Roon und Betriebssysteme

Roon und Betriebssysteme

Roon und Betriebssysteme

Roon und Betriebssysteme

In meinem Bericht Roon und Betriebssysteme gehe ich auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Betriebssystem ein, wenn wir sie zusammen mit Roon nutzen wollen.

Mit einem Marktanteil von etwa 80% liegt das Betriebssystem Windows von Microsoft mit großem Abstand vor allen anderen genutzten Betriebssystemen.
MacOS (Apple) kommt nicht ganz auf 18% und der bescheidene Rest geht an Linux. (Quelle; statista.com)

Bei etwa 260 Millionen jährlich verkauften PC ist es von vielen Besitzern schwer einzusehen, dass man sich noch einen weiteren Computer dazukaufen soll, mit dem man einfach nur Musik hören will.
Wer sich allerdings mal die Mühe macht, Klangergebnisse zu vergleichen und hierzu eine einigermaßen gescheite HiFi-Anlage nutzt, der stellt doch schnell deutliche Unterschiede fest. 

Doch liegt das wirklich am Betriebssystem?

Und wenn ja,  welches Betriebssystem ist denn dann klanglich das beste für Roon?

Roon gibt es für alle relevanten Plattformen

… und damit ist klar, dass jeder (!!) Roon nutzen kann, der einen Computer besitzt, so dieser denn halbwegs aktuell ist und sein Besitzer über wenigstens eine Roon-Test-Lizenz verfügt.

Genau wie jedes andere Programm auch, wird Roon installiert und kann dann genutzt werden. Und wohl die allermeisten ersten Kontakte zu Roon laufen exakt wie gerade beschrieben ab. Man installiert Roon auf seinem Computer und kann in aller Ruhe Roon kennenlernen.

Wer merkt, dass ihm Roon nicht gefällt, löscht die App wieder und schaut sich nach etwas anderem um. Alle anderen kommen nicht umhin, sich eine Lizenz zu kaufen.

Nach einer Weile tauchen aber bei fast allen Nutzern folgende zwei Probleme auf:

Erstens: … einen Computer zum Musikhören zu nutzen, den man auch für alles andere benutzt – ist unpraktisch. Mal wird der PC von mehreren Personen genutzt, mal steht er gar nicht im Wohnzimmer, mal weiß man nicht, wie man ihn mit der Stereoanlage verbinden soll …

Zweitens: … so toll Roon auch sein mag, es klingt auf einem PC mit üblichem Betriebssystem einfach nicht gut genug, als dass man bereit sein könnte, für diese Lizenz 699,- USD hinzublättern.

Die überwältigende Anzahl höchst zufriedener Roon-Nutzer jedoch – vor allem im audiophilen Bereich – macht uns allerdings schnell klar:  

Irgendwas müssen wir verkehrt machen, nur was?

Und die Antwort auf diese Frage lautet:  Wir verwenden ein ungeeignetes Betriebssystem.

Sowohl Windows als auch MacOS und ebenso Linux starten beim Hochfahren eine schier unglaubliche Menge an Treibern, Diensten und Prozessen. Geben Sie in Windows einfach mal den Befehl „services.msc“ ein und sehen Sie sich die gestarteten Dienste an. Das ist so gewollt, denn wir brauchen sie. Unsere Tastatur soll ja funktionieren, die Maus, der Bildschirm, der Drucker, die Lautsprecher …

Allerdings ändern sich unsere Anforderungen an gestarteten Diensten, wenn wir den PC nur noch zum Musikhören benutzen wollen. 

Aus einem mehrere Hundert MB verschlingendes Betriebssystem wird dann eine winzig kleine „Firmware“ mit wenigen KB. Alles Unnötige wurde entfernt. 

Und genau das ist schon -fast- das ganze Geheimnis vom guten Roon-Klang.

AudioLinux – 

… die Mutter aller audiophilen Betriebssysteme.

Wir müssen bis in die 1990-er Jahre zurückgehen, um die Geburtsstunde von AudioLinux mitzuerleben.

Eine Gruppe Musiker stellte fest, dass man immer mehr den Computer in den Prozess des Musikmachens einband. Man erzeugte Töne mit dem Computer, man nahm mit ihm auf, man manipulierte, man mixte, man masterte, man speicherte, man übertrug, man hörte … Musik mit dem PC.

Aber kein einziges Betriebssystem erfüllte die klanglichen Anforderungen dieser Musiker.

An Windows oder MacOS darf man nicht einfach „herumschrauben“ – also blieb nur Linux.

Alle Treiber, alle Dienste, alle Prozesse, die man nicht benötigte, wurden entfernt. 1999 präsentierte man das erste fertige AudioLinux und noch heute wird es fortlaufend optimiert.
Wer möchte und wer kann, darf sogar daran mitarbeiten.

Aber die Installation und die Nutzung ist ganz und gar nichts für Nutzer, die bisher keinen Kontakt zum Linux-System hatten.
In meiner Praxis hat sich AudioLinux daher als nicht relevant gezeigt, weshalb ich mich von der Idee ganz schnell wieder getrennt habe, einen Roon-Core-Server auf Basis eines AudioLinux-Systems anzubieten. Der erforderliche Support ist einfach zu umfangreich und von mir nicht zu leisten.
Leider zeigte sich auch der Betreiber (Piero Olmeda) der Internetseite nicht sonderlich supportfreundlich. Möglicherweise habe ich ihn aber auch nur auf dem „linken Fuss“ erwischt.

Wie dem auch sei – AudioLinux ist mir auf Dauer zu kompliziert und einige klangliche Vorteile stehen ein paar klanglichen Nachteilen gegenüber, weshalb ich es selbst auch nicht mehr einsetze.
Was man wissen muss: AudioLinux geht echt „ans Eingemachte“. Sie können verschiedene Apps installieren und integrieren und selbst an vielen Systemeinstellungen (IRQs …) dürfen Sie Prioritäts-Änderungen vornehmen.

Fazit zu AudioLinux:
Wer in der Linux-Welt zuhause ist und gerne an den Systemeinstellungen herum schraubt, der findet in AudioLinux ganz sicher das ideale audiophile Betriebssystem.
Nicht nur für Roon.

Roon-Optimized-Core-Kit (ROCK)

… das Original von Roon Labs.

Noch deutlich konsequenter als bei AudioLinux, wurde bei der Entwicklung des Betriebssystems ROCK gearbeitet. Hat man bei AudioLinux noch so einige Features beibehalten, um auf die Bedürfnisse und Aufgaben von Musikern und Musikhörern eingehen zu können, so gibt es im ROCK-Betriebssystem praktisch nichts mehr, was nicht zum Betrieb von Roon nicht benötigt wird.

Features wie eine Datensicherungs- oder Kopier-option für seine Musik sucht man z.B. vergebens.
Was nicht allen Roon-Usern gefällt. 

Schaut man sich in der Roon-Communitiy um, haben sich dort zwei Gruppen gebildet. Die einen wollen ROCK vollstopfen mit mindestens 500 Zusatzprogrammen und die anderen suchen den besten Klang.
Den es aber nur dann gibt, wenn ROCK so wenig kann wie nur eben möglich.

Zum Glück verweist Roon Labs konsequent darauf, dass man Roon ja auch auf Windows oder Linux installieren und dann mit mit 5.000 weiteren Zusatzoptionen und mehr nutzen kann.
… wenn man das denn braucht.

So bleibt am Ende festzustellen, dass ROCK immer noch das konsequenteste Betriebssystem für Roon darstellt. Da Roon in ROCK bereits integriert ist und man es nicht noch zusätzlich installieren muss, ist ROCK damit auch das am einfachsten zu installierende Betriebssystem.
Ist alles vorbereitet, dauert es nicht länger als 2-3 Minuten.

Und der Klang ist aus meiner Sicht immer noch der beste. Roon Labs hat nicht den Fehler begangen, der eigenen App irgendeinen „Sound“ zu verpassen, der von der einen Gruppe geliebt und von der anderen gehasst wird, sondern man hat auf jegliche Klangbeeinflussung im Sinne eines “Sounds” verzichtet.

InnuOS, VitOS, Euphony …

Längst haben die Entwickler rund um den Globus zwei Dinge verstanden:

Erstens:
Man kann mit dem Betriebssystem Einfluss auf das Klangergebnis nehmen.

Zweitens:
Man kann zwar jeden Tag für ein Rad eine neue Form erfinden, aber am Ende muss man feststellen, dass es bereits die optimale Form bekommen hat.

So ähnlich verhält es sich mit Roon. Man kann es kopieren und ihm eine neue Form geben. Aber das Original ist schon verdammt dicht an der Perfektion eines Rades dran! 

Wem in ROCK zu wenige Features sind, in Windows, Linux oder MacOS aber zu viele – der findet vielleicht mit InnuOS  das perfekte Betriebssystem und die passende Hardware gleich dazu.

Silent Angel hat mit ihrem VitOS ein tolles Betriebssystem entwickelt und der Rhein Z1 stellt eine interessante Hardware-Variante dar. Zudem wartet der Rhein Z1 mit einem eigenen Klangbild auf, was ganz sicher seine Liebhaber finden wird.

Das eigene, typische Klangbild zeichnet ebenso Euphony aus – sollte man sich also genau wie die anderen vor dem Kauf anhören.

War`s das?

Nein! Man muss nur ein wenig suchen und mal über unsere Grenzen hinweg schauen. Schon entdeckt man neue Betriebssysteme mit neuen Namen und anderen Inhalten, auf anderer Hardware.
Und ich bin mir sicher – irgendwann wird wieder jemand eine verblüffend einfache Idee haben, die uns klanglich einen Schritt weiter nach vorne bringt. 

Und was ist eigentlich mit  einem …

NAS-System?

Theoretisch und praktisch sind NAS-Betriebssysteme von QNAP, Synology usw. auch nichts anderes als optimierte Linux-Versionen. Leider aber mit der falschen Zielsetzung. Schauen Sie nur mal in der Benutzeroberfläche nach, was Se da alles installieren können. Natürlich Datenbank-Programme, Video-Überwachungen, Foto-Apps und vieles mehr.

Das ist auch gut so – denn genau dafür kauft man sich ja so einen Netzwerkspeicher.

Jetzt will es aber der Hardware-Gott, dass die guten, teuren Vertreter auch in der Lage sind, mit der Roon-App für Linux zu arbeiten.
Und das bringt so manch einen User glatt in Verzückung. Hatte man doch nie so ein richtig überzeugendes Argument dafür gefunden, sich einen „fetten NAS“ zuzulegen, kommt durch Roon auf einmal die Welt in Ordnung. Ein Nucleus+ kostet 2.600,- € und kann vieeeeel weniger als ein großer NAS. Also ist es doch absolut in Ordnung, wenn man für einen Netzwerkspeicher jetzt „nur“ 2.000,- € bezahlt – oder?

Absolut gar nichts wäre dagegen einzuwenden.

… wenn da nicht der bescheidene Klang wäre.

Und der basiert auf mehreren Faktoren:

  • Die Hardware ist nicht zum Musikhören optimiert
  • Das Betriebssystem ist nicht zum Musikhören optimiert
  • Das Netzteil ist ein einfaches Schaltnetzteil
  • Ein NAS macht richtig Radau – so etwas will man nicht im Wohnzimmer haben.
  • Leise SSDs sind viel zu teuer
  • Wir brauchen lange Netzwerkkabel bis hin zum NAS
  • Teure (=gute) LAN-Kabel kommen bei der Länge nicht in Frage
  • Es gibt deutlich bessere Alternativen zum NAS

Fazit NAS:
Kann man einsetzen, wenn er da ist, aber es kann deutlich besser klingen.

Zusammenfassung:

AudioLinux ist etwas für Linux-Spezialisten. 

Roon auf einem NAS ist was für praktisch denkende User, die schon einen teuren NAS besitzen und für die das Klangergebnis nicht im Fokus steht.

Windows, MacOS und Linux bieten sich ebenfalls an, wenn man die Ansprüche an die Klangqualität zurückstellt und stattdessen auf eine umfangreiche „Helferlein-Sammlung“ zugreifen will.

InnuOS, VitOS, Euphony und all die anderen Mini-Linux-Derivate muss man sich genau anschauen. Sie versuchen, einen guten Klang und eine gute Benutzerfreundlichkeit in die Waage zu bringen.

Für April 2021 möchte ich allen, die auf der Suche nach dem besten und ehrlichsten Klang sind, den Einsatz von ROCK empfehlen.
Keine Ahnung, wann ich diesen Satz für „mein Geschwätz von gestern“ halten werde.  🙂

Audiophile Switches

Audiophile Switches

Audiophile Switches

Audiophile Switches

Eigentlich …
handelt es sich bei Switches ja um Netzwerk-Verteiler, die man nur dann braucht, wenn der Router nicht genug Anschlüsse hat. Und der Begriff audiophile Switches wirft logischerweise Fragen auf.

Entgegen dem Wort-Ursprung „Switch“ (also „Schalter“) schaltet so ein Switch aber gar nicht, sondern er sorgt dafür, dass alle angeschlossenen Geräte jederzeit zu allen anderen Geräten eine Verbindung aufbauen können. Ein Router schickt eben immer alles an alle und jeder kann sich nehmen, was für ihn gedacht ist.
Genau das gefällt vielen Entwicklern von audiophilen Switches ganz und gar nicht. Am liebsten würden Sie uns einen audiophilen Switch mit nur einem Eingang und einem Ausgang anbieten. Aber das wäre ja kein Switch mehr und wir müssten für jedes einzelne Netzwerkgerät ein eigenes Teil kaufen. Also bleiben wir dann doch besser bei unseren üblichen audiophilen Switches  – einer für alle – oder?

Switch Switch 

Hinweis:
Die Grundlagen zu einem audiophilen Heimnetz lesen Sie bitte in diesem Bericht:  Das audiophile Heimnetz.

Wie macht eigentlich ein audiophiler Switch den Klang besser?

Die Antwort ist einfach:

Ein audiophiler Switch macht nichts “besser”, er sorgt einfach nur dafür, dass der Klang nicht schlechter wird. Dass und wie sehr er schlechter wird – das hören wir, wenn wir einen dieser audiophilen Switches verwenden.

Silent Angel setzt "Absorberfolien" ein

Silent Angel setzt “Absorberfolien” ein

Die oben gezeigte Abbildung (Klicken zum Vergrößern) zeigt zum Beispiel, wie Silent Angel mit Absorberfolien Störungen mindert.
Melco hat ein aufwändiges Verfahren entwickelt, mit dem man dafür sorgt, dass an den Audio-Ausgängen auch nur Audio-Signale passieren dürfen.
Innuos setzt auf eine audiophile Stromversorgung und setzt einen 3ppb 25MHz OCXO-Oszillator ein.

Alles passiert nur mit dem Ziel, dafür zu sorgen, dass der Klang nicht schlechter wird.

Die Switch- Auswahl

Erste Gruppe:
Netgear GS108GE für 30,- €
Silent Angel Bonn N8  für 399,- €
Chord English Electric N8 für 515,- €

Zweite Gruppe:

SoTM nHG 10G mit 12V und Vorbereitung für eine externe Clock  2.018,- €
Melco S100  2.199,- €
Innuos PhönixNET 2.745 €

 

Hörtest

Mir machen Hörvergleiche zwar nach wie vor viel Spaß, aber bei diesem Testfeld habe ich schon etwas länger nach einer Lösung gesucht, um die Ergebnisse schnell greifbar und eindeutig werden zu lassen.

Ich musste mir etwas “Kompliziertes” aussuchen. Längere, vertiefende Hörsitzungen könnten ja später noch folgen.

Ich höre Silje Nergaard mit “Be Still My Heart”.

Ich wähle diesen Titel, weil:
… ich gar nicht das ganze Stück höre, sondern nur das Piano-Intro.
… er mir von Anfang an einen Aufnahmeraum (Konzertsaal) zeigt.
… er die Präsenz des Publikums nicht verleugnet.
… er bei 1:39 eine „schwierig wiederzugebende Stelle“ aufweist,
… er bei etwa 2:30 schnell ins „Klimpern“ abrutschen kann und diese Phase die Zuhörer je nach Wiedergabequalität polarisiert.

PrimeMini direkt mit einem Furutech NCF LAN 8 an der Fritz!box angeschlossen.

Furutech LAN 8 NCF  Netzwerkkabel

Furutech LAN 8 NCF  Netzwerkkabel

Man muss dazu wissen, dass ich schon seit Jahren audiophile Switche einsetze und schon ewig nicht mehr ohne Switch gehört habe. Aus diesem Grund fällt mein Ergebnis wohl ein wenig heftiger und vernichtender aus als bei jemandem, der bisher noch nie mit einem audiophilen Switch gehört hat.
Wenn die Mikros hochgezogen werden, tut sich zwar ein Raum auf, aber er geht nicht in die Tiefe und bleibt mit rechts-links, oben-unten lediglich zweidimensional. Man hört eine Klavier-Wiedergabe, über die man nicht weiter nachdenkt. Es ist halt “irgend ein” Klavier und da spielt “irgend jemand” “irgend ein” Stück.
Das Stück stammt vom Album „Live in Cologne“,  aber die Wiedergabe kann mich nicht in diesen Saal hinein versetzen. Ich bleibe zuhause auf meiner Couch.

Bei 1:39 höre ich keine „schwierige Stelle“. Das Geklimper bei 2:30 dagegen schon. Es tut fast weh in den Ohren. Klingt wie so ein Kinderklavier von Schröder. 🙂

Netgear

Netgear

Netgear

Ich mache es kurz: Der Netgear – selbst über ein Keces P8 betrieben – ist klanglich so überflüssig wie nur was. Zwar stellen sich leichte Veränderungen ein – aber wirklich besser wird hier nichts.
Klemmen wir lieber unseren ersten audiophilen Switch an.

Silent Angel Bonn N8 mit Forrester F1-Netzteil aus dem gleichen Hause.

Bonn N8

Bonn N8

Was sofort auffällt:  Der Raum hat plötzlich Tiefe – Dreidimensionalität.
Es fällt mir zwar immer noch schwer zu sagen, ob die Mikros das Klavier mit dem Publikum im Rücken aufgenommen haben oder umgekehrt – aber ich habe sofort das Gefühl, mich in einem Saal zu befinden.

Man weiß ja aus Erfahrung, dass man in großen Räumen oft Probleme hat, etwas orten zu können, das ist ganz normal. In diesem Punkt sind wir High-Ender „über-verwöhnt“ – soll heißen:  Manche Tonmeister schaffen hier eine künstliche akustische Präzision, die es real so gar nicht gibt. „Im richtigen Leben“ haben wir eben nur zwei Ohren, können nicht auf Stützmikrofone zurückgreifen und einzelne Instrumente räumlich da positionieren, wo wir sie gerne hätten.
Aber das ist mir gerade alles ziemlich egal. Der Bonn N8 versetzt mich in einen Konzertsaal – das ist doch schon mal was.
Auch das Klavier wird breiter und stabiler abgebildet.
Was aber von viel größerer Bedeutung ist:
Man hört nicht mehr einfach nur ein „Ping“ wie bei „Jagd auf Roter Oktober“, sondern man bekommt mehr als nur angedeutet, wie sich ein Klavierton aufbaut und dass er aus unterschiedlichen Klängen besteht.

Bei 1:39 höre ich diese Verzerrungen und das Geklimper (sorry) wird erträglicher. Selbst die höchsten Klaviertöne erhalten so etwas wie einen zumindest angedeuteten Körper.

Fazit:
Ob man an einem Silent Angel Bonn N8 alle seine Netzwerkgeräte betreibt oder nur seinen Streamer (wie ich hier gerade) – man muss anerkennen, dass die Entwickler von Silent Angel eine wichtige und gute Arbeit geleistet haben, denn der Unterschied zwischen mit und ohne Bonn N8 ist in etwa so wie zwischen einer .flac- und einer .mp3-Datei. Für die einen also gewaltig und für die anderen nicht existent.

Chord English Electric N8 – ebenfalls am Forrester F1

Chord EE N8

Chord EE N8

Schnell wird klar – es gibt einen Klangunterschied zum Bonn N8!
Aber klingt es jetzt besser oder schlechter?
Der Chord legt eine auffällige Harmonie über das Klavierspiel. Was bei einem Klavierstück – und vor allem bei dem hier von mir auserwählten Titel, nicht unbedingt von Vorteil sein muss. In der Phase um 2:30 schafft es der Chord, uns einen „schöneren“ Klang darzubieten, was mir hier aber zu sehr geschönt daher kommt.
Das Nervende, dieses fast Schmerzhafte ist zwar deutlich gemildert, aber dadurch wird es nicht besser, nicht erträglicher. 

Mir wird klar, dass ich hier einen Titel ausgesucht habe, der das Ergebnis für den Chord nicht gut aussehen lässt und ich starte bewusst ein paar weitere Stücke aus meiner Playlist. Und bemerke, dass der Chord es tatsächlich gerne “schön” macht.
Ich werde mein Leben lang nicht verstehen, wieso z.B. die meisten Aufnahmen von Sting so flach und körperlos daherkommen. Der Mann hat doch Kohle ohne Ende! Wieso nimmt er nicht besser auf?

Nehmen wir als Beispiel mal:  Fields of Gold.
Hören Sie sich das im Original an.
Und dann starten Sie „Terre d`oru“ von „I Muvrini“ (da singt Sting sogar mit!). Bereits nach 10 Sekunden werden Sie mir bestätigen, dass I Muvrini das einfach viel „satter“ – mit mehr Körper und mehr Harmonie aufgenommen hat.
Und genau wie ich es erwartet habe, legt der Chord hier die Messlatte sofort für alle anderen Switches ein Stück höher. So klingt selbst das Original von Sting angenehm. Ich könnte mir also gut vorstellen, dass der Chord besser die Hoffnungen mancher Käufer auf eine Klangverbesserung erfüllt als der Bonn.
Am Ende darf dann darüber gestritten werden, ob der Chord „richtiger“ oder nur “schöner” klingt als der Bonn, aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

SotM sNH-10G mit sCLK-EX & Masterclock-Eingang connector Einbau, 12V-Version

SotM sNH-10G

SotM sNH-10G

 

In der mir vorliegenden Ausstattung hat der geneigte Käufer mal locker das Vierfache vom Chord-Preis hinzublättern. Wird man das klanglich rechtfertigen können?
Antwort:   Mehr als man es für möglich halten kann.

 

 

Melco S100

Melco S100

… und nach dem Hören aller drei teuren Switches komme ich zu folgender Feststellung:
Jeder dieser drei Switches zeichnet ein etwas anderes Bild vom Aufnahmeraum auf, aber alle drei schaffen es, mir sofort das Gefühl zu geben, einen schicken Anzug zu tragen und auf einem gepolsterten Konzertstuhl zu sitzen. Ich spüre diese Atmosphäre und befinde mich am Ort des Geschehens – und nicht einfach zuhause auf der Couch.

Der größte Unterschied zu den günstigeren Switches zeigt sich an den schnellen Fingerläufen. Gerne spricht man hier von „perlenden“ Fingerläufen. Hat man das einmal mit einem SotM-, Melco- oder Innuos-Switch gehört, begreift man, dass zum Perlen vor allem Kraft dazugehört.

Innuos PhönixNET

Innuos PhönixNET

Mit diesen drei Switches wird uns nichts „Ineinanderfließendes“ vorgesetzt, geschweige denn etwas “Zugeschmiertes” – hier reihen sich die einzelnen Töne tatsächlich wie Perlen aneinander. 

Die Verzerrungen bei 1:39 entpuppen sich als schwierig wiederzugebende Stelle – aber wir bemerken sie nur, wenn wir gezielt auf sie achten. Alle drei Switches schaffen es, diese Stelle fast zu 100% zu bereinigen.

Die unglaublichste Verwandlung aber erfährt das von mir in meinem Bericht oft so schändlich als Geklimper bezeichnete Klavierspiel bei 2:30. Tord Gustavsen (und natürlich auch Steinway) mögen mir diese Ausdrucksweise in meinem Bericht verzeihen.

Klar und deutlich werden diese hohen Klaviertöne nun aus unterschiedlichen akustischen „Modulen“ zusammengesetzt.
Ich höre die Taste und damit ein festes, massives Material. … bin mir sicher, dass ich da Elfenbein höre. Ich höre die Hebel im Inneren des Klaviers. Ich höre, wie die Hämmer auf die gespannten Saiten schlagen, höre die Saiten schwingen und wie sich jeder einzelne Ton in diesem mächtigen hölzernen Instrument körperhaft aufbaut, bevor er aus dem geöffneten Flügel seinen Weg zum Publikum antritt.

Wer kein Klavier mag, der wird durch diesen Titel sicher nicht umgestimmt werden können, aber wer eine realistisch wirkende Wiedergabe mag und sich fragt, was denn mit so einem teuren Switch großartig anders klingen könnte – der ist aufgerufen, sich diesen Bereich des Titels anzuhören. 

… und mitzuerleben, wie aus einem Geklimper ein erstaunliches und absolut überzeugendes Klang-Ereignis werden kann. Im Fluss der Melodie wird man sich immer sicherer, dass der Pianist an dieser Stelle gar nichts anderes hätte spielen dürfen. Ob man es mag oder nicht.
Und man versteht, was so einen Steinway so teuer macht.

Klangliche Eigenarten

Wer sich jeden Hauch einer „Verschönerung“ verbittet und eine sachlich korrekte und hochwertige Wiedergabe erwartet, der wird am ehesten zum SotM greifen.
Ihn schließt man an und er sorgt dafür, dass die Signale sauber, korrekt und richtig dort ankommen wo sie hin sollen. Er geht dabei so unspektakulär und unauffällig zur Sache, dass er in uns immer wieder die Frage erzeugt, wieso wir ihn überhaupt verwenden. Die Antwort erhalten wir, wann immer wir ihn aus der Kette verbannen.

Und ein direkter Vergleich zu den günstigeren Switches von Silent Angel und Chord lassen ihn dann auf einmal doch noch ein wenig „glänzen“.

Sowohl Melco als auch Innuos scheinen dagegen ihren Käufern einen musikalischen Bonus zukommen lassen zu wollen. Jeder Ton von ihnen wirkt auf mich irgendwie „wertvoller“. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Ich bin mir einfach bewusster, eine hochwertige Wiedergabe zu genießen. 

Ich habe lange Zeit nach Hinweisen darauf gesucht, dass dieser „Bonus“ mit klanglichen Nachteilen erkauft wird.
Habe meine Playlist rauf und runter gehört.
Schönheit auf Kosten von Präzision? Harmonie auf Kosten von Auflösung? Körperhaftigkeit auf Kosten von Analytik?
… nichts dergleichen habe ich feststellen können.

Was am Ende bleibt ist:

Der SotM klingt sachlich, richtig und leistet sich weder Fehler noch Unzulänglichkeiten.
Der Melco steht dem SotM in nichts nach, verwöhnt uns aber zusätzlich mit Glanz und Schönheit.
Der Innuos bringt Schönheit, Akkuratesse und Kraft zusammen, was vor allem an den perlenden Fingerläufen deutlich wird.

Einen Fehler macht man mit keinem der Switches. Wer sich alle drei anhört, der wird ihre Unterschiede wahrnehmen können und daher ganz sicher sehr schnell seinen Favoriten finden. Aber eines will man nach einer solchen Hörsitzung ganz sicher nicht mehr:  Ohne einen guten Switch in der Kette Musik hören. Selbst dann nicht, wenn man eigentlich überhaupt keinen Switch braucht.

Welche Priorität sollte man dem Switch-Kauf zuteilen?

Es gibt wohl in den meisten Ketten Komponenten, Kabel oder Stecker, die das Gesamtergebnis stärker beeinflussen werden, wenn man sie austauscht. Wer gerade dabei ist, neue Komponenten zu kaufen, macht vielleicht dennoch nichts verkehrt, an dieser Stelle schon mal die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Geräte uns auch zeigen können, was sie klanglich drauf haben. Im Rahmen einer Umstellung auf HRA-Streaming sollte der Erwerb eines Switches mit zum Pflichtprogramm gehören. Wenigstens den Bonn N8 sollte man sich zulegen.

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Fritz!OS 7.25 ist da!

Fritz!OS 7.25 ist da!

Fritz!OS 7.25 ist da!

Fritz!OS 7.25 ist da!

AVM hat heute für die 7590 das neue Betriebssystem ausgerollt.

Besonders interessant:  Man kann nun auch Geräte (Services) prioritisieren.
Sollte also Papa nicht Musik hören können, weil der eine Netflix schaut und der andere  sich irgendwas aus dem Internet saugt usw. – kann man seinen Streamer prioritistieren und genießen.
Ob es funktioniert und wie gut – kann ich selber gar nicht ausprobieren, weil meine Familie auf 2 Personen geschrumpft ist. Aber vielleicht meldet sich ja mal jemand, der es ab sofort einsetzt.

Fritz!OS 7.25 Prio

Fritz!OS 7.25

 

Update auf Roon 1.8

Update auf Roon 1.8

Update auf Roon 1.8

Update auf Roon 1.8

Seit 09.02.2021 – wurde die Version 1.8 ausgerollt.

Seit 25.02.2021 – steht ein fehlerbereinigtes Upgrade zur Verfügung!

Bitte beachten Sie beim Aktualisieren diese Anleitung:

  • Backup von Roon erstellen (Menü-Einstellungen-Backup) – am besten auf einen USB-Stick
  • Das Betriebssystem des Tablets/Smartphones auf den aktuellen Stand bringen!
  • Tablet komplett ausschalten
  • Tablet neu starten
  • Roon Remote aktualisieren
  • Beim Starten der Roon Remote-App werden Sie aufgefordert, Roon zu aktualisieren, führen Sie dies durch.

Es ist wichtig, dass Ihr Device den aktuellen Stand des Betriebssystems hat – sonst kann es zu Problemen kommen.

WiFi (WLAN)

Roon Labs rät dringend von der WLAN-Nutzung ab. Es gibt zwar Hardware-Konstellationen, mit denen WLAN auch nach dem Upgrade realisierbar ist. Es ist aber nicht sicher, ob das zukünftig so bleibt. Wir empfehlen deshalb mit Repeatern zu arbeiten und werden uns nach kompatiblen Modellen umsehen.

Aussage von Danny Dulai (Roon Labs):
I’m planning on a Roon OS 2.0 later this year with new capabilities and I’ll probably just remove it all together then since it’ll be different enough.
I would not try to WiFi + Roon OS – if you must, try Ubuntu.

Frei übersetzt:
Ich habe ein Roon-Betriebssystem 2.0 mit neuen Funktionen in der Planung und es wird sich sehr von 1.0 unterscheiden. Wahrscheinlich werden ich dabei die bisherigen Möglichkeiten (wie WiFi) allesamt entfernen.
Ich würde das Roon-Betriebssystem nicht mit WLAN verwenden. Wer WLAN benötigt, sollte Ubuntu (Linux) nutzen und nicht ROCK.

 

 

 

 

Warum auch Sie Roon brauchen

Warum auch Sie Roon brauchen

Warum auch Sie Roon brauchen

Warum auch Sie Roon brauchen

Mit diesem Bericht “Warum auch Sie Roon brauchen” richte ich mich an alle, die gerne Musik hören und sich sagen:

“Ich höre doch schon gut Musik – was soll denn mit Roon besser werden?”.

Finden Sie hier die Antworten

Grund 1:  Roon ist die bessere Fernbedienung.

Sie haben schon ein Streaming-Gerät – aber die zugehörige Bedienungs-App ist eine einzige Katastrophe? Seit Jahren verspricht der Hersteller Ihnen das Nachrüsten eines Features, aber es kommt einfach nicht?

Schicken Sie die App in Rente!

Aktivieren Sie “roon-ready” in Ihrem Streamer. löschen Sie die zugehörige App und starten Sie einfach Roon.

Einzige Voraussetzung:  Sie benötigen ein Gerät, auf dem der Roon-Core installiert ist.
(PC mit Windows, Linux oder MacOS, NAS, Nucleus, PrimeMini, NUC, Spezial-Hardware)

Grund 2: Roon macht Sie unabhängig von der Hardware

Bisher war es logisch: Wollte ein HiFi-Hersteller ein Streaming-Gerät an den Kunden bringen, hatte er ihm Hardware und Software zu bieten. Mit dem Ergebnis, dass jeder Hersteller versuchte, bei der App das Rad neu zu erfinden und ihm die Zeit dann dafür fehlte, sich mehr um die Hardware und andere Dinge zu kümmern. In der Zwischenzeit baute Roon durch die Konzentration auf eine Software den Vorsprung zu den anderen Apps immer weiter aus. Spätestens mit der Version 1.8 startete Roon jetzt einen Spurt, der viele andere Apps weit zurückgeworfen hat.
Statt nun aber den Versuch zu unternehmen, Roon einzuholen, entscheiden sich immer mehr Hardwareentwickler für den smarteren Weg: Sie integrieren die “roon-ready”-Fähigkeit und schlagen sich einfach auf die Seite von Roon.
Ein Streaming-Gerät ohne die “Roon-Ready-Zertifizierung” ist schon heute kaum noch verkaufbar.

Im Ergebnis heißt das für jeden Roon-Nutzer:

Mit Roon bedienen Sie fast jedes Streaming-Gerät.

Grund 3: Roon nimmt Ihnen die Verwaltungsarbeit ab

CDs rippen, Alben downloaden … wir Menschen sind Jäger und Sammler. Und auch wenn wir mit einem Abo sofortigen Zugriff auf 60 Millionen Titel erhalten – viele von uns mögen es nicht, von diesen Portalen abhängig zu sein und bleiben lieber bei der Musik, die man “besitzt”.

… wenn da nur nicht die viele Arbeit wäre.
Man muss manches taggen (mit Informationen versorgen), man muss sich die Cover-Grafiken besorgen oder eine gute Spezial-Software verwenden … oder einfach Roon verwenden.

Verraten Sie Roon, wo Sie Ihre Musik gespeichert haben und überlassen Sie alles andere Roon.
Nach dem Einlesen und dem Aufbau des Index werden Sie Dinge über “Ihre Musik” erfahren, die Sie noch nie gewusst haben. Kein taggen mehr, keine Cover mehr suchen müssen.

Grund 4:  Roon weiß mehr über Musik

Hinter Roon stehen etliche Musikredaktionen und Quellen. Was das Internet über Musik weiß, das weiß in der Regel auch Roon … und oftmals sogar noch viel mehr.

Grund 5: Roon hilft Ihnen beim Suchen und finden

Sie suchen nach Genre, nach Komponisten, nach Label, nach Musiker, nach Epoche, nach Dirigenten, nach Mitspielern … Starten Sie mit Miles Davis, entscheiden Sie sich für ein Label, für einen Komponisten, für einen Mitspieler …
… und erleben Sie, was es heißt, wenn Ihnen ein Portal 60 Millionen Titel zur Auswahl bietet.
Ohne Roon sieht man da schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Grund 6: Roon läuft stabiler und ist aufmerksamer

Vergessen Sie die “drehende Eieruhr beim Buffern”, trennen Sie sich davon, Ihren Streamer neu einschalten zu müssen, nur weil Sie ein Kabel umgesteckt haben. Genießen Sie es, sich an die Anzeige “No Device” nicht mehr erinnern zu können.

Roon Labs. hat nicht viel gemacht – nur Roon – das aber dafür richtig gut.

Grund 7: Roon macht viele Streaming-Geräte überflüssig

Zugegeben – dafür brauchen wir einen guten Server wie den Nucleus oder einen PrimeMini – aber dann ist es wahr: Schließen Sie den Server per USB oder LAN  direkt an einen Digital-Analog-Wandler (DAC) an und erleben Sie etwas, was Sie nicht glauben werden – bis Sie es selbst gehört haben.

Weil weniger mehr ist – auch bei Roon.

Grund 8: Roon versorgt Ihr ganzes Haus mit Musik

Alles was Sie brauchen – ist einen “Roon-Ready-Endpoint”.
… oder zwei, oder drei …
Auf der Terrasse, im Keller, in der Garage, in der Küche, im Bad …
Wo immer Sie Kontakt zum Heimnetz haben und Musik hören wollen, können Sie Roon dazu verwenden um Musik im Haus zu verteilen. Dabei kann jeder Endpoint mit einem anderen Titel versorgt werden oder Sie schalten mehrere Geräte zu einer “Zone” zusammen und machen Party!

Roon macht Ihr Haus musikalisch.

Grund 9: Mit einem passenden Roon-Core-Server genießen Sie High-End pur!

Wer bisher geglaubt hat, Roon sei “einfach nur eine Software”, der sollte sich mal ganz seriös mit einem guten Roon-Core-Server als Quellgerät für einen guten DAC befassen. Ich verspreche Ihnen eine Überraschung! Bei Nutzung der USB 2.0-Schnittstelle und mit einem guten USB-Kabel wird es für manche etablierte Streaminggeräte extrem schwer.

Roon klingt absolut erwachsen – High-Resolution-Audio – was sonst!?

Grund 10: Roon verbindet Sie mit Qobuz und mit Tidal

All die tollen Möglichkeiten und Fähigkeiten von Roon sind natürlich zu außergewöhnlich und kostbar, um sich nur um ein paar Tausend Titel auf unserer Festplatte kümmern zu dürfen. Genießen Sie es, täglich die besten Neuerscheinungen vorgestellt zu bekommen oder sich z.B. 24 Interpretationen von “TuTu” anzuhören.

Roon – das Portal der Portale

Grund 11:  Roon kümmert sich um die Raumakustik

Für die einen das Zauberwort der Zeit – für die anderen ein rotes Tuch:  DSP – Digitaler Sound Prozessor.
Die Wahrheit ist, dass ein DSP nichts dafür kann, wenn sein Besitzer nicht weiß, wie man mit ihm umzugehen hat. Richtig dosiert und eingestellt, eröffnet er sogar den Entwicklern von passiven Lautsprechern, Ziele zu erreichen, die sich mit einer passiven Weiche nicht realisieren lassen. Eine weitere Stärke liegt in der Möglichkeit, auf ein bestimmtes Kopfhörermodell abgestimmte Filtereinstellungen einzusetzen.

Kopfhörer – kleine Räume – große Räume – Roon unterstützt Sie bei jedem (Raum-) Problem.

Grund 12: Roon integriert Ihre Upsampling-Wünsche

Das nächste polarisierende Thema. Soll man, darf man, kann man aus “wenig” “viel” machen? Hat DSP reale Vorteile oder dient dieses Format einfach nur zu Befriedigung unseres Bestrebens nach höher, schneller, weiter, stärker?  DSD128 kann ja gar nicht so gut sein wie DSD512 … oder doch? Klingt PCM am Ende besser als jedes DSD-Format? Sie können sich in die Diskussionen einbringen oder einfach in Roon Ihren HQ-Player aktivieren und es sich selber anhören. Wenn Sie wollen.

Roon hat ein Herz für Upsampler

Ich bin zwar nicht abergläubisch, aber trotzdem mache ich hier jetzt einfach mal Schluss vor dem dreizehnten Grund, denn wer bisher nicht überzeugt werden konnte, den kriege ich wohl auch mit 20 weiteren Gründen nicht.

Für alle, die Roon einmal 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich  testen wollen, folgt hier ein Direktlink von uns. Einfach draufklicken und sich registrieren.
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Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?

 

 

Weisses Männchen als Handwerker

Fotolia_87260336 © Texelart

 

In der nachfolgenden Anleitung “Wie ziehe ich den Roon-Core von einem PC/MacBook … auf einen PrimeMini um?” zeige ich Ihnen, was Sie tun können, um den Umzug von einem “Roon auf dem PC” zu einem “Roon auf dem PrimeMini” mit dem besten Ergebnis hinbekommen können.

 

 

 

 

Roon Core umziehen

Klingt ein PrimeMini wirklich besser?

Klingt ein PrimeMini wirklich besser?

Klingt ein PrimeMini wirklich besser?

Klingt ein PrimeMini wirklich besser?

In diesem Bericht stelle ich die Frage: „Klingt ein PrimeMini wirklich besser?“ und komme zu folgender Antwort:

Tut er nicht!

… einerseits.

… aber andererseits – tut er es doch!

Gehen wir der Sache mal auf den Grund.
Zunächst einmal ist er praktisch und sieht gut aus.

Aber braucht man für Roon unbedingt so ein kleines Teil?

Die Software Roon gibt es für Windows, für Mac und für Linux.
Sie brauchen also eigentlich einfach nur irgendeinen PC mit einem dieser drei Betriebssysteme, schon können Sie Roon installieren und es wird funktionieren. 

Und zwar fehlerfrei – da gibt es überhaupt nichts zu nörgeln!

Aber trotzdem gefällt das vielen Musikliebhabern nicht!

Gamer-PC

Gamer-PC – nicht gerade die erste Wahl für die HiFi-Anlage – oder?

So ein PC/Mac in meinem Wohnzimmer?

… an die HiFi-Anlage anschließen?
… mit welchem Kabel?
… bei diesem Krach vom Lüfter und von den Festplatten?
… und wie sieht das denn aus?
… und dann soll da noch eine Tastatur und eine Maus und ein Monitor rumfliegen?
… in meinem Wohnzimmer?

Na, da wird mir meine Frau aber was anderes erzählen!
Und womit?  Mit Recht!

In einer Junggesellenbude eines Nerds mag das in Ordnung sein – in einem familiären Umfeld ist das wohl ziemlich unpassend.
Ein Laptop/Macbook wäre eine Alternative, aber das hat man sich ja eigentlich für was anderes gekauft. Und auch so etwas hat klangliche Nachteile – da kommen wir gleich noch drauf zurück.

Der Antrieb – sich einen PrimeMini zulegen zu wollen – der kommt also erst einmal überhaupt nicht aus der audiophilen Ecke, sondern entstammt rein pragmatischen Überlegungen.

Der PrimeMini ist ein kleiner, lautloser PC, auf dem Roon perfekt läuft!

PrimeMini 5 von vorne links

PrimeMini 5 von vorne links

Wer Roon nicht mag und daher auch keine Lizenz besitzt – der kann mit einem PrimeMini auch nichts anfangen. Es sei denn, er will ihn als Computer mit Windows oder Linux nutzen.

Erfahren Sie mehr über darüber, welch gute Figur der PrimeMini in der IT-Welt macht.

Aber er ist nicht der einzige kleine PC auf der Welt, oder?

Korrekt – es gibt ähnliche kleine PC, die auch für Roon geeignet sind. Die nennen sich NUC und werden ebenfalls von Intel  (nicht nur!) angeboten. (Eine Liste geeigneter Modelle finden Sie hier auf der Roon Labs-Seite)

In ihnen sind Mainboards in unterschiedlichen Leistungsklassen verbaut. Es gibt die preisgünstigen kommerziellen Mainboards und die professional-Typen. Man kann wählen zwischen den Intel i3-Prozessoren für niedrigere Ansprüche, den i5 und den i7-Prozessoren für höhere Ansprüche. 

Tatsächlich gibt es das auch noch “in leistungsfähiger” (i9 …), aber damit wird es langsam gefährlich, denn reizt man diese Leistungswunder aus, reichen die Kühlfähigkeiten der kleinen Gehäuse irgendwann definitiv nicht mehr.

Ist auch totaler Unsinn – denn so ein NUC ist nicht als Gamer-PC gedacht, sondern als „robustes Arbeitspferd“.

NUC

Original-NUC

Solch einen NUC kann man sich selbst konfigurieren und ab 300,- € käuflich erwerben.
Zusammenbauen muss man ihn selber und beim Kauf muss man darauf achten, welche Bauteile für Roon geeignet sind. (Siehe Link oben)

So weit so gut – bleibt ein Nachteil:   Das Ding kann laut werden!
Die Hitze muss ja irgendwie weg und das besorgt ein Lüfter.
Und solch einen “Hubschrauber” will ein audiophiler Anwender ganz sicher nicht in seinem Wohnzimmer haben.

Die Lösung lautet daher:   Ein lüfterloses Gehäuse muss her!

PrimeMini 5 von oben

PrimeMini 5 von oben

Doch genau diese Suche gestaltet sich oftmals als erste echte Hürde, an der viele Interessenten scheitern.

Was vor allem daran liegt, dass ein Gehäuse, aus dem man einfach den Lüfter ausgebaut hat, noch lange kein lüfterloses Gehäuse in unserem Sinne ist. 

Wenn wir von einem lüfterlosen Gehäuse sprechen, dann meinen wir ein Gehäuse, das eine ausreichende Kühlung sicherstellt, obwohl es ohne Lüfter arbeitet.

Auch solche Gehäuse gibt es von verschiedenen Herstellern zu erwerben – auch gute.
Sie liegen dann allerdings preislich auch mal locker bei um die 500,- € und der Blick auf einen PrimeMini zeigt uns, dass der dann preislich gar nicht mehr weit weg ist – wenn überhaupt.

Bedenkt man, dass ein PrimeMini fix und fertig verbaut geliefert wird und man dann auch noch 5 Jahre Garantie auf alle Bauteile hat – sinkt der Vorteil einer Selbstbau-Lösung schnell in den Minusbereich.

Der PrimeMini ist oftmals also schlicht und ergreifend die wirtschaftlich klügere Lösung.

Beim PrimeMini werden hochwertige Gehäuse verwendet, die vom Hersteller selbst entwickelt wurden und nach seinen Vorgaben aus dem Vollen gefräst werden. Daher ist ein sicherer Betrieb gewährleistet und die  5 Jahre Garantie keinerlei Risiko für Prime Computer.

Fazit:

Ein PrimeMini ist eine äußerst kluge Entscheidung, wenn man nach einem kleinen, lautlosen Fix&Fertig-PC sucht. Ob man damit nun Roon betreiben will oder den Rechner in einer Arztpraxis, in einem Architekturbüro oder wo auch immer nutzen will.

Das exzellente Gehäuse –
die hochwertigen professional-NUC-Platinen –
die ausgewählten stabilen Prozessoren …
der niedrige Stromverbrauch (6W)…
… ergeben ein überzeugendes Gesamtkonzept.

Und was ist jetzt mit dem Klang?

Bis hierher klingt ein PrimeMini nicht schlechter und nicht besser als ein selbstgebauter NUC mit den identischen Bauteilen. Wie sollte er das denn auch machen?

Woher kommt dann aber der Klangunterschied zu anderen PC und sogar zu vielen deutlich teureren Streaming-Geräten?

Punkt 1 – es sind die besten Bauteile

Bei einem DIY-Projekt greifen viele Selbermacher leider nicht zu den besseren Bauteilen sondern zu den günstigeren. Oft fehlt einfach der Glaube daran, dass bessere Bauteile an dieser Stelle zu einem besseren Klang führen können.
So aber wird das nichts!

SSD in PrimeMini einbauen

SSD in PrimeMini einbauen

Punkt 2 – es liegt am USB 2.0-Anschluss

Moderne PC haben selbstverständlich USB 3.0/ 3.1 oder sogar USB C (Thunderbolt …)!

Leider aber begründet sich genau darin eine schlechtere Klangqualität. Zu diesem Thema finden Sie im Netz etliche fachkundige Berichte.
Wer keinen anderen Anschluss als USB 3.0/3.1 zur Verfügung hat, sollte darüber nachdenken, mit einem guten Reclocker zu arbeiten wie z.B. dem Phönix von Innuos.

Der PrimeMini hat ab Version 5 einen nativ unterstützten USB 2.0-Ausgang, mit dem Sie ihn direkt an einen Digital-Analog-Wandler anschließen können!
Der Wandler muss auch logischerweise gar nicht roon-ready sein, denn der DAC merkt ja nicht, dass die Digitalsignale von Roon kommen.

PrimeMini 5 von hinten

PrimeMini 5 von hinten (Der USB 2.0-Anschluss ist der untere mit dem schwarzen Steg)

Punkt 3 – Es liegt an ROCK

Es ist schon ziemlich sträflich, diesen Punkt als letzten anzuführen, denn genau ihm gebührt der größte Lohn. ROCK ist ein Linux, bei dem man alles entfernt hat, was nicht benötigt wird. Was übrig geblieben ist, hat man auf die spezielle Aufgabe hin optimiert -die Software Roon zu unterstützen und „Musik zu machen“.

Und genau darin liegt das Geheimnis selbst sehr teuerer Streaming-Lösungen.
Auch in ihnen steckt logischerweise ein PC – den brauchen wir einfach.
Den kann man komplett selber konstruieren oder in Form einer NUC-Platine ins Gehäuse mit einbauen (diese Lösung findet sich sogar in Streaming-Lösungen für über 40.000,- €!).
Man kann für eine galvanische Trennung sorgen …
… aber am Ende dreht sich doch immer alles um einen kleinen, lüfterlosen PC-Baustein.

Der bessere Klang – der wird durch das Betriebssystem sichergestellt.

Ein mehrere Hundert GB großes Windows, ein mit Funktionen vollgepropftes NAS-Betriebssystem … so etwas verhindert geradezu einen guten Klang.
Hersteller von Streaming-Geräten haben das erkannt.
Schaffen sie es, ein gut klingendes Betriebssystem (Firmware) zu entwickeln (oder einfach zu integrieren, wie z.B. AudioLinux), dann klingen die Geräte plötzlich.

Das ist schon alles!

Wir erkennen:

Wenn Sie … 

  1. die gleiche Bauteile-Qualität wie im PrimeMini verwenden
  2. ein gutes lüfterloses Gehäuse finden
  3. das Vorhandensein einer USB 2.0-Schnittstelle sicherstellen
  4. ausschließlich ROCK (oder AudioLinux) installieren
  5. den NUC nicht auch noch für andere Zwecke verwenden (Windows…)
  6. sich das Selberbauen zutrauen
  7. Ihnen die Installation keine Probleme bereitet
  8. die 5-jährige Garantie von Prime Computer nicht benötigen …

… können Sie sich so einen Roon-Core-Server auch selber zusammenbauen.
Mit vermutlich dem identischen Klangergebnis!

Es gibt kein Voodoo, keine Geheimnisse, keine Zaubersprüche bei Vollmond, keine grünen Kondensatoren, weil die blauen nichts taugen und keine ominösen Schaltungseingriffe eines Klang-Gurus!

Sie dürfen nur nicht …

  1. “schlechtere” Bauteile verwenden, die klanglich versagen
  2. “bessere” Bauteile verwenden, die zu thermischen Problemen führen

Mehr Leistung heißt immer auch mehr Stromverbrauch, mehr Hitzeentwicklung …
… und ruckzuck ist das vom Hersteller auf Nachhaltigkeit hin perfektionierte Konzept hinüber.

Wenn Sie den Klang noch weiter optimieren wollen, statten Sie Ihren PC mit 2x 16GB RAM und einer NVMe-SSD aus – und vor allem:  Gönnen Sie ihm ein richtig gutes Linear-Netzteil!

Merke:
Ein PrimeMini klingt nicht zwingend besser!

Bei ihm wurde einfach nur alles richtig gemacht.

Habe ich Sie überzeugt? Das freut mich.
Schauen Sie sich hier jetzt die Konfigurationsmöglichkeiten an:  Zum PrimeMini 5

Welches Netzteil braucht ein NUC, Nucleus, PrimeMini als Roon Core Server?

Welches Netzteil braucht ein NUC, Nucleus, PrimeMini als Roon Core Server?

Welches Netzteil braucht ein NUC, Nucleus, PrimeMini als Roon Core Server?

Welches Netzteil braucht ein NUC, Nucleus, PrimeMini als Roon Core Server?

Alle oben genannten Geräte werden in der Regel mit einem funktionierenden Netzteil ausgeliefert, können also in Betrieb genommen werden.

Keces P8 vorne1

Keces

 

Wer sie allerdings als audiophile Quelle einsetzen will, der kann mit einem Linear-Netzteil erstaunliche Klangverbesserungen erzielen.

 

 

 

Doch welches Netzteil nimmt man da?

Grundsätzlich kann man natürlich sagen: “Jedes geeignete.”, doch welches ist geeignet?

Die Power muss da sein!

Ein Roon-Core-Server auf NUC-Basis benötigt mindestens 60 Watt, gerne auch mehr. Spätestens, wenn man plant, auch den Thunderboltanschluss für eine externe Festplatte oder so zu verwenden, sollte es unbedingt auch etwas mehr sein.

Woher weiß ich, ob die Kraft reicht?

Netzteile werden in der Regel mit zwei Werten beschrieben: Volt und Ampere.
Techniker werden gleich aufschreien, wenn ich sage: “Nehmen Sie einfach Volt mal Ampere und Sie erhalten die Leistung in Watt!”, weil es bei Linearnetzteilen so nicht ganz richtig ist, aber andere Werte haben wir nun einmal nicht und einen teuren Messplatz schon sowieso nicht. Also müssen wir uns damit begnügen.

Wie viel Volt?

In der Regel haben wir da gar keine freie Auswahl, denn der Hersteller gibt diesen Wert vor und man sollte sich ganz sicher daran halten.
Ein NUC allerdings wird von Intel mit 12-24V beschrieben. Wieso ist das so?
Nun – so ein Mini-PC ist natürlich prima dazu geeignet, auch in einem Fahrzeug wie z.B. einem Wohnmobil betrieben zu werden. Und die haben nun einmal 12V oder 24V.
Man kann also davon ausgehen, dass die Spannung intern sowieso auf einen Wert von vermutlich so um die 9V heruntergeregelt wird, weshalb es ziemlich egal ist, welchen Wert wir tatsächlich wählen.
Ist er sehr niedrig – brauchen wir mehr Ampere – ist er sehr hoch, muss sehr viel heruntergeregelt werden, was auch nicht optimal ist.

Aus der Praxis:

Wir haben die besten Erfahrungen mit 19V gemacht.

Wie wiel Ampere?

Das ist jetzt eine Rechenaufgabe fürs zweite Schuljahr (oder erstes?).
3A mal 19V ergeben 57Watt – reicht nicht.
4A mal 19V ergeben 76Watt – reicht – je nach Modell, besser wären 5A.

Zu viel Ampere?

Was passiert, wenn wir jetzt ein 19V-Netzteil mit 8A (= 152 Watt) nehmen?
Antwort:  Nichts!  Das Gerät nimmt sich nur so viel, wie es braucht.

Was ist also ein “goldener Schnitt mit Reserve”?

Richtig – 19V mit 5A ist ein sehr guter Wert!
Ob ein Netzteil also passt oder nicht, können Sie jetzt selber beantworten.

SBooster, Keces, Farad, Progressive Audio …
Passen Sie – wie klingen Sie?

Von BOTW (SBooster) gibt es kein (!!) passendes Netzteil, bei Farad kann man sich ein passendes anfertigen lassen. Von Keces passt nur das P8, das P3 scheidet aus. Die Progressive Audio-Netzteile werden mit 19V/5A angeboten – sind aber derzeit erst mal nicht mehr erhältlich.

Und was klingt nun am besten?

Unser persönlicher Klang-Favorit ist eindeutig das Progressive Audio.
Mess-Fanatiker haben an ihm ihre wahre Freude und es ist das mit Abstand audiophilste Netzteil, was wir kennen.
Ein großer Vorteil ist, dass es bereits mit einem hochwertigen DC-Kabel (vom Netzteil zum NUC) ausgeliefert wird, was in der 200,-€-Klasse liegt, während z.B. Keces seine Netzteile mit Billig-Beipackstrippen ausstattet.

Aber – wie schon geschrieben – ist es derzeit nicht erhältlich.

Wer jedoch zwei Abnehmer hat – also z.B. neben dem NUC auch noch die Fritzbox oder einen Switch mit Strom versorgen will, der bekommt mit dem Keces P8 Dual ein preislich nicht zu schlagendes Angebot. Da es zusätzlich noch einen 5V-USB-Anschluss hat, kann man sogar z.B. den PrimeMini an 19V, die Fritzbox an 12V und einen Chord-Switch an 5V anschließen.

Hinweis:
Ab sofort liefert der Deutschland-Vertrieb von KECES (Robert Ross) hochwertige Premium-DC-Kabel gegen Aufpreis. Eine mehr als lohnenswerte Ausgabe!

Fazit:

Wer seinen NUC über ein Linear-Netzteil versorgen will, der hat es nicht ganz einfach. Die neuesten Modell benötigen etwa 90 Watt. Da bleibt neben dem Keces P8 keine große Auswahl.

P28 im Anmarsch!
Keces hat das P28 angekündigt. Ein Netzteil mit 5 Ausgängen. Wer einen Router, einen Switch und mehrere andere Geräte mit Niedervolteingang zu versorgen hat,  findet darin ganz sicher eine perfekte Lösung. Sobald es lieferbar ist – wird es einen festen Platz in unserer Vorführung erhalten.

Sollte Ihnen der Artikel geholfen haben, eine Entscheidung zu treffen, dann würden wir uns über eine Bestellung in unserem Shop sehr freuen.

Keces P8 bestellen

 

 

 

 

CDs rippen mit Roon und PrimeMini – einfacher geht es nicht!

CDs rippen mit Roon und PrimeMini – einfacher geht es nicht!

CDs rippen mit Roon und PrimeMini – einfacher geht es nicht!

CDs rippen mit Roon und PrimeMini – einfacher geht es nicht!

MELCO D100B

MELCO D100B

 

 

In meinem Bericht „CDs rippen mit Roon und PrimeMini – einfacher geht es nicht!“ zeige ich Ihnen, wie einfach das Rippen der eigenen CDs sein kann und wie hervorragend die gerippten Titel klingen können.

 

Um mit Roon die eigenen CDs rippen zu können benötigen Sie:

  • Einen PrimeMini 5
  • Ein CD-ROM-Laufwerk mit USB-Anschluss
  • Einen Speicherort (interne SSD)
  • CDs

Ist Ihr PrimeMini 5 als Roon-Core-Server eingerichtet und möchten Sie CDs rippen, brauchen Sie natürlich zu allererst mal einen Speicherort, auf dem die eingelesenen Daten abgelegt werden sollen.
Das ist im Idealfall eine interne zweite SSD im PrimeMini 5.

Als nächstes benötigen Sie ein CD-ROM-Laufwerk, das Sie mit einem USB-Anschluss – am besten USB 3.1 – am PrimeMini 5 verbinden.
Total chic, klein und flach ist ein Apple-Laufwerk, aber natürlich geht es auch mit jedem anderen.

Wer Wert auf eine absolut hochwertige und audiophile Klangqualität legt, der greift zum Spitzenmodell von Melco, dem D100.

Nach dem Einlegen einer CD geht dann alles vollautomatisch.

Roon beginnt selbstständig mit dem Einlesen der CD und fragt Sie noch nicht einmal, was es damit tun soll. Das Rauschen, was die sich drehende CD erzeugt – ist der beruhigende Beweis dafür, dass die Ripping-Aufnahme ordnungsgemäß vonstatten geht.

Nach 15-20 Minuten ist auch die längste und schwierigste CD eingelesen und steht Ihnen von nun an zur Verfügung. Ein PC ist dafür zu keiner Zeit erforderlich.

Das Cover und alle verfügbaren Informationen verknüpft Roon selbstverständlich schon beim Rippen.

Einfacher, perfekter und klanglich besser kann man CDs überhaupt nicht rippen, oder?

Viel Spaß!