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FinkTeam Kim mit Bank

In New York, Rio, Tokio – … die erstaunliche Weltreise der kleinen Kim. (FinkTeam)

In New York, Rio, Tokio – … die erstaunliche Weltreise der kleinen Kim.

In New York, Rio, Tokio – … die erstaunliche Weltreise der kleinen Kim.

In meinem Bericht „In New York, Rio, Tokio – … die erstaunliche Weltreise der kleinen Kim.“ geht es nicht um eine Gute-Nacht-Geschichte und auch nicht um die Lyrik des berühmten Songs von Trio Rio, sondern um die erstaunliche Erfolgs-Story eines jungen Lautsprechers aus dem Hause FinkTeam.

Wie viele Lautsprechermodelle mag es zurzeit wohl auf der Welt geben? 

Ich frage mich das deshalb, weil die Kim von ihrer „Geburt“ an Kunden und Händler rund um den Globus schon bei der ersten Hörprobe in ihren Bann zieht. Wieso kann sie das? 

FinkTeam KIM seitlich
FinkTeam KIM seitlich

Was macht sie so außergewöhnlich?

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass schon einmal ein Lautsprecher derart „viral“ gegangen ist, wie dieser neue Ableger aus dem Haus FinkTeam.
Ob es tatsächlich schon Käufer und Händler in New York, Rio und Tokio gibt, entzieht sich meiner Kenntnis, aber es ist schon auregend, von den fast täglich hinzukommenden Händlern weltweit zu lesen.
(Hinweis: Laut Karl-Heinz-Fink fehlt nur noch Rio). 🙂

Und ungeachtet meiner Freundschaft zu Karl-Heinz Fink bin ich natürlich davon ausgegangen, dass sich die Kim in kürzester Zeit auch in den großen HiFi-Läden rund ums und auch im Ruhrgebiet einfinden wird.
Die allerdings scheinen eine Konkurrenz im eigenen Hause zu fürchten und setzen weiterhin lieber auf die Modelle, die sich seit Jahrzehnten automatisch verkaufen lassen. … die eben jeder kennt.
Und vielleicht handeln diese Händler sogar richtig, denn die Qual der Wahl zu haben, das überfordert manche Kunden schon.

FinkTeam KIM mit Gitarre
FinkTeam KIM mit Gitarre

Und wie sieht das bei mir aus?

Nun, diese typischen Mainstream-Boxen findet man bei mir schon seit 1997 nicht mehr.
Irgendwann konnte und wollte ich sie einfach meinen Kunden nicht mehr anbieten. 

Damals entschied ich mich dazu, lieber Ralf Koenen mit seiner neu gegründeten Marke Progressive Audio zu unterstützen. In ihm erkannte ich ein enormes Potential. Was dann aber im Laufe der Zeit tatsächlich aus diesem Namen entstanden ist, das hätte auch ich damals noch nicht für möglich gehalten.
Seitdem versuche ich aber auch, wenigstens noch eine zweite Lautsprecher-Marke neben Progressive Audio zu etablieren, aber es ist mir bisher nicht gelungen.

Das Leben schreibt seine Geschichten selber.

Und so sind es wohl mal wieder diese seltsamen Fügungen in unserem Leben, die jüngst dazu geführt haben, dass ich mir die Kim nach zwei Tagen intensiver Hörsitzungen für mein Studio bestellen musste und ich mich auf diesen zukünftigen Wettstreit zwischen Progressive Audio und FinkTeam sehr freue.

FinkTeam

FinkTeam Logo
FinkTeam Logo

Bei der Marke „FinkTeam“ handelt es sich um einen Ableger von Fink-Audio-Consulting (FAC) aus Essen mit Karl-Heinz Fink als Kopf der Firma.

„Schon wieder Essen!?“ – werden sich wohl manche fragen, denn Progressive Audio stammt ja auch aus unserem Nachbarstädtchen.
Aber da kann ich ja nichts dafür.

 

 

 

Normalerweise gehört es zur Aufgabe von FAC, Probleme für andere Hersteller und Entwickler zu lösen. Immer dann, wenn es darum geht, mit einem enormen Mess-Aufwand und viel Fachwissen Vorgänge zu erforschen, wenden sich Entwickler an die Essener Firma. Immer dann also, wenn es unverhältnismäßig wäre, sich die teuren Apparaturen und das nötige Fachwissen selber anzueignen.

Gut bekannte Elektronik- oder Lautsprecherserien sind bereits dem Kopf von Karl-Heinz Fink und seinem internationalen Team entsprungen – und so auch die hauseigene Lautsprecher-Serie, die bisher aus der großen „WM-4“, der „Borg“ und eben der „Kim“ besteht. Wie eingeschworen dieses Team ist, zeigt sich schon daran, dass Karl-Heinz Fink großen Wert darauf gelegt hat, die Bezeichnung “Team” mit in den Markennamen zu bekommen.

Historie

2017 habe ich auf der High-End in München zum ersten mal vor dem Prototypen der WM-4 gesessen.
Groß, schwer, teuer und ganz offensichtlich noch lange nicht fertig. Dennoch bereits klanglich sehr beeindruckend.

FinkTeam WM4
FinkTeam WM4

Ein Jahr darauf war dann nicht etwa die „fertige“ WM-4 in München zu hören, sondern die „kleinere“ Borg.
Neben der auffälligen Gehäuseform zogen vor allen Dingen die AMTs (die Hochtöner) meine Blicke und mein Interesse auf sich. Air Motion Transformers heißen die Dinger ausgeschrieben und ich muss zugeben, dass ich ihnen immer nur sehr mit Skepsis begegnet bin. Diese Hochtöner haben in der Theorie überzeugende Vorteile.

FinkTeam Borg grau-weiß
FinkTeam Borg grau-weiß

Leider bewies die Praxis mir immer wieder, wie sehr sie sich manchmal von der Theorie unterscheidet und wie schwierig diese AMTs für einen Entwickler zu beherrschen sein müssen.
Im Ergebnis heißt das dann bei Lautsprechern, dass man klar und deutlich diesen AMT hören kann.
Hell, klar, spitz, synthetisch …

In der Redakteuren-Sprache wird so etwas beschrieben mit:
„Als wir dann auf die XY umschalteten, wurde auch der letzte Hauch eines Schleiers vor den Hochtönern davongezogen. Glasklar perlten … und stählern schmetterten  …!“. 

Jaja – wehe dem, der daraus schließt, dass es sich hier um einen guten Lautsprecher handeln soll.

Man will ja nicht den Hochtöner hören, sondern die Musik, oder?

Zurück nach München.
Die Borg machte ihre Sache erneut entgegen meinen Befürchtungen ganz hervorragend. Welches Musikmaterial mir Karl-Heinz auch vorspielte, sie fühlte sich in jedem Genre zuhause und es war eine Freude, mit Ihr und diesen AMTs zu hören.

Mittlerweile geht das Jahr 2021 zu Ende und ich hoffe, dass ich meine Kim noch vor Weihnachten geliefert bekomme.

Beginnen wir mit dem Erscheinungsbild.

FinkTeam KIM Amarra mit schwarzer Front
FinkTeam KIM Amarra mit schwarzer Front

Ich bin mir sicher, dass sie polarisieren wird.
Das ist gut so – denn nichts ist langweiliger als ein Lautsprecher-Design, zu dem niemand eine eigene Meinung haben kann. Hier in diesem Fall stellt aber das Design ein überzeugendes Beispiel für das Motto Form follows Function dar.

Kommen wir direkt zu meinen Höreindrücken

Als Verstärker werkelt ein A901 von Progressive Audio, ein toller High-End-Amp, der die Kunst beherrscht, sowohl Röhren- als auch Transistor-Freaks zu begeistern.
Schon nach den ersten Tönen höre ich, dass es dem Fink-Team auch bei der Kim erneut gelungen ist, den Hochtöner zu zähmen, so dass er zwar feinsten Saitenzupfern und auch dem Aufnahmeraum eine tolle Bühne bietet, aber sich selbst als technisches Bauteil vornehm zurückhalten kann.
Genau so muss es sein.

Obwohl ich mir sicher bin, dass ich noch eine Weile benötigen werde, um die Kim im richtigen Abstand und im richtigen Winkel zu mir aufzustellen, zwingt mich gerade überhaupt nichts dazu aufzustehen und die Kim „durch die Gegend zu schieben“.
Überhaupt scheint die Kim zu den Lautsprechern zu gehören, die sich keineswegs wie eine Diva verhalten und bei denen man immer alles „hundertprozentig richtig“ machen muss, um gescheit hören zu können.

Die Kim ist zufrieden, wenn sie „ungefähr“ richtig positioniert ist.

FinkTeam KIM im Wohnraum
FinkTeam KIM im Wohnraum

Völlig überraschend ist die Tatsache, wie souverän und erwachsen die kleine Kim aufspielt. Wer glaubt, einen kleinen Zweiwege-Lautsprecher mit den üblichen Kompromissen vor sich zu haben, der hat sich mal richtig getäuscht.
Viele große, schwere Boxen tun sich ganz sicher schwer, neben einer Kim zu bestehen.
Mit einem überraschend großen Bühnenbild, der Fähigkeit also, selbst große Orchester zu reproduzieren, beeindruckt sie auf Anhieb und man fragt sich unweigerlich, wie sie das nur schafft.

Auch hohe Pegel können ihrem Klangbild nichts anhaben. Da, wo andere Boxen in dieser Größe längst mit der weißen Fahne wehen, scheint sie sich immer noch wohl zu fühlen.

Wer aber nun daraus schließt, es müsse sich bei der Kim um eine der üblichen „Palaverboxen“ handeln, die schon Bass und Dynamik machen, wenn die Musik noch gar nicht läuft, auch der täuscht sich gewaltig.
Wo nichts ist, wird auch nichts wiedergegeben. Und auch bei ganz leisen Tönen verwöhnt sie uns mit einem angenehmen Klangbild über den gesamten Frequenzverlauf hinweg.
Da gibt es keine „Badewannen-Charakterstik“, keine übertriebenen Mitten und schon lange keinen fetten, unsauber wabbelnden Bass.

Furztrocken – sorry – aber irgendwie passt das einfach – spielt sie die Unterschiede zwischen einer mit der Fußmaschine bedienten, stark bedämpften Basedrum und z.B. den mit Schlägeln gespielten Stand-Toms heraus.

Man sitzt vor ihr und wartet darauf, dass irgendetwas zu schwingen oder gar zu rappeln beginnt; dass man die Bewegungen eines Chassis hört, die Luft hinten an der ovalen Öffnung Hechel-Geräusche erzeugt; dass es wenigstens ein wenig klirrt oder verzerrt.

Nein – ich höre natürlich nicht so laut, dass ich die ganze Straße beschallen kann.

Und natürlich gibt es Boxen die lauter spielen können als die Kim.
Alles richtig.
Mir geht es hier nur darum, das, was tatsächlich zu hören ist, mit dem zu vergleichen, was man erwarten würde, wenn man sich die Kim einfach nur anschaut.
Und das ist eindeutig mehr. Viel mehr.

Halten wir fest:

Laut spielen kann sie.
Tief tönen kann sie.
Erwachsen klingen kann sie.
Souverän darbieten kann sie.
Überzeugend wirken kann sie.

Werden wir doch mal kritischer.
Achten wir auf die dreidimensionale Reproduktion.

Ist sie in der Lage, uns den Aufnahmeraum zu „zeigen“?

Stellt Sie Stimmen und Instrumente an die richtige Position, mit dem richtigen Abstand zueinander? Rechts-Links, Oben-Unten, Vorne-Hinten – stimmt die Fokussierbarkeit?

Ergebnis:
Um es kurz zu machen – die Kim ist hier in ihrem Element.

Sie zeigt uns bei Patricia Barber (Summertime) die beiden (!!) Rasseln des Schlagzeugers und stellt sie in exakt den richtigen (unterschiedlichen) Höhen dar. Die eine etwas dumpfer, die andere etwas aggressiver – so ist es richtig.

Das richtige Timing scheint die nächste Stärke der Kim zu sein.
Musikalische Menschen können schlecht in einem Rhythmus laufen, der von der gehörten Musik abweicht. Genau so scheint es der Kim zu gehen. Sie mag es nicht, wenn etwas aus dem Takt gerät. Also macht sie es selber auch nicht. Sie spielt präzise wie die Atomuhr in Braunschweig.

Eine weitere Stärke ist mir dann aber doch noch aufgefallen:

Sie kann „filigran“ und „sonor“ gleichzeitig.

Musik-Beispiel:
Wir HiFi-Freaks kennen alle „Keith don`t go“ von Nils Lofgren, logisch!

Bei diesem Titel erlebt man mit der Kim tatsächlich etwas, was selten in dieser Deutlichkeit zu finden ist.
Viele Boxen schaffen es nämlich nur, entweder die Härte, die Analytik, die Schnelligkeit und die Präzision der Spielweise Lofgrens zu präsentieren und kümmern sich hauptsächlich um sein wieselflinkes Saitenspiel.

Verheimlichen uns aber dabei die Klangwelt des Resonanzkörpers seiner Gitarre. Und lassen wohl deshalb selbst die Bass-Saiten eher wie dünne Drähtchen wirken.

Lautsprecher, die uns andererseits aber die Holzfarbe von Lofgrens Gitarre erkennen lassen und ihr viel Volumen verleihen, vernachlässigen leider oft das filigrane Saitenspiel und lassen alle Saiten viel zu dick und zu langsam wirken.

Die Kim aber verwöhnt uns bei diesem Stück doppelt.

Blitzschnell, wie man es eigentlich nur von masse-losen Systemen kennt, folgt sie diesem Ausnahmegitarristen auf seinen Kapriolen im Hochtonbereich.
Gleichzeitig baut sie den Gitarrenkörper vor uns auf, scheint uns gar auffordern zu wollen, die Schönheit dieser Gitarre zu loben.

Doch kommt es trotz dieser Gegensätze zum Glück zu keiner Trennung, bei der das Saitenspiel gar nicht mehr zum Klang des Resonanzkörpers gehört, sondern die Kim macht aus beiden Klangwelten eher so etwas wie einen Dialog. Und weist uns dadurch mal wieder darauf hin, was genau am Klang einer Gitarre so toll sein kann.

Die berühmten beiden Klang-Schubladen?

Dabei möchte man die Kim doch so gerne in eine der beiden Klang-Schubladen stecken, die uns Freaks das Leben so erleichtern, weil es so schön einfach ist, wenn man alles und jedes in eine Schublade packen kann. 

Ohne sie fehlt uns doch die Orientierung, oder?

Entweder, etwas ist präzise und analytisch – aber dadurch auch kalt, hart und ätzend dünn.
Oder es ist warm, weich, harmonisch, angenehm, aber total langweilig, matt und verhangen.

Auch nach weiteren Hör-Stunden gelingt mir keine Einordnung der Kim. Nicht einmal ein Näherrücken in eine Richtung.
Ich höre Jazz, Pop-Rock, Klassik, elektronische Musik, Oldies, gut aufgenommene Titel, schlecht aufgenommene Titel …
Am Ende steht für mich fest, dass ich diesen Lautsprecher meinen Kunden auf keinen Fall länger vorenthalten kann und ihn dringend für meine Vorführung benötige.

Wo kommen wir denn da hin, wenn man sich in New York, Rio und Tokio eine Kim anhören kann, aber im Ruhrgebiet nicht!?  🙂

Nachfolgend etwas mehr zur Technik

(… aus den Beschreibungen des Herstellers übernommen)

Der Hochtöner – ein Air-Motion-Transformer

FinkTeam KIM mit Blume
FinkTeam KIM mit Blume

Den 110mm-AMT habe ich bereits in meinem Einleitungstext erwähnt. Nach dem Prinzip seines Erfinders Oskar Heil entstand er In einer Zusammenarbeit zwischen dem FinkTeam und Mundorf. Er verfügt über eine starke, 25μm dicke plissierte Kapton-Membran mit 50μm Aluminiumstreifen. Die vertikale Richtwirkung wird bei ihm bewusst gesteuert/eingeschränkt, um Boden- und Deckenreflexionen zu reduzieren, die die Abbildung beeinträchtigen und die scheinbare Bildhöhe absenken können.

Der Bass-Mittel-Töner

FinkTeam KIM Bass-Mitteltontreiber
FinkTeam KIM Bass-Mitteltontreiber

Hierbei handelt es sich um einen speziell entwickelten 8-Zoll-Treiber in der selben Bauart wie beim 10,25-Zoller in der Borg-Box.

Jüngere Materialtechnologien und bessere Klebstoffe haben massive Veränderungen bei der Belastbarkeit, maximalen Auslenkung und Zuverlässigkeit von Chassis ermöglicht, wodurch der Weg frei wurde, dieses perfekt zur Kim passende Chassis einzusetzen.

Das Weichen-Design

FinkTeam Weiche
FinkTeam Weiche

Die grundlegende Topologie nennt sich crossover 4 th um akustischen Linkwitz-Riley , aber mit einer Allpaß-Verzögerungszeit für die HF – Einheit und einigen einfachen Impedanzkompensationen am unteren Ende.

Alle Induktivitäten in der Frequenzweiche sind verzerrungsfreie Luftkern-Designs mit Polypropylen-Folien-Kondensatoren, die ebenfalls von Mundorf ausgewählt wurden. Die Widerstände sind eine Kombination aus Mundorf-Typen mit niedriger Induktivität und Bifilar-Typen.

Das Ergebnis ist ein Lautsprechersystem mit einer durchschnittlichen Impedanz von acht Ohm, einer minimalen Impedanz von 5,9 Ohm und einer Empfindlichkeit von 86 dB für 1 Watt.

Die vordere Schallwand

FinkTeam weiß mit grauer Front
FinkTeam weiß mit grauer Front

Die nach exakten Berechnungen geformte vordere Schallwand der KIM, die sich von 300 mm auf 205 mm um den AMT herum verringert, unterstützt die Richtwirkung bei der Abstrahlung hoher und höchster Frequenzen. Mehrlagige MDF-Platten, die mit einem neuen, einzigartigen Dämpfungskleber verklebt sind, bilden die CNC-gefrästen, optisch abgesetzten Schallwände. 

Das Gehäuse

FinkTeam KIM Querschnitt
FinkTeam KIM Querschnitt

Das hochpräzise gearbeitete Gehäuse wurde mit Hilfe des Laserinterferometrie-Verfahrens und der Finite-Elemente-Analyse (FEA) entwickelt.

Gerade zur Beherrschung niedriger Abstrahlfrequenzen sind dies heutzutage unverzichtbare Methoden. Alles andere wird zum Stochern im trüben Wasser.

Im Inneren des Gehäuses werden Strunk-Absorber verwendet, um stehende Wellen zu eliminieren. Diese Helmholtz-Resonatoren sind gegenphasig zu den stehenden Wellen und heben sie ohne die nachteilige Verwendung der sonst üblichen Dämpfungswolle (o.ä.) auf. 

Der Standfuß

FinkTeam Walnuss mit weißer Front
FinkTeam Walnuss mit weißer Front

Der KIM-Standfuß ist integraler Bestandteil des Designs. Der Ständer ist bewusst leicht und offen gestaltet worden, um nur eine geringe Energiemenge aufnehmen und speichern zu können und die geringste Oberfläche zu bieten. Nur so konnten ungewollte akustische Effekt in diesem Bereich verhindert werden.

Kims Ständer aus Kastenstahl sind enorm steif und neigen die KIM in einem Winkel von fünf Grad nach hinten

Dieser Winkel verleiht der Box einen optimalen Hörabstand von 3-4 m, ein in den meisten Hörräumen realistischer Wert.

Der KIM-Ständer wird mit 6-mm-Teppichpiercing-Spikes oder Holzbodenkuppeln geliefert.

Die Bass-Reflex-Konstruktion

Fink Team KIM Bassreflex
Fink Team KIM Bassreflex

Ein „Loch im Gehäuse“ hat sich seit Anbeginn der Lautsprecher-Entwicklung zum wohl heikelsten Thema schlechthin entwickelt. Schlecht ausgelegte Bassreflex-Ausführungen sorgen für einen langsam wirkenden, schlecht getimten Bass.

Eine korrekt berechnete Bauweise führt jedoch zu deutlich mehr Belastbarkeit im Tieftonbereich, mehr Bässen in den wichtigen Oktaven und kann bei Zwei-Wege-Lautsprechern einen zusätzlichen Realismus in den Mitteltonbereich bringen.

Der in die Rückseite der KIM integrierte Slot-Port ist auf 37 Hz abgestimmt. Ein zusätzlicher gegenphasiger Resonator namens CleanPort beseitigt die Rohrresonanz des Hauptports.

Das Anschlussfeld

FinkTeam KIM Anschlussfeld
FinkTeam KIM Anschlussfeld

Die beiden schweren Terminals sind aus vernickeltem massivem Kupfer, das für geringen Widerstand und hohe Konnektivität ausgelegt ist.

Es gibt zwei zusätzliche Regler: 

Einen HF-Regler, der eine subtile Anpassung des gesamten HF-Pegels an verschiedene Räume ermöglicht.

Der andere Regler hat eine Auswirkung auf die Dämpfung, womit die Kim sich an unterschiedliche Verstärker anpassen lässt.
Die drei Positionen sind ausgelegt für

* Röhrenverstärker
* Transistor- und Digitalverstärker mit einem niedrigen Dämpfungsfaktor
* Transistor- und Digitalverstärker mit einem hohen Dämpfungsfaktor

Damit dürfte es selbst für die allerfeinsten Ohren kein Problem sein, die richtige Anpassung zu finden.

Fazit:

Das FinkTeam hat ganz offensichtlich seine Hausaufgaben gemacht und beweist mit der Kim, wie nahe man an der Praxis ist und wie genau man die Wünsche, Anforderungen und den Geschmack heutiger HiFi-Freunde kennt. Sie füllt selbst größere Räume mit einem wunderbar vollen und souveränen Klangbild. Löst filigranste Klanggebilde spielerisch und wie selbstverständlich auf und ist dabei sogar in der Lage, dem einen oder anderen nicht so audiophil aufgenommenen Titel ein paar angenehme Klangerlebnisse zu entlocken.

Hören Sie sich die FinkTeam Kim bei uns in aller Ruhe an und finden Sie selber heraus, ob sie es sich  tatsächlich verdient hat, so kurz nach ihrer Einführung schon in New York und Tokio vertreten zu sein. An RIO wird noch gearbeitet. 🙂

Bitte rufen Sie uns an – den genauen Liefertermin kennen wir leider noch nicht.

Bleibt nur eine offene Frage:
Heißt es jetzt “die” Kim oder “der” Kim?
Ich mag einfach “die Kim” – im doppelten Sinne! 🙂

Wenn es Ihnen genau so ergeht, können Sie Ihre KIM unter diesem Link vorbestellen:

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