Aktivboxen – neues Spiel, neues Glück?

Aktivboxen – neues Spiel, neues Glück?

In diesem Bericht „Aktivboxen – neues Spiel, neues Glück?“ will ich darüber schreiben, wieso es die Aktivboxen bisher so schwer hatten und warum sich das möglicherweise jetzt ändern könnte.

Wie viele HiFi-Freaks muss man befragen, um einen einzigen unter ihnen zu finden, der bereits Aktivboxen betreibt?
Antwort:  Viele!

Wie viele gute Aktivboxen haben Sie persönlich schon gehört?
Antwort: Wenige? Gar keine?

Woran liegt das?

An den Kunden, die nie wirklich über dieses Thema nachgedacht haben?
An den Händlern, die sich keine Ware hinstellen, die sich nicht schnell genug „dreht“?
An den Herstellern, die nicht gegen Windmühlen ankämpfen wollen?
An etwas ganz anderem?

Nun, ein Grund liegt sicher darin, dass wir als Besitzer einer HiFi-Anlage gerne immer nur einzelne Komponenten austauschen, damit es nicht „auf einen Schlag“ so teuer wird.
Zudem tauschen wir unsere Komponenten ja auch nur dann aus, wenn

  1. die alte kaputt ist, oder
  2. wir etwas gelesen haben, was uns zu einer neuen hinzieht.

Aber auch dann interessieren wir uns immer noch nur für diese eine Komponente und nur die wollen wir austauschen.
Der Umstieg auf Aktivboxen verlangt aber nach einem Systemwechsel – und davon halten wir nicht viel.
Das Angebot an Aktivboxen ist zudem sehr klein,
daher gibt es auch nur wenige Testberichte in den Zeitungen,
und beim Händler sucht man Aktive sowieso vergeblich.

Ein Teufelskreis

“Man muss sich mit Aktiv-Lautsprechern befassen, bevor man sein Geld in das passive System gesteckt hat!”

Doch wie soll das gelingen?
Wenn man es schon nicht schafft, echte HiFi-Freaks zum Wechsel auf aktive Systeme zu bringen, wie will man dann „blutige Anfänger“ dazu kriegen, von Anfang an alles richtig zu machen?

Und immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Verzeihen Sie mir bitte diese seichte Überschrift, aber nachdem ich zunächst so eine Weltuntergangs-Stimmung erzeugt habe, konnte ich der Verlockung einfach nicht widerstehen, Sie und mich wieder ein wenig emotional aufzubauen.

Denn während Hersteller und Händler seit Jahrzehnten nach Auswegen und Lösungen suchen, sind es die Kunden selber, die gerade „so ganz nebenbei“ einen Weg hin zum Aktivlautsprecher gefunden haben.

Und dieser Weg führt sie über das Thema Streaming hin zur Aktivbox.

Nein, ich will jetzt nicht vom Hund auf den Floh kommen und über das Thema Streaming habe ich ja auch schon hinreichend berichtet. Ich will vielmehr beschreiben, was ich gerade in meiner Kundschaft beobachte und was mich dazu veranlasst hat, mir jetzt nach einer 25 Jahre andauernden Aktiv-Abstinenz auch selber wieder eine Aktivbox ins Studio zu stellen.

Seit etwa 2 Jahren, also mit der Aufnahme der Auralic-Produkte in unser Portfolio, haben die Fragen unserer Kunden einen ganz neuen Inhalt bekommen.
Wer sich einen guten Streamer zugelegt hat, hört zuhause, was er vorher für unmöglich gehalten hat. Das Ding klingt besser als sein CD-Spieler.

Gleichzeitig entdeckt er die Welt von Qobuz und/oder Tidal und ist von den vielen Möglichkeiten begeistert.

Mit dem Tablet in der Hand reist er musikalisch durch Zeit und Raum; lernt Künstler kennen, von denen er noch nie etwas gehört hat; entdeckt neue Titel von seinem Lieblingsinterpreten und kann sich durch genre-bezogene Playlists hören, die von professionellen Musikredakteuren erarbeitet worden sind.

Die ganze Welt der Musik in unserem Wohnzimmer und das in Masterband-Studio-Qualität. 

Doch was passiert dann?
Man beschließt, dass man die eigenen CDs nicht mehr braucht. Die paar Scheiben, die man im Portal nicht finden kann, die sind schnell gerippt und klingen seltsamerweise danach sogar besser als vorher. Schon wandern alle CDs in einen Umzugskarton und der in den Keller.
Da man mit dem Auralic auch Radio hören kann, wandert auch der Tuner in den Keller.
Jetzt stehen da im Wohnzimmer nur noch der Streamer und der Verstärker auf dem Rack.
Ein Rack – auf dem es leer geworden ist und das man jetzt eigentlich auch durch ein anderes Möbelstück ersetzen könnte, oder?
Man stellt sich also vor, wie toll es wäre, wenn dieser Verstärker jetzt auch noch verschwinden würde.
Man hätte nur noch diesen kleinen Streamer, der unauffällig auf irgendeinem Sideboard steht und natürlich die Lautsprecher – mehr aber nicht. Das wär´s!
Das wäre es wirklich!

Und genau das ist es!

Mit einem Paar Aktivboxen und einem Streamer lassen sich genau diese Wünsche in die Tat umsetzen.
Am Ende hat man viel weniger HiFi im Zimmer herumstehen – bei einem viel besseren Klang.

Er ist zufrieden – sie ist zufrieden.
Es sieht toll aus …
und so ganz nebenbei ist man vom passiven auf das aktive System umgestiegen.

Und das soll keine Zukunft haben?

Ich glaube da eher, wir erleben gerade eine echte Systemwende!
Denn die drei wichtigsten Kaufargumente aller Zeiten werden alle erfüllt:

Es sieht gut aus, es ist praktisch und es klingt gut!

Wenn Sie jetzt denken:  „Gut gebrüllt Löwe. Aber wie klingt das denn nun wirklich?“, dann werden Sie die Antwort auf Ihre Frage nirgendwo lesen können.
Die finden Sie ganz alleine bei einer eigenen Hörprobe!
… zu der wir Sie hiermit herzlich einladen.

Hören Sie bei uns einen überzeugenden Aktiv-Lautsprecher.
Hören Sie die Extreme III vom Essener HiFi-Spezialisten Progressive Audio.

Lesen Sie jetzt mehr über diesen Lautsprecher in meinem Bericht:
Progressive Audio, Extreme III, aktiv vs. passiv.

Und wenn Sie erst noch wissen wollen, wie sich denn Aktivboxen von Passivboxen unterscheiden, empfehle ich Ihnen unseren Bericht

Aktivlautsprecher vs. Passivblautsprecher

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