Progressive Audio  Pearl TDC Hörbericht

Progressive Audio  Pearl TDC Hörbericht

(Triple-Directdriven-Ceramicspeaker)

Erfahren Sie mehr über den Hersteller „Progressive Audio“ (Link)

Die ersten beiden Paare Pearl TDC sind ausgeliefert. 
Das eine ging nach Münster, das andere nach Berlin.
Und beide Besitzer sind super happy mit ihrem neuen, außergewöhnlichen Aktivlautsprecher.

Aber beginnen wir mal ganz vorne:

Progressive Audio Elise

Progressive Audio ELISE

 

Als Progressive Audio im Jahre 1998 die Elise präsentierte, waren die Testredakteure, ihre Leser und alle anderen, die sie hörten, sofort einer Meinung.
Ein solcher Ausnahme-Lautsprecher durfte kein Einzelstück bleiben. Er musste einfach einen „großen Bruder“ bekommen.

 

 

 

 

 

 

Progressive Audio Pearl

Progressive Audio Pearl

Und Ralf Koenen, der Kopf hinter Progressive Audio, hatte die Pläne dafür auch schon in der Tasche.
Es sollte aber noch bis zum Jahr 2002 dauern, bis er die „Pearl“ der Öffentlichkeit präsentierte. Unverkennbar eine „große Elise“.

Progressive Audio avancierte in den darauf folgenden Jahren zu einem Voll-Sortimenter. Bereits im Jahre 2005 bestand das Portfolio aus vier Lautsprechermodellen, zwei Vollverstärkern, zwei Phono-Verstärkern, einem Digital-Analog-Wandler, einem CD-Player, drei Kabelserien und einer selbst entwickelten Gerätesicherung.

 

 

 

Spätestens 2010
gehörte Progressive Audio endgültig zu den anerkannten Deutschen High-End-Herstellern und Ralf Koenen gelang es, mit jedem neuen Projekt vorhandene Lücken zu schließen.
Allen voran die Extreme-Serie sorgte für eine echte Aufregung in der Lautsprecherlandschaft.

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Progressive Audio Extreme Serie

 

Eine solch hohe Klangqualität in dieser Preisklasse zu liefern, das schien bislang unmöglich zu sein.

Wie groß der Unterschied zu anderen Boxen in der gleichen Preisklasse tatsächlich ist, merkt man sehr schnell, wenn man sie sich mal „richtig“ anhört – also eben nicht unter Messebedingungen, sondern in aller Ruhe zuhause oder bei einem guten HiFi-Händler.

 

 

 

Transformer2-2.8

Transformer2-2.8

Auch wenn man sich im Hause Progressive Audio über diese Erfolge freut, so verfolgt man dennoch die eigene kompromisslose Leidenschaft für das Musikhören weiter und erfüllt sich so ganz nebenbei die eigenen Hörwünsche mit der Transformer-Serie, deren Preise von 45.000,- € bis hin zu rund 130.000,- € reichen.
Jedenfalls, wenn man sich den Luxus gönnen will, einen der weltbesten Lautsprecher in einer vollaktiven Ausführung zu besitzen.

 

 

 

 

 

Progressive Audio Pearl Keramik

Pearl-Käufer brauchen dabei ganz und gar nicht neidisch auf die großen Brüder der Pearl zu schauen, sondern dürfen sich darüber freuen, dass viele der für die Transformer entwickelten Lösungen auch in der Pearl Anwendung finden.

So nutzt Ralf Koenen nicht nur die Keramik-Chassis vom Hersteller Accuton in seiner Pearl, sondern auch viele exklusive Weichenlösungen, die eigens für die Transformer-Serie entwickelt werden mussten.

 

Mit dem Entschluss, die 22.000,- € kostende passive Pearl jetzt auch in einer vollaktiven Version anzubieten, trifft er den Zeitgeist wie mit wohl keiner anderen vorherigen Entscheidung.

 

 

 

 

30.000,- € muss Progressive Audio für die Pearl TDC aufrufen, wahrlich kein Schnäppchen. Solange man sie nicht mit deutlich teureren Lautsprechern vergleicht. Denn dann wendet sich das Blatt ganz schnell wieder.

Streamer – Box – fertig

Das Geniale liegt in der Tatsache, dass die Pearl TDC mit einem Streamer/Wandler wie z.B. dem Vega G2 von Auralic eine extrem harmonische Ehe eingeht.
… und man dann zum Musikhören bis auf ein paar Kabel nichts weiter mehr benötigt!
Einen Streamer/Wandler – ein Paar Lautsprecher – fertig ist eine High-End-Anlage mit einem Klangbild, das nicht von dieser Welt zu sein scheint.

Was steckt nun hinter dem Geheimnis einer Pearl TDC?

TDC steht für Triple-Directdriven-Ceramicspeaker.

Triple-Directdriven …
weil wir für jedes der drei Chassis einen eigenen internen Verstärker vorfinden.
Hier wird keine Aktivelektronik vorgegaukelt oder herkömmliche Verstärker einfach mit in das Lautsprechergehäuse eingebaut, sondern hier geht es tatsächlich darum, an jedes einzelne Chassis jeweils einen eigens auf die speziellen Anforderungen hin abgestimmten Verstärker zu betreiben.
Bei einem Paar Pearl TDC bringt der Hersteller es also auf  insgesamt sechs „direktantreibende“ Verstärker.

Ceramicspeaker …
weil es sich bei jedem der drei Chassis um ein Keramik-Chassis aus dem Hause Accuton handelt.
Die Creme de la Creme des Chassis-Baus sozusagen, die aber beherrscht werden will.
Wie eben jedes andere außergewöhnliche Bauteil auch.

Wie gut Ralf Koenen diese Keramik-Chassis kontrolliert und zu welchen musikalischen Tönen er sie im wahrsten Sinne des Wortes antreiben kann, das offenbart sich einem schon bei den ersten Tönen dieser Box.

Was ist das Besondere an ihrem Klangbild?

Machen wir uns nichts vor!
Wer sich einen Lautsprecher für 30.000,- € anhört, der will sich „anschnallen müssen“, um nicht „weggeblasen“ zu werden.
Und wenn die Pearl auch selbstverständlich in der Lage ist, hohe Lautstärken zu erreichen und einen  „trommelfellgefährdenden“ Schalldruck zu erzeugen, so ist das doch in keiner Weise das vorrangige Ziel des Entwicklers gewesen.

Mit der Pearl TDC stellt Ralf Koenen vielmehr eindrucksvoll unter Beweis, wie viele feine Informationen bei vielen Lautsprecherkonstruktionen unbemerkt „verloren“ gehen.
Und das sind die vielen filigranen Töne, Klang-Nuancen, Rauminformationen und hauchzarte Klangfarben.
Kurz und gut:  Das Gefühl, alles eben im Original und nicht über Boxen zu hören.

Wenn bei „Cold Rain“ (Blues Company) die Mikrophone hochgezogen werden, nickt man den Musikern unweigerlich höflich zu – weil sich das einfach so gehört, wenn man mit anderen zusammen einen Raum teilt. Und das macht man hier schon, noch bevor die Musik beginnt.

Wenn Arne Domnerus sein Saxophon in der Kirche spielt, dann hören wir nicht nur ein Gemisch aus Direkt- und Indirektschall, der uns klar macht, wie groß dieser Raum gewesen ist.
Wir hören und „sehen“ dieses Saxophon dreidimensional vor uns. In seiner natürlichen Größe. Und erst danach erreicht der indirekte Schall unser Ohr und zeigt uns die Ausmaße dieser Kirche.
Das ist ein himmelweiter Unterschied zu dem, was man gewohnt ist.

Wenn das Sangensemble Amanda aus Göteborg seine Hawaii-Gesänge anstimmt (Dey O Dey O), dann muss man nicht lange rätseln, um heraus zu finden, dass die Solosängerin vor (!) dem Männerchor steht und nicht mittendrin. Hier gibt es kein Durcheinander sondern ein beeindruckendes Nebeneinander verschiedener Stimmlagen, die alle gemeinsam das gleiche Stück singen.

Die unbändige Kraft und die geradezu erstaunliche Dynamik, die dieser Lautsprecher in der aktiven Version entwickelt. die zeigt sich nicht erst, wenn man „volle Pulle“ hört.
Selbst bei kleinsten Lautstärken explodieren Bassdrum-Kicks und schwingen Saiten, als könnten sie durch nichts gestoppt werden.

Geradezu beängstigend wird es, wenn sich die Pearl mit der Reproduktion eines wirklich großen Orchesters zu befassen hat. Das komplette Programm des Boston Pops Orchesters (Arthur Fiedler) scheint eigens für die Pearl aufgenommen worden zu sein.

Klassische Musik ist ihr Zuhause. Die Darbietung berühmter Bühnen gelingt ihr spielend – in sämtlichen Dimensionen.

Um zu sehen, was auf der Bühne geboten wird, muss man bei der Pearl einfach nur die Augen schließen.

Wir sehen nicht nur, dass jemand singt, wir können ihm in den Mund schauen.
Und wieder einmal müssen wir wohl von vorne beginnen und all unsere Lieblingstitel noch einmal neu kennen lernen.
Dieses mal so, als hätten wir das große Glück, den Künstler endlich live erleben zu dürfen.

Hat man seine Hörprobe beendet, stellt man erleichtert fest, dass man sich nun nicht etwa wieder „abschnallen“ und von einem ungeheuren Spektakel erholen muss. Man erwacht vielmehr sanft aus einem wunderbaren Traum.

Virtual Reality –
 so lautet das Zauberwort, mit dem man heute eigentlich Video-Freaks für sich gewinnen will.
Mit einer Progressive Audio Pearl TDC bekommt dieser Begriff eine ganz eigene Bedeutung.
Näher kann man dem Original gar nicht sein als mit einem Paar Pearl Triple-Directdriven-Ceramikspeaker.

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