAN-Kabel zur Streaming-Komponente ziehen.
      Damit ist die High-End-Anlage schon mal bestmöglich versorgt.
      Um nun die weiteren IT-Devices im Haus mit LAN zu versorgen, benutzt man ein einfaches LAN-Kabel oder eine Powerline-Anlage oder einen/mehrere Repeater und einen Switch.
      Sind es sehr viele Komponenten, setzt man einen smarten audiophilen Switch ein. Entweder von SOtM oder von Melco. Lieber nicht diese „gepimpten“ 20,- €-D-Link-Switche. Die verändern zwar den Klang hörbar, aber von besser kann man da nicht immer sprechen. Also unbedingt selber testen und notfalls vom Rückgaberecht Gebrauch machen.
      Klartext: Das Telefonkabel zur Stereoanlage ziehen – da den Router einsetzen.
      Alles andere wird dann mit Hilfsmitteln versorgt.

      P.S.: Und das lineare Netzteil für die Fritzbox nicht vergessen! 🙂

      1. Hallo Wolfgang
        Netzteil kann ich bei euch ordern von Specs.
        Nochmal zu meinem Verständnis.
        Also Telefon Kabel hinter die Anlage
        RJ 45 Dose setzen
        Fritzbox mit AudioQuest 1m an Dose anschließen
        Fritzbox mit AudioQuest 1 m an Auralic Vega G1 anschließen.

        Oder sollte man lieber wie bei Stefan beschrieben von Dir ,die Fritzbox
        mit einem langen RJ45 Kabel an den Vega klemmen , wegen der WLan Strahlung.
        man kann die Box auch in den Nebenraum verbannen (wenn das mit dem Wlan klappt bisschen braucht man wegen DS Lightning), von dort mit den Netzwerkkabeln arbeiten Cat 7 oder so …

        Vielleicht ist das auch zu viel Zirkus und Wlan braucht man ja.
        Bisher habe ich noch keine Störung vom WLan feststellen können

        Gruß
        Mathias

        1. Hallo Mathias,

          die Klangunterschiede, von denen wir hier schreiben, spielen sich in einem Bereich ab, den die meisten Stereoanlagen überhaupt nicht abbilden können, weil „Schwachstellen“ vorhanden sind. Des weiteren muss man auch ein gutes Gehör voraussetzen.

          LAN vs. WLAN?

          WLAN ist klasse. Um eine gute (!) WLAN-Verbindung (bis zu 3m ohne Wand dazwischen) zu toppen, muss man mindestens das audioquest Diamond einsetzen. Da stehen sich Kosten von 750,- € zu 0,- € gegenüber.
          Die Verbesserung durch das Diamond sind aber so gravierend, dass die Verschlechterung durch die WLAN-Einstreuung vernachlässigbar wird.

          1. Mathias Dörge

            Hallo Wolfgang ,
            Bin ein bißchen am rumprobieren…
            Habe mal einen zweiten Wlan-Repeater verbaut (anstatt mit der Powerline in den Keller zu kommen ).
            Der 1750 von AVM kann auch 1 Gibt/s im Lan-Anschluß.
            Von dem Repeater bin ich mit einem AudioQuest 1 m ,in den Auralic gegangen.
            Rein in Bits gedacht ,kommt laut der Oberfläche der Fritz-Box jetzt mehr an als mit der Powerline…
            Wie ist klanglich deine Aussage….
            Klingt so ein Repeater genauso gut ,wie der direkte Anschluß an die Fritzbox ???
            Ich weiß ,man muss das klanglich immer für sich selbst entscheiden…das ist aber eben schnell, mit ein paar Kabel umstecken nicht getan…
            Da kann man vielleicht aus deiner Erfahrung schöpfen.
            Man dann überhaupt der Austausch von dem Netzteil Sinn ?
            Grüsse
            Mathias

          2. Hallo Mathias,
            wenn ein Repeater funktioniert, klingt er nach meiner Erfahrung besser als eine Powerline-Verbindung.
            Aber beides ist ein Notbehelf und eine direkte LAN-Verbindung ist natürlich immer noch besser. Gruß!

          3. Mathias Dörge

            Hallo Wolfgang,
            Ich finde auch ,das es mit wlan besser klingt als mit powerline.
            Irgendwie nicht so digital clean…
            Bin gespannt ,wie es klingt ,wenn ich Kabel verlegt habe ab dem Telekomanschluß .
            Welches Netzteil soll man kaufen bei euch für die Fritzbox.
            Keces P3 oder P 8

          4. Hallo Mathias,
            der Fritzbox reicht ein P3 von der Leistung her allemal. Ich sehe nur, dass immer mehr Geräte angeboten werden, die ein externes Netzteil benötigen. (Switches, Streamer, Roon-Server, Phonoteile …) Die Keces-Geräte gibt es auch mit 2 Ausgängen. Damit kostet es dann nur noch halb so viel. 🙂
            Wenn das P8 für ein einzelnes Gerät preislich akzeptabel ist, dann kann man auch über ein Progressive Audio PSU One für 798,- € nachdenken. Ansonsten eben das P8 für zwei Geräte.

    2. An dieser Stelle könnte ich Erfahrungs-Hilfe brauchen. Auch bei mir steht die 7590 im Keller (mit Linearnetzteil) von dort versorge ich das Haus mit Powerline und habe auch mit den aktuellen Fritz Repeater 3000 eine WLAN Brücke.
      Mein Streamer (Lumin X1) hängt ein einem SotM switch mit clock und ich kann nun wahlweise das zuführende Ethernet Kabel (SotM) an die Powerline 1260 oder den Repeater 3000 anschließen. Powerline klingt gut, Repeater deutlich schlechter.
      Eigentlich hatte ich das Gegenteil erwartet, da ja die WLAN Brücke galvanisch getrennt ist und ich dachte , dass die Powerline mit dem Netzschmutz zu kämpfen hat.
      Hat dazu jemand Erfahrungen? Oder Tipps?

  3. Hallo Wolfgang
    Ein Punkt wurde noch nicht genannt. Jeglicher WLAN Router ist mit einem Sendemast zu vergleichen, und “strahlt” doch spürbar in die umliegenden Kabel. Besonders die angeschlossenen. So bildet sich eine Art Loop, in dem sich der Router selbst stört. Abhilfe schafft hier entweder eine bessere Schirmung, oder die Kabelverlegung im Bereich Router. Dieser strahlt Nierenförmig ab, gut ist, Kabel im “totem Bereich” zu verlegen. Mann kann auch ein geerdetes Metallrohr als Schutz verwenden. Hört man sofort, und kostet Centbeträge.
    Gruss
    Stephan

    1. Hallo Stephan,

      das ist absolut korrekt – Danke für den Hinweis. Das LAN-/WLAN-Thema wird in der HiFi-Szene noch nicht wirklich ernst genommen, aber ein wenig bewegt sich da gerade was in der Entwickler-Szene.

      Einerseits brauchen wir ja heute das WLAN, um unsere Tablets als Fernbedienung für unsere Streamer nutzen zu können, oder sogar für die Streamer selbst – andererseits stört das WLAN unseren Musikgenuss durch die Einstrahlung.
      Auch ich bin gerade dabei, meine Vorführanlage entsprechend zu optimieren.

      Meine weitere Vorgehensweise:

      * Der Router wird so weit weg wie möglich/nötig von der Anlage aufgestellt.
      * Er wird von einem guten Netzteil versorgt. Zur Auswahl stehen hier BOTW SBOOSTER, Keces (P3 und P8) und das PSU von Progressive Audio. (preislich aufsteigend aufgeführt).
      * Die TAE-Dose wird durch eine LAN-Dose ersetzt. (Pol 4 und 5)
      * Das TAE-Kabel wird durch ein Audioquest Diamond LAN-Kabel ersetzt.
      * Vom Router führt ein langes Audioquest Diamond LAN-Kabel hin zur Anlage.
      * Hinter der Anlage übernimmt ein audiophiler Switch die Verteilung. Zur Auswahl stehen hier die Geräte von Melco (hervorragende LAN-Filterung) und SotM (externe Clock erhältlich)

      Dafür, dass sich an der Komponentenwahl lange Zeit nichts ändern wird, kann ich natürlich keine Gewähr leisten. 🙂

  4. Hallo,

    Sie erwähnten wiederholt das Netzteil von Progressive Audio als bestmögliche Lösung für die Fritzbox 7590. Leider habe ich weder auf Ihrer Seite, noch auf der Seite des Herstellers das entsprechende Produkt gefunden. Können Sie bitte noch die konkrete Produktbezeichnung ergänzen oder vielleicht sogar einen Link aufnehme. Dafür und für die tollen Berichte vielen Dank.

    Gruß
    Michael K.

    1. Hallo! Das mit diesem Netzteil ist auch nicht ganz so einfach. Progressive Audio will einerseits gar nicht in das “Netzteil-Geschäft” einsteigen, andererseits kennt man dort die Problematik und das Erstaunen, wenn so eine Fritzbox auf einmal deutlich bessere Musik von sich gibt als vorher. Meistens testen die Käufer von Progressive Audio-Produkten “nebenbei” auch dieses Netzteil. Aber nicht einmal alle PA-Händler führen es, da sich andere (bekanntere) Netzteile leichter verkaufen lassen. Der Weg geht also nur so: Netzteil zum Testen anfordern (per Mail an info@audiosaul.de ) – ausprobieren und vergleichen – bezahlen oder zurückschicken. Wir haben aktuell ab 15.07.2019 wieder eines zum Testen frei. GRUß! Wolfgang

  5. Hallo ihr Spaßvögel ! Also meine Eindrücke mit der FritzBox 7590 sind durchweg positiv. Läuft stabil und klanglich tatsächlich einen Hauch besser als meine alte (7360). In Kombination mit guten LAN-Kabeln (z.b. CARDAS oder MEICORD), einem separaten Gleichspannungs-Netzteil (KECES P3) für die FritzBox und dazwischen noch ein Netzwerk-Switch (HP ProCurve) hebt es die Klangqualität auf eine neue Stufe…..

    1. Hallo SirOlivio,
      Deinen Kommentar finde ich so gut, dass ich sogar die Schleichwerbung drin gelassen habe. 😉
      Wie das so ist – muss ich jetzt aber natürlich auch darauf hinweisen, dass es so etwas auch von Audioquest oder SupraCable gibt. Bei dem Netzteil bin ich bei Dir. Preislich drunter bietet sich noch das BOTW an, was es jetzt in der MK II-Version gibt und für den ganz schmerzfreien Hörer haben wir da noch für 800,- € ein Netzteil von Progressive Audio. Das sollte man sich aber an der Fritzbox besser nicht anhören, wenn man nicht verrückt genug ist, diesen Betrag dann auch zu investieren. Man muss wirklich verrückt sein, dieses Geld dafür auszugeben. Man muss aber genau so verrückt sein, es nicht zu behalten, wenn man sowieso eine teure Kette besitzt. Gruß!

  6. Ulrich Burgeer

    ich habe eine Fritzbox 7590 und einen Repeater 1750E. Das versorgt mein ganzes Haus einwandfrei. Im WLAN sind durchschnittlich 10 Geräte angemeldet. Darunter auch ein Aries G2. Selbst das Streaming von HiRes Dateien über Quobuz funktioniert perfekt. Ich hatte noch nie ein Problem.
    Seit Kurzem habe ich das Netzteil des Routers durch ein SBooster Netzteil ersetzt. Auch wenn viele das anzweifeln, hat das eine vernehmbare Klangverbesserung bewirkt.
    Diese Kombination kann ich nur empfehlen!

    1. Es gibt Menschen, die zweifeln ihr Leben lang. Sie verpassen die richtige Frau, schauen zu, wie ein anderer ihnen das Super-Schnäppchen vor der Nase wegschnappt, lehnen ein tolles Job-Angebot ab und erfahren nie, was sich am Klangbild tut, wenn man der Fritzbox ein besseres Netzteil gönnt. Mit letzterem kann man zum Glück durchaus glücklich weiterleben. Wer es endlich mal selber wissen will, der probiert es aus. Die meisten sind vom Ergebnis so geschockt, dass sie sogar zum Keces greifen, was deutlich teurer ist. Ganz Verwegene kaufen ein Netzteil von Progressive Audio, was aber ohne Stromkabel schon mit 800,- € zu Buche schlägt. Mit dem Ding an der Fritzbox versteht man dann die Welt überhaupt nicht mehr. Gruß und schöne Weihnachten! Wolfgang

    2. Ich habe eine ähnliche Konstellation. Habe eine Fritz 7490 und den Repeater 1750E. Will nun auch in die Netzteile investieren zum Streamen von Qobuz.
      Zwei Fragen:
      1) Hat die 7590 einen klanglichen Vorteil gg der 7490?
      2) Was macht man mit dem Repeater?

      1. Hallo Gerhard,
        zu 1) Schließt man beide Router per Ethernetkabel z.B. an ein Auralic-Gerät an, ergeben sich keine nachvollziehbaren Klangunterschiede. Sie liegen zumindest in einem Bereich, den man auch auf unterschiedliche Kontaktstellen-Qualitäten schieben kann.
        Anders sieht das aus, wenn wir WLAN nutzen. Die Klangqualität hängt hier entscheidend von der WLAN-Stärke ab. Da die 7590 hier die Nase vorn hat, kommt es zu einem hörbar besseren Klang bei gleichen Abständen. Logisch ist jetzt natürlich, dass eine 7490 mit 3m Abstand besser klingt als eine 7590 mit 10m Abstand.
        zu 2)
        Das ist noch eines unserer offenen Experimentierfelder. Immer dann, wenn wir den Kunden vor Ort davon überzeugen konnten, dass eine Fritzbox in der Nähe der Anlage (3m / gleicher Raum) besser klingt, hat er sich dafür entschieden, die Fritzbox im Hörraum zu belassen und alle anderen “Abnehmer” über eine zweite Box oder über einen Repeater zu versorgen. Das Problem ist, dass wir zwar die Klangunterschiede nachvollziehen können, aber niemand so richtig sagen kann, was da genau passiert.

        Kommt man einem IT-ler mit Klangunterschieden, erklärt der einen sofort für verrückt. Die AVM-Repeater harmonieren hervorragend mit den Fritzboxen, arbeiten aber leider als Steckdosenteile. Wer einmal ein gescheites Netzteil an seine Fritzbox angeschlossen hat, der will nie wieder anders Musik hören. (Geeignete Anlage vorausgesetzt). Aber wie gesagt – wir werden da in Zukunft noch einiges ausprobieren. Gruß und guten Rutsch!

        1. Hallo Wolfgang,

          ich habe gleich mal meine 7490 etwas anders aufgestellt und konnte daher den AVM-Repeater rausnehmen – unglaublich. Schon jetzt klingt es auch beim Streamen von Qobuz HI-FI erheblich “näher” im Vergleich zum lokalen Streamen (ohne Netz und WLAN) – aber nicht ganz. Ich werde mir wohl auch ein entsprechendes Netzteil für meine Fritzbox holen und dann hier berichten.
          Aber schon mal eine Frage: Was wäre denn eine akzeptable mindest WLAN Stärke? Ich komme aktuell auf -61 dBm (Qual.=70).
          Hier meine digitale Hörstrecke:
          piCorePlayer 4 auf rPi 3B+ & Allo DigiOne & 1TB USB (LMS 7.9.2 & Squeezelite) mit Keces DC-116, Mutec MC-3+ Smart Clock, Rega DAC R, Rotel RB/RC-1070, Klipsch Forte III

          Ich fand übrigens auch diesen Beitrag recht interessant, auf meiner Erlebnisreise in die Welt der Flac-based Streaming Portale. https://audiosaul.de/cd-streaming-oder-schallplatte-was-klingt-am-besten/

          Gruß und guten Beschluss.

          1. Hallo Gerhard,
            freut mich, dass Du unsere Feststellungen bestätigen konntest.
            Leider kann ich Dir zu Messergebnissen nicht viel sagen, weil wir lieber hören statt zu messen.
            Obwohl das eine das andere sicher immer mal wieder leichter macht.
            Aber es besteht auch die Gefahr, dass man zu schnell dann nur noch misst und überhaupt nicht mehr dem glaubt, was man hört.

            Wenn Du dann irgendwann so weit bist, dass Du statt mit WLAN mit Ethernetkabel arbeitest und dann ein SupraCable oder sogar ein Audioquest einsetzt – dann sind Dir Messergebnisse ganz sicher ebenfalls egal. Guten Rutsch nochmal!

  7. Jœrgen Smeets

    Hallo Wolfgang,

    zum Glück gefällt Dir die neue Fritzbox 7590 sehr gut.Bin über Deine Erfahrungen und
    Beurteilung sehr zufrieden,wie schon vor kurzem in mündlicher Erörterung kommuniziert..
    Wir haben dieses Teil jetzt auch seit 3 Tagen im Betrieb.
    Unsere Meinung: das ganze Gedöns läuft jetzt noch besser !
    Dem können wir nichts mehr hinzufügen !

  8. Christoph Reimers

    Es gibt ja auch die Möglichkeit, über routermiete.de eine Fritzbox 7490 zu mieten. Das kostet ab 3€/Monat. Ich habe so das furchtbare Kabelmodem von Kabel Deutschland gegen eine Fritzbox (6490) getauscht und bin sehr zufrieden.

    1. … vielen Dank für den Tipp, den ich hier gerne weiter gebe. Aber ich sehe auch eine Zustimmung, was die Router der Provider (hier jetzt Kabel Deutschland) angeht, oder!?

        1. Hallo Matze,

          in der Tat haben wir auch das gegeneinander getestet.
          In einer Consumer-Kette war da von uns aber kein Unterschied zu hören.

          In einer High-End-Kette sah das dann tatsächlich ganz anders aus.

          Die gemietete Fritzbox klang irgendwie freier und leichter. 
Die gekaufte sorgte für viel mehr Druck. 

          (Vor allem auf den Geldbeutel.)

          Mit der Zeit änderte sich das aber total und das Klangbild drehte sich um 180°.
          Während die gekaufte immer mehr Spielfreude an den Tag legte, zog sich das Klangbild bei der gemieteten mehr und mehr zu.
          Am Ende machte die gemietete Box beim Hören regelrecht aggressiv. Das wurde so stark, dass man sie einfach nur noch loswerden wollte.

          Daher kann ich nur den Tipp geben, unbedingt mir einer gekauften Fritzbox zu arbeiten,
          … wenn man denn dauerhaft Freude am Klangbild haben will.

          🙂
          Gruß, Wolfgang

          1. Ich habe meine Fritzbox akustisch entkoppelt und kleine Löcher in die Abdeckung gebohrt. Es ist unglaublich wie viel luftiger die Streams jetzt klingen und wie geschmeidig die Musik im gesamten. War eine unfassbare Arbeit aber hat sich gelohnt!!

          2. In einem Haushalt mit Kindern ist das ja leider nicht anders möglich. Wenn es geht, sollten Sie die Löcher am Rand zu Rechtecken feilen – dadurch wird das Klangbild noch exakter.
            In einem adult-only-Haus klingt es aber am besten “naked”.
            Nicht man selber – die Fritzbox natürlich. 🙂

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