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PrimeCore Audio® Server

Über PrimeCore Audio®

Über PrimeCore Audio®

Wer die leider viel zu kurze PrimeMini-Historie von Prime Computer CH verfolgt hat, dem muss ich nicht viel erzählen.
Den Start, die explosionsartige Verkaufszahlen-Entwicklung und das überraschende Ende von diesem kleinen Klangboliden hat er dann ja selber miterlebt.

PrimeMini 5 von vorne links
PrimeMini 5 

Allen anderen möchte ich in diesem Bericht erläutern, was die Marke PrimeCore Audio® mit diesem PrimeMini zu tun hat, wie alles entstanden ist und wieso die Idee hinter dem PrimeMini einfach nicht mit ihm sterben durfte.

Roon (Roon Labs. New York)

Erst will man einfach nur seine CDs rippen und zentral auf einen Speicher ablegen. –
“nur” !
Doch welche Software nutzt man? Welchen Speicher? Und womit spielt man die Dateien dann ab? Wie kommt die Musik zur HiFi-Anlage? Nach welchem System ordnet man die Dateien?
Nicht wenige geben dieses Vorhaben ganz schnell wieder auf.

Die anderen befassen sich intensiv mit den verschiedenen Programmen. Natürlich probiert man iTunes oder einige kostenlose uPnP-Player, am Ende kommt man meistens zu JRiver oder Audirvana.
Aber immer noch benutzt man seinen Computer und muss den irgendwie mit der HiFi-Anlage verbinden.

Irgendwann hat man die Nase voll und kauft sich einen Streamer!
Damit hat man die Hardware und die Software und so ein Streamer kann ja sowieso alles viel besser als ein Computer.

Aber welchen?
Einen für 500,- €? Oder doch besser den für 5.000,- €? … 10.000,- €?

Und kauft man lieber einen reinen Streamer?
Oder einen Streamer mit Festplattenspeicher?
… einen mit eingebautem CD-ROM-Laufwerk?
… und mit integriertem Digital-Analog-Wandler?
Also ein “All-in-One-Gerät”?

Und mit welcher Software drauf? Und welchem Betriebssystem?
Streamt man mehr von Qobuz und Tidal oder nutzt mehr nur seine eigene Sammlung?

Kurz:
Man wird das Gefühl nicht los, dass man sich immer nur falsch entscheiden kann.

Mir ging das in den Jahren 2014 bis 2019 ganz genau so.
Und ich hatte noch das große Glück, mir als HiFi-Händler alles bestellen zu können, was ich kennenlernen wollte und alles wieder verkaufen zu können, was mir nicht gefiel.
Und so wechselte mein Portfolio ziemlich schnell und erschreckend oft. Zumal ja auch fast halbjährlich neue Modellreihen erschienen.

Bis ich dann auf die Software Roon in Kombination mit der Hardware Nucleus gestoßen bin.

Zwar hatte ich schon hinreichend mit Roon Erfahrungen sammeln können, aber immer nur auf meinem MacBook oder meinem NAS. Beides funktionierte – war aber klanglich nicht der “Burner”, wie man heute so sagt.

Auf einmal gab es da jetzt so einen kleinen schwarzen Kasten.
Nach dem Einschalten konnte man ihn einfach “vergessen”.
Ab sofort musste man nur noch sein iPAD zur Hand nehmen, Roon starten und Musik hören.
Kein Monitor, keine Tastatur, keine Maus. Super!

Und per USB oder per LAN ging es in die HiFi-Anlage. Klasse!

Roon-Nucleus
Roon-Nucleus

Einzig und allein der Preis passte nicht.

Immer wieder kam da die Kritik meiner Kunden, die sich im Computerbereich gut auskannten und daher den Preis des Nucleus so ganz und gar nicht nachvollziehen konnten.
Zumal Roon Labs ja auch nicht müde wird, darauf hinzuweisen, dass ein Nucleus nichts weiter als ein Intel NUC ist und dass er für den Klang in keiner Weise eine Rolle spielt.
Einen „echten“ und heute aktuellen NUC bekommt man aber locker schon für unter 500,- €. (allerdings mit Lüfter)

Es musste eine Alternative mit fairem Preis her.

2020 entstand in mir deshalb die Idee, eine Alternative zum Nucleus zu entwickeln.
Allerdings wurde diese Idee ziemlich schnell obsolet, nachdem ich mit Prime Computer aus der Schweiz Kontakt aufgenommen hatte.
Dieser Hersteller hatte den PrimeMini 4 im Programm. Ebenfalls ein Intel NUC.
Allerdings mit hochwertigeren Bauteilen (Professional-Serie) zu einem deutlich günstigeren Preis.
Und meine ersten Hörvergleiche straften Roon Labs lügen!

Ich konnte sehr schnell feststellen, dass es klanglich ganz und gar nicht gleichgültig ist, welche Computerbauteile man einsetzt!

Zu meinem großen Glück stand bei Prime Computer CH gerade ein Modellwechsel von der Serie 4 auf 5 an, an dem ich mitwirken durfte. So gelang es mir unter anderem dafür zu sorgen, dass das neue Modell  wieder einen nativen USB 2.0-Anschluss erhielt. 
Grund:
Die USB 2.0 Schnittstelle klingt deutlich besser als die neueren Varianten.  

In den Jahren 2021 und 2022 wurden dann allein von mir rund 400 Exemplare verkauft.
Für den erneut geplanten Modellwechsel Ende 2022 experimentierte ich im Auftrag von Prime Computer CH intensiv mit neuen, noch besser klingenden Bauteilen und die Erkenntnisse aus diesen Versuchen zeigten deutlich:

Den PrimeMini 2023 sollte wohl erneut ein deutlicher klanglicher Zugewinn auszeichnen.

Doch dann: Das plötzliche Ende von Prime Computer CH

Der Investor verweigerte auf einmal weitere Zahlungen und die Firma wurde aufgelöst.

Alle meine Erkenntnisse, Ideen und Hoffnungen waren für die Katz!?

Und womit sollte ich in Zukunft Musik hören?

Zurück zu den HiFi-Streamern?
Nein! Niemals!

Wer sich erst einmal an so eine Roon-Core-Server-Lösung gewöhnt hat, der weiß:
Es gibt kein Zurück!
Klanglich nicht und von der Bedienung her sowieso nicht!

Also gab es nur eine einzige Lösung:
Ich musste da weitermachen, wo ich 2020 unterbrochen wurde: Ich musste solch einen Server selbst entwickeln und auf den Markt bringen.

Das PrimeCore Audio®-Projekt wurde gestartet.

Die Ziele ergaben sich aus den gewonnenen Erkenntnissen:

Roon funktioniert zwar auf allen Plattformen ähnlich gut, die klanglichen Potentiale jedoch, ergeben sich erst aus einem vollständigen Roon-System. Also … 

  • der Roon-Software
  • dem ROCK-Betriebssystem
  • und einer optimierten Hardware.

Erst das Zusammenspiel dieser drei Beteiligten garantiert den überzeugenden Klang, den wir Musikbegeisterte suchen.

Das “Roon-System”

Die Software Roon …

ist eine extrem leistungsfähige Abspielsoftware (und noch weit mehr). 
Was wir als Audiophile von Roon für unsere „Klangsymbiose“ brauchen, das sind die vielen klanglich relevanten Besonderheiten, auf denen dieses Programm aufgesetzt wurde. Das Roon-Advanced-Audio-Transfer-Protocol (RAAT) sei hier nur als eines von vielen Beispielen genannt. 

„Unter der Haube“ werkeln bei Roon eine ganze Reihe erstaunlicher und einzigartiger Lösungen, die dafür sorgen, dass die von Hause aus vorhandenen Klangqualitäten der High-Res-Audio-Dateien nicht wieder verloren gehen.
Wer hier mehr technische Details erfahren will, der findet auf der Roon Labs Webseite sehr gute und umfassende Erläuterungen. 

Das Betriebssystem ROCK …

Das geniale OS von Roon Labs.

Wer Roon auf einem MAC oder auf einem Windows-System aufsetzt und glaubt, damit die klanglichen Fähigkeiten von Roon ausloten zu können, den muss ich leider enttäuschen. Er erkennt damit zwar wie Roon funktioniert, aber warum man als High-Ender von Roon geradezu schwärmen kann, das bleibt ihm verborgen. Wenn die Aussage aber natürlich auch korrekt ist, dass man mit Roon auf einem Windows- oder Mac-System ausgezeichnet Musik hören kann.

Den vollen Umfang der klanglichen Fähigkeiten entdeckt man aber erst, wenn es auf ROCK aufgesetzt ist, also auf einem völlig „ballastfreien“ Betriebssystem.

Die Hardware …

Für mich persönlich ist es ein wenig unverständlich, dass sich Roon Labs auf den Standpunkt stellt, es sei klanglich irrelevant, welche Computer-Hardware man verwendet.

Wer im Jahr 2023 angekommen ist, der weiß längst, welchen großen Klangeinfluss bereits Audio- und Lautsprecherkabel haben. Gerätefüße, Netzfilter, Sicherungen …  – wieso sollte das ausgerechnet bei den Bauteilen eines Roon-Core-Servers anders sein?
Einfache Hörvergleiche bringen eindeutige und leicht nachvollziehbare Erkenntnisse!

Leistung ist nicht alles!

Was die Hardware-Auswahl am Ende schwierig macht, ist die Tatsache, dass man nicht einfach nach den üblichen IT-Regeln spielen und die Messwerte (Benchmarks …) für die Auswahl heranziehen kann.
Eine hohe Leistungsfähigkeit ist natürlich auch bei einem Roon-Core-Server toll und wichtig – aber man kann es leider auch sehr schnell übertreiben. Und dann schießt man klanglich über das Ziel hinaus.

„Leistung pur“ erhöht zwar die Dynamik und die Analytik, die Fokussierbarkeit, den Detailreichtum … – aber das alles geschieht dann auf Kosten der Harmonie. Auf einmal ist das „Gefühl für die Musik“ verschwunden.

Die Musik klingt dann nicht mehr so „ergreifend“ wie sie eingespielt wurde, sondern mutiert zu einem Sound-Spektakel.
Das mag manchem Hörer gefallen, aber audiophil ist das nicht.

Die Bausteine müssen zusammenpassen!

Eine weitere Hürde wird durch die Tatsache aufgebaut, dass sich manche Bauteile, die möglicherweise einzeln zu einem ganz hervorragenden Klangbild führen, untereinander einfach nicht vertragen und so manch eine sicher geglaubte Spur zu einer Sackgasse machen.

Hersteller verändern permanent die Zusammensetzung ihrer Bausteine.

Richtig ärgerlich wird es, wenn ein Hersteller von Bauteilen immer wieder die Zusammensetzung seiner Komponente ändert und man plötzlich mit einer Klangverschlechterung konfrontiert wird, deren Ursache man dann erst wieder mühsam erkunden muss.
Aus diesem Grund verwenden wir bei PrimeCore Audio® nur noch Bauteile nach Industriestandard. Hierbei ist garantiert, dass der Hersteller die in seinen technischen Datenblättern beschriebenen Bausteine nicht ändert, ohne ein Jahr vorher die Anpassung anzukündigen. 

Da hierdurch das Selektieren (und Aussortieren) der Komponenten beinahe überflüssig wird, erspart uns das sehr viel Aufwand und unseren Kunden einen Batzen Geld.

Das Gehäuse – unser ganzer Stolz

Wer meinen Live-Ticker verfolgt hat, der konnte wohl leicht erkennen, wie sehr mich dieses Thema gequält und wie viele schlaflose Nächte es mich gekostet hat.

Am Anfang standen hehre Ziele …
… von denen wir uns dann scheinbar doch schnell wieder zu trennen hatten.
Zwischendurch schien sich die Gehäusefrage zum größten Problem zu entwickeln, das mich dazu zu zwingen schien, die eine oder andere “Kröte” schlucken zu müssen.

Doch am Ende wurde alles gut und es wurde dann doch das zu Beginn – mit noch ganz viel Enthusiasmus designte Gehäuse.
Ein aus Spezial-Aluminium, aus dem Vollen gefrästes Gehäuse, keine andeinandergeschraubten Bleche.
Jeder, der dieses kleine, aber überraschend schwere Teil in die Hand nimmt, reagiert mit Geräuschen, die zu jedem Komik-Heft passen würden. 🙂

Die Gehäuseoberfläche zeigt ein auffälliges Muster, das einerseits der erforderlichen Kühlung gilt, aber andererseits schon heute zu einem Sinnbild eines PrimeCore Audio®-Servers geworden ist.

Es zeigt den PrimeCore Audio®-Server als Mittelpunkt, der als “Sender” Schallwellen ausstrahlt.
Auf der linken Seite sind zwei weitere Schallquellen angedeutet. Sie symbolisieren die beiden Lautsprecher in einem HiFi-System, die auf den Hörenden ausgerichtet sind.
Der befindet sich dort, wo die Musik entstanden ist und und wird dadurch nun selbst zum Mittelpunkt.
Ebenso wie die Musik selber, die ohne einen Sender und einen Empfänger nicht stattfinden kann.

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